Architekten wollen drohenden Abriss in Elmshorn verhindern

"Die Häuser dürfen nicht sterben"

Foto Architekt Walter Sauermilch Elmshorn
Foto: Strandmann

Die Elmshorner Architekten Thomas Wehrmann und Walter Sauermilch wollen dem drohenden Abriss der Häuser Berliner Straße 18 und 20 nicht tatenlos zusehen. Sie warnen davor, die historische Bausubstanz vorschnell zu opfern. Verkehrsplanung dürfe nicht über Stadtplanung gestellt werden. So bezweifelt Wehrmann, dass die Berliner Straße tatsächlich so stark wie von der Verwaltung dargestellt, verbreitert werden muss. "Es gibt immer einen Ermessensspielraum", sagt Wehrmann, "selbst bei einer Bundesstraße". Eine solche ist die Berliner Straße.

Zuständig ist der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Itzehoe. Dieser, so Wehrmann, gelte als besonders scharf, was Regelauslegung angehe. Wie Sauermilch hält er die geplante Mittelinsel mit Abbieger in Höhe Schloßstraße für überflüssig. "Die Schloßstraße wollen wir ja gerade beruhigen", sagt Sauermilch. Würde sie zur Einbahnstraße erklärt, bedürfe es gar keiner Abbiegespur auf der Berliner Straße. Und selbst wenn die Straße hier aufgeweitet würde – "beschleunigen wird das nichts, denn in Höhe Krückau bleibt es ja beim Engpass", so Wehrhahn. Sauermilch hat einen Brandbrief an Stadt und Fraktionen geschrieben. Beide sind überzeugt, noch etwas bewegen zu können. Bislang sei es nur eine Vorentwurfsplanung.

(Von Rainer Strandmann, 11.10.19, 14:30 Uhr)

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