Eine Parkraumbewirtschaftung, die nie richtig klappte

Das Ende der Schranke

Foto Buttermarkt Schranke Probstendamm Elmshorn
Foto: Strandmann

Die Geschichte der Buttermarkt-Schranken ist eine von Pleiten, Pech und Pannen. Teuer in der Anschaffung, unbeliebt bei den Bürgern, ständig Ziel von Vandalismus und immer wieder defekt.

So wie derzeit die Schranke an der Ausfahrt zum Probstendamm. Seit Juli 2018 ist die Anlage dort mehr außer als in Betrieb. Zunächst hieß es, die Stadt warte auf Ersatzteile. Doch davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Die Stadtverwaltung ist auf die zuständige Fachfirma schlecht zu sprechen. Das Verhältnis sei "nicht mehr so höflich", umschrieb Petra Langefeld, Leiterin des Flächenmanagements im Rathaus, am Montag, 28. Januar 2019, im Ausschuss für kommunale Dienstleister diplomatisch die Situation. Im Klartext: Die Stadt ist richtig sauer.

Allerdings erledigt sich das Thema jetzt von selbst. Der Probstendamm wird in diesem Jahr so ausgebaut, dass er als Umleitungsstrecke für die Schauenburgerstraße dienen kann, die im Laufe des Stadtumbaus verlegt werden soll. Wegen dieser Arbeiten am Probstendamm "lohnt es nicht mehr, diese Schrankenseite zu mobilisieren", erklärte Langefeld. Und auch für die Schranke an der Schauenburgerstraße ist das Ende absehbar. Diese ist als Folge von Vandalismus und den Betrieb der vergangenen knapp zehn Jahre ebenfalls häufig defekt. Spätestens wenn die Schauenburgerstraße verlegt wird, hat ihr letztes Stündlein geschlagen. Die Zufahrt zum Buttermarkt wird dann, so die Planung, zum Wedenkamp verlegt. "Dann ist das Thema Schranke endgültig durch", fasste es Bürgermeister Volker Hatje im Fachausschuss kurz zusammen.

(Von Rainer Strandmann, 29.01.19, 11:12 Uhr)

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