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| Samstag, 4. Februar 2012 | KLAUS MERSE VERLAG GMBH |
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Elmshorn 2020: Das Stadtbild soll viel schöner werden
(Elmshorn/rs) Kommt nach dem PACT für die Weihnachtsbeleuchtung auch ein PACT fürs Stadtbild? Unmöglich ist das nicht. Denn beim Strategietreffen "Stadtmarketing Elmshorn 2020" nannten die Vorstandsmitglieder Verbesserungen am Erscheinungsbild als wichtigste Aufgabe. Dazu gehören mehr Sauberkeit genauso wie Begrünung und Bepflanzung. Ein Dorn im Auge sind vielen auch Plakate, die teils in unterschiedlichen Größen zu mehreren an einem Laternenpfahl im Stadtgebiet aufgehängt sind, häufig halb abgelöst vom Regen. Es gibt Städte, die feste Rahmen angeschafft haben, in die Plakate nur noch hineingeschoben werden. "Das sieht erheblich besser aus", sagt Manuela Kase (Foto). Die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins hatte den Strategie-Workshop moderiert. Zudem ist der Vorstand der Auffassung, dass schöne Ecken der Stadt stärker ins Bewusstsein gerückt werden sollten. Der Elmshorn-Gutschein hingegen ist ein Renner: 25.000 Stück wurden im Vorjahr verkauft, doppelt so viele wie 2010. Zudem lösten stolze Besitzer 2011 auch 18.000 Gutscheine in den über 100 beteiligten Geschäften ein. Hunderttausende Euro an Kaufkraft blieben so in Elmshorn. Der Riesenerfolg hat jedoch auch eine Kehrseite. Denn der Verwaltungsaufwand ist enorm. Mit der Provision von 3,5 Prozent für die Bearbeitung kommt der Stadtmarketingverein nicht aus. "Das deckt nur ein Drittel unserer Kosten", so Stadtmarketing-Managerin Manuela Kase. Voraussichtlich werden sich die Händler künftig stärker an den Kosten beteiligen müssen. Als Erfolg wertete der Vereinsvorstand auch die Filmvorführungen im Skulpturengarten. Auch dieses Jahr wird es deshalb im Mai/Juni drei Picknick-Open-Airs geben. Von Rainer Strandmann, 31.01.12, 12:23 Uhr Früheres Hertie-Haus soll 2013 Schmuckstück der City werdenSchon einmal stand der Verkauf des früheren Elmshorner Hertie-Hauses kurz bevor. Diesmal hat es tatsächlich geklappt. Bereits am 5. September 2011 wurde der Vertrag beurkundet. Käufer ist der Cornerstone German Retail Fund. Am Mittwoch, 28. September, wurde das neue Konzept in einer Pressekonferenz im Weißen Haus an der Schulstraße vorgestellt. Namen von Mietern wollte Maria Koopmann, Vorstand der Laren Development AG, nicht nennen. Es werde mit "fünf bis sechs" Interessenten verhandelt. Ob auch C & A, H & M sowie Müller dabei seien, über die in der Presse bereits spekuliert wurden, ließ sie offen. Vorgesehen sind zwei Mietflächen für Mode á 2000 beziehungsweise 3000 Quadratmeter und 2000 Quadratmeter für Hartwaren. Das können Drogerie-Artikel genauso sein wie Spielwaren, Elektronik oder Fahrräder, so Koopmann. Mehr zum Thema... Elmshorner Rathaus: "Hohe Formaldehydbelastung" festgestellt
Die Politik hatte Anfang November 2010 um Kalkulation zahlreicher Neubau- und Sanierungsvarianten gebeten - nun kommt alles auf den Tisch. Insgesamt elf Berechnungswerte wird die Verwaltung für die Sitzung des zuständigen Ausschusses am 1. März vorlegen. Zwischen 10,1 Millionen und 27,7 Millionen Euro werden darin - hochgerechnet auf 25 Jahre - als Gesamtkosten für eine Rathaus-Lösung genannt. Doch damit nicht genug - eine Prüfung hat im Januar 2011 große Formaldehydbelastungen in dem Gebäude an der Schulstraße ergeben. Vorbei sind die Zeiten, als ein erster eigener Vorschlag der städtischen Architektin knapp 5 Millionen Euro aufzeigte oder das Gutachten der Lübecker Architekten Petersen, Pörksen und Partner zur denkmalkonformen Sanierung über 8,2 Millionen Euro mit einem Erweiterungsbau veranschlagte (wir berichteten). In der neuesten Beschlussvorlage hat die Verwaltung nun alle Sanierungs-, Bau- und Mietvarianten für das Rathaus auf 25 Jahre (bei Eigeninvestition mit einem Zinssatz von vier Prozent ohne Abschreibung und Eigenkapitalverzinsung) hochgerechnet, um letztlich Gesamtkosten (inklusive Folgekosten) vergleichen zu können. Die Verwaltung betont in der Vorlage (Zitat): „Weiterhin werden Auswirkungen aus dem Gutachten der Unfallkasse, aus der Gefährdungsbeurteilung sowie aus den Ergebnissen von Material- und Luftproben zu berücksichtigen sein.“ Offenbar geht man seitens der Verwaltung sogar davon aus, dass die Sanierungskosten für das denkmalgeschützte Gebäude an der Schulstraße noch weiter in die Höhe schnellen werden. Die Unfallkasse Nord kommt in einem Schreiben an die Stadt beispielsweise zu einer langen Liste an Mängeln. So habe man bereits in einem Schreiben an die Stadt im Sommer 2009 mitgeteilt, dass die Luft und die damit von den Mitarbeitern eingeatmete Atmosphäre zum Teil sehr schlecht sind. Ein Messprotokoll habe ergeben, dass die Temperaturen zwischen Frühjahr und Herbst an der Schulstraße sehr hoch sind. Die Beleuchtungsstärke in vielen Räumen entspreche nicht den Vorschriften, im Großraumbüro der Stadt sei die Geräuschkulisse sehr hoch, im Einwohnermeldeamt sind die Türen zu schmal. Die kalkulierten Möglichkeiten zur Sanierung bzw. zum Neubau: Doch auch diese ersten Schätzungen werden wohl nicht mehr zu halten sein. Wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Elmshorn vom 18. März heißt, wurde aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden eines Mitarbeiters am 7. Dezember 2010 eine Luftprobe und am 19. Januar 2011 eine Materialprobe im betreffenden Rathaus-Büro an der Schulstraße veranlasst. Diese haben eine Formaldehydbelastung aufgezeigt. Anschließend habe man weitere Untersuchungen im gesamten Rathaus vorgenommen. Das Ergebnis der Beprobungen sei am 16. März bei der Verwaltung eingegangen. Danach wurde eine hohe Formaldehydbelastung im gesamten Gebäude festgestellt. Die Dienststelle habe zwischenzeitlich den arbeitsmedizinischen Dienst, die Unfallkasse Nord und die staatliche Arbeitsschutzbehörde eingeschaltet, die die Bürgermeisterin bezüglich des weiteren Vorgehens beraten sollen. Fazit: Alles auf Anfang - keine der ermittelten Sanierungssummen wird zu halten sein. (Von Sascha Urbatzka, 22.02.11, 18:23 Uhr, aktualisiert am 18.03.11, 11:20 Uhr) Elmshorner Schauspielerin Souzan Alavi mit neuer Sendung auf Hamburg1Souzan Alavi (32), ehemalige Darstellerin des Musicals „Cats“, ist ab Donnerstag, 24. Februar, jeweils monatlich mit einem eigenen Comedyformat auf dem Sender Hamburg 1 im TV zu sehen. „Home, schiet home!“ heißt die wohl skurrilste neue Fernseh-WG, in der Nachwuchstalente sich um einen Platz bewerben können. Dort hausen allerdings schon der spießige Lehrer Hendrick Nothelfer und die flippige Jenny Teherani (gespielt von Alavi). Vier Comedians möchten pro Folge bei „Home, schiet Home!“ einziehen... doch da hat auch der großmäulige Nachbar Schröder noch ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. Am Mittwoch, 23. Februar wird die erste Folge in Hamburg aufgezeichnet. Zweimal in der Woche ist Souzan Alavi noch in Elmshorn und gibt im Ballett-, Jazz- und Schauspielstudio am Steindamm Unterricht für den Nachwuchs. Ein großer Teil der übrigen Zeit geht bereits für die Proben zum neuen Comedyformat drauf. Aber nicht nur das – Alavi und ihre zwei Mitstreiter haben das Konzept zu „Home, schiet home!“ selbst entwickelt und schreiben zudem alle Texte selbst. „Wir entwickeln eine Story, die sich von Folge zu Folge fortsetzt“, so die Absolventin der Hamburger Stage School. „In der ersten Sendung geht es natürlich zunächst einmal darum, die Charaktere einzuführen Das Format ist ab sofort jeden vierten Donnerstag im Monat ab 20.15 Uhr auf Hamburg1 zu sehen. Der Sender ist in Elmshorn und Umgebung im Kabelnetz auf Kanal 12 sowie über DVB-T auf Kanal 46 zu empfangen. Alle Infos gibt es unter www.homeschiethome.de (Von Sascha Urbatzka, 18.02.11, 19:12 Uhr) Elmshornerin kam beim Radio Hamburg "Mega-Talent 2011" bis ins ViertelfinaleIm Finale am Dienstag, 1. März, winken 25.000 Euro für den Titel "Mega-Talent 2011". Der aktuell von Radio Hamburg durchgeführte Wettbewerb befindet sich in der heißen Phase. Insgesamt elf Kandidaten schafften den Sprung ins Halbfinale. Auch die 14-jährige Elmshornerin Janne Fendrich hatte es bis unter die letzten TOP 30 geschafft (wir berichteten am Sonnabend, 12. Februar). Die Schülerin der Erich Kästner Gemeinschaftsschule überstand mit Gesang und Gitarre das Casting und den Recall, bei der Abstimmung reichte es dann aber nicht für einen der elf Plätze im Halbfinale. Rechtsanwalt Andreas Holtfreter verkündete zusammen Radio Hamburg-Vormittagsmoderatorin Birgit Hahn, wer im Halbfinale mit von der Partie ist. Die Radio Hamburg-Hörer voten nun weiterhin für den Favoriten. Am Dienstag, 15. Februar, und Mittwoch, 16. Februar, performen je fünf Kandidaten einen Song aus den 90er-Jahren. Weitere Infos zu den Kandidaten gibt es unter www.radiohamburg.de (Von Sascha Urbatzka, 14.02.11, 14:33 Uhr) Mit "Feldmäuse für die Welt" bei "Jugend forscht" einen Sonderpreis"Bring frischen Wind in die Wissenschaft" lautet das Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde von "Jugend forscht". Jannik Rank und Björn Dauen aus Tornesch haben sich an den Regionalwettbewerben mit ihrem Projekt "Feldmäuse für die Welt" beteiligt. Die beiden Freunde tüfteln an der Rettung der Nagetiere. Das Thema ist alles andere als "Kinderkram", sondern hat einen ernsthaften wissenschaftlichen Hintergrund. Die Mäuse sind lebenswichtig für die Versorgungskette in der Natur, ihr Lebensraum ist jedoch durch die moderne Landwirtschaft bedroht. Mit einem Mini-Kornfeld testen Jannik und Björn Rettungsmöglichkeiten. Dafür erhielten die Jungs am Freitag, 4. Februar, auf dem Reginonalwettbewerb Schleswig-Holstein Süd im Helmholtz-Zentrum Geesthacht den Sonderpreis Umweltschutz und Technik. Jannik und Björn bauten aus Nadelholzleisten und 8-Millimeter-Maschendraht einen 2,20 x 1,96 x 1 Meter großen Käfig. Der soll zur Hälfte in den Boden eingegraben werden - sobald das Wetter mitspielt. "Dann wollen wir Getreide und Feldblumen einsäen und Feldmäuse aussetzen", sagt Björn. Sein Opa hat den ehrenvollen Auftrag, in seinem Schrebergarten mit zwei Lebendfallen für das notwendige Startkapital in Sachen Mäuseproduktion zu sorgen. Weitere hervorragende Ergebnisse der Teilnehmer aus unserer Region auf dem Regionalwettbewerb 2011: Auch für Finn-Luca und seinen Freund Andreas ist ein Traum wahr geworden: Beim Regonalwettbewerb "Jugend forscht" erhielten die beiden Dreizehnjährigen den 1. Platz in ihrer Alterssparte im Bereich Informatik/Mathematik. Damit nicht genug: Zusätzlich sprach die Jury den Jungforschern einen Sonderpreis für Umweltschutz und Technik für Ihr Projekt zum Thema "Wie kann man Rehkitze vor Mähdreschern besser schützen?" zu. Andreas Bollig besucht die Theodor-Heuss-Schule in Pinneberg, Finn-Luca Sommer ist Bismarckschüler in Elmshorn. Die beiden Tüftler sind nun eine Stufe weiter im größten Bundeswettbewerb für Nachwuchsforscher und nehmen am Landeswettbewerb Mitte März in Kiel teil. Woike, Lukas (Uetersen): 1. Platz im Bereich Chemie bei Jugend forscht Ewald, Michel (Uetersen): 3. Platz im Bereich Informatik/Mathematik bei Schüler experimentieren, Thema: "Zahlenfinden" Fleischer, Merle (Tornesch): 3. Platz im Bereich Technik bei Schüler experimentieren Johannsen, Marit (Heidgraben): 3. Platz im Bereich Technik bei Schüler experimentieren, Thema: "Selbstbau eines allradautomodells mit Kabelfernbedienung" Weitere Links zu diesem Thema: Zur offiziellen Seite von "Jugend forscht" geht es über diesen Link. (Von Lydia Gottfried u. Sascha Urbatzka, 04.02.11, 16:41 Uhr, aktualisiert 07.02.11, 18:23 Uhr)
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