Unser Advents- und Weihnachtskalender 2017 für die Region

Weihnachtsflair auf einen Blick

Foto Weihnachtskalender

Unsere beliebte Liste für die Advents- und Weihnachtsmärkte der Region ist zurück! Hier gibt es die uns gemeldeten Termine für 2017. Sie erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gern nehmen wir weitere Einträge entgegen. Nutzen Sie für einen Hinweis dazu ganz einfach hier rechts auf der Seite das Formular "Post für die Redaktion" und senden Sie uns eine E-Mail. Diese Zusammenstellung ist alphabetisch nach Ort sortiert.

 

Alle Veranstaltungen in der Übersicht:

 

Barmstedt:
Freitag, 1. Dezember 2017, 14 bis 21 Uhr, Sonnabend, 2. Dezember 2017, 11 bis 21 Uhr, Sonntag, 3. Dezember 2017, 11 bis 18 Uhr: 40. Barmstedter Weihnachtsmarkt, in der Innenstadt und rund um die Heiligen-Geist-Kirche, Chemnitzstraße, in Barmstedt

 

Sonntag, 10. Dezember 2017, 13 bis 17 Uhr: Weihnachtsmarkt im Seniorenpark Rantzauer See, Marktstraße 47, Barmstedt, im Innenbereich

 

Sonnabend, 16. Dezember 2017, 12 bis 19 Uhr, und Sonntag, 17. Dezember 2017, 11 bis 18 Uhr: 11. Adventsmarkt auf der Schlossinsel, am Rantzauer See, Barmstedt

 

Bevern:
Sonnabend, 25. November 2017, und Sonntag, 26. November 2017, jeweils 10 bis 17 Uhr: Weihnachtsausstellung, mit Kaffee, Punsch und mehr, bei Antiquitäten und Dekorationen Ines Jeske, Im Feld 3, Bevern

 

Elmshorn:
Seit Sonnabend, 11. November 2017, 9 bis 19 Uhr: Adventsausstellung, kreative Ideen für die Weihnachtszeit, im Gartencenter Bellandris Rostock, Hamburger Straße 209, Elmshorn, täglich geöffnet, Mo. bis Fr., 9 bis 19 Uhr, Sa., 9 bis 18 Uhr, So., 11 bis 16 Uhr, bis 24. Dezember 2017

 

Sonntag, 12. November 2017, 11 bis 17 Uhr: 7. Winterbasar im Gemeindehaus der Thomaskirche, Breslauer Straße 3, Elmshorn, mit Kuchenbuffet

 

Sonntag, 12. November 2017, 10 bis 17 Uhr: Vorweihnachtliche Hobbykunstausstellung, in der Volkshochschule, Bismarckstraße 13, Elmshorn, Veranst.: Elmshorner Hobbykunstfreunde, Eintritt frei

 

Sonntag, 12. November 2017, 11 bis 17 Uhr: 7. Winterbasar, schöne Dinge zur Advents- und Weihnachtszeit, mit Kuchenbuffet, im Gemeindehaus, Breslauer Straße 3, Elmshorn

 

Montag, 27. November 2017, ab 18 Uhr: Lichtermarkt Elmshorn 2017, rund um St. Nikolai, Öffnungsz.: Mo. bis Sa., 11 bis 20 Uhr (Gastronomie: 10 bis 21 Uhr), So., 14 bis 18 Uhr, Heiligabend: 10 bis 14 Uhr, jeden Mittwoch ist Familientag, dazu viele weitere Aktionen, u.a. am Freitag, 1. Dezember 2017, 18 Uhr: Große Weihnachtsparade, Sonnabend, 2. Dezember 2017, 16.45 Uhr: Das große Nikolauswecken, am Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16 bis 18 Uhr: Nikolaus, pack die Herzen aus, bis 24. Dezember 2017, täglich

 

Freitag, 1. Dezember 2017, Sonnabend, 2. Dezember 2017, Freitag, 8. Dezember 2017, Sonnabend, 9. Dezember 2017, Freitag, 15. Dezember 2017, Sonnabend, 16. Dezember 2017, jeweils 9 bis 17 Uhr: Ausstellung der Hobbykunstfreunde, im City-Center-Elmshorn (CCE), Wedenkamp, Elmshorn

 

Freitag, 1. Dezember 2017, 16 bis 19 Uhr: Weihnachtsbasar, an der Erich-Kästner-Gemeinschaftssschule, Hainholzer Damm, Elmshorn

 

Sonnabend, 2. Dezember 2017, 14.30 bis 17 Uhr: Schulbasar zum 1. Advent, an der Raboisenschule, Raboisenstraße, Elmshorn

 

Sonntag, 3. Dezember 2017, 14 bis 18 Uhr: Weihnachtsmarkt, dazu Bratwurst, Kaffee und Kuchen, Glühwein, an der Dittchenbühne, Hermann-Sudermann-Allee 50, Elmshorn

 

Sonnabend, 9. Dezember 2017, und Sonntag, 10. Dezember 2017, jeweils 10 bis 17 Uhr: Markt mit KunstWerk, im Industriemuseum, Catharinenstraße, Elmshorn

 

Sonnabend, 16. Dezember 2017, 10 bis 17 Uhr, und Sonntag, 17. Dezember 2017, 11 bis 17 Uhr: Adventsbasar der Kirche St. Nikolai, im Kirchlichen Zentrum, Kirchenstraße, Elmshorn, mit Weihnachtscafé

 

Sonnabend, 16. Dezember 2017, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 17. Dezember 2017, 10 bis 14 Uhr: Weihnachtsmarkt auf der MS Klostersande, im Hafen, Elmshorn, am Sonntag mit Märchenerzählerin

 

Glückstadt:
Sonntag, 3. Dezember 2017, 11 bis 17 Uhr: Weihnachtsmarkt mit Feuerkörben, Adventsgestecken, u.a. Artikel aus den Werkstätten, dazu Punsch, Plätzchen und andere Leckereien, Glückstädter Werkstätten, Stadtstraße 35, Glückstadt

 

Sonnabend, 25. November 2017, 11 bis 16 Uhr: Traditioneller Weihnachtsbasar, dazu Erbsensuppe und mehr, im Vitanas Psychiatrisches Centrum, Grillchaussee 77, Glückstadt

 

Groß Nordende:
Freitag, 17. November 2017, 17 bis 21 Uhr, Sonntag, 19. November 2017, 11 bis 16 Uhr und Sonntag, 26. November 2017, 11 bis 16 Uhr: "Adventszeit im Winterwald", in "Dat Blomen Hus", Dorfstr. 80, Groß Nordende

 

Halstenbek:
Sonnabend, 25. November 2017, 8 bis 17 Uhr, und Sonntag, 26. November 2017, 11 bis 16 Uhr: Adventsausstellung auf dem Blumenhof Pein, Dockenhudener Chaussee 96, Halstenbek

 

Hamburg:
Sonnabend, 2. Dezember 2017, 12 bis 18 Uhr, und Sonntag, 3. Dezember 2017, 10 bis 17 Uhr: "Beckings Kaffeebasar", Kaffee- und Tee-Verkostungen, Manufakturenmarkt mit über 20 Ausstellern, bei Becking Kaffee, Leverkusenstr. 31, Hamburg Bahrenfeld

 

Haselau:
Sonntag, 3. Dezember 2017, ab 14 Uhr: Adventsbasar des DRK Ortsvereins Haselau, im Haselauer Landhaus, Dorfstraße 10, Haselau

 

Heidgraben:
Sonntag, 26. November 2017, 11 bis 17 Uhr: Nikolausmarkt, 12 Aussteller, für das leibliche Wohl ist gesorgt, im Heidekrug, Hauptstraße 2, Heidgraben

 

Hemdingen:
Sonntag, 10. Dezember 2017, 11 bis 17 Uhr: Weihnachtsmarkt, rund um den Hofladen von Kühls Lädchen, Heeder Straße 5, Hemdingen, mit Tannenbaumverkauf

 

Horst:
Sonnabend, 25. November 2017, 9 bis 18 Uhr: Adventsausstellung, in der Verkaufsgärtnerei C. Sievers

 

Sonnabend, 9. Dezember 2017, 13 bis 20 Uhr, und Sonntag, 10. Dezember 2017, 13 bis 18 Uhr: Weihnachtsmarkt, im und rund um das Vereinshaus "Op de Host", Schulstraße, Horst

 

Klein Nordende:
Sonntag, 3. Dezember 2017, und Sonntag, 10. Dezember 2017, jeweils ab 14 Uhr: Weihnachtszauber rund ums Töverhuus, mit wechselnden Ausstellern, am Töverhuus, Dorfstraße 80, Klein Nordende

 

Sonntag, 17. Dezember 2017, ab 14 Uhr: Adventscafé, am Töverhuus, Dorfstraße 80, Klein Nordende, mit Live-Musik von "Elveshörn maritim"

 

Sonnabend, 23. Dezember 2017, ab 16 Uhr: "Wiehnachten op'n Hoff", draußen, am Töverhuus, Dorfstraße 80, Klein Nordende

 

Klein Offenseth-Sparrieshoop:
Sonnabend, 25. November 2017, 14 bis 18 Uhr: Adventsmarkt, in Zusammenarbeit mit dem Basarkreis der Kirchengemeinde, auf dem Kirchenvorplatz, Kirchenstraße 21, Kl. Offenseth-Sparrieshoop, für das leibliche Wohl ist gesorgt

 

Kollmar:
Sonntag, 3. Dezember 2017, 10 bis 18 Uhr: Weihnachtsmarkt in Kollmar mit Lichterglanz, Budenzauber und Kunsthandwerk, bei der Reitschule Zimmer, Kleine Kirchreihe 7a, Kollmar

 

Kölln-Reisiek:
Sonntag, 5. November 2017, 12 bis 19 Uhr: Winterleuchten, mit Kunsthandwerk, und Auftritt der Grundschulkinder "Die Mario Netten", in der Mehrzweckhalle, Heidkamp, Kölln-Reisiek

 

Neuendeich:
Sonnabend, 18. November 2017, und Sonntag, 19. November 2017, 11 bis 18 Uhr: Adventsausstellung bei "Annas Traum – Schönes zum Verschenken", Oberrecht 31a, Neuendeich

 

Pinneberg:
Freitag, 24. November 2017, 15.30 bis 19 Uhr, Sonnabend, 25. November 2017, 10 bis 18 Uhr: 29. Kunsthandwerkermarkt Werkstatt Eichenkamp, Rellinger Straße 55, Pinneberg

 

Seestermühe:
Sonnabend, 18. November, und Sonntag, 19. November, jeweils 13 bis 17 Uhr: Basar, Hobbykunstausstellung mit großer Kaffeetafel, im Bürgerhaus, Schulstraße 20, Seestermühe, Veranst.: DRK Ortsverein

 

Tornesch:
Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.30 bis 18 Uhr: Weihnachtsbasar im und um das Tornescher Rathaus, Wittstocker Straße 7, Tornesch

 

Uetersen:
Sonntag, 19. November 2017, und Sonntag, 26. November 2017, jeweils 11 bis 16 Uhr: Adventsausstellung bei Blumen u. Gestaltung Sudeck, Reuterstr., Uetersen

 

Freitag, 24. November 2017, und Sonnabend, 25. November 2017, jeweils 11 bis 17 Uhr: 22. Weihnachtsmarkt, mit Tombola, in der Kleinen Stadthalle, Berliner Straße, Uetersen

 

Sonnabend, 25. November 2017, 14 bis 17 Uhr: Winterflohmarkt, mit Tombola, in der Rosenstadtschule, Seminarstraße 10b-12, Uetersen

 

Sonnabend, 2. Dezember 2017, 12 bis 18 Uhr, und Sonntag, 3. Dezember 2017, 11 bis 17 Uhr: 2. Langes Wintermarkt, auf dem Gelände Langes Tannen, Heidgrabener Straße, Uetersen

 


(Von Sascha Urbatzka, Stand: 23.11.17)

Versorgung der Patienten wird ein Problem

Hausärzte mit Online-Petition

Foto Arzt Dr. Kai Florian Mehrländer Barmstedt
Foto: Holweg

"Unser Gesundheitssystem ist krank", warnt der Allgemeinmediziner Dr. Kai Florian Mehrländer aus Barmstedt. Im ländlichen Raum zeichnet sich schon heute ab, dass längst nicht jede Hausarzt-Praxis einen Nachfolger finden wird. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein ist jeder dritte der knapp 2.000 Allgemeinmediziner älter als 60 Jahre. Diese Ärzte werden in den kommenden Jahren ihre Praxis aus Altersgründen aufgeben. Um Massenabfertigungen mit noch längeren Wartezeiten für die vorhandenen Patienten zu vermeiden, haben viele Hausarzt-Praxen – auch die von Mehrländer – einen Aufnahme-Stopp für neue Patienten verhängt.

"Immer weniger junge Mediziner wollen Hausärzte werden. Es wird sehr schwer, Nachfolger (vor allem für Landarztpraxen) zu finden. "In den nächsten Jahren wird das im Raum Barmstedt noch richtig eng", bringt Mehrländer es auf den Punkt. Die Versorgung liege in dieser Region bereits bei unter 70 Prozent. In Barmstedt gibt es heute zwei Hausärzte weniger als noch vor sieben Jahren und dieser Trend werde sich noch verschärfen, ist sich der Hausarzt sicher.

Gemeinsam mit mehreren Kollegen aus ganz Deutschland will Mehrländer die Versorgung in der Zukunft verbessern und den Berufsstand der Hausärzte erhalten. Zusammen haben sie eine Eingabe mit acht Forderungen der Hausärzte online gestellt. Ziel ist es, dass sich bis zum 2. Oktober 2017 mindestens 10.000 Menschen mit diesen Zielen identifizieren und unterschreiben. "Auf diese Weise wollen wir in Gesundheitsausschüssen beim Bund und in den Ländern unseren Forderungen Nachdruck verleihen", so Mehrländer. Die wichtigsten Punkte: Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung der Bevölkerung. Dabei soll der Hausarzt für den Patienten ein Lotse durchs Gesundheitssystem sein. Ein einheitliches Versicherungssystem, etwa durch die Bürgerversicherung, könne die medizinische Versorgung erhalten. Auch sollten Fehlanreize abgebaut werden. Und die Wertschätzung für das Gespräch zwischen Arzt und Patient müsse gewährleistet werden.

(Von Tilman Holweg, 29.08.17, 15:10 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's direkt zur Online-Petition der Hausärzte...

Pinneberg wird gern als Provinz verspottet und mehr

Schräge Dinge in unserer Region

Foto Saß Barmstedt Rantzauer See Motorboot Gänse
Foto: Holweg

Elmshorn: Der fehlende Wasseranschluss in der Elmshorner Bahnhofsmission schlug hohe Wellen. Nach dem Einzug im April 2013 schalteten sich noch Ende des Jahres der Fahrgastverband Pro Bahn sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete ein. Es passierte – nichts. Im Juni 2014 wandte sich der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann direkt an Bahn-Chef Rüdiger Grube. Das half: Ende Juni legte die Bahn eine Wasserleitung – für 4500 Euro.

Barmstedt: Jahrelang kämpften Stadt und Stadtwerke Barmstedt gegen eine riesige Gänsepopulation auf dem Rantzauer See. Deren Kot begünstigte das Algenwachstum, führte immer wieder zu Freibad-Schließungen im Sommer. Dann nahm 1. Stadtrat Ernst-Reimer Saß die Sache in die Hand. Nicht mit Gewehr oder Drohnen; mit einem Motorboot scheuchte er regelmäßig die Tiere auf. Mit Erfolg: Den Gänsen wurde es zu unruhig und als Saß auch noch Schwäne auf dem Gewässer ansiedelte, war das Problem gelöst.

Pinneberg: Die Kreisstadt macht regelmäßig mit Skandalen von sich reden. Mal ist es die exorbitante Verschuldung, mal der Sanierungsstau an Schulen, mal Rathaus-Querelen, wie die Selbstanzeige von Bürgermeisterin Urte Steinberg, die ihre Kompetenzen überschritt und einer ansiedlungswilligen Firma Gebühren für einen Bauvorbescheid erließ. Zugleich kämpft Pinneberg mit dem Ruf als Provinzstadt. Erst kürzlich griff eine Werbeagentur das Thema bei einer Kampagne für Fernet Branca auf. Neben einer Flasche des Kräuterlikörs steht die Botschaft: "Endlich wirst du befördert. Und versetzt nach Pinneberg – Life is bitter." Das Leben ist bitter: Zumindest durfte sich Pinneberg trösten, nicht allein verspottet zu werden. Die Agentur brachte den Spot mit verschiedenen Orten.

(Von Rainer Strandmann, 28.10.16, 14:10 Uhr)

Das Interview mit Bachelor-Kandidatin Leonie

Prinzessin oder Actionbraut?

Foto Bachelor 2016 Kandidatin Leonie aus Itzehoe
Foto: RTL/Gerard Santiago

Was reizt dich daran, bei der Sendung dabei zu sein?

Leonie: Die Mittwochabende der letzten Staffeln waren für meine Freundinnen und mich immer sehr unterhaltsam. Besonders der Moment am Anfang, wenn die Kandidatinnen aus der Limo steigen und zum ersten Mal dem Bachelor begegnen, war für mich immer besonders schön. Das wollte ich einfach alles mal selbst erleben!

Bist du ein waschechtes Nordlicht? Muss der Bachelor sich vielleicht sogar vor einer "Hamburger Schnauze" in Acht nehmen?

Leonie: Ich bin hier geboren, aufgewachsen und liebe den Norden! Ich brauche eine Weile um aufzutauen, aber dann kann ich auch gut losschnacken! Mein Patenonkel aus Hamburg zum Beispiel, sagt über mich ich bin schon so eine "Seute Deern".

Du bist in Itzehoe aufgewachsen, hast schon in Tornesch gearbeitet?

Leonie: Für die Arbeit in Tornesch bin ich ein halbes Jahr gependelt und erinnere mich gern daran zurück. Ich bin viel in und um Elmshorn unterwegs, gehe hier gern Essen, shoppen und mal ins Kino!

Mit welcher Einstellung bist du an die Tatsache gegangen, eine von vielen Kandidatinnen zu sein? Stört es dich, wenn andere Frauen eine Rose bekommen?

Leonie: Ich wollte mich von Anfang an darauf konzentrieren herauszufinden, wer hinter dem Bachelor steckt. Nein, letztendlich muss er für sich entscheiden, wer am besten zu ihm passt, das darf man nicht persönlich nehmen.

Was machst du in deiner Freizeit? Viel Sport? Dann ist dir der Störlauf in Itzehoe nicht unbekannt? Leonie: Ich liebe es meine Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen, zu reisen, zu tanzen und zu joggen. Daher ist auch der Itzehoer Störlauf ein tolles Event für mich, an dem ich gern teilnehme! Bei einem Jubiläumslauf meiner Mutter habe ich mit ihr zusammen den Halbmarathon gefinished!

Es dürfte sich ja langsam auch bei deinen Freundinnen herumsprechen, dass du in diesem Jahr dabei bist – waren Freundinnen von dir baff?

Leonie: Meine Freundinnen waren baff, dass ich tatsächlich dabei bin, aber nicht überrascht! Sie wussten, dass ich das immer schon mal gerne machen  ollte und haben sich riesig gefreut!

Zum Schluss die Frage nach den Männern: Lieber "Kermit, der Frosch" - oder doch besser Cristiano Ronaldo?

Leonie: Keine Frage – definitiv der Frosch, da ich eine Mischung aus Prinzessin und Actionbraut bin, kann er eher auf einen Kuss hoffen.

Danke für das Interview!
(Von Sascha Urbatzka, 22.01.16, 10:16 Uhr)

Dr. Ernst Dieter Rossmann begrüßt Entscheidung zu "Gigalinern"

EU-Bremse für Monstertrucks

Foto Dr. Ernst Dieter Rossmann Klaus Merse Verlag Elmshorn
Foto: Strandmann

Auf Schleswig-Holsteins Straßen wird es keine sogenannten "Gigerliner", übergroße Lkw, geben. Das hat das EU-Parlament am 10. März 2015 entschieden, so der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) in einer Presseerklärung. Die überlangen Fahrzeuge würden danach nicht für den grenzüberschreitenden Verkehr zugelassen. Lediglich zwischen Staaten, die die Fahrzeuge im nationalen Rahmen zugelassen haben, könnten entsprechende Absprachen getroffen werden. "Dazu gehören weder die skandinavischen Länder noch Polen, noch Deutschland. Im Transitland Schleswig-Holstein können wir also aufatmen", freut sich Rossmann. Der SPD-Politiker hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder gegen den Einsatz der Riesen-Lkw auf hiesigen Straßen positioniert. Rossmann weiter: "Die Riesen-Lkw sind für unsere Straßen, Brücken und Parkplätze viel zu lang und zu schwer."

(Von Sascha Urbatzka, 12.03.15, 17:54 Uhr)

In den Kreisen Pinneberg und Steinburg sehen die L118 und L109 übel aus

Die schlimmsten Straßen der Region

Foto L109 bei Kurzenmoor
Foto: Meisberger

Schwarze Teerflecken auf abgesenkten Fahrbahnrändern oder auch Asphaltflicken mitten auf den Strecken – "irgendann ist es so schlimm, dass man nicht mehr fahren kann", sagt Sommerlands Bürgermeisterin Helga Ellerbrock. Ein Schilderwald ziert die Landesstraße 118 von Süderau nach Elmshorn. Mit Hinweisen auf Straßenschäden oder Höchstgeschwindigkeitsbeschränkungen – 50 oder auch 40 Kilometer pro Stunde – reagiert das Land Schleswig-Holstein, da nicht genug Geld vorhanden ist. "Für größere Maßnahmen ist die L118 nicht vorgesehen“, sagt Burkhard Kötter vom LBV. Allerdings steht eine "Schadstellen-Sanierung" einzelner Bereiche im Raum. "Es kommt darauf an, wieviel Geld wir am Ende haben", so Kötter. Der Zustandsbericht für die Landesstraßen im vergangenen Jahr hat die Landesregierung dazu bewogen, eine Prioritätenliste zu erstellen. Demnach müssen mindestens 5320 Fahrzeuge pro Tag die betroffene Landesstraße nutzen, oder die Strecke übernimmt eine Netzfunktion, um das Land in der Fläche zu erschließen. Zu beiden Kategorien zählt die L118 nicht.

Ein Schicksal, das auch die L109 in der Seestermüher Marsch teilt. 50 Stundenkilometer dürfen die Verkehrsteilnehmer dort in weiten Teilen nur noch fahren. Neben dem moorigen Untergrund hat dort vor Jahren der Schwerlastverkehr, der die Strecke während der Bauarbeiten an der B431 nutzte, die Straße zusätzlich beschädigt. Die letzten Reparaturen mit Bordmitteln "sind doch nur Makulatur", ärgert sich Seesters Bürgermeister Claus Hell, der das Gefühl nicht los wird, dass "die ländlichen Regionen immer weiter runtergebuttert werden." Die Geschwindigkeitsbegrenzung hat zur Folge, dass der Schulbusverkehr mehr Zeit benötigt, um die Marsch abzufahren. Alternative zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit wäre die Einrichtung einer Einbahnstraße gewesen. "Das hätte für einige bis zu acht Kilometer Umweg bedeutet – das kann es ja wohl nicht sein", so Hell. Dabei hatte das Land nach der Maßnahme an der B431 zunächst die Kurzenmoorer Chaussee sanieren lassen und die weiteren Arbeiten an der L109 "waren damals zugesagt worden", so Hell. Doch davon ist aktuell nicht mehr die Rede. Da die L109 weder "Netzfunktion" hat, noch genügend Pkw & Co täglich auf ihr fahren, bleiben nur Flickschusterei oder weiterer Verfall. Wie etwa im lauenburgischen Gudow: Dort verfügte die Landesstraße 205 vor zwei Jahren über so viele Schlaglöcher, das Kiel sie als erste Landesstraße Schleswig-Holsteins aufgrund von massiven Schäden in Teilen sperren und anschließend sanieren musste.

(Von Mario Meisberger, 24.02.15, 10:15 Uhr)

Studie zeige Lage auf Autobahn als "unbefriedigend"

Verkehrsbelastung auf A23 zu hoch

Foto: Strandmann

Bereits am 9. Dezember wurde eine Studie im Auftrag des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr in Itzehoe im Bauausschuss des Kreises Pinneberg präsentiert. Untersucht wurden denkbare Optimierungsmöglichkeiten des Verkehrsflusses auf der A23, und zwar im Bereich der Landesgrenze bis in den Raum Tornesch hinein. Im Kern zeige die Studie, so Harald Haase, Pressesprecher des Kieler Verkehrsministeriums, dass die Situation auf der A 23 zwischen der Anschlussstelle Pinneberg-Nord und der Landesgrenze Schleswig-Holstein/Hamburg "bereits jetzt schon unter den bestehenden Verkehrsbelastungen als unbefriedigend zu bezeichnen ist".

Vor dem Hintergrund der zukünftig zu erwartenden weiteren Verkehrszunahme seien "Maßnahmen zur Erhöhung der Kapazität unerlässlich". Die Verkehrsanalyse zeige, dass Ursache der regelmäßig im morgendlichen Berufsverkehr auftretenden Probleme Richtung Hamburg vor allem die starken Zuflüsse von den Anschlussstellen sei. Das starke Verkehrsaufkommen auf der A7 habe damit nur bedingt zu tun. Kurzfristig könnte eine bessere Regelung des Verkehrsflusses an den Zufahrten Pinneberg Nord und -Süd für Entlastung sorgen. Bei weiter steigenden Verkehrszahlen werde jedoch nur eine durchgängige Fahrstreifenerweiterung für ausreichende Kapazitäten sorgen. Sollte ein Ausbau der A23 von vier auf sechs Spuren als vordringlich im Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben werden, hätte dies grundlegende Auswirkungen. Dann könnte – wie vom Abgeordneten Schröder gefordert – als Vorstufe bis zum Ausbau eine temporäre Seitenstreifenfreigabe erfolgen. Ob es dazu kommt, ist allerdings höchst unsicher. Denn ein solcher Beschluss muss auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Und ein sechsstreifiger Ausbau ist im Kreis nur mit erheblichen Umbauten zu erreichen. So müssten laut Kieler Verkehrsministerium Seitenstreifen verbreitert, Lärmschutzwände versetzt, Zu- und Abfahrtstreifen verändert und Brücken neu gebaut werden. Ministeriumssprecher Haase: "Eine Umsetzung dürfte nur langfristig möglich sein."

(Von Rainer Strandmann, 23.12.14, 11.10 Uhr)

Neue Notdienstregelung in Schleswig-Holstein ab 1. Januar 2015

38 Kilometer bis zur Apotheke

Foto: Meisberger

Ab 1. Januar 2015 greift eine Neuregelung der Apotheken-Notdienste in Schleswig-Holstein. Aus 50 einzelnen Notdienstringen entsteht ein Gesamtnetz. Für die Bürger in ländlichen Regionen bedeutet dies, dass sie im schlimmsten Fall bis zu 38 Kilometer fahren müssen. Apothekerkammer-Präsident Gerd Ehmen weist zwar darauf hin, dass solche Fälle die absolute Ausnahme darstellen. Doch der Notdienstplan 2015 zeigt auch, dass beispielsweise für Kremper Bürger Fahrten nach Itzehoe oder Wilster im Notfall zur Regel würden.

Aber auch die Elmshorner müssen weiter fahren. So haben sie beispielsweis gleich am 1. Januar die Wahl zwischen Westerhorn, Wedel, Kaltenkirchen oder Itzehoe. "Es wird nicht unbedingt bequemer", sagt Sönke Kehrhahn von der Flora Apotheke Elmshorn in Bezug auf die neue Regelung für den Apotheken-Notdienst in Schleswig-Holstein, die am 1. Januar inkraft tritt. "Je ländlicher, desto weiter muss der Betroffene fahren" heißt es dann, und die Bürger im Norden müssen im Ernstfall bis zu 38 Kilometer fahren, um zur nächsten Apotheke zu gelangen. Für die Apotheken bedeutet die Neuregelung eine "gerechtere Verteilung der Notdienste", so Kehrhahn. Darüber hinaus ist es "mit der Einbindung aller Apotheken in einen 24-Stunden-Notdienst gelungen, eine Dienstbereitschaft zu installieren, die unter anderem darauf achtet, dass nicht an bestimmten Orten viele Apotheken gehäuft in unmittelbarer Nachbarschaft Notdienst versehen, während andernorts keine Notdienstapotheke vorzufinden ist", sagt Gerd Ehmen, Präsident der Apothekerkammer Schleswig-Holstein. In Großstädten über 70.000 Einwohner müssen die Bürger maximal  ehn Kilometer zur nächsten Notdienst-Apotheke fahren. Für Städte wie Elmshorn – 20.000 bis 70.0000 Einwohner – sieht die Neuregelung eine maximale Entfernung von 16 Kilometer vor.

Barmstedter, Glückstädter und Tornescher müssen bereits 23 Kilometer in Kauf nehmen, während die Kremper von der Maximal-Entfernung bis 38 Kilometer betroffen sind. "Ganz überwiegend werden die Notdienst-Apotheken in sehr viel kürzeren Entfernungen zu erreichen sein", so Ehmen.

(Von Mario Meisberger, 16.12.14, 11:11 Uhr)

Bürgermeister der Marsch-Orte sehen Natur im Gebiet in Gefahr

Keine neue Leitung im Kreis Pinneberg

Foto: Strandmann

"Wir müssen jetzt an die große Politik ran!" - Das erklärte Groß Nordendes Bürgermeisterin Ute Ehmke im Anschluss an ein Gespräch der vom Suedlink-Projekt betroffenen Marschgemeinden mit Vertretern des Unternehmens Tennet. Groß Nordende, Haselau, Haseldorf, Hetlingen, Moorrege, Neuendeich, Raa-Besenbek, Seester und Uetersen wollen verhindern, dass die geplante Leitung, mit der Windstrom aus dem Norden bis nach Bayern transportiert werden soll, die Elbe bei Hetlingen quert (siehe dazu auch der vorherige Artikel auf dieser Seite).

Sie sehen die Region jetzt schon als zu dicht besiedelt und belastet an, schlagen als Alternative die A20-Trasse bei Glückstadt vor. Das kann aber nur funktionieren, so wurde im Gespräch mit den Tennet-Vertretern John Karl Herrmann und Carolin Kürth deutlich, wenn das Land bei der A20-Planung aufs Tempo drückt. Hintergrund ist das Bündelungsgebot des Gesetzgebers. Damit sollen Leitungen und Trassen zusammengefasst werden, um bislang unbelastete Gebiete zu schützen. In Hetlingen gibt es diese Bündelung. Glückstadt wäre nur dann im weiteren Planungsprozess für Tennet eine Alternative, wenn die A20-Elbquerung konkret geplant würde. Für diesen Tunnel gibt es derzeit aber weder ein Planfeststellungsverfahren, noch einen Betreiber. Die Bürgermeister wollen nun Druck bei Landes- und Bundespolitikern machen, dass die A20-Planung beschleunigt wird.

Die Uhr tickt: Die Suedlink-Leitung soll 2018 gebaut werden. Vorher müsste bereits eine "verfestigte Planung für den A20-Tunnel vorliegen". Und noch etwas wollen die Bürgermeister erreichen: ein Abstandsgebot für große Leitungen zu bestehender Bebauung ähnlich wie in Niedersachsen: Dort sind es 400 Meter.

(Von Rainer Strandmann, 02.12.14, 17:00 Uhr)

Gleich zwei Leitungen von Brunsbüttel und Wilster aus werden benötigt

3000 Stellungnahmen eingegangen

Foto Grafik SuedLink, mögliche Elbquerungen
Foto: TenneT

Energiewendeminister Dr. Robert Habeck bezeichnete die Projekte Nord- und SuedLink als die "entscheidenden Punkte bei der Energiewende". Auf der Regionalkonferenz zum Thema am 4. September in Moorrege führt er aus, dass die Leitung mit etwa 4 Gigawatt Übertragungsleistung eine Hauptschlagader sei.

Zur Vorgeschichte: Bereits im Februar 2014 hatte der verantwortliche Netzbetreiber TenneT einen Vorschlag für eine Trasse gemacht und war danach in die Phase der Bürgerbeteiligung gestartet. Insgesamt 3000 Stellungnahmen sind danach bis August auf das Unternehmen eingeprasselt, die allesamt in einer Datenbank gespeichert und nun ausgewertet wurden, so Gesamtprojektleiter Dr. Christoph Thiel auf der Konferenz in Moorrege. Etwa 140 Anmerkungen bezögen sich seinen Angaben zufolge auf den Bereich Schleswig-Holstein. Insgesamt seien gut 50 Prozent raumbezogene Hinweise gezählt worden, d.h. Hinweise zu Baugebieten, Windparks, Naturschutzflächen etc. gewesen.

Eine der spannendsten Fragen für den norddeutschen Raum ist das Thema Elbquerung - der Weg des Stroms nach Bayern ist schließlich weit. Dazu konnte Projektleiter Thiel aktuell sagen, dass es keine Alternative zu einer Leitung unter der Elbe hindurch gebe. Über das Wasser werde es keine Lösung geben. Der erste Vorschlag von Tennet favorisierte den Bau der Trasse über Raa-Besenbek an Elmshorn und Uetersen durch die Marsch bis nach Hetlingen. Dort gebe es schon vorhandene Infrastruktur, die genutzt werden könne, was Synergieeffekte für das Projekt bedeute. Das Unternehmen stelle in der Projektbeschreibung aber auch heraus, dass es Alternativen gäbe: Die Elbe könne danach auch direkt bei Brokdorf oder zwischen Glückstadt und Elmshorn unterquert werden. Letztere Strecke böte vielleicht auch Synergien zu dem A20-Projekt. Allerdings riet Thiel zugleich dazu, den Ball hier flach zu halten: Diese Vorteile seien begrenzt. Lediglich bei der baulichen Umsetzung könne einiges sicher in einem Rutsch erledigt werden.

Zum Vorgehen bei der Bürgerbeteiligung erläuterte TenneT, dass alle Stellungnahmen in eine Datenbank geflossen und ausgewertet worden seien. Auf Basis dieser Hinweise habe jeder Streckenabschnitt der Trasse eine Bewertung in der Eigenschaft "Eignung" erfahren, von "hohe Eignung" bis "sehr gering geeignet". Das obige Foto zeigt die drei möglichen Querungen der Elbe und zugleich die vergebene Farbwertung an - "sehr gering geeignet". Thiel begründete: "Es gibt keine relativen Unterschiede, alle Varianten kommen in Betracht und werden vorgeschlagen." Dass das Unternehmen in allen drei Fällen zu einer geringen Eignung als Bewertung gekommen sei, läge auf der Hand - schließlich sei es mit enormem Aufwand verbunden, die Elbe zu queren.

Das Projekt SuedLink umfasst zwei Gleichstromleitungen, die den Norden verlassen sollen. Es geht sowohl um eine Trasse von Wilster nach Grafenrheinfeld in Bayern als auch um eine Leitung von Brunsbüttel nach Großgartach. Die Korridore für die Trasse sollen in etwa einen Kilometer breit angelegt sein. Dabei würden aber Spielräume bleiben. Wichtig für den Norden: Hier würden beide Kabel quasi auf den selben Mast gelegt, es ergibt sich damit "nur" eine Route zur Elbe.

Für viele Diskussionen sorgte am 4. September, ob nicht auch generell mit einer Leitung unter der Erde gearbeitet werden könne. Schließlich würden beim Bau der oberirdischen Strecke zwar alle gesetzlichen Regelungen eingehalten, aber eine Vorgabe für die Nähe zu einzelnen Häusern gibt es seitens der Behörden beispielsweise nicht - das könne im Härtefall bedeuten, dass das Starkstromkabel quasi direkt über das Wohnzimmer von Anwohnern gelegt werde. TenneT-Projektleiter Thiel und Geschäftsführer Hartmann betonten jedoch zugleich, dass aber nach dem Weg mit dem größtmöglichen Konsens gesucht werde. Seiner Einschätzung nach werde die Variante "komplett unter die Erde" an den Kosten scheitern. Er geht davon aus, dass sich bei solchen Maßnahmen Mehrkosten in sechs- bis zehnfacher Höhe ergeben würden, bei der Gleichstromleitung zwar "nur" in zwei- bis dreifacher Höhe, doch auch da müsse sich die Regierung dann die Frage stellen, ob sie das doppelte für das Projekt ausgeben wolle.

Noch während der Konferenz stellte Landrat Oliver Stolz für den Kreis Pinneberg klar: "Die Sorge, der Bürger werde nicht richtig mitgenommen, ist mir heute ein Stück weit genommen worden." Und Minister Habeck fügte an: "Ich hoffe, dass wir alle auf einem Pfad sind, auf dem wir gut miteinander reden können." Das ist schließlich auch nötig. Damit die Energiewende wie von der Regierung gefordert gelingt, muss das Projekt 2022/23 abgeschlossen sein.

(Von Sascha Urbatzka, 05.09.14, 12:01 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Projektbeschreibung "SuedLink" bei der Firma TenneT...
Hier gibt es ein TenneT-Video zur Auswertung der Stellungnahmen...

Kandidat aus Ellerau bei Castingshow nicht weiter

"The Voice": Nick ausgeknockt

Foto Nick Schäfer The Voice Of Germany 2014
Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Huebner

Nick Schäfer (18) aus Ellerau hat die nächste Hürde bei "The Voice Of Germany" nicht erreicht. Immer drei der neun Sänger eines Teams performten nacheinander in den Knockouts am 20. November ihren Lieblingssong. Der Coach durfte aber jeweils nur ein Talent mitnehmen. Mit vier Talenten pro Team geht es danach in die Liveshows. Es war die letzte Runde vor der Live-Phase.

Zuvor entschied sich Silbermond-Sängerin Stefanie nach dem Gesangsduell in den Battles klar für ihn. Pro Team gabe es acht dieser Wettkämpfe, acht Songs und acht Battlesieger, die mit ihrem Coach auf Reise gehen durften. Der Norddeutsche war in seinem Battle gegen Roxanne Henghuber (22) aus Falkenberg erfolgreich. Der Song der Kandidaten des Teams Stefanie dazu war "Black Chandelier" von Biffy Clyro.

Übrigens: Die Einladung zu den "Blind Auditions" nach Berlin im Rahmen von Deutschlands zurzeit erfolgreichster Castingshow "The Voice Of Germany" überbrachte Moderator Thore Schölermann dem Gymnasiasten aus Ellerau im Kreis Segeberg standesgemäß. Als der 18-Jährige gerade am "Drive In"-Schalter einer Fast-Food-Kette arbeitete, machte sich Schölermann einen Spaß daraus, per Knopfdruck über die Gegensprechanlage die halbe Menükarte rauf und runter zu bestellen. Während seiner "Blind Audition" trug Nick Schäfer den Song "Und wenn ein Lied" der Söhne Mannheims vor. Erst quasi mit dem letzten Ton des Titels drehten sich die Juroren Samu und Stefanie für den Norddeutschen um und brachten ihn damit eine Runde weiter. Auf seiner Facebook-Seite schreibt der Abiturient zu dem Auftritt: "Vielen Dank für all die rührenden Nachrichten und die größtenteils überwältigend positive Resonanz. Der Auftritt mag nicht perfekt gewesen sein, aber deshalb bin ich ja auch bei 'The Voice' um mich weiterzuentwickeln."

(Von Sascha Urbatzka, 31.10.14, 12:20 Uhr, aktualisiert: 31.10.14, 21:40 Uhr, aktualisiert: 20.11.14, 21:15 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's direkt zu den Beiträgen über Nick im Team Stefanie...

Tornescherin war am 24. März tot gefunden worden/Urteil verkündet

Neun Jahre Haft für Lisa Maries Mörder

Foto Fahndung Lisa Marie B. aus Tornesch
Foto: Polizei

Richter Eberhard Hülsing sprach jetzt das Urteil gegen den 16-jährigen Lukas M., der die Tornescherin Lisa Marie B. im Frühjahr getötet hatte. Er verurteilte ihn zu insgesamt neun Jahren Gefängnis. Bevor er allerdings in die Jugendhaft kommt, soll er eine Therapie in einer pychiatrischen Klinik antreten. Im Prozess ist gutachterlich bestätigt worden, das Lukas M. unter einer Persönlichkeitsstörung leidet. Zudem habe er Lisa Marie B. heimtückisch ermordet. Dazu Julia Gärtner, Pressesprecherin des Landgerichts in Itzehoe: "Es liegt eine schwere andere seelische Abartigkeit vor." Heimtücke und Befriedigung des Geschlechtstriebes hätten das Gericht dazu veranlasst, die Maximalstrafe von zehn Jahren trotz des Geständnisses von Lukas M. nahezu auszuschöpfen. Gärtner weiter: "Er ist für die Allgemeinheit gefährlich."

Zur Tat: Die Polizei hatte im Laufe des Montag-Nachmittags, 24. März, einen weiblichen Leichnam gefunden. Dabei handelt es sich um die vermisste 18-jährige Lisa Marie B. aus Tornesch. Die Umstände deuteten auf äußere Gewalteinwirkung als Todesursache hin.

Die Kameraden der Feuerwehr in Tornesch veröffentlichten damals: "Wir sind alle bestürzt und tief traurig über Lisa-Maries Tod. Leider haben sich alle unsere Hoffnungen, unsere Kameradin lebend wieder zu sehen, am Montagnachmittag in Luft aufgelöst. Wir bedanken uns bei allen, die sich an der Suche beteiligt haben oder nach unserem Facebook-Aufruf in den vergangenen Nächten ein Licht in ihr Fenster als Zeichen der Hoffnung gestellt haben. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie", so Gemeindewehrführer Dirk Lolies. Für den Kreisfeuerwehrverband Pinneberg spricht Kreiswehrführer den Angehörigen seine Anteilnahme aus. "Wir wünschen ihnen viel Kraft für die Bewältigung dieser schrecklichen Ereignisse." Die Ermittlungsarbeit liege nun in den Händen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Lolies und Affeldt dazu: "Wir als Feuerwehr legen unser vollstes Vertrauen in die Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft. Daher bitten wir um Verständnis dafür, dass wir darüber keinen Kommentar abgeben wollen und können."

Lisa Marie B. war von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden, weil sie am Mittwoch-Abend nicht zurück nach Hause kam. Die Kriminalpolizei Pinneberg führte Ermittlungen und Befragungen durch, denn Lisa Marie war auch nicht bei der Arbeit erschienen. Der letzte bekannte Aufenthaltsort von ihr war am späten Mittwoch-Abend die Ahrenloher Straße in Tornesch.

(Von Sascha Urbatzka, 21.03.14, 18:08 Uhr, aktualisiert: 24.03.14, 18:50 Uhr, 25.03.14, 17:13 Uhr, aktualisiert: 16.10.14, 14:01 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier gibt es einen Beitrag, der am Freitag, 21. März, im ZDF ausgestrahlt wurde...

Befürworter sprechen von "schwarzem Tag für die Elbe"

Entscheidung zur Elbvertiefung vertagt

Foto Containerschiff Elbe
Foto: Meisberger

Alles wartet auf eine Entscheidung in Luxemburg: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 2. Oktober das Verfahren der Umweltverbände BUND und NABU gegen die Planfeststellungsbeschlüsse für die Fahrrinnenanpassung (Elbvertiefung) von Unter- und Außenelbe bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) in Luxemburg über eine bereits anhängige Vorlage zur Auslegung der Wasserrahmenrichtlinie ausgesetzt.

In der Pressemitteilung des Gerichts heißt es dazu weiter: "Der für das Recht der Wasserstraßen zuständige 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts war bereits im vergangenen Sommer anlässlich der Umweltverbandsklagen gegen den Ausbau der Weser mit der Wasserrahmenrichtlinie befasst. Mit Beschluss vom 11. Juli 2013 hat er dem EuGH eine Reihe von Fragen zum sog. Verschlechterungsverbot und Verbesserungsgebot der Wasserrahmenrichtlinie vorgelegt. Die Entscheidung des EuGH ist für das Verfahren über die Elbvertiefung vorgreiflich, weil die Vorlagefragen sich auch hier stellen."

Zwar hätten die Beklagten die Planfeststellungsbeschlüsse vom 23. April 2012 um die Zulassung einer vorsorglichen Ausnahme von den Bewirtschaftungszielen für die betroffenen Wasserkörper ergänzt. Die angestellte "Hilfsprüfung" sei jedoch nicht tragfähig. Hierfür hätten die angewandten Kriterien für die Bewertung der unterstellten Verschlechterungen des Gewässerzustands im Ergänzungsbeschluss definiert und ihr fachlich untersetzter Sinngehalt nachvollziehbar dargelegt werden müssen, so das Bundesverwaltungsgericht weiter.

Der Senat hat im Anschluss an die fünftägige mündliche Verhandlung im Juli 2014, in der u.a. die Gutachten der Bundesanstalt für Wasserbau zu den Auswirkungen des Vorhabens auf die Tidewasserstände, die Strömungsgeschwindigkeiten und die Sedimentationsraten, der Verkehrsbedarf und die Alternativenprüfung sowie die Betroffenheit geschützter Tier- und Pflanzenarten (z.B. Schierlings-Wasserfenchel, Finte, Schnäpel, afrosibirischer Knutt) erörtert worden sind, auch über den sonstigen Streitstoff beraten. Nach seiner vorläufigen Einschätzung leiden die Planfeststellungsbeschlüsse im Bereich der FFH- und der Umweltverträglichkeitsprüfung zwar an verschiedenen Mängeln. Diese Mängel sind aber behebbar und führen weder einzeln noch in ihrer Summe zur Aufhebung der Planfeststellungsbeschlüsse.

Somit ist das Verfahren ausgesetzt. Die Richter warten das Urteil des EuGH ab. Die mündliche Verhandlung vor dem EuGH hat am 8. Juli 2014 stattgefunden, mit einem Urteil wird im Frühjahr 2015 gerechnet.

(Von Sascha Urbatzka, 02.10.14, 14:15 Uhr, Textgrundlage übernommen aus der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes)

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