Ab 15. Dezember

25.11.2020

Landweit sind 300.000 Impfungen monatlich geplant

Foto: Ein Team aus Ärzten und Assistenten wird die Impfungen in den Zentren vornehmen. (Symbolbild: Gerd Altmann, Pixabay)

Elmshorn Zwei Corona-Impfzentren will das Kreishaus bis 15. Dezember im Kreis Pinneberg aufbauen. Sie sollen nach Informationen unserer Zeitung in Elmshorn in einer Halle in der Otto-Hahn-Straße und in Prisdorf im Gewerbegebiet Peiner Hag eingerichtet werden. Als Reserve wird eine Fläche im Regio Klinikum Wedel vorgehalten.

Standorte sind ab 15. Dezember einsatzbereit

Das Land will ab 15. Dezember in jedem Kreis sowie in jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum anbieten, insgesamt bis zu 28 Stück, und die Anzahl anschließend ausbauen. „Wir werden bereit sein, sobald ein Covid-19-Impfstoff verfügbar ist“, sagt Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg laut Pressemitteilung. An den Kosten von 50 Millionen Euro für das erste halbe Jahr soll sich zur Hälfte der Bund über die Gesetzliche Krankenversicherung beteiligen. Das Land will den Kreisen und kreisfreien Städten im Dezember für jeden Standort 50.000 Euro zahlen.

Nach sechs Monaten sollen Hausärzte impfen

Landesweit sollen monatlich bis zu 300.000 Impfungen vorgenommen werden können. Darüber hinaus sollen sich Menschen auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen immunisieren lassen können. Nach sechs Monaten sollen die Hausärzte die Impfungen in ihren Praxen vornehmen. Die Teilnahme wird freiwillig erfolgen, kündigt der Minister an. In jedem Zentrum sollen mehrere sogenannte Impflinien eingerichtet werden, in denen jeweils täglich 120 bis 150 Menschen behandelt werden. Innerhalb dieser Linie durchläuft der Teilnehmer die Schritte der Anmeldung, Aufklärung, Impfung und Nachbeobachtung. In Elmshorn sind sechs und in Prisdorf acht Impflinien geplant. Der zentrale Standort zur Lagerung des Impfstoffs in Schleswig-Holstein bleibt geheim. Das Mittel wird täglich an die Zentren ausgeliefert und soll dort bis zu 48 Stunden in Kühlschränken gelagert werden können.

Ärzte für freiwillige Dienste gesucht

Die Kassenärztliche Vereinigung ruft zurzeit Ärzte auf, freiwillig Impfdienste zu übernehmen. Die Bitte richtet sich an Mediziner im Klinik- und Rehabereich, aber auch an Kollegen im Ruhestand oder in Elternzeit sowie an solche, die in der Pharmaindustrie und der Unternehmensberatung arbeiten. Assistenzpersonal soll ihnen vor Ort zur Hand gehen. Die Bundeswehr soll den Betrieb der Impfzentren unterstützen.

(Von Jan-Hendrik Frank)

Die Redaktion direkt
Foto: Urbatzka

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