Ex-Elmshornerin Toni B. Gunner ist auf Entdeckungstour

Der Traum von Tolkiens Welt

Foto: Marc Schallmaier

Einmal komplett raus – weg vom Alltag, von Arbeit, Leben und Ehrenamt. Ganz unabhängig davon, dass es dort wunderbar ist. „Ich mag mein Leben“, sagt Toni B. Gunner, hauptberuflich an der Universität Hamburg tätig, in der Freizeit leidenschaftliche Fotografin. Ganz vorn in den „Gräben“ unzähliger Metal-Konzerte und Musik-Festivals, aber auch auf ihren Reisen. Von einer ganz besonderen sendet sie in diesem Jahr Weihnachtsgrüße in ihre alte Heimat Elmshorn. Denn Gunner befindet sich auf der „anderen“ Seite der Erdhalbkugel.

Reisen, rauskommen, entdecken – wenn da nicht diese verdammte Flugangst wäre. Das kostet die ehemalige Elmshornerin, die mittlerweile in Hamburg ihre Heimat gefunden hat, immer wieder Überwindung, oder sie sucht nach Alternativen. Am 20. September startete sie nach St. Petersburg, um Russland zu erleben. Drei Wochen allein durch eines der größten Länder unseres Erdballs. Fahrbarer Untersatz ... die Transsibirische Eisenbahn. Moskau, Jekaterinburg, Novosibirsk, Irkutsk, Ulan-Ude – „Die längste Etappe dauerte 36 Stunden“, so Gunner, die „herzliche und hilfsbereite Menschen“ kennenlernte ... auch ohne ein Wort Russisch zu können. Ein daraus resultierendes Highlight: Ein Opern-Besuch für 3,50 Euro, obwohl sie ins Ballett wollte. „Weil ich das Programm nicht lesen konnte“, gibt sie offen zu. Von Russland ging es weiter in die Mongolei, inklusive Jurten-Übernachtung und Wiedersehen mit Tulga, einem Freund, den sie beim weltweit größten Metal-Festival in Wacken kennengelernt hatte. Spartanischer als beim Festival war es in der Mongolei. Plumpsklo bei Minus 16 Grad, Kohleofen, kein fließend Wasser. Und doch ein beeindruckendes Erlebnis mit tollen Menschen. Besuche in Nationalparks, alten Klöstern und beim Fußball-WM-Qualifikationsspiel Mongolei – Kirgisistan, das die Gastgeber im Stadion von Ulaanbaatar mit 1:2 verloren. Nächster Gunner-Stopp mit der Transsib: China – Peking. Von nun an nicht mehr allein, sondern mit ihrem Freund. Bei allen Vorbehalten – „China war klasse“, so die 38-Jährige, die neben Peking und Shanghai auch Hongkong und Lantau Island einen Besuch abstattete, ehe ein weiteres Mal die Flugangst überwunden werden musste. Ziel: Neuseeland. Drei Wochen Nordinsel mit Stationen in Auckland, Rotorua, Taupo, und Wellington – dann auf die Südinsel. „Neuseeland ist einfach wunderschön. Für mich hat sich ein Traum erfüllt“, sagt Toni, die begeistert Tolkiens „Herr der Ringe“-Welt mit Auenland, Mordor und dem Pfad der Toten erkundete. Die Kamera im Anschlag. Bis zum Ende der Reise im Februar ist es noch ein bisschen hin. Vorher wartet auch noch Bali, aber erst geht es nach Australien, wo die beiden Heiligabend verbringen. „Weihnachten sind wir an der Gold Coast – vermutlich am Strand“, freut sich Gunner, die dann früher als Familie und Freunde in der Heimat das Jahr 2020 begrüßen wird. „Silvester feiern wir natürlich in Sydney“, so die 38-Jährige.

(Von Mario Meisberger, 18.12.19, 10:00 Uhr)

 

 

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