Wittenberger Straße ab 22. Dezember 2017, etwa 9 Uhr, wieder frei

Brücke termingerecht fertig

Foto Brücke Wittenberger Straße Winter 2017 Freigabe
Foto: Strandmann

Die letzten Arbeiten auf der neuen Krückaubrücke laufen auf Hochtouren, die Verkehrsfreigabe ist für Freitag, 22. Dezember, gegen 9 Uhr, geplant. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Kreisstraße 23 zwischen Kaltenweide und Köllner Chaussee wieder befahrbar, was zu einer deutlichen Entlastung der Verkehrssituation in Elmshorn führen wird.

Der gesamte Brückenbau stand unter einem enormen Zeitdruck, da vorab eine Zusicherung an das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Elmshorn erfolgt war, dass die Baumaßnahme bis Ende 2017 abgeschlossen sein wird. Beide hatten zugunsten des Brückenbaus andere für 2017 geplante Baumaßnahmen auf das Jahr 2018 verschoben. Die geplante Bauzeit von neun Monaten war daher von Anfang an sehr eng bemessen.

Um so mehr freuten sich Landrat Oliver Stolz und Bürgermeister Volker Hatje gestern, dass der Kreis Pinneberg seinen Zeitplan für die Errichtung der neuen Brücke einhalten konnte: "Wenn das Land jetzt demnächst die L75 zwischen Barmstedt und Elmshorn saniert, wird die K23 dringend als Umleitung benötigt", so Hatje. Noch viel bedeutender sei, erklärte der Bürgermeister, "dass im kommenden Jahr die Hamburger Straße saniert wird. Eine gleichzeitige Brückensperrung hätte sicherlich zu einem Verkehrschaos geführt. Von daher bin ich dem Kreis sehr dankbar, dass er es geschafft hat, innerhalb der zugesagten Frist die Brücke zu erneuern, auch wenn dies die eine oder andere Kraftanstrengung gekostet hat."

Stolz stimmte zu: "Tatsächlich haben schlechter Baugrund, Hochwasser und lang anhaltende Regenfälle uns zeitweise dazu gezwungen, sehr kreativ zu handeln und auch etwas mehr Geld als ursprünglich geplant, in die Hand zu nehmen." Priorität habe aber jederzeit die rechtzeitige Fertigstellung des Bauvorhabens gehabt; "wir standen beim Land und bei der Stadt im Wort." Sein Dank gehe an die ausführende Firma, das planende Ingenieurbüro sowie die Kollegen des Fachdienstes Straßenbau und Verkehrssicherheit.

Die alte Brücke über die Krückau stammte aus dem Jahr 1953 und war komplett marode, der Neubau nicht einfach. Der Baugrund wies nur eine geringe Tragfähigkeit auf. Während der Arbeiten stellte sich heraus, dass dieser auch noch starke Unterschiede aufwies. Einige Bohrpfähle mussten verlängert werden. Der Baugrund veranlasste auch den Prüfstatiker, mehrere zusätzliche dynamische Probebelastungen der Pfähle anzuordnen. Auch die Witterung stellte die Arbeiter vor Probleme. Beides machte Beschleunigungsmaßnahmen nötig. Dadurch verteuerte sich das Projekt um rund 25 Prozent auf circa zwei Millionen Euro. Das Land trägt davon 837.000 Euro, der Kreis den Rest.

(Von Rainer Strandmann, 19.12.17, 16:50 Uhr)

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