Die "Grüne Welle-App": Auflösung unseres Aprilscherzes 2015

Die Forschung ist noch nicht so weit

Logo Grüne Welle App Elmshorn

So sollte Sie aussehen (Grafik links), unsere "Grüne Welle-App", die wir in unserer Mittwochs-Ausgabe am 1. April 2015 angekündigt hatten. Zur Erinnerung, in unserem Bericht hieß es: "Die App wird im Rahmen eines Pilotprojektes am Sonnabend, 4. April, verfügbar! Damit wird es in Elmshorn möglich, die intelligenten Ampeln in der Innenstadt zu schalten. An etwa 20 Ampeln in der City stehen die technischen Voraussetzungen über die Busvorrangschaltung längst zur Verfügung. Meldet sich ein Fahrzeug an der Ampel an, erscheint dort ein 'A' für angemeldet. Damit weiß die Anlage, dass sie auf den Verkehr vor Ort reagieren soll."

Wir geben zu, wir haben Sie mit diesem Artikel in den April geschickt!


Überwältigt sind wir dennoch vom großen Echo. Viele Leser hätten die "Grüne Welle-App" scheinbar sehr gern getestet, weil sie sehr oft in der Elmshorner Innenstadt mit dem Pkw unterwegs sind und weil sie den Frust vor roten Ampeln gut nachvollziehen können.

Ausdrücklich möchten wir uns an dieser Stelle daher bei allen Menschen bedanken, die den Aprilscherz 2015 überhaupt erst möglich gemacht haben: Da ist unser Ideengeber aus unserer Technik zu nennen, aber auch unsere Grafik, die für die schönen Icons und Fotos dazu gesorgt hat. Außerdem geht unser Dank natürlich auch an die Stadt Elmshorn, die auf unsere Anfrage hin nicht gezögert hat und uns mit einigen Informationen ausstattete. Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Volker Hatje für das wirklich sehr spontane Statement für unseren Artikel.

Last but not least sei erwähnt, dass wir uns nicht alles zu diesem Thema "nur" ausgedacht haben. Forscher in Deutschland beschäftigen sich tatsächlich mit dem Thema, den Verkehr in den Städten besser fließen zu lassen. Lesen Sie dazu gern den nächsten Artikel hier auf dieser Seite.

(Von Sascha Urbatzka, 03.04.15, 13:31 Uhr)

Unser Aprilscherz 2015 war nicht völlig aus der Luft gegriffen

Die intelligente Ampelsteuerung der Zukunft

Foto Ampel grün Elmshorn
Foto: Strandmann

Bevor wir unseren Aprilscherz auf die Reise schicken konnten, haben wir recherchiert. Denn das Thema "Verkehrsfluss" beschäftigt die Wissenschaft sehr wohl. Zwar ist die Umsetzung in einer App wohl doch noch Zukunftsmusik, doch die Forschung bezüglich intelligenter Ampeln läuft bereits auf Hochtouren.

Wir haben diesbezüglich beim Institut für Verkehrssystemtechnik in Braunschweig nachgefragt. Von dort heißt es: Das Institut forscht zurzeit an einer Steuerung, die für einzelne Fahrzeuge die Verlustzeit über einen bestimmten Verkehrsabschnitt berechnet. "Das Auto mit der größten Verlustzeit bekommt dann zuerst Grün." In Dresden sollen sogar bereits Straßenbahnfahrer von der dortigen Technischen Universtität mit Smartphones ausgestattet worden sein, dort hätten dann die Ampeln Informationen gesendet, die zur Steigerung des Verkehrsflusses dienten.

Generell lasse sich mit dieser modernen Technik eine Menge Energie einsparen, so die Forscher. Außerdem hätten Studien gezeigt, dass der Stop-and-go-Verkehr auch deutlich mehr Lärm erzeuge. Eine weitere Erkenntnis sei aber auch schon klar: Die intelligenten Systeme der Zukunft bringen nur etwas, wenn der Verkehr in irgendeiner Form rollt, d.h., wenn die Straßen nicht gänzlich verstopft sind. Bei Stau nützt wohl auch die intelligenteste Grüne Welle nichts mehr.

(Von Sascha Urbatzka, 03.04.15, 13:45 Uhr)

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