Schauspielerin steht aktuell im Stück "Chuzpe" auf der Bühne

Vier Fragen an Ulrike Folkerts

Ulrike Folkerts mit Ensemble Chuzpe 2015
Foto: Kotte

1961 in Kassel geboren, stand Ulrike Folkerts nach ihrer Schauspielausbildung bereits 1987 im Staatstheater Oldenburg auf der Bühne, gab aber auch im gleichen Jahr ihr Filmdebüt. Populär wurde sie als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal. Als "Die Neue" feierte sie in dieser Rolle 1989 TV-Premiere, spielte sich aber insbesondere mit ihrem Fernsehpartner Mario Kopper (Andreas Hoppe) in die Herzen der Fans. 61 Mal agierte Folkerts als Lena Odenthal – 52 Fälle löste sie mit Kopper. Dabei ist die preisgekrönte Schauspielerin keinesfalls nur noch TV-Kommissarin, sondern steht auch immer wieder auf Theaterbühnen – als "Tod" im "Jedermann" oder auch aktuell in "Chuzpe" bei den Hamburger Kammerspielen.

Am Dienstag, 10. März 2015, ist das Schauspiel "Chuzpe" auch als Gastspiel im Elmshorner Stadttheater zu sehen. Die Vorstellung ist restlos ausverkauft. Wir hatten dennoch im Vorfeld des Auftritts kurz Gelegenheit, Schauspielerin Ulrike Folkerts vier Fragen zu stellen.

Ein Kurz-Interview mit der Tatort-Kommissarin Lena Odenthal

Folkerts: "Es kann immer so weiter gehen"

Holsteiner: "Als Lena Odenthal ermitteln Sie seit über 25 Jahren im ARD-'Tatort'. Wann sehen Sie die Fans wieder auf dem TV-Bildschirm? Und wann stellt Lena die Ermittlungen ein?"


Folkerts: "Direkt im Anschluss ab April wird der nächste Tatort gedreht. Im Januar lief ein aktueller Tatort. Der nächste Tatort kommt Ende Mai, soweit ich weiß. Gerade hatte ich mit Lena Odenthal mein 25-jähriges Dienstjubiläum. Wie lange ich das noch machen werde, weiß ich nicht. Gebt mir gute Drehbücher und es kann immer so weiter gehen. Dann hängt es ja auch immer von den Quoten ab. Die jedoch nichts über die Qualität sagen. Aber im Moment macht es mir noch viel Spaß, die Figur Lena Odenthal weiter zu entwickeln. Der Tatort hat sich in den letzten Jahren so verändert und ist so viel mutiger geworden. Es gibt den Tatort als Komödie, als psychologisches Kammerspiel, als Drama, als Krimi. Es ist so viel möglich. Da wäre es schön, noch weiter mit zu mischen."



Holsteiner: "Das dynamische Duo mit Kommissar-Kollege Mario Kopper – kochen Sie auch mal privat mit ihm Spaghetti?"


Folkerts: "Ich kenne Andreas Hoppe seit der Schauspielschule. Wir haben quasi Tür an Tür gewohnt. Er ist für mich ein wirklich guter Freund, auf den ich mich 100-prozentig verlassen kann. Als es darum ging, die Rolle zu besetzen, habe ich ihn vorgeschlagen. Wir kennen uns jetzt 30 Jahre, sehen uns hauptsächlich beim Drehen und leben beide unsere Leben."



Holsteiner: "Seit Ende Januar sind Sie bei den Hamburger Kammerspielen in dem Stück ‚Chuzpe‘ zu sehen. Am 10. März sind Sie zu Gast in Elmshorn – was verbinden Sie mit der Stadt an der Krückau?"


Folkerts: "Bislang hatte ich mit Elmshorn keine Berührungspunkte. Ich freue mich aber auf das Publikum. Wir haben das Stück bis jetzt ja nur auf der Kammerspiele-Bühne gespielt. Es wird also eine richtige Premiere sein, es auf einer anderen Bühne zu spielen."



Holsteiner: "Sie sind eine engagierte Sportlerin. Wie sieht Ihr tägliches Sport-Programm aus?"


Folkerts: "Ich liebe Sport und könnte ohne nicht leben. Um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen, ziehe ich mir meine Laufschuhe an und los geht es. Das Schöne dabei ist, dass man dies überall machen kann. Und Laufschuhe brauchen im Gepäck nicht viel Platz. Die Zeiten des Leistungssports sind vorbei. Ich muss mir nichts mehr beweisen."

Vielen Dank für das flotte Interview vor dem Gastspiel in Elmshorn!

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Beschreibung des Stückes "Chuzpe" bei den Kammerspielen...
Hier geht's zur Tatort-Seite bei der ARD...

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