Mehr als doppelte Quadratmeterzahl

Stadtarchiv erhält freundlichere und größere Räume

Foto: Tagelang haben Marion Eymers (l.) und Petra Schmidt im Keller der Weißen Villa historisch wertvolle Dokumente verpackt. (Torben Hinz/Stadt Elmshorn)

Elmshorn Der Umzug des Elmshorner Stadtarchivs aus dem Keller der Weißen Villa in die Marktstraße 16 läuft auf Hochtouren. Die Mitarbeiter packten den Bestand am alten Standort sowie in Lagern im Rathaus und der Volkshochschule in fast 750 Kartons ein, die in dieser Woche zum neuen Sitz transportiert werden. Am Freitag, 29. Januar, soll laut Stadtverwaltung alles unter Dach und Fach sein.

Gebäude gehört der Gewers-Haus-Stiftung

„Wir nehmen allein 800 bis 900 laufende Meter Akten, zirka 150.000 Bilder, 1,5 Millionen Negative und 1200 Bücher mit“, erläutert Leiter Peter Köhnke den Aufwand. Das neue Domizil gehörte einst dem Ehepaar Ingrid und Herbert Gewers. Es gründete die „Gewers-Haus-Stiftung“ und vermachte ihr das fünfstöckige Wohn- und Geschäftshaus. Das Archiv braucht keine Miete zu zahlen. Die Bürgerstiftung verwaltet die Stiftung.

Fläche von 140 auf 370 Quadratmeter vergrößert

Mit dem Umzug erweitert das Archiv seine Fläche von 140 auf 370 Quadratmeter. Zudem baute die Firma Luhe-Werk am neuen Standort eine Rollregalanlage ein. Der Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn finanzierte den Kauf mit 30.000 Euro. Der Einbau dauerte eine Woche, so Sebastian Urban von Luhe-Werk. „Das Schwierigste ist der Fußboden, der muss Präzisionsarbeit mit maximal einem halben Millimeter Toleranz sein, sonst rollt das Regal von alleine.“

Gewinn an Komfort

Der Keller der Villa war unkomfortabel. An der Decke verliefen Rohre. In der Marktstraße gibt es einen Arbeits- und Empfangsbereich, einen Besprechungsraum, ein Magazin, ein Zwischenlager, einen Stillarbeitsraum, eine Garderobe und eine Küche. (jhf)

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Foto: Urbatzka

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