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Samstag, 4. Februar 2012
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Foto: Stew ‘n‘ Haggis

"Stew ‘n‘ Haggis": Folk-Klänge im Königs Keller

Seit zwölf Jahren begeistern "Stew ‘n‘ Haggis" mit zeitgenössischem Folk aus Irland und Schottland. Am heutigen Freitag, 3. Februar, um 20 Uhr ist das Quartett, bei dem die Herzhornerin Urte Eggers singt, zu Gast im Königs Keller, Am Hafen 1. Der Eintritt kostet acht Euro.

Weitere Infos unter www.koenigs-keller.de

„Familien raufen (sich) zusammen“

(Glückstadt/mm) Mehr Bewegung, und das gemeinsam mit den Kindern. Im Rahmen des Projekts „Familien raufen (sich) zusammen“ bietet die Judo-Sparte seit vergangenem Jahr ein Sport- und Bewegungsangebot für die ganze Familie.  Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer stehen beim spielerischen Kennenlernen der Sportart Judo im Mittelpunkt. Erstes Treffen nach der Winterpause ist am Sonntag, 5. Februar, um 10 Uhr. Wer auf der Matte dabei sein möchte, meldet sich bitte bei Olaf Pleil unter Tel. (04829) 7288 oder unter olaf.pleil(at)t-online.de

„Boulanger Trio“ im Wasmer-Palais

(Glückstadt/mm) Der Förderverein für Musik in der Stadtkirche präsentiert am Sonnabend, 11. Februar, um 17 Uhr das Berliner „Boulanger Trio“. Aufgrund der „Winterkirche“ spielen Karla Haltenwanger (Klavier), Birgit Erz (Violine) und Ilona Kindt (Violoncello) im Wasmer-Palais. Karten gibt es für 17 Euro im Vorverkauf in der Bücherstube am Fleth, Am Fleth 30.

Mehr Informationen zum Konzert-Programm des Fördervereins unter www.musik-in-glueckstadt.com

Glückstadt: 280 Meter Zaun gegen den Terror

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Tausende Spaziergänger, Radfahrer und Wohnmobilisten müssen an ihm vorbei, wenn sie den Weg zum äußersten Ende der Glückstädter Nordermole nehmen. Es handelt sich um einen handelsüblichen Zaun, dunkelgrün gefärbt – rund 280 Meter lang umfasst er eine Fläche von gut 2400 Quadratmeter am Außenhafen. Ein Bauwerk das eine unmittelbare Folge der vor zehn Jahren verübten Al Quaida-Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon in den USA ist – ein Zaun gegen den Terror! Mehr...

Glückstädter Jugendzentrum: Zwischenlösung mit "Perspektive"

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) „Wir stehen zur Notwendigkeit des Jugendzentrums“, sagt Bürgermeister Gerhard Blasberg. Mit Hilfe der „Gemeinnützige Perspektive GmbH“ kann die Einrichtung, die seit dem Spätsommer  nicht mehr geöffnet war, zum neuen Jahr einen Neustart wagen. Ab 6. Januar wird „Perspektive-Mitarbeiter“ Andreas Schaefer immer freitags von 15 bis 21 Uhr Jugendlichen in den Räumlichkeiten am Kirchplatz Angebote zur Freizeitgestaltung machen. „Ich freu mich reisig“, so der 38-jährige staatlich anerkannte Erzieher. Es ist ein gemeinsames Signal, dass die Arbeit im Jugendzentrum weitergeht, nachdem sich die Stadt vom ehemaligen Leiter der Einrichtung getrennt hat.  Das Angebot durch die „Perspektive“ soll jedoch eine Zwischenlösung bleiben, zumal Bürgermeister Blasberg darauf baut, dass der Wiedereinstieg von Mario Klett-ke, der als zweiter Mann neben Neugebauer die Jugendarbeit unterstützen sollte, in greifbare Nähe rückt. Wichtig sei, dass die Arbeit schon jetzt wieder anlaufe, so Blasberg.

Ab Januar 2012: Stadtwerke betreiben Glückstädter Binnenhafen

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Der Glückstädter Binnenhafen ist ein Schmuckstück – und ab 1. Januar 2012 übernimmt die Stadt Glückstadt dieses Kleinod vom Land Schleswig-Holstein. Als Eigentümer und Betreiber des Binnenhafens treten dann die Stadtwerke Glückstadt als hundertprozentige „Tochter“ der Stadt auf. Bei drei Gegenstimmen votierte die große Mehrheit der Stadtvertretung für den Eigentumswechsel. Dennoch hatten einige Stadtvertreter „Bauchschmerzen“ bei ihrer Entscheidung – nicht zuletzt, weil einige Politiker hohe Kosten für noch weitere Baumaßnahmen auf die Stadt zukommen sehen. Für diese zahlt das Land noch einmal 1,2 Millionen Euro hinzu. Eine Summe, die unter anderem für Arbeiten am Rethövel zwischen Jugendherberge und Neutorstraße, nicht ausreichen werden.  Zusätzlicher Kritikpunkt sind die „zu geringen“ Öffnungszeiten der Schleuse, die weiter vom Land betrieben wird. Im Vertrag sind Mindestöffnungszeiten von täglich 7 bis 20 Uhr vorgesehen. Über weitere Möglichkeiten gibt  es Gespräche zwischen Stadt, Segelverein und Werft. „Mitte Februar sitzen wir wieder zusammen“, sagt Bauamtsleiter Dr. Lüder Busch. CDU-Ortsvorsitzender Dr. Hans-Georg Helm zeigte sich zufrieden über die Entscheidung pro Binnenhafen, schließlich habe das Land „viele Millionen Euro investiert, um den Hafen eines Stadtdenkmals würdig zu gestalten“. „Die Entscheidung an der Frage der Schleusenöffnungszeiten scheitern zu lassen, hätte nicht nur ein schlechtes Licht auf die Stadt geworfen, sondern auch zukünftig dazu geführt, dass aus dem Binnenhafen wieder eine tote und ungepflegte Fläche geworden wäre“, so Helm.

Bakterien töten Kastanien – Fielmann unterstützt Neupflanzungen

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Die Baumreihen in den Städtischen Anlagen füllen sich wieder. Dank der finanziellen Unterstützung der Fielmann AG konnten nun fünf Rosskastanien und eine Linde entlang des Festungsgrabens am Krankenhaus gepflanzt werden. „Wir freuen uns, dass wir schnell und unkonventionell zur Tat schreiten konnten“, sagte Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg anlässlich der Pflanzungsarbeiten in der vergangenen Woche. Etwa zwölf Jahre alt sind die neuen Bäume. „Über 20 Kastanien mussten in den vergangenen vier Jahren abgenommen werden“, sagte Thomas Meyer, Leiter des Kommunalen Service. Sie waren an Bakterien erkrankt, die vor etwa sechs bis sieben Jahren aus Holland den Weg nach Deutschland gefunden haben. „Gegen die Bakterien gibt es kein Heilmittel“, so Meyer. 15 weitere Bäume in den Anlagen sind bereits erkrankt. Meyer empfiehlt vorerst nur rosa blühende Kastanien neu zu pflanzen, da die weiß blühende Art eher von den Bakterien befallen werden. Möglicherweise überleben nur 30 Prozent des Bestandes. Fielmann unterstützt seit Jahrzehnten den Natur- und Umweltschutz – mehr als eine Million Bäume sind bereits gepflanzt worden. Rund 1500 Euro kosten Kastanien und Linden für die Städtischen Anlagen, die Glückstadt einst auf Initiative von Ernst Seidel nach der Schleifung  der Festung 1814 bis 1818 anlegen ließ.

Für die Rücklage: Fortuna Glückstadt erhöht die Beiträge

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) In vielen Vereinen sind Beitragserhöhungen ein brisantes Thema. Beim ETSV Fortuna Glückstadt lockten die geplanten Mehrzahlungen nur 34 des über 2000 Mitglieder zählenden Vereins zu einer außerordentlichen Versammlung ins Glückstädter Tivoli.
„Wir wollen erstmalig eine Rücklage auf einem separaten Konto für unsere Immobilien einführen“, sagte Kassenwart Wolfgang Kloss. Zwischen 10.000 und 15.000 Euro will der ETSV jährlich in die Rücklage einzahlen.Vorgesehen sind die Gelder für mögliche Reparaturen, beispielsweise an Dach, Heizungs- oder Lüftungsanlage an der Fortuna-Halle, aber auch für mögliche Maßnahmen am Vereinsheim am Molenkiekergang. Nur durch einen Beschluss des Hauptvorstands können die Gelder freigegeben werden. Die restlichen Mittel aus der Beitragserhöhung, die zum 1. Januar 2012 in kraft tritt und die erste seit 2007 ist, fließen in den laufenden Haushalt.
32  von 34 Fortunaten stimmten für eine stärkere Belastung der Mitglieder, die unter anderem eine monatliche Anhebung für Erwachsene von 14 auf 16 Euro, für Kinder von 7,80 auf neun Euro und für Familien von 31 auf 35 Euro vorsieht. Für passive Mitglieder bleibt der Beitrag gleich.
Kraft-Erik Rohleder stimmte mit gegen die Beitragserhöhung. Er äußerte sein Unverständnis über die terminliche Ansetzung der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Da kein Sonderkündigungsrecht  bestehe und die Kündigungsfrist abgelaufen sei, müsse jedes Mitglied zumindest bis Ende 2012 den verteuerten Beitrag zahlen, bevor es die Chance habe, den Verein zu verlassen.

Einweihungsfeier: Gymnasium nicht wieder zu erkennen

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Mensa, eine Bühne, moderne Lernwerkstätten – das ehemalige Atrium des Detlefsengymnasiums ist nicht mehr wiederzuerkennen. Und die sanierte Fassade gibt der Schule eine komplett neue Außen-Optik. „Das erkennst du ja gar nicht wieder“, sagte der stellvertretende Landrat  Dr. Heinz Seppmann anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier am vergangenen Donnerstag. Mehr...

Detlefsen-Museum: Werke vom Glückstädter Künstler Hans-Peter Wirsing

Quelle: Hans-Peter Wirsing

(Glückstadt/mm) Unter dem Titel "Geträumte Horizonte, Ozeane und Schiffe" zeigt das Detlefsen-Museum, Am Fleth 43, in seiner neuen Ausstellung Malerei und Grafik des verstorbenen Glückstädter Künstlers Hans-Peter Wirsing (1938-2009). Bis zum 29. Januar sind seine maritimen Landschaften in Öl und Aquarell, zahlreiche Handzeichnungen und Skizzenbücher, Karikaturen, plastische Arbeiten und Fliesenbilder zu sehen. Die Ausstellung ist mittwochs und sonntags, von 14 bis 17 Uhr, sowie donnerstags bis sonnabends, von 14 bis 18 Uhr, zu sehen.

Alle Informationen zum Detlefsen-Museum unter www.detlefsen-museum.de

Wirtschaftsminister überreicht Prädikat: Glückstadt ist "Erholungsort"

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) „Es ist eine Urkunde, auf die wir sehr stolz sind“, sagte Bürgermeister Gerhard Blasberg und betonte, dass es sich um ein Qualitätsmerkmal für die Stadt und nicht in erster Linie um eine zusätzliche Möglichkeit zur Geldabgabe an die Stadt handele. Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) und Hans-Jörn Arp, Beauftragter für den Mittelstand der Landesregierung Schleswig-Holstein, überreichten das Prädikat am vergangenen Freitag an den Verwaltungschef. Sehr zur Freude auch von Ralf Krüger, Vorsitzender des Verkehrs- und Bürgervereins. „Glückstadt, der Erholungsort an der Elbe“, formulierte Krüger ein erstes Motto. Denn das Hauptaugenmerk liege auf der touristischen Vermarktung der Stadt, so Krüger. „Das Prädikat passt zu dieser Stadt“, sagte Jost de Jager, der die Elbestadt als „sehr, sehr schöne Stadt“ bezeichnete, in der die Geschichte beim Gang durch die Straßen sichtbar sei.
Glückstadt zählt nun zu den insgesamt 122 Erholungsorten im Land Schleswig-Holstein. Luft und Klima sind laut Gutachten des Deutschen Wetterdienstes förderlich für die Erholung.

Förderverein für Glückstädter Freibad geht an den Start

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Knapp drei Monate hat es gedauert, Nägel mit Köpfen zu machen. Nach zwei konstruktiven Informationstreffen haben 21 Interessierte den „Förderverein Fortuna-Bad Glückstadt e.V.“ (FFBG) aus der Taufe gehoben. Zum Ersten Vorsitzenden wählten die Mitglieder Niels Blankschyn (Foto). Im FFBG-Vorstand stehen dem 67-jährigen Glückstädter Hannelore Urmersbach (Foto) als Stellvertreterin, Kassenwartin Renate Scholand, Schriftführerin Anke Kaps und die Beisitzer Gerhard Blasberg, Hilke Kraft, Martina Peters, Hartmut Sierck und Brigitte Voigt zur Seite. Kassenprüfer ist Karl-Heinz Jacobs, sein Stellvertreter Manfred Weiß. Mehr...

Glückstädter Stadtkirche: „Orgel pfeift aus dem letzten Loch“

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) „Halten Sie die Orgel bespielbar, aber stecken Sie nicht mehr zu viel Geld hinein“ – so lautet die Empfehlung vom Fachmann, der die Orgel in der Stadtkirche Glückstadt untersucht hat. „Sie pfeift aus dem letzten Loch“, sagt Kantor Florian Hanssen, der beim Orgelspiel Improvisationskunst an den Tag legen muss.
Zwischen 350.000 und 500.000 Euro würde eine neue Orgel kosten. Geld, das die Kirchengemeinde nicht hat. „Das können wir alleine nicht wuppen“, sagt Pastor Thomas-Christian Schröder.
„Die Orgel hat neben der Predigt einen eigenen Verkündungsauftrag – sie setzt eigene Akzente im Gottesdienst“, so Schröder, der darauf hofft, dass sich die Bürger über Spenden an einer Neuanschaffung beteiligen. Zumal die Orgel auch ein wichtiger Teil des Konzert-Veranstaltungsortes Stadtkirche ist.

Spenden für die neue Orgel können auch unter dem Verwendungszweck „Glückstadt neue Orgel“ auf folgendes Konto überwiesen werden: Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Kontonummer 2020009, Sparkasse Westholstein/Bankleitzahl 22250020.

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