![]() |
![]() |
||||
|
|
|
||||
| Samstag, 4. Februar 2012 | KLAUS MERSE VERLAG GMBH |
||||
Der Bokeler See steht zum Verkauf
(Bokel/rs) Der Bokeler See zählt zu den bekanntesten Gewässern im Kreis Pinneberg. Aktionen wie Strandfest und Abfischen ziehen jedes Jahr zigtausende Besucher an den See. Die Familie Erich, der auch das angrenzende Ringhotel Bokel-Mühle gehört, will sich jetzt von dem See trennen. Seit fast 300 Jahren prägen Teich und Mühle die Region, immerhin schon seit 1880 trägt die Familie Greve (heute Erich) die Verantwortung für den See und die „Bokel-Mühle“. Kein Wunder, dass sich die Familie um Rainer Erich die Entscheidung, das 20 Hektar große Gewässer zu veräußern, nicht leicht macht. Doch die vor Jahren eingeleitete Um-orientierung von einem reinen Ausflugslokal zu einem modernen Landhotel soll konsequent weiterverfolgt werden. Ansgarstraße: Umbau später?(Elmshorn/rs) Zumindest die SPD bekommt kalte Füße, was die Baustellen im kommenden Jahr in Elmshorns Innenstadt anbelangt. Während einer Klausur-Tagung einigten sich die Sozialdemokraten darauf, für eine Verschiebung der Sanierung der Ansgarstraße um ein Jahr zu plädieren. Grund ist, dass die Stadt 2012 die Bahnunterführung im Verlauf der Hamburger Straße sanieren muss. Dazu ist sie durch ein Abkommen mit dem Bund verpflichtet. Die dort einmündende Ansgarstraße ebenfalls aufzugraben, ist aus Sicht der SPD keine gute Idee. Tornesch: Krügel bleibt Bürgermeister(Tornesch/rs) Die Ära Roland Krügel in Tornesch geht weiter: Mit 62,99 Prozent der Stimmen setzte sich der Amtsinhaber klar durch. Herausforderer Andreas Bannick konnte mit 37,01 Prozent immerhin einen Achtungserfolg verbuchen. Beide gehören der CDU an. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,63 Prozent. Lotto-"Faber" bald in Glückstadt?
(Glückstadt/mm) Seit 33 Jahren gibt es die Lotto-Vermittlung Faber. Doch seit Verabschiedung des Glücksspielstaatsvertrages und der damit stark eingeschränkten Werbemöglichkeit muss Firmengründer Norman Faber (66) mit großen Umsatzeinbußen leben. Darum hat er sich entschieden, einen Standort in Schleswig-Holstein aufzubauen, über den das Internetgeschäft angeschoben werden soll. Grund dafür ist die Entscheidung Schleswig-Holsteins, ein eigenes Glücksspielgesetz zu verabschieden, das am 1. Januar 2012 in Kraft tritt. Danach ist unter anderem das Lottospielen auch über das Internet möglich. 5,6 Millionen Euro: Die Kaffee-Könige vom Lönsweg
(Elmshorn/rs) Der weltweit größte Gefriertrockner steht bereits im Elmshorner Kraft Foods-Werk. Mit einer 5,6 Millionen Euro teuren Extraktions- und Eindampfungsanlage ist jetzt eine weitere Großinvestition hinzugekommen. Damit baut der Kaffeehersteller seine Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Premiumqualität im Löskaffee-Markt am Standort Elmshorn weiter aus. Rathaus – das war's: Verwaltung soll ausziehen
Die endgültige Entscheidung des Stadtverordnetenkollegiums fehlt noch – die Vorentscheidung ist aber gefallen. Dienstagabend, 30. August, beschloss der Elmshorner Hauptausschuss mit breiter Mehrheit von SPD, CDU und FDP, die Sanierung des denkmalgeschützten Elmshorner Rathauses "nicht weiter zu verfolgen". Nicht entschieden ist, ob neu gebaut, gekauft oder gemietet wird oder ein Mietkauf-Modell umgesetzt werden soll. Gegen den Auszug stimmten WGE/Die Grünen, die sich frühzeitig für einen Erhalt des Rathauses ausgesprochen hatten. Noch im Januar dieses Jahres hatte es bei einer öffentlichen Veranstaltung starke Stimmen aus verschiedenen Fraktionen gegeben, die Stadt solle das Rathaus sanieren, um den 60er-Jahre-Bau als Denkmal zu bewahren. Die Kehrtwende brachten das Bekanntwerden der Formyldehydbelastung des Gebäudes und vor allem jüngste Erkenntnisse des Brandschutzingenieurs des Kreises. Demnach entsprach das Haus selbst zur Zeit seiner Errichtung nie geltenden Brandschutzvorschriften. Eine komplette Entkernung sei notwendig, weil sich ein Feuer durch Trennwende und Decken rasend schnell ausbreiten könne. Auch ein neues Gutachten aus Hannover kam zum Schluss, dass entkernt werden müsse. Eine nacktes Betonskelett, so die Auffassung im Ausschuss, stelle jedoch kein erhaltenswertes Denkmal mehr da. (Von Rainer Strandmann, 31.08.11, 9:31 Uhr) Neues Radwegekonzept für Elmshorn: Grüne testeten Vorschläge
Die ersten Planungen zur Aktualisierung des Elmshorner Radwegekonzeptes auf Basis der Ausführungen der Berliner Stadtentwickler des Büros Gertz, Gutsche und Rümenapp lassen der Elmshorner Fraktion von WGE/Die Grünen keine Ruhe. Man wollte sich nicht nur theoretisch mit den Möglichkeiten für neue Routen auseinandersetzen und fuhr dazu in die Landeshauptstadt Kiel, um sich dort selbst ein Bild von den Neuerungen zu machen. An der Förde sind viele der Anregungen bereits jetzt schon umgesetzt. "Für Elmshorn enthält das Konzept neben einer aktuellen Analyse der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur und des Unfallgeschehens viele praktische Vorschläge für mehr Sicherheit und Komfort", heißt es in einer Pressemitteilung von WGE/Die Grünen. Die Test-Gruppe, die sich vom Elmshorner Bahnhof aus nach Kiel aufgemacht hatte, setzte sich aus Fraktionsmitgliedern und Bürgern zusammen, so die Grünen weiter. Fraktionschef Peter Hölzel: "Die Statistik zeigt, dass es bei uns in Elmshorn überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle mit verletzten Radfahrern gibt. Darunter sind auch viele Kinder." Für Hölzel ist klar: "Das muss schnell anders werden. Und dafür müssen wir endlich neue Wege beschreiten. In der Landeshauptstadt erwartete Kiels Fahrradbeauftragter, Uwe Redecker, die Elmshorner Gruppe. "Zuerst gab es Ängste bei Radfahrern, die markierten Radfahrstreifen auf der Straße zu nutzen. Auch manche Autofahrer reagierten darauf genervt und ersetzten Rücksicht durch Hupen. Jetzt ist aber ein Wandel eingetreten. Die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gehen rücksichtsvoller miteinander um. Eine neue Verkehrskultur ist im Entstehen." Im Anschluss testeten die Radler verschiedenste Strecken. Ob Radfahrstreifen oder Fahrradstraße - das Fazit der Grünen fällt durchweg positiv aus: "Jede Radwegeführung muss auf der Basis der örtlichen Gegebenheiten individuell analysiert, aber dann auch fahrradfreundlich umgesetzt werden. Die Rechtsnormen geben dafür klare Prioritätsprüfungen vor.Die Vorschläge des aktualisierten Velorouten-Konzept sind gut." Fraktionsvorsitzende Silke Pahl, die diese Fahrt nach Kiel organisiert hat, fasst zusammen: "In Kiel haben wir buchstäblich erfahren, dass die Vorschläge des aktualisierten Veloroutenkonzepts zu mehr Radfahr-Spaß und Sicherheit beitragen. Daraus resultiert für Elmshorn der Auftrag: Die Probleme schnell entschärfen und die Vorschläge im Gutachten zügig realisieren. Also packen wir es an - den fahrradfreundlichen Verkehr in Elmshorn!" |
|||||
| Das Unternehmen | HAZOnline Werbung | HAZOnline Downloads | Impressum | |||||