Kreis Steinburg informiert zu Wechel in der Abfallentsorgung

Die Mülltonne steht noch an der Straße

Foto Müllabfuhr
Foto: Strandmann

Am Dienstag, 27. Juni 2017, hat der Kreis Steinburg Informationen zur Lage bezüglich der Abfallentsorgung veröffentlicht. Darin heißt es: "Aufgrund des kurzfristig zum 1. Juli 2017 bevorstehenden Entsorgerwechsels wird es in dieser Woche zu unvermeidlichen Problemen bei der Abfallentsorgung kommen. Der bisherige Entsorger hat die Abfuhr eingestellt."

Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung würden daran arbeiten, dass ab der nächsten Woche alles wieder planmäßig läuft. Der Wechsel sei unvermeidlich. – Zitat: "Und hier bitten wir Sie um Vertrauen in die Entscheidung des Steinburger Kreistages, der sich eben diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht hat. Letztlich wurde im Interesse aller Steinburger beschlossen."

Außerdem wurde eine Liste an häufig gestellten Fragen erstellt. Für unaufschiebbare Anliegen ist ein Bürgertelefon unter (04821) 8887333 eingerichtet.

Meine Papiertonne wurde nicht geleert. Was nun?
Stellen Sie die Papiertonne zur nächsten Abfuhr wieder bereit. Mehrmengen in Kartons oder gebündelt werden mitgenommen. Es ist eine kostenfreie Anlieferung bei den Wertstoffhöfen möglich:

Hohenlockstedt
Hungriger Wolf 100
04826/86 86 814
Mo.-Fr. 8.00-17.00 Uhr
Sa. 8.00-14.00 Uhr  

Itzehoe
Carl-Zeiss-Straße 6
04821/40 84 350
Mo.-Fr. 8.00-17.00 Uhr
Sa. 8.00-14.00 Uhr  

Glückstadt
Schmiedestraße 8
04124/60 43 85
Do.+Fr. 8.00-17.00 Uhr
Sa. 8.00-14.00 Uhr nur gerade Kalenderwochen
(April und Oktober jeden Sa. 8.00-14.00 Uhr)

Kellinghusen
Kleiner Kamp 2
04822/36 07 22
Di.+Mi. 8.00-17.00 Uhr
Sa. 8.00-14.00 Uhr nur ungerade Kalenderwochen
(April und Oktober jeden Sa. 8.00-14.00 Uhr)

Der Restabfall wurde nicht mitgenommen. Was soll ich machen?
Haben Sie eine Restabfalltonne? Dann stellen Sie bitte Mehrmengen bei der nächsten Entsorgung in neutralen Säcken bereit. Wenn Sie schwarze Säcke nutzen, werden bei der nächsten Abfuhr die Mehrmengen mitgenommen.  

Der Bioabfall wurde nicht mitgenommen. Was soll ich damit machen?
Mehrmengen in Papiersäcken oder Pappkartons unterbringen. Küchenabfälle können ausnahmsweise auch über den Restabfall entsorgt werden. Wohnanlagen, Altenheime oder Klärwerke möchten sich bitte die Abfallberatung wenden: Tel. (04821) 69 484 oder E-Mail abfall@steinburg.de.

Alternative für Restabfallsäcke und Biosäcke:
Wer die amtlichen schwarzen Säcke für Restabfall oder die amtlichen Papiersäcke für Bioabfall nicht so lange lagern möchte, kann diese bei den Wertstoffhöfen in Kellinghusen, Glückstadt oder Itzehoe kostenfrei abgeben. Wichtig: Es müssen auf jeden Fall die amtlich zugelassenen Säcke sein!
Öffnungszeiten siehe oben. Andere Fragen zur Abfallentsorgung: Tel. (04821) 69 484 oder Email abfall@steinburg.de

Fragen zum Gelben Sack:
Wenden Sie sich bitte an die Firma Bischof. Telefon (04821) 89000 oder Email georg.Bischof@t-online.de

Fragen zum Fullservice
(Abfallbehälter werden vom Entsorger gegen Entgelt vom Standplatz abgeholt)
Bitte wenden Sie sich an folgende Firmen:

Rest- und Papiertonnen:
Firma Otto Dörner
Telefon: 04821-6047387, Email: steinburg@doerner.de.

Biotonnen:

Firma Umweltservice Nord
Email bioabfall@umweltservice-nord.de (eine Telefonnummer liegt leider noch nicht vor). Die Firma Bischof (Tel. 04821 89000 oder Email georg.Bischof@t-online.de) muss vorhandene Schlüssel an die Eigentümer zurückgeben.

• Entsorgerwechsel:
Nach dem Entsorgerwechsel zum 1.7.2017 bleiben die bisherigen Abfuhrtermine bestehen.

 

(Von Sascha Urbatzka, 27.06.17, 13:10 Uhr)

Borsflether Philipp Treptow (13) in großer ARD-Show

Fußball-Duell mit Toni Kroos

Foto Klein gegen Groß TV-Show ARD Philipp Treptow Toni Kroos
Foto: NDR/Thorsten Jander

In seiner Freizeit dreht sich fast alles um den Fußball. Beim Niendorfer TSV spielt der Borsflether Philipp Treptow in der C-Jugend, jagt dem runden Leder um Tore und Punkte hinterher. Dass der 13-jährige Schüler des Glückstädter Detlefsengymnasiums mit dem Ball umzugehen versteht, bewies er bereits vor einem Millionen-Publikum, als er in der Dezember-Sendung der ARD-Show "Klein gegen Groß" auftrat. Ein Herausforderer, ein Fußball-Profi wurde gesucht, der es mit Philipp aufnimmt. "Ich bin sehr gespannt, wir freuen uns auf Eure Bewerbungen", hatte ARD-Moderator Kai Pflaume an Deutschlands Fußball-Elite appelliert.

Bis zur Aufzeichnung der Februar-Sendung wusste Philipp Treptow nicht, gegen wen er antreten würde. "Er hat erst vor Ort erfahren, dass es Toni Kroos ist", so Philipps Mutter Nina, die gemeinsam mit ihrem Mann Thomas und ihrem zweiten Sohn Maximilian (16) Philipp zu den TV-Aufnahmen begleitete. Ob der deutsche Weltmeister, der seine Brötchen bei Real Madrid verdient, bei der Treppen-Ball-Jonglage" die Nase vorn hat oder der Borsflether Nachwuchsfußballer, bleibt noch ein Geheimnis. Gelüftet wird es am Sonnabend, 18. Februar, bei "Klein gegen Groß". Einfach um 20.15 Uhr ARD einschalten, mitfiebern und Daumen drücken!

(Von Mario Meisberger, 14.02.17, 10:15 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Website der Sendung "Klein gegen Groß"...

Eigentümer erklärt das Aus für Veranstaltungen in Horst

Elbmarschenhalle: Keine Events mehr

Foto Elbmarschenhalle Eingang Horst Viereck
Foto: Archiv/Meisberger

Edeka und Aldi wollen ihre Flächen im Horster Elbmarschenkomplex erweitern. Arne Parchent, Prokurist des Wohnungsbauunternehmens Semmelhaack, der die Immobilie gehört, ist optimistisch, dass die Bauarbeiten demnächst starten können. Der Bauantrag sei kürzlich eingereicht worden. Der notwendige Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans könnte von der Politik noch im Dezember gefasst werden, so Parchent. Gebe es grünes Licht, solle umgehend mit den Arbeiten in der Elmshorner Nachbargemeinde begonnen werden. Und was geschieht mit der Restfläche? Sind dort noch Veranstaltungen möglich? Das verneint der Prokurist. "Wir müssten das gesamte Brandschutzkonzept überarbeiten. Das macht wirtschaftlich keinen Sinn." Eine Entscheidung, was mit der Fläche passiert, sei noch nicht gefallen.

(Von Rainer Strandmann, 15.11.16, 15:10 Uhr)

Fabian Blesin (18) aus Neuendorf bei "The Voice" dabei

Mit dem eigenen Song ins Radio

Foto Fabian Blesin TVOG Kollmar Strand
Foto: Blesin

"Es geht viel mehr um die Musik als um die Show", sagt Fabian Blesin. Deshalb habe er entschieden, sich bei "The Voice of Germany" zu bewerben. Als ihm eine Freundin eine alte Gitarre vermachte, kam der Kollmaraner, der mittlerweile mit Eltern und Geschwistern in Neuendorf lebt, auf den Geschmack. Das Gitarre spielen brachte ihm sein älterer Bruder Jonas bei, der schon seit Jahren mit dem Sechs-Saiter musiziert.

"Erst nachdem ich ein paar Monate Gitarre gespielt habe, traute ich mich, mit dem Singen anzufangen", sagt Fabian heute. Sein Gesangstalent musste er zunächst beim Vorentscheid in Hamburg unter Beweis stellen – erst A capella, dann zwei Mal mit Begleitung. Nach der finalen Auswahlrunde in Berlin "hieß es dann wieder Bangen", so der 18-Jährige, der nach seinem erfolgreichen Realschulabschluss eine Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten absolviert und Erzieher werden möchte. Doch dann kam der Anruf mit der Bestätigung "Du bist dabei!".

Familie, Freunde und Musik stehen bei Fabian an erster Stelle und so begleiteten ihn zur Blind Audition die gesamte Familie und sein bester Freund Timo. In gewisser Weise will er sich selbst etwas beweisen. "Ich wollte aber auch sehen, wie ich da stehe, wenn Profis mich bewerten", sagt der junge Musiker, der auch bereits selbst einige Songs komponiert hat. Doch von seinen Arbeiten hat er bisher sehr wenig öffentlich gemacht. Und bei aller Gelassenheit, hat er eine klare Vorstellung von seinem TV-"Abenteuer": "Ich wünsche mir, dass ich bei 'The Voice of Germany' lerne, all meine Unsicherheiten zu verlieren und auf der Bühne so abzugehen, als würde ich nur vor Freunden performen." Wenn Fabian singt, bevorzugt er englische statt deutsche Texte. "Da habe ich das Gefühl, Emotionen besser rüberbringen zu können", so der Kollmaraner, der in seiner Freizeit gern auch das ein oder andere Videospiel genießt, sie aber in erster Linie mit Freundin Melina verbringt und sich vor allem der Musik widmet. Und egal, was passiert, "die Musik wird immer ein Teil von mir bleiben", sagt Fabian. "The Voice" ist für ihn ein absolutes Highlight, aber "ein Konzert vor ausverkauftem Haus und meinen eigenen Song im Radio hören – das wäre mein größter Traum."

(Von Mario Meisberger, 11.11.16, 12:10 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Website von "The Voice Of Germany"...
Hier geht's zur Seite von "The Voice" bei Facebook...

Horster fährt zum großen Volvo-Meeting nach Schweden

Mit dem Volvo auf Lappland-Tour

Foto Volvo 240 Hans-Peter Klemm
Foto: Meisberger

"Es wird keine wilde Jagerei", sagt Hans-Peter Klemm, der mit seinem Volvo 240 Baujahr 1988 eines der jüngeren Fahrzeuge zum großen Volvo-Treffen in Richtung Kiruna steuert. Aus Luxemburg ist unter anderem ein Amazon-Modell aus dem Jahr 1964 mit auf Tour, ähnlich dem, das Klemm selbst besitzt. Er freut sich auf das Zusammentreffen, die Eisbrechertour, Barbecue, Eishotelbesuch und dem geplanten Flug einer russischen Anatov. "Und ich hoffe, ich kriege das Nordlicht zu sehen", so der 64-jährige Skandinavien-Fan, der seit Mitte der 1970er Jahre begeisterter Volvo-Fahrer ist.

Auf einer "Nordland"-Tour – damals noch mit einem Mercedes – "verguckte" er sich in das schwedische Auto. Neben dem Amazon, dem 240er und einer ganz modernen Ausgabe zählt Klemm weitere Volvos zu seiner Sammlung. "Ein 164er befindet sich gerade im Aufbau", sagt der Familienvater, der gerade den ersten Geburtstag seines Enkels feierte. Die Leidenschaft für Volvo teilt Hans-Peter Klemm mit vielen anderen in Schleswig-Holstein beim so genannten Stammtisch. Seit 2009 ist er dort mit von der Partie. Einmal im Monat gibt es ein Treffen in Hitzhusen, dazu unternehmen sie gemeinsame Ausfahrten. Offizielles "Anrollen" ist im März/April. Auf Tages- oder Wochenendtouren begleitet ihn gern seine Frau Angelika, beispielsweise zum jährlichen Besuch der zweitägigen Volvo-Klassiker-Börse im holländischen Rosmalen, wo sich die Volvo-Fans auf Ersatzteilsuche gehen und sich untereinander austauschen. "Längere Fahrten unternehme ich aber allein", so Klemm, der seit Anfang dieses Jahres Sprecher des Volvo-Stammtisches Schleswig-Holstein ist.

(Von Mario Meisberger, 04.02.16, 15:10 Uhr)

Hohenfelde: Neue Untersuchungen der A 20-Trasse sind notwendig

Adler-Horst im Naturschutzgebiet

Adler-Horst
Foto: Verkehrsministerium

Für die A 20-Befürworter ist diese Meldung aus Kiel ein weitere Schlag ins Kontor, die A20-Gegner jubeln:

Den Planungen der A-20-Trasse westlich der Autobahn 23 bei Hohenfelde im Kreis Steinburg droht ein erheblicher Zeitverzug: Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer am 11. Dezember in Kiel mitteilte, ist von Naturschutzverbänden und –behörden in der Nähe des Naturschutzgebiets "Baggersee Hohenfelde" ein Seeadler-Horst gemeldet worden. "Der Horst war zwar offenbar zuletzt im Frühjahr 2015 von einem Brutpaar bevölkert und ist in diesem Jahr verwaist – dennoch behält er für drei Jahre den rechtlichen Status einer Brutstätte, was erhebliche Auswirkungen auf die weitere Planung dieses 15,2 Kilometer langen Abschnitts haben wird", sagte Meyer. Die Meldung des Adlerhorstes erzwinge nun weitere umfangreiche Untersuchungen. Mit einem Planfeststellungsbeschluss sei darum nicht mehr Ende dieses Jahres zu rechnen, sondern frühestens Ende 2017, so der Minister. Wie Meyer und der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Torsten Conradt, weiter erläuterten, müssen in den kommenden Monaten vor allem zwei Fragestellungen untersucht werden: 

- Welche Auswirkungen hat der Standort des Adlerhorstes während der Bauphase? Hierbei müssen – neben der A-20-Trasse selbst – vor allem zwei geplante Areale zur Entnahme von knapp fünf Millionen Kubikmetern Sand für den Autobahnbau in direkter Nähe zum Baggersee Hohenfelde untersucht werden.

- Welche Auswirkungen hat der Horst für einen dauerhaften Betrieb der A 20? Hierbei sind der Lärm und die visuelle Beeinträchtigung von möglichen künftigen Brutpaaren fachgutachterlich abzuklären. 

Nach den Worten von Conradt wird für diese mittlerweile dritte Planänderung auf dem Streckenabschnitt auch ein erneutes öffentliches Beteiligungsverfahren nötig, dessen Ergebnisse im Planfeststellungsbeschluss zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus sind durch den Zeitverzug dann auch die Verkehrsprognosen für das Jahr 2030 zu berücksichtigen und eine neue Kartierung von Brutvögeln, Fischen, Fleder- und Haselmäusen sowie Amphibien, Reptilien, Libellen und Fließwasserorganismen vorzunehmen. Meyer: "Da ein Baubeginn der A 20 westlich der A 7 bis Anfang 2017 laut Koalitionsvertrag ohnehin nicht vorgesehen ist, bleibt dieser erneute Planungsverzug zwar ärgerlich, ändert aber weder etwas an der dringenden Notwendigkeit der A 20 noch an unserer Entschlossenheit, dieses Projekt planerisch weiter voranzutreiben. Die A 20 ist und bleibt ein elementarer Baustein des Transeuropäischen Verkehrsnetzes und wird vor allem von der Wirtschaft im gesamten Norden zu Recht eingefordert." (11.12.15, em)

Bis zu 2000 Flüchtlinge sollen in Glückstadt unterkommen

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Stadtkirche Information zu Flüchtlingen
Foto: Meisberger

(Glückstadt/mm) Der genaue Einzugstermin steht noch nicht fest, aber in den nächsten Wochen werden die ersten Flüchtlinge die ehemalige Marinekaserne beziehen. „Glückstadt ist für bis zu 2000 Flüchtlinge vorgesehen“, sagte Ulf Döhring vom Landesamt für Ausländerangelegenheiten, der gemeinsam mit Vertretern von Polizei, DRK und Innenministerium die Glückstädter über die geplante Landesunterkunft für Flüchtlinge am Freitag informierte.

Rund 700 Besucher in der Stadtkirche spiegelten das große Interesse der Bürger wider. Bürgermeister Gerhard Blasberg lobte die positive Grundstimmung und die anhaltende Hilfsbereitschaft. „Ich verneige mich vor der monatelangen ehrenamtlichen Arbeit“, sagte Blasberg.In Vier- bis Sechs-Bett-Zimmern – etwa sechs Quadratmeter privater Bereich pro Person – werden die Asylsuchenden untergebracht. Derzeit läuft die Ertüchtigung der Gebäude auf Hochtouren. „40 bis 50 Mitarbeiter sind im Einsatz“, erläuterte Sönke Krey als Vertreter des Kasernen-Eigentümers Jens Lange. Eine eigene Polizeistation – Ziel sind bis zu 21 Beamte –, privater Wachdienst und die Mitarbeiter des DRK als Betreiber der Unterkunft kümmern sich um die Menschen, für die es Freizeitangebote, Kinderbetreuung und Schulunterricht geben soll. Koordinator der Glückstädter Einrichtung ist der pensionierte Polizist Reimer Tiedemann. In Glückstadt können sich die Asylbewerber frei bewegen, die Kaserne bleibt dagegen nur für berechtigte Personen zugänglich.Den Ängsten der Bürger, etwa vor Infektionskrankheiten, versuchten die Verantwortlichen Fakten entgegenzustellen. „95 Prozent der Asylbewerber seien gesund“, so Professor Michael Kappus vom Klinikum Itzehoe.Die medizinische Versorgung werde über das Klinikum gewährleistet. Dazu bieten Glückstädter Ärzte Sprechstunden in der Kaserne, ohne allerdings die Zeiten in ihren Praxen für die Glückstädter einzuschränken.


(Von Mario Meisberger, 29.10.15, 15:47 Uhr)

Filmemacher Michael Söth gestaltet Konzept für TV-Serie

Dreh mit Mierendorf in Kollmar

Foto Lotto King Karl und Michael Söth Deichking

"Den kenn' ich doch!", könnte es am ersten März-Wochenende irgendwo in Kollmar an der Elbe heißen. TV-Fans werden damit recht haben - denn wie der Elmshorner Filmemacher Michael Söth auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt, kommt Schauspieler und Komiker Tetje Mierendorf in den Kreis Steinburg und wird dort für einen Trailer zu einem neuen Projekt des Elmshorners vor der Kamera stehen.

Mierendorf gehörte nicht nur bei "Schillerstraße" oder "Frei Schnauze" zur wiederkehrenden Besetzung, sondern wurde zuvor bereits im Jahr 2004 einem großen TV-Publikum durch die Doku-Soap "Mein großer, dicker, peinlicher Verlobter" bekannt. Der Hamburger war im Jahr 2013 bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance" an der Seite von Profi-Tänzerin Isabel Edvardsson zu sehen.

Beim Trailer-Dreh in Kollmar geht es um das neue Projekt "Deichbullen" von Söth. "Die Serie habe ich schon zu Deichking-Zeiten geschrieben", erklärt der Krückaustädter. Das Interesse eines TV-Senders für die schräge Story aus Comedy und Mystery sei da, daher soll nun ein Appetit-Happen entstehen. Mierendorf gibt vor der Kamera den Bürgermeister eines Nestes, in das zwei Hamburger Polizisten in der norddeutschen Tiefebene versetzt werden. "Es ist eine Mischung aus Twin Peaks, Arsen und Spitzenhäubchen und Deichking-Elementen", so der Filmemacher Söth weiter. Ob es nach dem Trailer-Dreh wirklich zu einer Produktion der TV-Reihe komme, sei aber noch völlig offen.

(Von Sascha Urbatzka, 25.02.14, 09:12 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's direkt zur Website von Filmemacher Michael Söth...
Hier geht's zur offiziellen Website von Schauspieler Tetje Mierendorf...

Posse um drei große "Willkommen in Glückstadt"-Verkehrszeichen

Braune Schilder nicht zulässig

Foto Schild "Willkommen in Glückstadt"
Foto: Meisberger

"Die Leute könnten meinen, sie sind auf der Autobahn", lautete der ironische Kommentar von Bürgermeister Blasberg, als ihn Dr. Manfred Lück (CDU) am Ende der Stadtvertretersitzung bat, den Anwesenden näher zu bringen, welche Posse hinter den braunen "Willkommens"-Schildern steckt.

Seit Ende 2006 stehen sie am Ortseingang vorm Kreisel Herrenfeld, vor der Rettungswache am Janssenweg und an der Straße Op de Wurt. "Es sind schöne Schilder – ein toller Blickfang", so der Bürgermeister. Baurechtlich war alles genehmigt, aber die Verkehrsrechtslage wurde außer Acht gelassen. Die Schilder sind ausschließlich an Autobahnen vorgesehen. "Rechtlich ist das völlig eindeutig", sagt Blasberg. Die Forderung des Verkehrsministeriums, die Schilder wieder abzubauen, kam die Stadt zunächst nicht nach. Im November vergangenen Jahres war die Geduld in Kiel jedoch erschöpft.

Zwangsmaßnahmen wurden angedroht, mit Rechnungszustellung an die Stadtverwaltung. Dort hatte Jürgen Kewitz vom Ordnungsamt die rettende Idee. Er schlug einen Farbwechsel vor, von dem sich nicht nur das Ministerium überzeugen ließ, sondern auch Grafik Designerin Marion von Oppeln-Bronikowski, die den Entwurf für das Schild erarbeitet hatte. Ein dunkler Blauton ersetzt zukünftig das Braun. Zeitnah sollen nun die neuen Folien für rund 1300 Euro auf die Schilder aufgebracht werden. "Mit Weitsicht haben wir eine große Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abgewendet", brachte Blasberg seinen ironischen Kommentar zum Abschluss.

(Von Mario Meisberger, 04.02.14, 09:35 Uhr)

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