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Samstag, 19. Mai 2012
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„Wer genügend kriminelle Energie hat, lässt sich davon nicht aufhalten“

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) „Es darf keine Gefahr vom und für das Schiff ausgehen“, sagt Lars Sell, Hafenkapitän der Glückstadt Port. Eine „Gangway“-Wache muss dafür sorgen, dass keine Unbefugten sich vom oder zum Schiff bewegen. Das ist Teil der seit Dezember 2002 geltenden internationalen Vorschrift.
Vor zwei Jahren musste die Glückstadt Port, Pächter der Außenhafenflächen an der Süder- und Nordermole, den  „International Ship and Port Security (ISPS)“-Zaun errichtet. „Wir hätten es uns auch einfach machen können“, sagt Lars Sell. Doch den Kaibereich durch jeweils zwei 30 Meter lange Zäune abzusperren und damit der Öffentlichkeit den Zugang zum Molenkopf zu versagen, wäre nicht im Sinne des Hafenbetreibers gewesen. Ohne Zaun ging es jedoch nicht, da die Brunsbüttel Ports die Nordermole bewirtschaften wollte. Um internationale Schiffe, die größer als 500 BRZ (Bruttoregisterzahl) sind, im Hafen aufnehmen zu dürfen, müssen die ISPS-Anforderungen gewährleistet sein. „Circa 40.000 Euro hat der Zaun gekostet“, sagt Sell. Hinzu kämen Sicherheits-Pläne, die Schiffsbesatzung und Hafenpächter gleichermaßen einhalten müssen. Zaunanlage und Sicherheitskonzept sind zertifiziert, unterliegen aber einer regelmäßigen Überprüfung.
Über Sinn oder Unsinn des Bauwerkes lässt sich streiten, Denn ob der nicht „unterkrabbelbare“ und 2,20 Meter hohe Zaun im Ernstfall ein Hindernis ist, bleibt zweifelhaft. „Wer genügend kriminelle Energie hat, lässt sich davon nicht aufhalten“, stellt Hafenkapitän Sell nüchtern fest.

Detlefsengymnasium: Neue Fassade und viel moderne Technik

Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Fast sieben Millionen Euro haben Bund, Land und Kreis in die Sanierung und Erweiterung der Bildungseinrichtung am Dänenkamp investiert. Den Großteil der Kosten mit rund 4,5 Millionen Euro stemmt der Kreis Steinburg als Schulträger.Zudem flossen 1,6 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes sowie 675.000 Euro aus dem Schulbauprogramm des Landes Schleswig-Holstein in die Baumaßnahme. Eine Investition, die sich gelohnt hat, befand Seppmann, der betonte: „Bildung ist alles!“.Und so gab er Minister Dr. Ekkehard Klug (Foto, Mitte) mit auf den Weg, dass auch in Kiel öfter gehandelt werden müsse als nur geredet. Der Bildungsminister gratulierte zur Einweihung und stellte heraus, dass das Detlefsengymnasium nun noch attraktiver und zudem ein Beitrag zur Energieeinsparung geleistet worden sei. „Ich wünsche viel Erfolg beim gemeinsamen Lehren und Lernen“, sagte Klug. Einen Einblick in die Lernwerkstätten – ausgerüstet mit moderner EDV-Technik – verschaffte er sich bei einem anschließenden Rundgang.Als einen „Meilenstein für Generationen“ bezeichnete Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg das Ergebnis der über 18-monatigen Bauzeit und sprach seinen Dank für „diese wunderbare Lernlandschaft“ an alle Beteiligten aus. Auch Schulleiter Hartmut W. Appel sprach bei seinen Grußworten ein mehrfaches „Danke schön“ an Architekten, Ingenieure,  ausführende Gewerke, aber auch an geduldige Nachbarn, Schüler, Lehrer, Reinigungspersonal und „Milchmütter“ aus. Schließlich sei der Großteil der Bauarbeiten mit viel Lärm und Schmutz während des laufenden Schulbetriebs erfolgt. Baulich so gewappnet, werde das Detlefsengymnasium auch in der Zukunft selbstständige, tüchtige junge Menschen ausbilden, so Appel.

Förderverein: Mitstreiter und Mitglieder herzlich willkommen

(Glückstadt/mm) Unter dem Motto „Hölp mol‘n beten mit!“ will der Förderverein das Freibad finanziell und ideell unterstützen, um eine dauerhafte Erhaltung der Einrichtung für den Badebetrieb zu gewährleisten. Denn immerhin beträgt das jährliche Defizit durchschnittlich 170.000 Euro. „Wir schauen zuversichtlich und optimistisch nach vorne“, sagt Niels Blankschyn. In partnerschaftlicher und aktiver Kooperation sitzen dabei auch Stadtwerke, Stadt und DLRG-Ortsgruppe mit im Boot.
Mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsoren sowie Erlösen aus  eigenen Veranstaltungen sollen Gelder eingeworben werden.

Wer Mitglied werden möchte, kann sich direkt an Niels Blankschyn unter Tel. (04124) 7366 wenden. Einzelpersonen zahlen 18 Euro, Familien (ab zwei Personen) 30 Euro, Jugendliche, Auszubildende, Studenten und Schüler zehn Euro.

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