Eine kleine Zusammenstellung aus dem Alltag

Blöde Sprüche bei Erkältungen

Foto Grafik Sprüche bei Erkältungen
Foto: bcm

Was wäre der Herbst ohne eine ordentliche Erkältungswelle? Zu allem Überfluss muss man sich zu Kopfschmerzen und verstopfter Nase auch noch – nicht einmal böse gemeinte – Sprüche anhören. "Mein Gott, siehst Du schlecht aus", ist noch die mildeste Form. Als wüsste man das nicht selbst in dieser Verfassung. Wir haben hier in der Grafik einmal einige unserer Highlights zu diesem Thema zusammengestellt. Viel Spaß damit - und wen es wirklich auch erwischt hat, dem wünschen wir natürlich gute Besserung.

(Von Rainer Strandmann, Sascha Urbatzka, 22.09.17, 17:10 Uhr)

Update: Erst ab Freitag, 28. Juli 2017, wieder freie Fahrt

Sperrung der B431 im Sommer 2017

Foto Vollsperrung B431 Elmshorn Neuendorf 2017
Foto: Meisberger

"Bis zum 23. Juli werden wir fertig", sagte Burkhard Kötter, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe im Juni im Interview mit unserer Zeitung, und verwies auf den Abschluss der Arbeiten an der Ortsumgehung Krempe (L119).

Doch diese Aussage des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr gilt nicht für den Elmshorner Stadtbereich. "Das schlechte Wetter ist uns in die Quere gekommen", sagt Ole Reimer vom Flächenmanagement der Stadt Elmshorn. Durch die Regenfälle haben sich die Asphaltierungsarbeiten an der B431 im Stadtbereich verzögert. Frühestens am Donnerstagabend, 27. Juli 2017, spätestens am Freitagmittag, 28. Juli 2017, soll aber wieder freie Fahrt durch die Gerberstraße herrschen.

Im Anschluss an die Fahrbahnerneuerung wird zudem der Radweg zwischen Neuendorf und Elmshorn erneuert. Weitere Fahrbahnerneuerungen folgen auf der B431 noch in diesem Jahr: Von Glückstadt bis Herzhorn/Obendeich (Juli bis August) und von Neuendorf bis Kollmar "Kreisel" (September bis Oktober).

(Von Mario Meisberger, 20.06.17, 12:05 Uhr, aktualisiert: 25.07.17, 10:10 Uhr)

Elmshorner Modehaus stellt eigene App vor

Neue "mein Ramelow"-App

Foto Ramelow App Elmshorn
Foto: Ramelow

Mitte September 2016 hat das Modehaus Ramelow mit Sitz in Elmshorn seine neue Kunden-App "mein Ramelow" vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, hatte es bereits vor einigen Jahren eine erste App getestet und hat nun eine individuelle Software entwickelt. Mit der App soll der Kunde viele Vorteile ergattern können. So kann der Stammkäufer unter anderem seine Bonuscard digitalisieren und eine Plastikkarte einsparen. Außerdem werden dem Interessenten passend zur Lieblings-Filiale attraktive Angebote angezeigt. Zum Start der App können sich Kunden bei Installation und Kauf zudem einen 10 Euro Willkommensbonus sichern. Die App ist für Apple-Geräte im Store sowie bei Google Play verfügbar.

(Von S. Urbatzka, 14.09.16, 12:10 Uhr)



Weiterführende Links zum Thema:
Hier gibt es weitere Informationen zur App bei Ramelow...

Wir haben einmal 10 Fakten zusammengetragen

Hitliste der nervigen Dinge 2016

Foto Bus Elmshorn Hebbelplatz
Foto: Strandmann

Das Leben ist schön. Aber es gibt Dinge im Alltag, die richtig stören. Hier unsere Liste der zehn nervigsten.

01) die unzähligen Baustellen im Kreis Pinneberg und drumherum. Freie Fahrt? Das war einmal. Fast egal, in welche Richtung es geht. Touren nach Hamburg etwa sind zeitlich mittlerweile unberechenbar

02) der Müll im Stadtgebiet. Die große Aktion "Elmshorn macht Putz" mit hunderten Ehrenamtlichen ist erst ein halbes Jahr her, da liegt schon wieder alles von Flachmännern über Eistüten bis Fastfood-Verpackungen an den Straßenrändern

03) das ewige Warten am Bahnübergang Papenhöhe. Gefühlt geht die Schranke zu, wenn der Zug noch meilenweit entfernt ist. Ist die eine Bahn durch, kommt garantiert noch aus der Gegenrichtung die zweite – vorzugsweise im Bummelzugtempo. Grrhhh!

04) die lästigen Tretminen an den beliebten Gassi-Geh-Wegen. Ist es wirklich zuviel verlangt, die Hinterlassenschaft des eigenen Vierbeiners einzusammeln? Immer mehr tun es, aber es gibt noch immer schwarze Schafe.

05) Mitbürger, die grundsätzlich anrufen, wenn sie eine Mail geschickt haben, ob diese auch angekommen ist.

06) der Krähen-Schiet in Elmshorn auf den Parkplätzen am Bahnhof und am Nordufer. Da zahlt man schon fürs Parken, und dann kommt noch die Autowäsche dazu...

07) volle Busse. Super, wenn man an der Haltestelle stehen bleiben darf, weil schon jeder Platz im Gefährt belegt ist. Da nützt auch die entschuldigende Geste des Busfahrers nichts, zumal der wohl am wenigsten dafür kann...

08) Motorrad-Freaks, die nur glücklich sind, wenn sie richtig aufdrehen können und mit dem Lärm ganze Viertel tyrannisieren.

09 überhaupt Lärm. Eine Freude sind Nachbarn, die über jedes laute Gerät verfügen, von Flex und Hochdruckreiniger über Laubpuster bis zur beliebten Motorsense.

10) Klimaanlagen in Geschäften, die so weit runterkühlen, dass man selbst mitten im Sommer zum Eiszapfen erstarrt.


Sie möchten diese Dinge ergänzen? Herzlich gern! Schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion[at]holsteiner-allgemeine.de

(Von Rainer Strandmann, 02.09.16, 15:34 Uhr)

Industrie- und Handelskammer ehrte Auszubildende

Die besten 31 aus 495

Foto IHK Kiel beste Auszubildende Pinneberg Steinburg 2016
Foto: Urbatzka

Aus den Händen des Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK), Andreas Alexander Eule, nahmen insgesamt 31 Auszubildende aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg jüngst ihre Urkunden und ein Präsent für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen entgegen. Insgesamt hatten an den Winterprüfungen 2015/2016 495 Auszubildende in den Bereichen Handel, Industrie und Dienstleistung teilgenommen. Der Vizepräsident motivierte die Absolventen zugleich, sich weiterzubilden: "Eröffnen Sie sich neue berufliche Perspektiven." Auch die Betriebe, in denen die geehrten Prüfungsteilnehmer ausgebildet wurden, erhielten eine Ehrenurkunde.

Die geehrten Absolventen der Kreise Pinneberg und Steinburg heißen: Chiara Kailuweit (Bankkauffrau), Julia Delfs (Bankkauffrau), Lea Gress (Bürokauffrau), Christine Hans (Bürokauffrau), Sarah Kiefer (Fachkraft für Lagerlogistik), René Thies (Fachlagerist), Lennart Saß (Immobilienkaufmann), Lena Glocker (Industriekauffrau), Kathleen Timmermann (Industriekauffrau), Justus Mohr (Kaufmann für audiovisuelle Medien), Laura Bötel (Kauffrau für Bürokommunikation), Liza Christin Rohlff (Kauffrau im Einzelhandel), Denise Roß (Kauffrau im Einzelhandel), Lina Hinze (Kauffrau im Gesundheitswesen), Nico Trampnau (Kaufmann im Groß- und Außenhandel), Monja Wendt (Kauffrau im Groß- und Außenhandel), Anna Heckmann (Kauffrau im Groß- und Außenhandel), Lena Postel (Schifffahrtskauffrau), Nadine Merkel-Claußen (Verkäuferin), James Kennedy (Baustoffprüfer), Sönke Nöhrnberg (Bauzeichner), Finn-Jendrik Kruse (Elektroniker), Florian Neumann (Fachinformatiker), Timo Kaland (Industriemechaniker), Jan Christoph Hörster (Industriemechaniker), Carsten Pokorny (Informatikkaufmann), Julian Virkus (Konstruktionsmechaniker), Dennis Obenhausen (Mechatroniker), Fenja Steinke (Restaurantfachfrau), Savas Hasan Tüblük (Verfahrensmechaniker), Lasse Rex (Zerspanungsmechaniker).

(Von Sascha Urbatzka, 15.04.16, 15:34 Uhr)

Mit wieviel Kleingeld darf ich eigentlich bezahlen?

Kleine Münzen, große Scheine

Foto Schuh Krüger Elmshorn
Foto: Gottfried

Im Supermarkt den Großeinkauf mit haufenweise Münzen bezahlen, am Kiosk den 500-Euro-Schein für den Kaugummi-Kauf zücken – darf man das eigentlich? Im Supermarkt können Cent-Sammler nicht nur böse Blicke ernten, wenn sie ihren Einkauf mit dem Kleingeld bezahlen wollen – die Kassiererin kann auch ablehnen. Es kommt auf die Menge an, und die regelt das Münzgesetz, bzw. die EG-Verordnung Nr. 974/98 teilt der Einzelhandelsverband Nord auf Anfrage mit. So müssen nur maximal 50 Münzen bei einem einzelnen Einkauf angenommen werden. Das gilt für Privatpersonen ebenso wie für Geschäfte, Gaststätten, Hotels und Tankstellen.

"Wir sind da flexibel und nehmen es nicht so genau", sagt Kerstin Kreimann, Geschäftsführerin der Hayunga Edeka-Märkte. Zudem schlucken die Selbstbedienungskassen in Hayunga‘s E-Center am Wedenkamp problemlos große Mengen an Münzen. Auch bei Bieberstein Spiel+Freizeit in Elmshorn ist man kulant in Sachen Kleingeld: "Häufig kommen Kinder und leeren stolz ihre Sparbüchse auf dem Tresen, um sich etwa ein Playmobil-Set für 10 bis 20 Euro zu kaufen. Da stapeln und zählen wir die Münzen dann gemeinsam mit ihnen und freuen uns über die strahlenden Kinderaugen. Und die Eltern freuen sich mit“, sagt Inhaber Olaf Lang. Bei Banknoten gibt es keine Grenze, aber der Geldschein sollte schon im angemessenen Verhältnis zum Preis der Ware oder der Dienstleistung stehen.

Außerdem kann der Verkäufer sich weigern, auf einen großen Schein herauszugeben, wenn er zu wenig Wechselgeld in der Kasse hat. Wem das alles zu kompliziert ist, der hat die Möglichkeit, auf Bargeld zu verzichten – und zahlt mit "Plastik"!

(Von Lydia Gottfried, 15.01.16, 15:10 Uhr)

Also, welchen Steuersatz wende ich nun genau an?

Der Baum und die Steuer

Foto Grafik Steuersatz Weihnachtsbäume

Kaum nachvollziehbare Vorschriften und skurrile Wortschöpfungen prägen das deutsche Steuerrecht und das auch zur Weihnachtszeit. Erwirbt man seinen Tannenbaum bei einem pauschalierenden Bauern, stellt sich zur Erhebung der Höhe der Umsatzsteuer die Frage, woher der Baum stammt? Wurde er zum Beispiel in einer Sonderkultur oder in einer Plantage großgezogen, dann ist dieser Baum ein landwirtschaftliches Produkt, es sind 10,7 Prozent Umsatzsteuer zu bezahlen. Kurios: Wuchs der Weihnachtsbaum einfach nur so im Wald, dann greift der Forststeuersatz in Höhe von 5,5 Prozent. Verkauft den Baum kein pauschalierender Landwirt, fällt 7 Prozent Umsatzsteuer an. Über den Privatverkauf, fällt keine Umsatzsteuer an. Allerdings darf der Privat-Verkäufer nur eine "gewisse Anzahl" an Bäumen verkaufen. Ebenfalls umsatzsteuerbefreit ist der Weihnachtsbaum, wenn der Kleinunternehmer ihn veräußert, es sei denn, der Unternehmer muss in die Regelbesteuerung übergehen.

Aber es kommt noch dicker: Eine Differenzbesteuerung kann da anfallen, wo ein "gebrauchter" Weihnachtsbaum teurer weiterveräußert wird oder ein Tannenbaum von einer gemeinnützigen Einrichtung im Rahmen ihres Zweckbetriebes verkauft wird. Und wer seinen Weihnachtsbaum aus dem Urlaub mitbringt sollte aufpassen: Erwirbt man ihn im Ausland, um den Baum hierzulande zu verwenden, könnte unter Umständen Einfuhrzoll verlangt werden. Nur bei bei den künstlich hergestellten Weihnachtsbäumen verdient die Staatskasse konstant: Auf die Plastiktanne wird immer und überall 19 Prozent Umsatzsteuer erhoben. Für uns Käufer ist es ein Segen, dass man von diesen wahnsinnigen Vorschriften nichts mitbekommt, obwohl es sich um eine Verbrauchersteuer handelt.

(Von Tilman Holweg, 15.12.15, 10:10 Uhr)

Treffen des Vespa-Veteranen-Clubs in Kollmar an der Elbe

Vespa-Fahrer auf großer Ausfahrt

Foto Vespa-Veteranen-Club-Deutschland on Tour
Foto: Vespa-Veteranen-Club-Deutschland

Die etwa 200 Mitglieder des Vespa-Veteranen-Club-Deutschland e.V. sind in allen Teilen der Bundesrepublik zu Hause, ihre Mitglieder-Zeitung nennt sich liebevoll "Vespassione". Am Freitag, 31. Juli, beziehen 20-25 Vespa-Liebhaber Quartier in Kollmar an der Elbe. Der Kölln-Reisieker Wilfried Kröger hat ein Ausflugswochenende in unserer Region für alle auf die Beine gestellt. Los geht es beispielsweise mit einem Besuch im Industriemuseum Elmshorn noch direkt am Freitag.

Am Sonnabend, 1. August, steht eine große Ausfahrt an. Auch hierfür hat sich Kröger ein paar schöne Fleckchen Erde in den Kreisen Pinneberg und Steinburg überlegt. Mit den maximal 80 km/h geht es im richtigen Vespa-2-Takt-Sound nach dem Frühstück in Kollmar gegen 10 Uhr los. Zunächst führt die Strecke nach Glückstadt, von dort aus geht es weiter nach Krempe. In der Marschenstadt dürfen sie das altehrwürdige Rathaus besichtigen. Danach schließt sich eine Tour durch das schöne Norddeutschland an. Es soll über Wewels- und Beidenfleth weiter gehen. Auf dem Programm stehen dann weitere Höhepunkte: eine Besichtigung der Tonkuhle bei Lägerdorf zum Beispiel, oder auch der Stopp in der Gemeinde Wrist, um sich dort den hölzernen Glockenstuhl am Stellauer Kirchenweg anzuschauen.

Es ist schon ein einmaliges Bild, wenn die vielen Vespa-Roller gemütlich im Tross über die Straßen rollen. Selbstverständlich sind die Vespa-Fans (das Wort ist natürlich der italienische Begriff für Wespe) auf ihrer Tour auf alle Eventualitäten vorbereitet. "Irgendeiner wird sicher auch schrauben", lacht Wilfried Kröger. Das sei bei den Vespa-Verrückten völlig normal. Man müsse bei den Motorrollern des italienischen Unternehmens Piaggio immer mit Überraschungen rechnen. "Einen Vespa-Fahrer, der stets saubere Fingernägel hat, gibt es nicht", so der Kölln-Reisieker weiter.

Er muss es wissen, schließlich hat er seine GS3 wirklich komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Das Chassis ist sandgestrahlt, im Originalfarbton neu lackiert worden. Eine Vespa GS3 dieser Art würde wohl zurzeit mit bis zu 6000 Euro gehandelt – aber natürlich würde Vespa-Fan Wilfried Kröger seinen Roller niemals verkaufen. Sogar den obligatorischen Fuchsschwanz ("in den 60er Jahren war das so") hat er an Bord. "Bei unseren Ausfahrten hat auch immer jemand eine volle Ersatzbatterie dabei", erklärt er. Schließlich tut es die Vespa GS3 150 nur mit Batteriezündung. "Ersatzteile sind teilweise schwierig zu bekommen", weiß der Kölln-Reisieker. Aber hier zahlt sich dann der Veteranen-Club für ihn aus. "Irgendwer hat immer eine Idee. Zu bekommen ist alles – manchmal muss man aber einfach etwas Geduld haben und warten."

(Von Sascha Urbatzka, 24.07.15, 15:10 Uhr)

Elmshorner fliegen zum Welt-Pfadfinder-Treffen nach Japan

Zelten auf der anderen Seite der Welt

Foto VCP Elmshorn Pfadfinder Japan
Foto: Urbatzka

Eine Erkenntnis des Vorbereitungstreffens, so die VCP-Mitglieder: "Erst duschen, dann baden" lautet in Japan die Regel. Dort ist das genussvolle Bad zwar Bestandteil des Tagesablaufs, soll aber der Entspannung und nicht primär der Reinigung dienen. Daher wird vor dem Baden in Japan geduscht.

Das wird nur einer der Bräuche sein, den die Teenager auf ihrer Reise um die Welt und in den japanischen Familien kennenlernen werden. Zunächst ist laut Reiseplan aber eine dreitägige Phase der Eingewöhnung vorgesehen. Übernachtet wird in einer Jugendherberge, Ausflüge nach Tokio oder Hiroshima sind geplant. Danach startet das Welt-Pfadfinder-Treffen und die Zelte werden aufgeschlagen. "Wir sind gut aus der Luft zu erkennen, irgendwie haben nur wir deutschen Pfadfinder schwarze Zelte", erklären die Teilnehmer im Gespräch mit unserer Zeitung. Dort ist dann Selbstversorgung angesagt.

Nach dieser Zeit stehen dann noch einige Tage in japanischen Gastfamilien an. Dort können die Pfadfinder dann sicher noch mehr auf die Infos aus der Vorbereitung zurückgreifen. Außerdem soll in Asien auch noch gewandert werden. Am Himmelfahrtstag traf sich die deutsche Delegation in Hessen, um sich kennenzulernen. Über 1000 Teilnehmer brechen insgesamt aus Deutschland auf. So kommt es, dass die Elmshorner teilweise ganz unterschiedliche Flugrouten ins Land der aufgehenden Sonne haben. "Es ist eben gar nicht so einfach, 1000 Pfadfinder zur gleichen Zeit aus dem Land zu fliegen", lachen die Krückaustädter. Die Teilnahme am Jamboree ist nur für Pfadfinder zwischen 14 und 17 Jahren möglich – die jüngste Elmshornerin ist die 15-jährige Laura. Was sagen die Eltern dazu? Die Antwort aus der Gruppe folgt auf dem Fuße: "Meine Eltern haben es erst für einen Witz gehalten." Wieder Gelächter. Pfadfinder sind scheinbar fröhliche Menschen. Nach einem Info-Nachmittag seien auch die Eltern beruhigt worden, auch wenn Japan natürlich nicht um die Ecke ist.

(Von Sascha Urbatzka, 19.06.15, 11:10 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Website des Welt-Pfadfinder-Treffens 2015...
Hier geht's zur Website der VCP-Pfadfinder Elmshorn...

Elmshorner Morten Raecke segelt auf der "Wylde Swan"

Auf dem Schulschiff über den Atlantik

Foto Toppsegelschoner Wylde Swan
Foto: Wylde Swan

Ein Tag auf dem größten Toppsegelschoner der Welt ist vieles, aber sicher nicht langweilig: "Ich stehe morgens um kurz vor acht Uhr auf und habe dann bis um zwölf Uhr Wache, in der der wachhabende Offizier versucht, mir alles zu erklären, was zum Segeln auf einem Schoner wichtig ist. Das heißt: Navigation in allen Variationen! Mit dem Kartenplotter, dem Magnetkompass, per Peilung oder ‚oldschool‘ mit dem Sextanten. Oder wir planen die Route, die wir segeln. Das müssen wir aber eigentlich auch fast jeden Tag machen, da sich das Wetter nahezu täglich ändert. Um zwölf ist dann Mittagessen, für das wir eine Stunde haben, denn schon um 13 Uhr, startet die ‚happy hour‘. Wir putzen alles! Drinnen und draußen! Um 14 Uhr haben wir dann ‚central lesson‘ in der uns die Lehrer unglaublich viel über das Segeln in der Theorie erklären, oder der Bordarzt uns die Erste Hilfe beibringt. Weiter geht‘s um 16 Uhr mit ‚intern ship‘s‘. Hier dürfen wir jemanden von der Crew in seinem Job begleiten."

Freizeit, so Morten Raecke, gibt es aber auch. Allerdings würden dann auch ‚Jobs‘ anfallen, die erledigt werden müssen, beispielsweise, wenn das Rigg (Anmerk. d. Red.: anderes Wort für Takelage) repariert werden muss. Die Crew ist im wahrsten Sinne des Wortes "multi-kulti": Die Mitglieder stammen aus Schottland, Irland, Spanien, Italien, Holland und Deutschland. Damit ist auch klar: Die Bordsprache ist Englisch. Ungewöhnliche Dinge sind laut dem Elmshorner an der Tagesordnung: "Beispielsweise Squalls (Stürme, die sich innerhalb von einer halben Stunde entwickeln) und verschwundene Socken, obwohl wir auf einem Schiff mitten auf dem Meer sind."

Wer beim Lesen dieser Zeilen jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich übrigens auf zum Hamburger Hafengeburtstag ab 8. Mai machen – denn die "Wylde Swan" ist dabei! Es werden allerhand Kurztrips zu diesem Großereignis angeboten, beispielsweise zur Auslaufparade.

(Von Sascha Urbatzka, 10.04.15, 10:45 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's direkt zur Website des Schulschiffs Wylde Swan...

Kasten an der Bundesstraße misst vermutlich Verkehrsaufkommen

"Der Gerät": Die andere Recherche

Foto Kasten Wittenberger Straße
Foto: Urbatzka

Es ist ein gemütlicher November-Sonntag anno 2014, da geht bei uns in der Redaktion über Facebook die Anfrage von Christopher ein: "Hey, liebes Holsteiner-Team ... könnt ihr einmal erforschen, was dieser Kasten zu bedeuten hat. Der steht an der alten B5 bei der Esso-Tankstelle." Und ein Foto hängt auch noch an der Nachricht - klasse! Beim Anblick des Bildes staunen wir nicht schlecht. Es sieht wie eine Säule aus Metall aus, im Abendlicht könnte es glatt als moderne Kunst direkt an der Straße durchgehen. Doch was ist das? Fragen über Fragen! Das gesamte Büro grübelt, doch es ist alles Spekulation.

Mein Journalisten-Herz ist geweckt, klarer Fall! 10:30 Uhr am Montag danach: Ich versuche, im Elmshorner Rathaus zu ermitteln, ob es sich um eine Maßnahme der Stadt handelt und ob es überhaupt in die Zuständigkeit dort fällt. Ich hoffe auf Hilfe des Flächenmanagements. Ich wähle drei verschiedene Rufnummern, niemand geht ans Telefon. 11:01 Uhr: Ich beschließe, es kurzerhand per E-Mail direkt an die Abteilung zu versuchen, hänge auch das von Christopher geschossene Foto als Beweismittel an die Nachricht. Stunden verstreichen, nichts passiert. Dienstag: 9:55 Uhr: Die Sache wird mir zu bunt, es passiert nichts. Ich versuche erneut Anrufe im Flächenmanagement und erreiche Ellen Unger. Und meine Laune wird besser: Ich bekomme Hilfe! Frau Unger kennt sich also nicht nur mit den Fahrradschutzstreifen in der Stadt aus, sondern erklärt mir, dass meine Mail es immerhin in die Sitzung der Abteilung geschafft hätte. Dort herrschte aber auch Rätselraten. Am Ende steht immerhin eine Feststellung: "Wir sind es nicht!", heißt es aus dem Flächenmanagement im Elmshorner Rathaus.

Meine Suche beginnt also wieder von vorne. Irgendwie hatte ich mir das auch gedacht. Dann, so beschließe ich, kreise ich einfach erst einmal ein, was es alles NICHT ist. Das wird ja wohl zu machen sein! Auf unserer Facebook-Seite hatte sich schließlich auch Jan-Ole zu dem Thema geäußert und erklärt: "Vermutung: Toll Collect Fahne auf dem Schild im Hintergrund zu sehen: Irgendwas mit Lkw-Maut?". "Das ist ja ein guter Ansatz!", finde ich. Ich schreibe eine neue Mail, dieses Mal direkt an die Pressesprecherin der Firma Toll Collect GmbH mit Sitz in Berlin. Wenig später, bin ich zumindest von der dortigen Verarbeitungsgeschwindigkeit begeistert. Ich schreibe meine E-Mail um 15.29 Uhr. Um 15.47 Uhr (!) erhalte ich eine Antwort:  "Vielen Dank für die Anfrage. Dieses Gerät gehört nicht zu Toll Collect." Ich frage nach, warum dann das Schild im Hintergrund sehr dem der Lkw-Maut ähnelt. Die Antwort ist absolut einleuchtend: An der dortigen Tankstelle ist vermutlich ein Mautstellen-Terminal für die Lkw-Fahrer installiert. Punkt an Toll Collect, eine Maut-Säule kann also absolut ausgeschlossen werden.

Neuer Tag, neues Glück: Ich versuche es beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Itzehoe - wenn die nicht wissen, was unmittelbar an ihren Landstraßen vorgeht, wer dann? Leider ist der ansonsten allwissende Herr Schacht nicht da. Aber dortige Büro ist sehr hilfsbereit (Danke!). Ich solle doch das Foto einmal dorthin mailen, vielleicht könne man mir irgendwie weiterhelfen. Gesagt, getan. Und auch hier tut sich bald etwas ... ich bekomme Informationen zu dem Gerät aus erster Hand. Denn auch bei der Polizei wird von dort aus nachgefragt. Ergebnis: Es muss sich um eine Anlage zur Verkehrsmessung handeln - aha! Ein Blitzer? Auch das muss natürlich ausgeschlossen werden. Zwei Dinge sind nun zu tun: a) Wirklich einmal dort vorbei fahren, ein Foto schießen und schauen, ob es ein Blitzer sein könnte. b) Beim Kreis Pinneberg nachfragen. Dort soll es zwar politische Beschlüsse gegeben haben, dass keine weiteren festen Blitzer im Kreisgebiet angebracht werden, aber ... etwas Skepsis ist ja wohl angezeigt. Ich setze mich ins Auto und fahre erst einmal raus. Wenig später komme ich mit der Kamera und dem neuen Fotomaterial zurück in die Redaktion. Das Ergebnis ist, dass sich das Gerät offenbar weiterentwickelt hat. Nun ist es ein solider schwarzer, geschlossener Kasten, der an der alten B5, Wittenberger Straße, unmittelbar vor der Kreuzung mit der Hamburger Straße und der Lise-Meitner-Straße in Elmshorn steht.

Ich mache natürlich auch noch die Recherche beim Kreis Pinneberg. Der dortige Pressesprecher ist gespannt auf mein Foto und möchte mir helfen. Ich schicke eine weitere E-Mail. Doch wenig später auch hier die ernüchternde Antwort: "Wir sind es nicht! Wir wissen aber auch nicht, was es ist." So weit war ich ja irgendwie schon einmal ...

Fazit: Ich beschließe, in der Tankstelle konkret einfach zu fragen. Die Service-Mitarbeiterin gibt mir nett zu verstehen, dass sie dazu angehalten ist, an den Betreiber der Tankstelle zu verweisen und keine Auskunft zu geben. Super ... das macht die Sache ja nun nicht seriöser, oder? Auch diesen Schritt werde ich mitgehen. Ich organisiere mir die E-Mail-Adresse des Tankstellen-Betreibers und schreibe eine nette Nachricht, ob er so freundlich wäre, unser Rätsel zu lösen und uns zu erklären, was dieses Gerät denn nun macht. Was soll ich sagen ... nun sind fast 14 Tage seit dieser Mail vergangen. Ich fürchte, er ist nicht gewillt, zu verraten, was er dort genau macht. Fakt ist: Wir haben die Aussagen von Polizisten und Verkehrsexperten, dass damit der Verkehr gemessen wird. Ob er beispielsweise in Erfahrung bringen möchte, wie viele Fahrzeuge dort über das Gelände der Tankstelle die Kreuzung "einsparen" möchten und abkürzen? Das fällt leider unter die Spekulationen. Also, lieber Herr Tankstellen-Betreiber, falls Sie das hier lesen, ich freue mich über eine Antwort auf meine E-Mail. Dann können wir die Akte "Der Gerät - November 2014" vielleicht schließen.

(Von Sascha Urbatzka, 18.11.14, 17:50 Uhr)

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Mekka für Halloween-Fans zieht von Kölln-Reisiek nach Sparrieshoop

Hier spukt es aber so richtig

Familie Köllmann aus Kölln-Reisiek

Bereits seit ungefähr fünf Jahren sind am Halloween-Abend in Sparrieshoop die Geister los. Hexe Claudia Jacobs und ihr Team aus besten Freunden und fleißigen Helfern sind jedes Jahr aufs Neue kreativ. Ihr Hobby ist der Gruselfaktor – real, zum Anfassen und nicht auf irgendeine Leinwand oder Spielekonsole gebannt. "Es ging schon einmal durchs Haus und quer über das Gelände", erinnern sich die Sparrieshooper.

Ganz wichtig ist allen Mitwirkenden: "Nie war es bisher völlig gleich, irgendetwas ist immer neu oder anders." Am Freitag, 31. Oktober, können sich mutige Besucher ab 17 Uhr auf einem Rundgang davon selbst überzeugen. Bereits seit Ostern sind rund um das Gruselhaus "An der Post 7" immer wieder Kobolde gesichtet worden, die fleißig gebastelt haben. Was am Halloween-Abend genau passiert, wissen die Hexe und ihr Team aber auch noch nicht. "Sich überraschen lassen", heißt das Motto. Eltern bräuchten sich um ihren Nachwuchs dabei keine Sorgen zu machen. Der Parcours sei für Groß und Klein bestens geeignet. Schließlich ist das Gruselhaus ein reines Hobby und keine professionelle Action-Horror-Show. "Es ist auch schon das kleine Kind mit der 74-jährigen Oma bei uns gewesen, auch das geht", erklärt Halloween-Hexe Claudia Jacobs auf Anfrage unserer Zeitung. Am lautesten würden eh die jungen Mädels im Teenageralter schreien. Wer mit guter Laune auftauche, könne viel Spaß haben. Von der Spinne bis zum Totenkopf ist sicher alles dabei. Selbstverständlich ist der Eintritt zum Gruselhaus frei. Und wie es sich an Halloween gehört, gibt es für die Gäste sogar Naschis.

In Kölln-Reisiek an der Hausweide wurden der Graf und die Gräfin übrigens 2013 von ihrem Fluch befreit (siehe Foto links). Bei Familie Köllmann in der Hausweide ist es am Halloween-Abend in diesem Jahr ruhig. Aber ... so weit ist der Weg nach Sparrieshoop für Gruselfans ja nicht.

(Von Sascha Urbatzka, 24.10.14, 10:24 Uhr)

"Burning Jim Stone" beim Bundesfinale des "Talented"-Wettbewerbs

Unterstützung für Elmshorner Band

Foto "Buring Jim Stone" Elmshorn
Foto: Meisberger

"Ich vertraue auf uns, und darauf, dass es gut wird", freut sich Marie Mühlhausen auf das "Talented"-Bundesfinale im Hamburger Grünspan. Gesungen hat die 18-Jährige schon als Kind gern, aber erst über die Combo-Band, Big Band der Bismarckschule und Gesangsunterricht ist daraus mehr geworden. Vor knapp zwei Jahren sprach sie dann Jan Knudsen, den sie bereits aus Grundschulzeiten aus der Friedrich-Ebert-Schule kannte, an, ob sie sich vorstellen könne bei "Burning Jim Stone" zu singen. Der damals 15-jährige Gitarrist versuchte gerade, zusammen mit seinem Schulkollegen Jeff die Band auf die Beine zu stellen.

"Wir hatten ein Auftrittsangebot, aber noch keine Band", erinnert sich Jan, der gemeinsam mit Jeff in einem Probenraum der Stadtwerke Elmshorn übte. Ihr Lehrer André Brendemühl hatte ihnen den Raum vermittelt. Komplettiert wurde das Quartett von Leonard Schulz am Bass. "Der erste Auftritt war schrecklich", erzählt Jan, und nach Differenzen mit Jeff benötigte die junge Band auch einen neuen Schlagzeuger. Kilian kam ins Spiel, und "das hat gepasst", so Knudsen. Proben, Auftritte, wie beispielsweise beim "Viva con Rock" oder im "Taps" in Uetersen, eigene Songs schreiben – das Quartett genoss es, gemeinsam Musik zu machen. "Crossover" haben sie sich auf die Fahnen geschrieben, verbinden sie doch verschiedenste Stile in ihrer Musik. „Bis auf Klassik und Metal ist eigentlich alles vertreten, sagt Jan.

Zwei Mal pro Woche proben sie, jetzt vor den "Talented"-Auftritten finden sie sich auch drei Mal bei den Stadtwerken ein. Dass die Chemie stimmt, war allen Vieren schnell klar. Aber vorm "Talented"-Vorentscheid in der KGSE kamen doch Zweifel. "Ich wusste, dass wir gut sind", sagt Jan, "aber, wenn wir nicht gewonnen hätten, wäre das peinlich gewesen." Dass "Burning Jim Stone" überhaupt den Sprung ins Finale des Wettbewerbs geschafft haben, ist auch Fleming Dilk zu verdanken. "Er hat einen super Job gemacht, und wir sind froh, dass wir ihn hatten", sind alle voll des Lobes. Dilk vertrat Leonard Schulz bei Vorentscheid und Halbfinale am Bass, da der 15-Jährige zum Schüleraustausch im südafrikanischen Kapstadt weilte. Das Halbfinale verfolgte Leonard im Publikum. "Der Auftritt hat mich echt weggehauen", so der 15-Jährige, der sich freut im Finale selbst wieder Teil der Band zu sein. Mit zwei eigenen Songs wollen die Elmshorner am 26. September das Hamburger Grünspan erobern, um im Idealfall danach zu Studioaufnahmen nach Schweden aufzubrechen.

Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs wollen alle vier "Burning Jim Stone" weiterbringen. "Wir haben sehr viele Ideen, um Songs zu schreiben", so Knudsen, der sich wie seine Mitstreiter fest vorgenommen hat, das Abitur zu machen, um anschließend Musik zu studieren. Kilian geht im Jahr 2015 als Erster durch die schulische Feuertaufe. Danach will der 18-Jährige in Hamburg "Audio Engineering" studieren. "Es wäre aber auch ein Traum, mit dieser Band Geld zu verdienen", so Kilian. ´

Wer "Burning Jim Stone" unterstützen möchte, kann dies auch mit Kommentar und "Klick" auf facebook tun. Beim "Introaward" kann die Band mit dem größten Zuspruch beim Bundesfinale einen Live-Mitschnitt ihres Auftritts gewinnen sowie die vorrangige Auswahl der Startposition. Bis zum 25. September können die Fans Stimme und Kommentar abgeben. Alles weitere gibt es bei facebook unter "Talented Musikwettbewerb".

(Von Mario Meisberger, 19.09.14, 15:15 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Facebook-Seite des Talented-Wettbewerbs...
Hier geht's zur Website von Talented...

Tornescher Darsteller spielt Monsieur Lefèvre in der neuen Flora

Der aus dem "Phantom der Oper"

Foto Martin Rönnebeck, Phantom der Oper
Foto: Stage Entertainment

Früher, zum Beginn seiner Ausbildung im Jahr 1995 schaute er öfters einmal ehrfurchtsvoll die Treppen zur Neuen Flora in Hamburg hinauf. Auch damals lief dort in Hamburg bereits das erfolgreichste Musical aller Zeiten, Andrew Lloyd Webbers "Das Phantom der Oper".

Heute ist Martin Rönnebeck am Ziel seiner Träume: ein Teil des Ganzen. "Inhaltlich ist das Stück nicht ganz mein Fall", schränkt er ein, "... zu viel vom Serienmörder, entsagte Liebe und so ...", aber für den Tornescher besitzt es schon allein deshalb eine eigene Magie, weil es für ihn Ende der 90er Jahre der erste Eindruck vom ganz großen Musical war. "Jetzt Teil des Ganzen zu sein, ist eine tolle Sache", schwärmt er.

Den Spagat zum Leben abseits der Bühne bekommt er zudem scheinbar auch klasse hin. Er wirkt entspannt, wohnt seit März 2014 mit Freundin und Hund in Tornesch und kann sich auch gut Kinder vorstellen, "die das Leben reicher machen". Wenn er montags einen freien Tag hat, soll er auch schon tanzend beim TTC Elmshorn in Klein Nordende gesehen worden sein – von Tornesch aus ist es dorthin schließlich ein Katzensprung. In seinem Handwerk ist Rönnebeck ein wahrer Allrounder – er hat nicht nur bereits in mehr als zehn Musicals mitgewirkt (von Elisabeth bis zu Les Misérables), sondern bereitet Jugendliche auch auf die Ausbildung vor und unterrichtet Schauspiel und Gesang. Letzteres ist ihm wichtig.

Wer auf die Bretter, die die Welt bedeuten, möchte, dem rät er: "Zunächst einmal gilt es, viel ins Theater zu gehen." Die Einstellung "ich will Theater machen, war aber noch nicht einmal im Schauspielhaus" funktioniere schlicht nicht. "Vielen Leuten geht es auch darum, sich selbst zu produzieren – das ist schrecklich", erklärt er. Die Formel "Ich will klingen wie Star XY" sei einfach kein Ziel. Anders herum werde ein Schuh daraus: Theater zu konsumieren und einen Lehrer zu finden, der ehrlich ist und sagt: "Das ist jetzt nicht sooooo gut."

Martin Rönnebeck selbst hatte seine Ausbildung damals schon in Richtung Theologie geplant, als er in Gesangsworkshops positiv auffiel. Das musste er seinem Vater dann irgendwie beibringen. Er schrieb einen Brief mit dem Tenor: "Übrigens, Theologie ist vorbei." Dieser Kreis hat sich für ihn heute aber längst geschlossen. Als Darsteller sieht er seinen Beruf auch als Berufung: "Auf der Bühne kannst du den Leuten etwas geben", stellt er heraus. Und das macht er im "Phantom der Oper" gleich in drei verschiedenen Rollen. Zu Beginn als Ex-Eigentümer Lefèvre, später im zweiten Akt dann im Ensemble beim Maskenball sowie als Hauptmann. Da ist dann alles exakt aufeinander abgestimmt: Maske – neuer Bart –Koteletten – knallorangene Haare und dann wieder Maske, alles retour, Uniform des Hauptmanns und wieder los. Doch Martin Rönnebeck wäre nicht Darsteller, wenn er nicht genau das auch irgendwie lieben würde.

(Von Sascha Urbatzka, 05.09.14, 14:35 Uhr)

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Elmshornerin Alina Booge (24) berichtet vom Trip um die Welt

WM, Wasserfälle, Wahnsinn

Foto Alina Booge Flip-Flops
Foto: Urbatzka

Von Rio de Janeiro aus fuhren wir mit dem Bus 27 Stunden, circa 1500 Kilometer, nach Foz do Iguazú, einem brasilianischen Ort direkt an der Grenze zu Argentinien und Paraguay. Dort gibt es die Iguazú-Wasserfälle zu sehen – 275 kleine und große Wasserfälle, die auf einer Fläche von 2,7 Kilometern in die Tiefe rauschen. Dabei erreichen die größten Fälle eine Höhe von 82 Metern. Ein Wahnsinnsspektakel!

Auf einem Pfad geht es mit einer fantastischen Panoramasicht einige Kilometer direkt an den Wasserfällen entlang – das Rauschen ständig im Ohr. Das Ende des Weges ist zugleich auch das Highlight: der sogenannte "Devils Throat", eine gigantische Schlucht, die nicht nur von ganz nah betrachtet werden kann, sondern bei der man am besten auch eine Regenjacke dabei hat – was ich natürlich nicht bedacht hatte. So wurde ich reichlich durchnässt. Aber bei diesem Ausblick ...

Am nächsten Tag sind wir über die Grenze nach Argentinien gefahren, um die Iguazú-Fälle auch von dieser Seite zubetrachten. Denn während Brasilien "nur" eine Gesamtsicht auf die Wasserfälle bietet, geht es in Argentinien an viele Fälle sehr viel dichter heran. Vielen Reisenden gefällt die argentinische Seite besser – ich kann mich da nicht entscheiden. Beide Seiten sind definitiv einen Besuch wert, denn solch spektakuläre Wasserfälle sieht man nicht häufig in der Welt.

Nächste Station: Paraguay. Ein Land, das trotz seiner zentralen Lage in der Mitte Südamerikas ein wenig verschlafen wirkt und in das sich nicht viele Touristen verirren. Hier wollen wir das ultimative Abenteuer erleben: Auf einem Containerschiff zwischen Kisten, Containerboxen und Tieren in einer Hängematte schlafend drei Tage den Fluss Río Paraguay hinauffahren, von dort in ein nördliches Gebiet Paraguays, in dem kaum Menschen leben und dann weiter mit dem Boot nach Bolivien. Hat zufällig jemand Erfahrungen in dieser Hinsicht? Nein? Ich habe da einen Rat: "Tut es nicht!" Die letzten 4½ Tage waren die längsten, dreckigsten, vollsten, gedrängtesten und nervenaufreibendsten Tage meines bisher gen Lebens. Noch nie wurde ich so angestarrt und habe mich so beengt gefühlt, ohne jegliche Freiheit und Privatsphäre, vollkommen abhängig von anderen Menschen.

Als es losging, meinte ich noch zu Mike: "Es können unmöglich alle diese Menschen mit auf das Boot wollen. Die passen da doch alle gar nicht hinein." Oh doch, alle diese Menschen wollten aufs Boot. Und zwar im Schnellschritt. Als wir alle auf das Schiff durften, rasten die Menschen regelrecht hinein. Wir hinterher, denn wir hatten gehört, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Hängematten für die Nacht gab. Wie es weiterging, kann in meinem Reiseblog nachgelesen werden, Link siehe unten.

(Von Alina Booge, 15.08.14, 13:15 Uhr)

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Roberto Blanco auf Spar-Tour


"Roberto ist doch blanco, wie kommt denn der ins Cabrio?" - der in Tunis geborene Schlagerstar und Unterhaltungskünstler zieht zurzeit die Aufmerksamkeit in sämtlichen Online-Medien auf sich, denn er ist in einem neuen Videoclip eines Autovermieters musikalisch zu sehen. Aber nicht, wie Fans vielleicht vermuten würden, mit einem neuen Song aus der Ecke "Ein bisschen Spaß muss sein". Denn Blanco wechselt dabei ins Hip-Hop-Fach und ist sich nicht zu schade, sich selbst durch den Kakao zu ziehen.

Übrigens kennt Roberto Blanco auch Elmshorn. Schon 2007 war er sich für keinen Spaß zu schade. Damals hatte unser Verlag in kurzerhand zum Bürgermeisterkandidaten erklärt. Selbstverständlich am 1. April. Aber der Schlagersänger machte den Jux nicht nur mit, sondern zeigte wirklich Interesse: Er kam mit VIP-Shuttle in die Krückaustadt und ließ sich von der damaligen Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek sogar den Arbeitstag im Elmshorner Rathaus zeigen.

(Von Sascha Urbatzka, 15.08.14, 13:11 Uhr)

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Polizei führte verstärkt Lebensmittel-Kontrollen auf A23 durch

Einen Vormittag bei "ED Umwelt"

Foto Polizei A23 Lebensmittelkontrolle
Foto: Urbatzka

Schwerpunktwochen nennen es die Beamten - im Juli 2014 waren die Fachkräfte des Ermittlungsdienstes Umwelt und Verkehr der Pinneberger Polizei gezielt auf der A23 im Einsatz, um Lebensmittel- und Abfalltransporte unter die Lupe zu nehmen.

Unser Verlag durfte die Polizisten einen Vormittag begleiten. Fazit: Langweilig wird so ein Kontrolltag nicht. Es gibt immer etwas zu tun: Kaum ist der Polizeiwagen an der Ausfahrt Pinneberg-Nord in Position, geht es auch schon los. Die Ermittler geben Gas, setzen sich vor den erstbesten Kandidaten, schalten den Schriftzug "Bitte folgen" ein und um exakt 8 Uhr findet die Kontrolle auf dem A23-Rastplatz statt. Der Döner-Transport (siehe Foto) weckt das Interesse der drei Herren vom Ermittlungsdienst, da es in der Branche in der jüngsten Vergangenheit einige Beanstandungen gab – die vorgeschriebenen minus 18 Grad werden oft in den Sprintern nicht erreicht, auch abzüglich der Toleranz die Zahl von minus 14,9 Grad nicht. Doch der junge Mann darf schon bald weiterfahren. Er hat "nur" Spitzkohl geladen – und der ist laut Vorschrift nicht besonders gekühlt zu transportieren. Alles OK.

Nun geht es Schlag auf Schlag: Um 8.15 Uhr wird der Lkw einer Manufaktur aus Südddeutschland aufs Korn genommen, um 8.38 Uhr ist es bereits ein gelbliches Gefährt mit Ratzeburger Kennzeichen. Der Wagen fällt allein schon deshalb auf, weil er so grell lackiert ist, aber überhaupt kein Logo trägt. Er entpuppt sich als Spediteur einer Bäckerei-Kette – die Ladung ist er aber wohl am frühen Morgen schon los geworden. Und weiter geht's: 8.54 Uhr – ein Transporter mit asiatischem Logo wird angehalten. "Bei Schalentieren oder frischem Fisch wird es richtig interessant", weiß Kontrolleur Spiller. Doch schon als der Fahrer die Tür zur Kühlkammer öffnet, dampft es munter – ein gutes Zeichen. Heißt es doch schließlich, dass die Kühlanlage nicht nur eingeschaltet ist und funktioniert, sondern dass es dort drinnen auch so richtig frisch ist. Draußen geht es zwar derweil auf die 30-Grad-Marke zu, doch auch hier ist alles in Ordnung.

So geht es an diesem Morgen munter weiter - doch, am Ende steht ein positives Bild: acht von acht Kontrollen sind beanstandungsfrei! Ein tolles Ergebnis für die Lebensmitteltransporteure im Kreis Pinneberg. Doch schon der Abschlussbericht von Polizeihauptkommissar Markus Zierke zeigt, dass das ein eher ungewöhnlicher Morgen war:

In der Zeit vom 14. bis 25. Juli kontrollierten die Beamten neben dem Alltagsgeschäft insgesamt 145 Kraftfahrzeuge. Dabei gab es folgende Feststellungen: 34 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten wurden geschrieben, sieben Anzeigen Gefahrguttransport, vier Anzeigen wegen abfallrechtlicher Verstöße, drei wegen Lebensmittelhygiene. Außerdem führten die Kontrollen dazu, dass ein illegaler Lebensmittelbetrieb in Magdeburg stillgelegt werden konnte, eine Person wurde sogar vorläufig festgenommen, weil nach ihr in anderem Zusammenhang gefahndet wurde.

Insgesamt sind die Polizisten mit der Aktion zufrieden und betonen, dass der anhaltende Kontrolldruck dazu geführt hat, dass sich die Situation im Kreis in puncto Lebensmitteltransporte verbessert hat.

(Von Sascha Urbatzka, 27. Juli, 10:10 Uhr)

Kurzfilm der Elmshornerin Delia Gyger feiert Kinopremiere am 4. Juni

Wenn die Figuren zum Leben erwachen

Foto "Das Tor zur Welt"
Foto: Springchild Productions

Knapp 10.000 Euro Produktionskosten stehen für das nicht ganz 30 Minuten lange Werk bei der Elmshornerin in den Büchern. "Einen nicht unerheblichen Teil des Geldes hat die Drehgenehmigung der Hamburger Hochbahn verschlungen", erklärt Delia Gyger. "Zwei Herren des Sicherheitspersonals haben uns beaufsichtigt und geholfen, total klasse, aber die müssen auch bezahlt werden", so die Elmshornerin über die Produktion. Und prompt ergänzt sie: "Der Drehort ist es aberauch wert!"

Im April wurden die Szenen in den Kasten gebracht, danach musste es dann flott gehen. Schließlich blieben den Produzenten bis zur Premiere beim KurzFilmFestival dann noch etwa fünf Wochen. "Sehr sportlich", so die 26-Jährige weiter. Bis kurz vor der Erst-Vorführung wird das Produktionsteam noch am Feintuning sitzen, damit vom Sound her am Ende alles perfekt passt. Das Geld für das Projekt kam über "Crowdfunding" zusammen (wir berichteten). Ende Februar hatte "Das Tor zur Welt" den "Crowd For Shorts"-Wettbewerb der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gewonnen und dabei zudem einen regelrechten Crowdfunding-Rekord aufgestellt. Nie zuvor war auf der Online-Plattform so viel Geld für einen Kurzfilm allein durch Unterstützung über das Internet zusammengekommen.

Zurück zum Filminhalt: Der alte Mann, der U-Bahn guckt, erlebt allerhand stille, skurrile oder auch nachdenklich machende Dinge. "Ich bin unglaublich zufrieden mit dem Team vor und hinter der Kamera", freut sich Gyger. "Besonders in der Szene zwischen dem Matrosen und seiner Freundin hatte ich das Gefühl, dass meine Figuren zum Leben erweckt werden. aufgestellt. Nie zuvor war auf der Online-Plattform so viel Geld für einen Kurzfilm allein durch Unterstützung über das Internet zusammengekommen. Zurück zum Filminhalt: Der alte Mann, der U-Bahn guckt, erlebt allerhand stille, skurrile oder auch nachdenklich machende Dinge. "Ich bin unglaublich zufrieden mit dem Team vor und hinter der Kamera", freut sich Gyger. "Besonders in der Szene zwischen dem Matrosen und seiner Freundin hatte ich das Gefühl, dass meine Figuren zum Leben erweckt werden. Diesen Moment werde ich so schnell nicht vergessen." Das Drehbuch der Krückaustädterin für "Das Tor zur Welt" basiert auf tatsächlichen Beobachtungen und nimmt sich vor allem die kleinen Dinge des Lebens vor, die in der Hektik des Alltags – beispielsweise im öffentlichen Personennahverkehr – gern übersehen werden, die die Welt aber reicher und schöner machen. Als Gewinner des "Crowd For Shorts"-Wettbewerbs wird der Film in wenigen Tagen auf dem KurzFilmFestival in Hamburg gezeigt.

Karten für die Vorstellung am Mittwoch, 4. Juni, 18 Uhr, im Zeise-Kino sind über die Festival-Tickethotline zum Preis von 6,50 Euro unter Tel. (040) 391063134, werktags) oder per Mail an ticketing@shortfilm.com erhältlich. Tickets gibt es aber auch an den Kassen direkt im Kino oder unter www.ticketmaster.de Nach der Premiere des Films ist für "Das Tor zur Welt" außerdem eine Festival-Tour geplant.

(Von Sascha Urbatzka, 30.05.14, 14:55 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur Facebook-Seite rund um "Das Tor zur Welt"...
Hier geht's zur Website der Produktionsfirma...
Hier geht's zur Seite des KurzFilmFestivals Hamburg...

Wilsteraner Mats Kockmeyer (19) ist mit Kamera und Mikro "on the road"

"In Elmshorn sind die Themen offener"

Foto Mats Kockmeyer Youtube

Wenn Mats dieser Tage nicht gerade für seine bevorstehende Prüfung zum Fachinformatiker büffelt, dann widmet sich der 19-Jährige aus Wilster ganz sicher einem seiner Hobbys: Musik machen, an Websites basteln oder an neuen Videoclips arbeiten.

"Den eigenen Youtube-Kanal habe ich seit ich 14 Jahre alt bin", erklärt der Wilsteraner. Anfangs sei das für seine Musik gedacht gewesen, aber "das andere Zeug macht mir auch Spaß", lacht er. Außerdem würden die Interviews die Seite schön aufpeppen. Damals habe er sich auch von anderen Websites inspirieren lassen und sei dann mit der Unterstützung eines Kameramanns oder einer Kamerafrau einfach spontan losgezogen. Insgesamt drei Elmshorn-Clips sind dabei schon herausgesprungen. Die Bandbreite reicht von Drehs auf dem Hafenfest bis zu Interviews auf dem Lichtermarkt zur Weihnachtszeit. Vieles macht Mats Kockmeyer dabei ganz spontan auf der Straße. "Es soll locker sein", erklärt er. Manche Ideen schreibt er sich aber auch auf und arbeitet sie später ein.

Und warum spielen die meisten Clips in Elmshorn? "Naja, es muss für uns erreichbar sein und es müssen dort ja auch Leute herumlaufen", so der Wilsteraner. "Einmal waren wir auch in Heide – aber in Elmshorn liefen die Gesprächsthemen irgendwie offener." Die Elmshorn-Clips haben mittlerweile mehrere tausend Klicks. Youtube-User kommentieren sie mitunter mit Sprüchen wie: "Cooler Typ" oder "Komm nochmal nach Elmshorn". Das freut den Azubi natürlich: "Es macht richtig Spaß und ist ein guter Ausgleich zu meinem Job."

Beruflich möchte er dem Informatikbereich auf jeden Fall treu bleiben. Aber sein Hobby lässt ihn auch nicht ganz los: "Ende Juni bin ich mit der Ausbildung durch. Vorher hab ich aber auch mal etwas Luft. Über eine neue Folge denke ich schon nach, vielleicht noch im Mai", sagt er.

(Von Sascha Urbatzka, 02.05.14, 14:15 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's direkt zum Youtube-Kanal von Mats Kockmeyer...
Hier gibt es das Video "Elmshorn lebt" zu sehen...
Hier gibt es das Video "Elmshorn lebt immer noch zu sehen"...

Tornescherin Vanessa nach der zweiten Folge von DSDS ausgeschieden

Mit "There you'll be" plötzlich Schluss

Foto Vanessa Valera Rojas DSDS
Foto: RTL/Gregorowius

Noch in der Südsee war DSDS-Juror Dieter Bohlen voll des Lobes über die Norddeutsche, die den Titel "Clown" von Emeli Sandé performte. Er erklärte, dass Rojas ihm auf Kuba nicht immer gefallen hätte, es eine Diskrepanz zwischen dem ersten Auftritt im Casting und denen auf der Südseeinsel gab, doch dies hätte ihr finaler Song absolut wett gemacht: "Dann bist du hier heute hergekommen und hast gesungen und ich hatte nonstop Gänsehaut." Und weiter: "Engel muss man umarmen, damit sie nicht wegfliegen." Der Poptitan scheint die Tornescherin eindeutig in sein Herz geschlossen zu haben.

Doch am Sonnabend, 5. April, war überraschend Endstation für die Tornescherin. Obwohl die Jury durchaus relativ viel Lob für die 23-Jährige zu ihrem Titel "There you'll be" von Faith Hill übrig hatte. Dieter Bohlen sagte sogar: "Ich als Jury-Mitglied sage dir, dass das der beste Auftritt des Abends war." Dennoch konnte sie, genauso wie Kandidat Alessandro, offenbar nicht genug Anrufe ergattern.

Rojas wurde in Hamburg geboren und lebt bei ihren Eltern in Tornesch. Ihre drei Brüder Mario, Manuel und Marvin, sowie Mutter Dagmar und Vater Jose Luis unterstützten sie bei ihrem DSDS-Traum.

(Von Sascha Urbatzka, 23.03.14, 15:35 Uhr, aktualisiert: 05.04.14, 23:20 Uhr)

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Hier gibt es ein erstes Video bei RTL - noch mit dem Lob nach ihrem Auftritt...

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