Elmshorn hat Holbach und Mohr viel zu verdanken

Für das Gemeinwohl eingesetzt

Ehrenmedaille für Stefan Mohr und Karl Holbach...
Foto: Strandmann

(Elmshorn/rs) Der eine hat Elmshorn 32 Jahre lang als ehrenamtlicher Stadtverordneter gedient, Städtepartnerschaften mit Leben erfüllt, zusammen mit seiner Frau Annkatrin die 850-Jahr-Feier der Krückaustadt organisiert und Elmshorn zehn Jahre lang als Bürgervorsteher repräsentiert. Die Rede ist vom Sozialdemokraten Karl Holbach. Der andere hat von 2001 bis 2019 als ehrenamtlicher Wehrführer an der Spitze der Elmshorner Brandschützer gestanden. So lange, wie kaum einer vor ihm. Er hat nicht nur unzählige schwierige Feuerwehreinsätze geleitet, sondern die Wehr auch strategisch neu aufgestellt und fit für die Zukunft gemacht. Gemeint ist Stefan Mohr, der sich auch weiterhin als Mitglied der Feuerwehr und stellvertretender Kreisbrandmeister für die Gesellschaft engagiert.

Beide, Holbach und Mohr, sind Personen, die klare Ziele verfolgten und verfolgen. „Sie haben sich um Elmshorn und die Bürger dieser Stadt verdient gemacht“, sagte der amtierende Bürgervorsteher Andreas Hahn im voll besetzten Saal der Gaststätte Sibirien. Dort wurde beiden auf einstimmigen Beschluss des Stadtverordnetenkollegiums die Verdienstmedaille der Stadt verliehen. Beide, das machte Hahn deutlich, schätze er auch selbst als Menschen außerordentlich. Holbach wegen seiner politischen Berechenbarkeit und seiner neutralen Amtsführung als Bürgervorsteher. Mohr auch wegen dessen Weitblick. In dessen Amtszeit fielen die Einführung der Jugendwehr, die Öffnung für Frauen, der Bau der Feuerwache Süd, die Einstellung hauptamtlicher Gerätewarte und eine Langfristplanung von Anschaffungen für die Wehr.

Dass sich Holbach und Mohr höchster Wertschätzung erfreuen, machten auch die Gäste deutlich. Bürgermeister Volker Hatje hatte seine Amtskette angelegt, was nur bei außergewöhnlichen Anlässen der Fall ist. Hatjes Amtsvorgängerin Brigitte Fronzek war der Einladung ebenso gefolgt wie Holbachs Vorgänger Peter Frank. Von den zehn noch lebenden Trägern der Medaille waren mit dem ehemaligen Schulleiter Pit Frauen, der sich Zeit seines Lebens für Jugendliche und Jugendarbeit eingesetzt hat, und Peter Sick, langjähriger Organisator des Verkehrs- und Bürgervereins, ebenfalls zwei gekommen. Dazu gesellten sich viele aktive Stadtverordnete sowie weitere geladene Gäste und Freunde der Geehrten. „Ein würdiger Rahmen“, befand Hahn. Das schloss auch die plattdeutschen Lieder von Inge Lorenzen ein.

(Von Rainer Strandmann, 04.04.19, 14:11 Uhr)

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