Diebe rund um die Berufsschule am 14. November 2016

Elmshorn: Zwei Autos aufgebrochen

Diebe waren auf dem Parkplatz der Berufsschule unterwegs. Am Montag, 14. November 2016, ist es im Bereich des Elmshorner Steindamms zu gleich zwei Fahrzeug-Aufbrüchen gekommen. Die Taten müssen zwischen 7.45 Uhr und 15.45 Uhr verübt worden sein. Unbekannte schlugen jeweils auf der Beifahrerseite der Autos die Fensterscheibe ein und durchwühlten danach die Handschuhfächer. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen BMW sowie einen VW Golf. Ein Smartphone wurde erbeutet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Aufbrüchen geben können. Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. (04121) 8030 zu melden. Die Polizei rät nachdrücklich, keine Wertgegenstände im Fahrzeuginneren aufzubewahren. Insbesondere sichtbar an der Windschutzscheibe angebrachte Navigationshalterungen lassen Rückschlüsse auf ein entsprechendes Navigationsgerät im Handschuhfach zu und bieten den Dieben beispielsweise zusätzlichen Anreiz.

(Von Sascha Urbatzka, 15.11.16, 15:21 Uhr)

Mann am 3. November 2016 von Zug erfasst

Elmshorn: AKN erfasste 21-Jährigen

Großeinsatz der Rettungskräfte am Donnerstag, 3. November 2016, in Elmshorn: Am Nachmittag wurde ein 21-jähriger Mann aus Afghanistan auf der Bahnstrecke zwischen Elmshorn und Barmstedt von einem Zug erfasst. Er erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich laut Polizei um kurz nach 17 Uhr, etwa 100 Meter von dem Bahnübergang "Am Friedhof" entfernt, im Elmshorner Stadtgebiet. Der Zugführer des Triebwagens erblickte den 21-Jährigen und leitete eine Schnellbremsung ein. Dennoch erfasste das Fahrzeug den Mann an der Schulter. Die Einsatzkräfte sperrten die Unfallstelle und den Bahnübergang sowie die umliegenden Bereiche der Straße "Am Friedhof" ab. Fahrgäste der AKN kamen nicht zu Schaden. Der Zug setzte seine Fahrt später fort. Warum sich der Mann direkt neben den Gleisen aufgehalten hat, ist nach Aussagen der Polizei bislang unklar.

(Von Sascha Urbatzka, 04.11.16, 14:21 Uhr)

In der Nacht auf der Hamburger Straße zu schnell

Elmshorn: 89 km/h in der Nacht

Erneut hat die Polizei Geschwindigkeitskontrollen auf der Hamburger Straße in Elmshorn durchgeführt und dabei Fahrer ertappt, die deutlich zu schnell unterwegs waren. In den Abendstunden stellten die Polizisten teilweise innerhalb von einer Stunde bis zu zehn deutliche Übertretungen der in diesem Bereich zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h fest. Ein Autofahrer wurde mit satten 89 km/h gemessen und muss neben einem Bußgeld mit der Eintragung von zwei Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer war gar nicht erst im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, so die Polizei weiter. Vor dem Hintergrund der festgestellten Verstöße möchten die Beamten auch weiterhin Kontrollen entlang der Hamburger Straße durchführen.

(Von Sascha Urbatzka, 25.10.16, 17:41 Uhr)

16-Jährige am 22. Oktober 2016 angefahren

Elmshorn: Unfallverursacherin gesucht

Die Elmshorner Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach der Fahrerin eines vermutlich weißen, kantigen Familienwagens mit Pinneberger Kennzeichen. Die etwa 25 Jahre alte Frau mit blonden Haaren, blauen Augen und kräftiger Statur hat nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten am Sonnabend, 22. Oktober 2016, am Hainholzer Damm in Elmshorn eine 16-Jährige angefahren.

Gegen 19.30 Uhr befand sich die junge Elmshornerin mit dem Fahrrad auf dem Radweg in Richtung Hamburger Straße auf der rechten Seite. An der Kreuzung wollte sie die Straßenseite wechseln, als die Ampel grün wurde. Doch von rechts kam aus der Hamburger Straße ein Auto eingebogen und stieß mit ihr zusammen. Die Jugendliche fiel zu Boden und verletzte sich leicht. Die Unfallverursacherin stieg aus, erkundigte sich nach dem Wohlbefinden, verließ aber dann die Unfallstelle, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

Zum Unfallzeitpunkt soll die Fahrerin ein helles Kleid mit dunklen Punkten. Auf dem Beifahrersitz des Wagens befand sich außerdem eine Frau mit dunklen, langen Haaren. Die Polizei Elmshorn bittet die Fahrerin des Wagens, ihre Beifahrerin und mögliche Zeugen, sich unter Tel. (04121) 803-0 zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 25.10.16, 14:41 Uhr)

Polizei nahm Verdächtige am 17. Oktober 2016 fest

Elmshorn: Fahrraddiebe geschnappt

Durch einen aufmerksamen Elmshorner konnte die Polizei am Montagabend, 17. Oktober 2016, zwei Fahrraddiebe in der Stadt festnehmen. Dem Zeugen waren gegen 23.15 Uhr zwei Personen in der Schönaich-Carolath-Straße aufgefallen, die verdächtig über einen Parkplatz schlichen. Er konnte beobachten, wie sie an einem Fahrradständer die Schlösser von zwei Fahrrädern knackten und sich mit den Rädern entfernten.

Die Beamten leiteten daraufhin eine Fahndung ein, die wenig später zu einem Erfolg führte. Polizisten trafen in der Nähe einen 32-Jährigen an, der zwei Herrenräder (Marke "Peugeot" und ein schwarzes Herrenrad ohne Markenaufschrift) schob. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein verbotenes Einhandmesser. In der Daimlerstraße trafen die Beamten auf einen 19-jährigen Elmshorner, der ein Herrenrad der Marke "Mars" mit sich führte. Da beide Männer keinen Nachweis erbringen konnten, dass sie Eigentümer der Räder sind, wurden die Fahrräder sichergestellt. Außerdem geht die Polizei aufgrund der Täterbeschreibungen davon aus, dass mindestens noch ein dritter Täter an dem Diebstahl beteiligt war. Die mutmaßlichen Täter müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen schweren Diebstahls verantworten. Die Polizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeugen des Geschehens, insbesondere die noch unbekannten Fahrradeigentümer, sich mit der Polizei unter Tel. (04121) 8030 in Verbindung zu setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 18.10.16, 15:01 Uhr)

110 Beamte am 7. Oktober 2016 im Einsatz

Elmshorn: Waldorfschule evakuiert

Waldorfschule
Foto: Meisberger

38 Streifenwagen und bis zu 110 Beamte der Polizei rückten am 7. Oktober 2016 an die Waldorfschule Elmshorn aus, Rettungskräfte standen bereit. Der Verdacht: Eine Person mit einer Handfeuerwaffe befindet sich in der Schule am Adenauerdamm. Die Polizei entscheidet, Schulgebäude und Kindergarten zu evakuieren. Mehr als 420 Kindergartenkinder, Schüler, Lehrer und Erzieher müssen die Räume verlassen. Schulgelände und Zufahrten werden abgesperrt, während die Beamten mit der Durchsuchung der Gebäude beginnen. Zwei Mal schauen die Beamten genau hin. Doch weder eine "schulfremde" oder "anderweitig auffällige Person", noch eine Waffe können sie ausfindig machen. Anhand einer Personenbeschreibung stellte die Polizei im weiteren Verlauf einen Tatverdächtigen. Er bestritt jedoch Tatvorwurf sowie den Besitz einer Waffe. Trotz weiterer umfangreicher Maßnahmen konnte die Kriminalpolizei Elmshorn keine weiteren Hinweise auf eine Waffe ermitteln.

(Von Mario Meisberger, 13.10.2016, 10:33 Uhr)

Polizei Anfang Oktober im Steindammpark gefordert

Drogen, Waffen, Lärmbelästigung

Die Präsenz der Polizei im Bereich des Elmshorner Steindammparks hat zu weiteren Drogen- und Waffenfunden geführt. Dabei erwischten die Beamten einen 22-Jährigen aus dem Kreis Pinneberg mit Einhandmesser und Marihuana, während ein 41-jähriger Elmshorner auf dem Holstenplatz einen Schlagring abgeben musste. Ein 32-jähriger Mann aus dem Kreis Steinburg wurde auf dem Bahnhofsvorplatz mit Marihuana gestellt. Gegen alle drei wurden Verfahren eingeleitet.

Eine Anzeige erhielt auch ein 27-jähriger Elmshorner, der gemeinsam mit etwa 70 weiteren Personen auf dem Parkdeck an der Julius-Leber-Straße feierte. Mit lauter Musik, Gegröle sowie Lichtorgel samt Benzingenerator störten sie gegen 1.45 Uhr die Nachtruhe. Der Aufforderung der Polizei, die Lautstärke zu reduzieren, kamen die Ruhestörer zunächst nach. Doch gegen 4 Uhr mussten die Beamten erneut ausrücken und kassierten den Verstärker ein, um die Störung zu beenden.

(Von Mario Meisberger, 06.10.2016, 16:24 Uhr)

Frau am 20. September 2016 von Zug erfasst worden

Elmshorn: Tod auf den Schienen

Foto nordbahn Elmshorn Papenhöhe Leiche Schienen
Foto: Strandmann

Schock für 120 Reisende am Dienstag, 20. September 2016, gegen 7.50 Uhr in der nordbahn von Glückstadt nach Elmshorn. Kurz vor dem Bahnübergang Papenhöhe stoppte der Lokführer, weil er eine Leiche an den Schienen entdeckt hatte. Nach ersten Erkenntnissen war die Frau von einem anderen Zug erfasst worden.

Die Reisenden, darunter etliche Schulkinder, mussten stundenlang im Zug ausharren, weil zunächst Spuren und Fundstücke an der Unfallstelle gesichert werden mussten. Auch hatte der Zugführer einen Schock erlitten, so dass ein anderer Fahrer zur Unglücksstelle gebracht werden musste. Erst gegen 9.30 Uhr war der Bereich soweit geräumt, dass die nordbahn in den Elmshorner Bahnhof einfahren konnte. Der Zugverkehr und der Bahnübergang waren bis etwa 10.30 Uhr gesperrt.

Die Identität der Toten war bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt. Auch zum Zug, der die Frau erfasst hat, gab es noch keine Angaben. Deshalb blieb auch offen, ob es sich um einen tragischen Unglücksfall oder einen Suizid gehandelt hat.

(Von Rainer Strandmann, 20.09.16, 18:30 Uhr)

Leerer Koffer am 5. September 2016 auf einem Schuldach

Elmshorn: 700 Schüler evakuiert

Gegen 10.30 Uhr am Montag, 5. September 2016, meldete die Schulleitung der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule am Elmshorner Koppeldamm einen verdächtigen Schalenkoffer auf einem Flachdach zwischen zwei Gebäuden der Einrichtung. Offenbar hatten Unbekannte den Koffer so auf dem Dach platziert, dass dieser bereits von der Straße aus sichtbar war. Aufgrund des Ablageortes sperrte die Polizei den Bereich um die Schule im Anschluss ab und evakuierte die Gebäudeteile. Der Kampfmittelräumdienst wurde eingeschaltet, 700 Schüler und 50 Lehrer wurden an ihrem ersten Schultag nach den Ferien in Sicherheit gebracht. Gegen 14 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Spezialisten meldeten, dass der Koffer leer war.

(Von Sascha Urbatzka, 05.09.16, 15:11 Uhr)

45-Jährige aus Hamburg verstirbt nach Angriff

Elmshorn: Tödliche Messerattacke

Die Polizei meldet, dass es in Elmshorn in der Nacht von Sonnabend, 3. September, auf Sonntag, 4. September, am Rethfelder Ring zu einer Messerstecherei gekommen ist. Dabei wurde eine Frau aus Hamburg tödlich verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 3.25 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Rethfelder Ring - zwei Männer und eine Frau konsumierten hier gemeinsam Alkohol. Im Rahmen dieses Zusammensitzens stach ein 24-jähriger Neumünsteraner aus bisher ungeklärter Ursache auf die 45-jährige Hamburgerin ein und verletzte sie tödlich. Der 58-jährige Wohnungseigentümer alarmierte darauf die Polizei, die den Täter nur wenig später im Treppenhaus des Gebäudes festnahm. Die Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe in Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaft Itzehoe laufen, der Täter befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

(Von Sascha Urbatzka, 04.09.16, 16:31 Uhr)

Mehrere Brände in der Nacht zu Freitag, 15. Juli 2016

Mysteriöse Feuer in Elmshorn

Die Kripo bittet die Bevölkerung um Mithilfe. In der Nacht zu Freitag, 15. Juli, kam zwischen 1 und 1.30 Uhr es zu mehreren Bränden in Elmshorn. Zunächst brannte ein Altpapiercontainer im Adenauerdamm, danach ein Wohnwagen im Rethfelder Ring und anschließend ein Pkw im Steindammparkhaus in der Julius-Leber-Straße. Bereits am Montagabend satnd  gegen 21.30 Uhr in der Bahnsteigunterführung  am Bauerweg ein Einkaufswagen mit Bekleidung in Flammen. Außerdem brannte am Mittwoch gegen 16.30 Uhr am im Ramskamp die Plane eines Lkw und gegen 18.30 Uhr am Adenauerdamm die Markise eines Campinganhängers. Der Gesamtsachschaden liegt bei etwa 6000 Euro. Beim Feuer an dem Altpapiercontainer hatte der Erstmelder eine Person in Tatortnähe gesehen. Sie trug weiße Oberbekleidung, weißes Basecap und Jeanshose. Eine Fahndung nach ihm blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise an die Kripo unter Tel. (04121) 8030.

(Von Mario Meisberger, 15.07.16, 16:32 Uhr)

Polizei suchte Zeugen von Einbrüchen Anfang Juni 2016

Diebe stiegen in Tischlereien ein

Die Kriminalpolizei in Elmshorn sucht Zeugen, die in der Zeit zwischen Montag, 6. Juni, 17 Uhr, und Dienstag, 7. Juni, 5 Uhr, Beobachtungen auf einem Gewerbegrundstück in der Justus-von-Liebig-Straße gemacht haben. Dort haben sich Täter offenbar Zutritt zu gleich fünf Tischlereien verschafft und größere Mengen an Elektrowerkzeugen gestohlen. Zum Abtransport muss laut Polizei ein größerer Wagen, ein Lkw oder ein Transporter, zum Einsatz gekommen sein. Wer so ein Fahrzeug bemerkt oder andere Beobachtungen in der fraglichen Zeit gemacht dort gemacht hat, wird gebeten mit der Polizei unter Tel. (04121) 803-0 Kontakt aufzunehmen.

(Von Sascha Urbatzka, 08.06.16, 13:45 Uhr)

Elmshorn: Vermutlich am 17. Mai die Pedale verwechselt

77-Jährige setzt Auto in Blumenladen

Eine 77-jährige Elmshornerin kam am Dienstag, 17. Mai, mit Prellungen und einem Schock ins Krankenhaus, nachdem sie mit ihrem Wagen zuvor in der Schaufensterscheibe eines Blumenladens gelandet war. Ihr Beifahrer blieb unverletzt. Offenbar war sie beim Einparken in der Meteorstraße aus Versehen weiter gefahren. Glück im Unglück: Im Geschäft waren zur Unglückszeit keine Kunden, auch auf dem angrenzenden Gehweg hielt sich niemand auf. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von über 1000 Euro, die Erneuerung der Scheibe wird allerdings teurer sein. Die ältere Dame gab gegenüber der Polizei an, die Bremse des Automatikfahrzeuges nicht genug betätigt zu haben. Die Polizei (Zitat) "kann sich vorstellen, dass sie Gaspedal und Bremse verwechselte".

(Von Sascha Urbatzka, 17.05.16, 15:10 Uhr)

BMW-Fahrer landete am 26. April in der Böschung

Hamburger stirbt bei Unfall auf A23

Bei einem Unfall auf der Autobahn 23 zwischen den Anschlussstellen Tornesch und Elmshorn ist am Dienstag, 26. April, ein 53-jähriger Hamburger ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei verlor der Fahrer des roten BMW aus bislang ungeklärter Ursache etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Elmshorn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und geriet mit dem Wagen in die dortige Böschung. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr eilten zur Unfallstelle, sicherten diese ab und begannen mit den Rettungsmaßnahmen. Der 53-Jährige konnte aber nur noch tot aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Er war allein unterwegs. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, an dem BMW entstand Totalschaden.

Die Autobahn war kurz nach der Mittagszeit für etwa zwei Stunden in Richtung Norden voll gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können oder sonstige Beobachtungen zur Fahrt des BMW vor dem Unfall gemacht haben, sich unter Tel. (04121) 40920 beim Autobahn- und Bezirksrevier Pinneberg zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 26.04.16, 16:51 Uhr)

Großfeuer am 20. April im Einfamilienhaus

Haseldorf: Wehren bekämpften Brand

Insgesamt 76 Einsatzkräfte aus fünf freiwilligen Feuerwehren bekämpften am Mittwoch, 20. April, ein Großfeuer in einem Einfamilienhaus in der Straße Am Park in Haseldorf. Um die Mittagszeit konnten die alarmierten Helfer den Vollbrand des kompletten Dachstuhls des Gebäudes verhindern. Die Bewohnerin war offenbar gerade erst von einem Spaziergang mit ihrem Hund nach Hause gekommen. Einsatzkräfte fanden sie und brachten sie ins Freie. Auch der Ehemann sei während des Einsatzes nach Hause gekommen. Die Wehren konnten offene Flammen aus einem Zimmer erfolgreich bekämpfen, das Feuer war nach etwas einer Stunde unter Kontrolle. Wie die Kriminalpolizei mitteilt, wird ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen. Der Brand wurde durch die nach Hause kommende Bewohnerin bemerkt. Personen wurden dabei nicht verletzt. Die Schadenshöhe wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

(Von Sascha Urbatzka, 20.04.16, 15:01 Uhr, aktualisiert: 20.04.16, 16:45 Uhr)

Messungen am 10. und 11. April in Elmshorn nachts

Kontrollen auf der Hamburger Straße

Die Elmshorner Polizei hat erneut festgestellt, dass auf der Hamburger Straße in Elmshorn besonders zur Nachtzeit gerast wird. Bei einer Messung am 10. und 11. April wurden allein in einer halben Stunde gleich acht Verstöße festgestellt. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrer, der statt der erlaubten 50 km/h mit 107 km/h gemessen wurde. Aber auch die anderen Fahrzeuge lagen zwischen 72 km/h und 90 km/h. Da es sich laut Polizei um einen der Unfallschwerpunkte in Elmshorn handelt, kündigen die Beamten zugleich verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich an.

(Von Sascha Urbatzka, 13.04.16, 14:01 Uhr)

Zwei 17-Jährige auf frischer Tat in Elmshorn ertappt

Gastro-Gangster wurden gefasst

Am Dienstag, 29. März, bat die Polizei in Elmshorn noch um Hinweise zu "Gastro-Gangstern", die offenbar über die Ostertage gezielt in Gastronomiebetriebe eingebrochen waren oder dies versuchten. Los ging die Tour der Täter offenbar schon in der Nacht von Gründonnerstag, 24. März, auf Karfreitag, 25. März. Hier wurde in das Restaurant "Auszeit am See" am Steindammpark eingebrochen. Auch bei einem Pizza-Lieferdienst in der Köllner Chaussee versuchten sich die Diebe in der gleichen Nacht, allerdings erfolglos. Von Sonntag auf Montag war dann erneut ein Pizza-Lieferservice in der Straße Langelohe das Ziel der Einbrecher - allerdings auch hier ohne Erfolg.

Einen Tag später, Mittwoch, 30. März, kommt eine positive Meldung der Polizei hinterher, die Einbruchserie scheint aufgeklärt: Danach ist es in der Nacht von Dienstag, 29. März, auf Mittwoch, 30. März, in der Jahnstraße in Elmshorn zu einem weiteren versuchten Einbruch in eine dortige Gaststätte gekommen. Aber Dank der Hilfe von Zeugen konnten zwei junge Männer auf frischer Tat festgenommen werden.

Gegen 2 Uhr am frühen Morgen machten sich die 17-jährigen Einbrecher aus Elmshorn und Barmstedt an dem Fenster der Gaststätte zu schaffen und versuchten, dieses aufzuhebeln. Ein Zeuge wurde auf die Männer aufmerksam und verständigte umgehend die Polizei. Die Täter traten die Flucht an, die alarmierten Polizeibeamten konnten die Männer jedoch in unmittelbarer Nähe zum Tatort stellen festnehmen. Gegen die beiden Männer wurde bereits im Zusammenhang mit anderen Straftaten ermittelt. Seit etwa vier Monaten, mit einer deutlichen Steigerung in den letzten vier Wochen, ereigneten sich im Stadtgebiet Elmshorn knapp 20 ähnliche Einbruchstaten zum Nachteil von Gaststätten, Kiosken, Pizzaservicegeschäften, Vereinshäusern und weiteren Geschäften. In den Vernehmungen der Festgenommenen durch die Ermittlungsgruppe Jugend der Kriminalpolizei Elmshorn wurde ein Großteil der genannten Einbruchstaten eingeräumt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hinsichtlich weiterer bislang unaufgeklärter Taten, die diesen Tätern womöglich zuzurechnen sind sowie die Ermittlungen zu möglichen Mittätern dauern an

(Von Sascha Urbatzka, 29.03.16, 17:01 Uhr, aktualisiert: 30.03.16, 18:05 Uhr)

Polizei stellt Täterinnen am 7. März in Elmshorn

Zwei Frauen überfallen 18-Jährige

Die Elmshorner Polizei hat am Montag, 7. März, in der Innenstadt zwei junge Frauen gestellt, die eine Jugendliche angriffen und ihr dabei das Smartphone stahlen. Das 18-jährige Opfer befand sich gegen 23.10 Uhr auf dem Heimweg im Bereich Langelohe, als sie plötzlich von den Frauen angegriffen wurde. Die Täterinnen haben die Jugendliche von ihrem Fahrrad weggezogen, nahmen sie in den Schwitzkasten, verpassten ihr Schläge und zogen an ihrem Schal. Dann stahlen sie das Smartphone. Die Polizei leitete danach eine Fahndung nach den Frauen ein und wurde im Bereich der Berliner Straße fündig. Eine 24-jährige, alkoholisierte Elmshornerin und ihre 18-jährige Komplizin wurden festgenommen. Sie erwartet eine Strafanzeige.

(Von Sascha Urbatzka, 08.03.16, 13:21 Uhr)

Mehrere Personen am 3. März verletzt

Schwerer Unfall auf der Autobahn 23

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 23 in Höhe der Anschlussstelle Tornesch wurden am Donnerstag, 3. März, zwei Personen leicht, eine schwer und eine lebensgefährlich verletzt. Im Berufsverkehr hatte nach ersten Erkenntnissen der Polizei offenbar der Fahrer eines Peugeots aus Glückstadt das Stauende übersehen und war auf den Mercedes eines Horsters vor ihm aufgefahren. Dabei wurden der Mann aus Horst und der Elbestädter leicht verletzt. Die Insassen im Fahrzeug des Unfallverursachers hat es schwerer erwischt. Eine 69-Jährige wurde schwer, eine 94-Jährige lebensgefährlich verletzt. Durch den Aufprall kollidierte der Horster außerdem mit einem VW Bus vor ihm, hier blieb der Fahrer aber unverletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 9.14 Uhr in Richtung Hamburg im Berufsverkehr. Die Autobahn war danach rund drei Stunden lang in diese Richtung für Bergungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt.

(Von Sascha Urbatzka, 03.03.16, 13:41 Uhr)

150 Einsatzkräfte kämpften am 21. Februar gegen Flammen

Großfeuer in Haseldorf

Foto Großfeuer Haseldorf 21. Februar 2016
Foto: Kreisfeuerwehrverband

150 Einsatzkräfte haben am Sonntag, 21. Februar, ein Großfeuer auf einem Hof, Scholenfleth, in Haseldorf bekämpft. Das kombinierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude des landwirtschaftlichen Betriebes ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Bei den Nachlöscharbeiten entdeckte die Feuerwehr außerdem die Leiche eines Mannes in den Trümmern.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. Fest steht, dass der Brand gegen 15 Uhr ausgebrochen war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude, die Dachabdeckung aus Metall hatte sich aufgrund der Hitze bereits verformt und verfärbt. Die Wehr ging zweigleisig vor: 15 Pferde und Rinder aus dem Stallbereich wurden auf eine Wiese hinaus getrieben, unter Atemschutz wurde der Wohnbereich des Gebäudes untersucht. Nachdem die Drehleiter der Wehr aus Wedel in Stellung war, wurden weitere Kräfte angefordert. Neben den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Haseldorf und Hetlingen rückten auch Kameraden aus Haselau und Uetersen an.

Polizeipressesprecher Sebastian Kimstädt schildert die Rettungsarbeiten als schwierig, ein Innenangriff sei aufgrund der Einsturzgefahr zu gefährlich gewesen. Die Metalleindeckung verhinderte außerdem einen Zugang für die Wehr von außen, um das Feuer gut bekämpfen zu können. Erst nach dem Einsturz des etwa 30 Meter langen Dachstuhls konnten die meterhohen Flammen in dem Gebäude direkt bekämpft werden. "Trotz eines massiven Einsatzes von 4 C-Rohren, einem B-Rohr und zwei Wenderohren über die Drehleitern dauerte es fast drei Stunden bis der Brand unter Kontrolle war und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte", so Kimstädt weiter.

Mithilfe eines Baggers wurde das Gebäude danach vorsichtig eingerissen. Dabei machte die Feuerwehr auch die grausige Entdeckung: Im Bereich der Stallungen fanden sie gegen 19.30 Uhr die Leiche eines Mannes. Schon als die Löscharbeiten noch im Gange waren hatten sich mehrere Zeugen bei der Einsatzleitung gemeldet und berichtet, eine männliche Person kurz vor dem Brandausbruch in der unmittelbaren Nähe des Gebäudes gesehen zu haben. Es konnten jedoch keine konkreten Aussagen zum Verbleib und Aufenthalt der Person gemacht werden. Eine Personensuche in dem Gebäude war aufgrund des Brandfortschrittes zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr möglich, so die Wehr weiter.

Erst um 21.44 Uhr konnten die Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Es wurde eine Brandwache eingerichtet. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

(Von Sascha Urbatzka, 22.02.16, 06:31 Uhr)

Passanten verhinderten Handyraub

Elmshorn: Aufmerksame Helfer

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass ein 22-jähriger Elmshorner bei einem Raub auf dem Buttermarkt mit dem Schrecken davon kam. Dort wurde der Mann am Mittwoch, 17. Februar, gegen 22.40 Uhr von zwei Jugendlichen im Alter von 15 und 17 Jahren überfallen. Sie nahmen den Krückaustädter in den Schwitzkasten und forderten ihn unter Vorhalt eines Messers auf, sein Handy herauszugeben. Zeugen bemerkten den Vorfall und verfolgten die Täter, stellten sie und nahmen ihnen das Diebesgut wieder ab. Die Jugendlichen flüchteten zwar, konnten aber später von der Polizei dank der genauen Personenbeschreibungen ausfindig gemacht werden. Ermittlungen ergaben, dass die jungen Herren auch für einen Raub in Hamburg verantwortlich sind. Nach Abschluss der Polizeimaßnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen.

(Von Sascha Urbatzka, 18.02.16, 15:10 Uhr)

Vermisster aus Westerhorn tot aufgefunden

Leiche auf Feld in Bokel entdeckt

Die Polizei hat am Dienstag, 16. Februar, bekannt gegeben, dass die Leiche der seit Anfang November Vermissten aus Westerhorn nun gefunden wurde. Ein Landwirt habe die Tote auf einem Feld bei Bokel im Kreis Pinneberg entdeckt. Nach der 77-Jährigen wurde damals mit großem Aufwand gesucht. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, Hubschrauber und Rettungshundestaffel waren beteiligt.

(Von Sascha Urbatzka, 16.02.16, 16:05 Uhr)

Polizei suchte Zeugen der Tat am 12. Februar in der Frühe

Elmshorn: Spielhalle überfallen

Die Kriminalpolizei Elmshorn sucht Zeugen, die Hinweise auf den Überfall einer Spielhalle am Holstenplatz geben können. Die Tat ereignete sich vor wenigen Stunden, gegen 4.40 Uhr am Freitag, 12. Februar, in der Frühe. Kurz vor der Schließung der Spielhalle "Royal" zwangen zwei Täter die Spielhallenaufsicht unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Herausgabe des Bargeldes aus der Kasse. Sie flüchteten danach mit einem geringen dreistelligen Bargeldbetrag in unbekannte Richtung. Der 24-Jährige erlitt einen Schock, blieb ansonsten aber unverletzt. Der erste Täter ist etwa 25 Jahre jung, zirka 180-185 cm groß, schlank, trug eine schwarze Hose, einen schwarzen Kapuzenpullover, eine schwarze Skimaske, schwarze Handschuhe, und hatte einen südeuropäisch klingenden Akzent. Der zweite männliche Täter ist wohl etwa 170 cm groß, schlank, ebenfalls etwa Mitte 20 und war ebenfalls komplett schwarz gekleidet und maskiert. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. (04121) 8030 entgegen.

(Von Sascha Urbatzka, 12.02.16, 11:40 Uhr)

Ziege und Esel tot im Graben in Klein Nordende

Tote Tiere aufgefunden

Einen grausigen Fund hat die Polizei am Montag, 8. Februar, auf einem umzäunten Grundstück an der Bahnlinie in Klein Nordende gemacht. Auf dem völlig vermüllten Gelände entdeckten die Beamten eine tote Ziege und einen toten Esel im Graben. Ein weiterer Esel war total abgemagert und lag ebenfalls im Sterben. Eine Tierärztin wurde gerufen, um das Tier umgehend einzuschläfern. Wie die Ermittler weiter mitteilen, handelt es sich beim Besitzer des Grundstückes um einen 30-Jährigen aus Uetersen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Vernachlässigung der Tiere.

(Von Sascha Urbatzka, 10.02.16, 16:32 Uhr)

Polizei nennt Verhalten inakzeptabel

Passanten unvermittelt umarmt

Die Elmshorner Polizei kritisiert das Verhalten dreier Männer am 30. und 31. Januar in der Innenstadt. Die Herren hätten mehrere Personen angesprochen und teilweise unvermittelt umarmt. Die Krückaustädter im Alter zwischen 21 und 24 Jahren hätten nach eigenen Angaben aus Langeweile gehandelt. Zu unsittlichen Berührungen kam es dabei nicht.

Die betroffenen Passanten fühlten sich durch das Verhalten der Männer jedoch belästigt und befürchteten zum Teil sogar einen Trickdiebstahl aufgrund der Nähe zur Masche der sogenannten "Antänzer". Die Polizisten stellten die Personalien der Männer fest und verwiesen sie der Fußgängerzone.

Für den Leiter des Elmshorner Polizeireviers ist das Verhalten der jungen Männer unsensibel und inakzeptabel: "Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Köln und Hamburg ist ein derartiges Verhalten für mich vollkommen instinktlos und inakzeptabel und wird seitens der Polizei nicht als dummer Jugendstreich abgetan. Wir werden die strafrechtliche Relevanz des gezeigten Verhaltens prüfen und mit den Männern normenverdeutlichende Gespräche führen", so Buchwitz weiter. Wer weitere Beobachtungen gemacht hat oder sogar betroffen war, soll sich bei der Wache in Elmshorn unter Tel. (04121) 8030 melden.

(Von Sascha Urbatzka, 05.02.16, 15:01 Uhr)

Gruppe Jugendlicher ging Mädchen am Bahnhof an

13-Jährige in Elmshorn belästigt

Zwei 13-jährige Mädchen haben bei der Polizei Elmshorn angezeigt, am Dienstag, 5. Januar, von einer Gruppe Jugendlicher in einem Fahrstuhl am Bahnhof belästigt worden zu sein. Eines der Mädchen teilte den Beamten gegen 20.30 Uhr dies über den Notruf mit. Die kurz darauf am Bahnhof eintreffenden Beamten des Polizeirevieres Elmshorn konnten aber weder die Mädchen, noch die beschuldigte Personengruppe antreffen. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief dann laut Polizei ergebnislos.

Später stellte sich heraus, dass sich die 13-Jährigen mit der Bahn nach Hause begeben hatten und dort von der örtlichen Polizei befragt wurden. Sie gaben an, von mehreren jungen, dunkelhäutigen, männlichen Personen in einem Fahrstuhl am Bahnhof Elmshorn am Körper angefasst worden zu sein. Gegenüber der Kriminalpolizei Elmshorn wiederholten die Mädchen diese Angaben. Eine Gewaltanwendung sei durch die Personen nicht erfolgt. Die Polizei sucht nun unbedingt Zeugen oder Hinweise auf das Geschehen. Am 5. Januar sei in der Elmshorner Innenstadt letztmalig die Eisbahn geöffnet gewesen. Möglicherweise befand sich die nun gesuchte Personengruppe ebenfalls auf dem Holstenplatz. Ähnlich gelagerte Fälle sind der Polizei bislang nicht gemeldet worden, so dass derzeit davon ausgegangen wird, dass es zu einem zufälligen Aufeinandertreffen der Personengruppe mit den Mädchen kam. Es wird um Hinweise unter Tel. (04121) 8030 gebeten.

(Von Sascha Urbatzka, 08.01.16, 15:21 Uhr)

71-Jähriger am 25. Dezember tot geborgen

Vermisster tot aufgefunden

Kein schöner Einsatz für die Beamten am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember: Nach einem Hinweis wurde der seit Wochen vermisste 71-jährige Krückaustädter in einem Wassergraben unweit der Wittenberger Straße in Elmshorn tot aufgefunden. Die Polizei geht nach dem Stand der Dinge von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut den Beamten nicht. Zuvor waren sämtliche Suchaktionen erfolglos verlaufen. Der Rentner galt seit 1. Dezember als spurlos verschwunden.

(Von Sascha Urbatzka, 28.12.15, 10:31 Uhr)

Männer verübten Tat am 22. Dezember in Elmshorn

Drei Räuber überfallen einen Imbiss

Dreister, bewaffneter Überfall auf einen Imbiss am Hainholzer Damm in Elmshorn: Am Dienstag, 22. Dezember, gegen 20.30 Uhr betraten drei Männer den Verkaufsraum eines Imbissgrills, machten sich an der Kasse zu schaffen und forderten unter Vorhalt von Pistolen und eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Die Ladeninhaber konnten flüchten und verständigten die Polizei. Nachdem es den Räubern nicht gelungen war, die Kasse zu öffnen, ergriffen sie ohne Beute die Flucht. Gesucht werden drei männliche Täter: Einer der Räuber ist etwa 18-25 Jahre alt, knapp 1,90 Meter groß und von breiter Statur. Zum Zeitpunkt der Tat war er mit einem roten Tuch maskiert und trug eine schwarze Jacke sowie eine schwarze Pudelmütze. Ein weiterer Täter ist ebenfalls 18-25 Jahre alt, ca. 1,65 Meter groß und trug während des Überfalls eine schwarze Jacke mit hellen Applikationen sowie ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht. Angaben zur dritten Person gibt es leider nicht. Die Kriminalpolizei Elmshorn bittet um Hinweise. Wer zur Tatzeit Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte bei den Ermittlern unter Tel. (04121) 8030.

(Von Sascha Urbatzka, 23.12.15, 10:41 Uhr)

Tat am 21. Dezember auf dem Marktkauf-Parkplatz

Elmshorn: Raub aus einer Handtasche

Die Elmshorner Polizei sucht nach einem bislang unbekannten Täter, der einer 63-Jährigen am Montag, 21. Dezember, gegen 20.45 Uhr auf dem großen Parkplatz vor Marktkauf am Franzosenhof die Handtasche entriss und 100 Euro Bargeld erbeutete. Nachdem die Frau ihren auf dem Parkplatz abgestellten Wagen geöffnet hatte, rempelte der Täter das Opfer an. Die Frau verlor dabei ihr Gleichgewicht. Währenddessen soll der Täter aus dem Portemonnaie etwa 100 Euro entnommen und in Richtung des Media Marktes geflohen sein. Der Mann wird als etwa 1,80 Meter groß, dunkel gekleidet und mit einer Kapuze über dem Kopf beschrieben. Die Kriminalpolizei bittet unter Tel. (04121) 803-0 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 22.12.15, 12:35 Uhr)

Polizei kam Täter durch Hinweise auf die Spur

Plantage in Tornesch aufgedeckt

Foto Cannabis Tornesch
Foto: Polizei

Die Polizei meldet, dass am Mittwoch, 9. Dezember, eine Cannabis-Indoorplantage in der Wohnung eines 26-Jährigen aus Tornesch sichergestellt wurde. Die Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Kriminalpolizei Pinneberg kam dem Mann aufgrund eigener Ermittlungen und infolge von Hinweisen aus der Bevölkerung auf die Spur. Er stand im Verdacht, die illegale Cannabisaufzucht mit Hilfe seines 27-jährigen Mitbewohners in der eigenen Wohnung betrieben zu haben. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf zehn erntereife Cannabispflanzen mit insgesamt über 300 Gramm Cannabisblütenmaterial. Der 26-jährige Beschuldigte begleitete die Beamten im Anschluss an die Durchsuchungs- und Sicherstellungsmaßnahmen auf die Dienststelle. Die Vernehmung durch die Ermittler habe bis in die Abendstunden gedauert, heißt es weiter.

(Von Sascha Urbatzka, 10.12.15, 15:31 Uhr)

Polizei bat um Hinweis zum Brand am 5. Dezember

Elmshorn: Feuer vor Kneipe

In den frühen Morgenstunden des Sonnabends, 5. Dezember, gegen 5.15 Uhr, wurden die Helfer von Polizei und Feuerwehr alarmiert, weil im Elmshorner Bauerweg die Fassade einer Kneipe brannte. Durch das Feuer entstand ein Schaden an der Fassade und am Dach der Kneipe "Zur Bude", der nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich liegen soll. Die Beamten schließen eine gezielte Brandstiftung nicht aus. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei zwei Männer, die als wichtige Zeugen in Betracht kommen. Das Duo soll den Brand entdeckt und den Anrufer gebeten haben, die Polizei zu verständigen. Einer der beiden potentiellen Zeugen soll schulterlange Haare haben, gebrochen Deutsch sprechen und zum Zeitpunkt des Feuers eine Jeanshose sowie eine Jeansjacke getragen haben. Auch Verkehrsteilnehmer, die im Bereich Bauerweg und/oder Panjestraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. (04121) 803-0 zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 07.12.15, 13:05 Uhr)

Polizei suchte Hinweise auf Tat vom 17. auf 18. November

Elmshorn: Sexueller Übergriff

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Hinweise auf einen möglicherweise sexuell motivierten Übergriff von drei Männern in der Nacht von Dienstag, 17. November, auf Mittwoch, 18. November, an der Elmshorner Bushaltestelle am Mühlendamm geben können. Dort war das 21-jährige Opfer gegen 23.15 Uhr aus einer Gruppe von drei Männern heraus angesprochen worden. Als die Frau nicht reagierte, packte einer der Männer sie von hinten an den Schultern und hielt sie fest. Nach den Angaben der Polizei kam es zu weiteren Berührungen am Körper des Opfers. Im weiteren Verlauf des Übergriffs setzte sich die 21-Jährige körperlich zur Wehr und schrie. Durch ihr Handeln gelang es ihr vor den Männern zu fliehen. Die Täter entfernten sich in Richtung Steindammpark. Eine Person soll schlank, von kleiner Statur sein, dunkle Haare haben und einen Vollbart tragen. Der zweite Unbekannte wird als hager und mit langen dunklen Haaren beschrieben, zur dritten Person können keine Angaben gemacht werden. Zwei der Täter sollen ein eher südeuropäisches Erscheinungsbild haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Tel. (04121) 803-0 entgegen.

(Von Sascha Urbatzka, 18.11.15, 14:55 Uhr)

Polizei suchte Hinweis zu einer Körperverletzung am 12. November

Elmshorn: Zeugen gesucht

Die Polizei Elmshorn sucht Menschen, die Augenzeugen einer Körperverletzung am Donnerstag, 12. November, gegen 17.40 Uhr, am Eingang zum Penny-Markt am Adenauerdamm geworden sind. Dabei wurde ein 35-jähriger Elmshorner von einem polizeibekannten 20-Jährigen so schwer verletzt, dass das Opfer in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Täter konnte vor Ort von anwesenden Personen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Augenzeugen werden gebeten, sich unter Tel. (04121) 803-0 auf dem Elmshorner Revier zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 13.11.15, 11:31 Uhr)

Schüler in Elmshorn mussten ins Krankenhaus

Drogen: Schüler zusammengebrochen

Die Elmshorner Polizei warnt aus aktuellem Anlass deutlich vor gefährlichen Designerdrogen. Am Dienstag, 10. November, haben mehrere Schüler einer Elmshorner Gemeinschaftsschule teils schwere körperliche Ausfallerscheinungen gezeigt, nachdem sie eine der Polizei noch unbekannte Droge geraucht hatten. Die Jugendlichen mussten ärztlich versorgt werden. Zwei Schülerinnen kamen stationär ins Krankenhaus, eine Schülerin wird dort immer noch behandelt.

Die Ermittlungsgruppe Rauschgift bei der Kriminalpolizei Elmshorn prüft diesbezüglich zwei Vorfälle, die in unmittelbarem Zusammenhang stehen dürften. Am Dienstag-Nachmittag hatte ein Anwohner der Kleiststraße den Rettungsdienst alarmiert, weil dort drei Jugendliche zusammengebrochen waren. "Die Vorfälle geben noch viele Fragen auf, auch im Hinblick auf den Betroffenenkreis", so die Polizei weiter. Derzeit wird von etwa insgesamt sechs Schülern ausgegangen, die außerhalb des Schulgeländes die unbekannte Substanz geraucht haben dürften. "Wegen der teils schweren Ausfallerscheinungen ist eine synthetische Droge denkbar, welche in Form von Kräutermischungen gehandelt und konsumiert wird", so die Ermittler. Solche Drogen seien sehr gefährlich, weil eine richtige Dosierung der an den Kräutern anhaftenden synthetischen Cannabinoide kaum möglich ist. Die Ermittlungen dauern an.

(Von Sascha Urbatzka, 12.11.15, 14:31 Uhr)

Zivilpolizisten nahmen Täter vor Sparkassen-Filiale fest

Räuber in Kölln-Reisiek gefasst

Zivilpolizisten konnten am Donnerstag, 5. November, in den Abendstunden einen 26-jährigen Räuber vor der Sparkassen-Filiale an der Köllner Chaussee in Kölln-Reisiek festnehmen. Gegen 19.30 Uhr wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Zivilstreife auf ein Gerangel sowie Schreie vor dem Eingang der Bank aufmerksam. Der Täter aus Elmshorn hatte einem Kunden der Sparkasse vor dem Gebäude aufgelauert und ihn unvermittelt angegriffen. Der Mann entriss dem 47-Jährigen zwei Taschen und ergriff umgehend zu Fuß die Flucht. Hierbei rannte er mit seiner Beute in den Händen direkt an dem zivilen Streifenwagen vorbei. Nach kurzer Verfolgung durch die Beamten konnte der Täter gestellt und überwältigt werden. Der 26-Jährige stand zum Zeitpunkt der Tat unter Alkoholeinfluss, so dass ein Richter eine Blutprobe anordnete. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat über einen Antrag auf Untersuchungshaft zu entscheiden.

(Von Sascha Urbatzka, 6.11.15, 11:21 Uhr)

Polizei bat um Hilfe bei der Suche nach einem Klein-Lkw

Unfallflucht in Hörnerkirchen

Die Polizeistation in Brande-Hörnerkirchen bittet um Hinweise in Bezug auf einen gelben Klein-Lkw mit blauer Plane, der am Montag, 2. November, in der Frühe im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße, Kirchenstraße, Steinstraße und Lindenstraße unterwegs war. Nach den Angaben der Polizei ist der Wagen nicht auf seiner Fahrbahn geblieben, so dass eine Fahrerin eines VW-Touran gegen den Kantstein lenken musste. Beide Reifen des VW wurden beschädigt. Die Polizei bittet nun um Hinweise zum Unfallverursacher, der von Westerhorn kommend die Steinstraße weiter in Richtung Bokel befahren haben soll. Informationen werden unter Tel. (04127) 9562 entgegen genommen.

(Von Sascha Urbatzka, 2.11.15, 15:11 Uhr)

Schwerpunktaktionen der Beamten erfolgreich

Polizei erwischt Fahrraddiebe

Im Rahmen von Schwerpunktaktionen ist es der Elmshorner Polizei gelungen, drei Fahrraddiebe am Elmshorner Bahnhof auf frischer Tat festzunehmen. Die jungen Leute im Alter von 16 bis 20 Jahren machten sich jeweils am Montag, 26. Oktober, und am Dienstag, 27. Oktober, bei Einbruch der Dunkelheit an den Fahrradständern in der Mühlenstraße zu schaffen. Zum Teil stießen sie dabei auf nicht angeschlossene Räder, so dass die Diebe einfach davon radeln konnten. Die von der Polizei angehaltenen Männer waren allesamt bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Eines der Mountainbikes wurde noch am selben Tag als gestohlen gemeldet und konnte dem Eigentümer bereits wieder ausgehändigt werden. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, den Dieben kein leichtes Spiel zu bieten und Fahrräder grundsätzlich zu sichern. Die Beamten aus Elmshorn kündigten zudem an, weitere Schwerpunktaktionen dieser Art durchzuführen.

(Von Sascha Urbatzka, 30.10.15, 16:05 Uhr)

56 Feuerwehrleute am 28. Oktober im Einsatz

Feuer auf Reiterhof in Elmshorn

Großeinsatz für die Elmshorner Feuerwehr am Mittwoch, 28. Oktober auf einem Reiterhof an der Fuchsberger Allee. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte gegen 18.26 Uhr mit dem Stichwort "Zimmerbrand". Beim Eintreffen der Wehr habe die Fassade des ausgebauten Zweifamilienhauses des Hofs bereits in Brand gestanden und das Feuer hatte auf den Dachstuhl übergegriffen, erklärte die Feuerwehr auf unsere Anfrage hin. Der Einsatz der Wehr zog sich bis gegen 23.30 Uhr hin, da sich in den Hohlräumen der alten Bausubstanz immer wieder Schwelbrände entwickelten. Insgesamt war die Feuerwehr Elmshorn mit 13 Fahrzeugen und 56 Mann vor Ort. Die Wohnung konnte nach Aussagen der Wehr gehalten werden. Die Brandursache ist noch unklar. Mensch und Tier kamen bei dem Brand nicht zu schaden.

(Von Sascha Urbatzka, 29.10.15, 17:10 Uhr)

Polizei bittet um Hinweise zu Taten am 20. Oktober

Drei Einbrüche in einer Nacht

Die Polizei Elmshorn bittet um Hinweise zu gleich drei Einbrüchen, die sich in der Nacht zum Dienstag, 20. Oktober, ereignet haben. Gegen 23.15 Uhr wurde zunächst in die Bäckerei eines Discounters in der Westerstraße eingebrochen. Ein Zeuge beschrieb den Täter als männlich, athletisch und etwa 1,90 Meter groß. Er trug einen roten Pullover und flüchtete in Richtung der Straße "Wisch." Zwischen 1.30 Uhr und 1.50 Uhr wurde dann in zwei gewerbliche Gebäude in der Fritz-Straßmann-Straße eingebrochen. In einem Fall wurde die Alarmanlage ausgelöst. Das Stehlgut ist in allen drei Fällen laut Polizei noch unbekannt. Die Beamten prüfen mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten. Hinweise werden unter Tel. (04121) 803-0 entgegen genommen.

(Von Sascha Urbatzka, 20.10.15, 14:45 Uhr)

Ermittlungsdienst sucht Zeugen illegaler Ablagerung

Müll am Gerlingweg abgeladen

Foto Gerlingweg Elmshorn Müll Polizei
Foto: Polizei

Der Ermittlungsdienst Umwelt und Verkehr der Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf eine illegale Müllablagerung am Elmshorner Gerlingweg geben können. Unkannte haben auf dem dortigen Parkplatz, Ecke Fuchsberger Damm, in der Nähe der Wertstoffcontainer diverse Abfälle abgeladen. Neben einem Eimer mit weißer Farbe wurden zwei Kanister mit Restmengen an Mischöl und Rauchharz-Entferner dort stehen gelassen. Auch ein Kühl- sowie ein Gefrierschrank wurde dort illegal entsorgt. Die Beamten weisen darauf hin, dass eine derarige Entsorgung von Müll eine Straftat darstellt. Hinweise werden unter Tel. (04101) 202-0 entgegen genommen.

(Von Sascha Urbatzka, 15.10.15, 15:14 Uhr)

Polizei sucht nach Zeugen der Tat am 12. September

Elmshorn: Penny-Markt überfallen

Die Kriminalpolizei Elmshorn bittet um Hilfe bei der Suche nach einem Unbekannten, der am Sonnabend, 12. September, gegen 22 Uhr einen bewaffneten Raubüberfall auf den Elmshorner Penny-Markt am Adenauerdamm verübt hat. Der Täter habe sich durch eine List Zugang zum Markt verschafft, bedrohte die Mitarbeiter mit einem Messer und erbeutete mehrere hundert Euro Bargeld. Danach flüchtete er in eine unbekannte Richtung. Die Personenbeschreibung: Der Gesuchte soll etwa 22 Jahre alt und etwa 1,65 Meter klein sein. Er soll kurze dunkle Haare und eine kräftige Statur haben. Die weiteren Merkmale: Drei-Tage-Bart, osteuropäisches Erscheinungsbild, dunkle Kleidung mit Kapuze. Während des Überfalls trug er eine schwarze Ski-Maske. Die Polizei bittet vor allem auch die letzten drei Kunden, die kurz vor Ladenschluss noch im Markt waren, sich unter Tel. (04121) 803-0 zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 14.09.15, 14:51 Uhr)

Großalarm für Wehr in Elmshorn am 9. September

Autowerkstatt in Flammen

Foto Feuer Autowerkstatt Elmshorn
Foto: Strandmann

Gegen 9.15 Uhr am Morgen des 9. September stand eine große Rauchsäule über dem nördlichen Bereich der Stadt Elmshorn. Dort ist die Halle eines Autoverwertungsbetriebes am Gerlingweg abgebrannt. Mehr als 100 Kräfte aus vier freiwilligen Feuerwehren verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf die direkt angebaute Halle eines benachbarten Abschleppunternehmers. Die Brandbekämpfung dauerte rund zweieinhalb Stunden. Personen wurden nach Angaben der Wehr nicht verletzt, lediglich ein Betriebsangehöriger wurde vom Rettungsdienst gesichtet. Die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn war um 9.13 Uhr alarmiert worden. Wenig später wurde Vollalarm gegeben, auch die Wehren Klein Nordende und Horst wurden hinzugezogen, letztlich sogar die Feuerwehr Uetersen.

Die zirka 10x20 Meter große Halle – eine mit Blech beplankte Stahlkonstruktion einfacher Bauweise – stand beim Eintreffen der ersten Kräfte in Vollbrand. Auch mehrere vor der Halle abgestellte Pkw hatten bereits Feuer gefangen. Der erste Löschangriff mit mehreren Strahlrohren und einem Wasserwerfer von der Hofseite aus galt dem Schutz der direkt angebauten Halle des benachbarten Abschleppunternehmens. Von der Gebäuderückseite wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. "Was zu retten war, haben wir gehalten", so Wehrführer Stefan Mohr, der wegen des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern schnell nachbarschaftliche Löschhilfe angefordert hatte. Sowohl im Hof als auch auf der Gebäuderückseite war eine Brandbekämpfung ohne Atemschutz wegen der starken Rauchentwicklung nicht möglich. Um von hinten an das Feuer zu gelangen, schnitten Feuerwehrkräfte mit einer Motorflex die Blechwände auf. Abschließend wurde noch Löschschaum eingesetzt. Stefan Mohr bedankte sich bei den auswärtigen Kräften, die ab 11.30 Uhr nach und nach aus dem Einsatz entlassen wurden. Der gesamte Einsatz wurde gegen 12.40 Uhr beendet. Die genaue Höhe des Sachschadens ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(Von Sascha Urbatzka, 09.09.15, 09:45 Uhr, aktualisiert: 09.09.15, 11.10 Uhr, aktualisiert: 09.09.15, 13:40 Uhr)

Der am 8. September Vermisste wurde gefunden

Heidgraben: 89-Jähriger gerettet

Die Polizei hatte am 8. September um Hilfe bei der Suche nach Gustav Tank aus Heidgraben gebeten. Der 89-Jährige ist demenzkrank und weder zeitlich noch örtlich orientiert. Er war am 7. September abends nicht nach Hause zurückgekehrt. Er ist am 8. September durch Polizisten der Station Tornesch lebend aufgefunden worden. Er wurde bei der Suche in einem kleinen Privatwäldchen am Ende des Heideweges am Ortsrand zu Klein Nordende gesichtet. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Polizei bedankt sich für die große Unterstützung bei der Suche.

(Von Sascha Urbatzka, 08.09.15, 13:01 Uhr, aktualisiert: 08.09.15, 20:01 Uhr)

Hoher Schaden bei Brand am 7. September

Klein Nordende: Feuer in Halle

Foto Feuer Klein Nordende Halle September 2015
Foto: Bunk

Ein Großfeuer in Klein Nordende forderte am Montag, 7. September, die Wehren aus Klein Nordende, Groß Nordende, Heidgraben und Elmshorn. Gegen 15.30 Uhr wurde der Brand einer halboffenen Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Unternehmens gemeldet. Zu dem Zeitpunkt sollen sich dort ein Maishäcksler, weiteres landwirtschaftliches Gerät sowie große Mengen Stroh befunden haben. Im Einsatz waren mehr als 80 ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren. Personen und Tiere wurden nicht verletzt. Zwei Drittel der betroffenen Halle auf dem hinteren Teil des Hofgeländes hatten beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr in Vollbrand gestanden. Ein Drittel der Halle konnte Dank des massiven Wassereinsatzes gehalten werden. Mit Hilfe eines Teleskopladers und eines Baggers wurden ab 16.30 Uhr die Blechwände an der rückwärtigen Seite geöffnet und das Stroh nach und nach ins Freie befördert. Für die Wasserversorgung wurden mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitungen zu zwei Hydranten und einem Teich in der Nähe verlegt. Die Nachlöscharbeiten haben sich bis in die Nacht hingezogen. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Möglicherweise gab es einen technischen Defekt, heißt es seitens der Beamten. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Es ist ein Brandschaden von etwa 300.000 Euro entstanden.

(Von Sascha Urbatzka, 07.09.15, 17:01 Uhr, aktualisiert: 07.09.15, 18:20 Uhr, aktualisiert: 08.09.15, 17:01 Uhr)

Zeugen für einen Unfall am 2. September wurden gesucht

Kind angefahren - wer kann helfen?

Bei dieser Suche nach einer flüchtigen Fahrerin möchten wir die Polizei in Elmshorn besonders gern unterstützen: Am Mittwoch, 2. September um 7.20 Uhr, ist ein 13-jähriges Mädchen auf ihrem Weg zur Schule von einem roten Kleinwagen angefahren und verletzt worden. Die Schülerin befand sich mit ihrem Fahrrad auf dem Weg zum Unterricht. Im Kreuzungsbereich Margarethenstraße/Schlurrehm stieg sie von ihrem Zweirad ab und querte die Ollnstraße in Richtung Schlurrehm. Hierbei wurde sie von einem roten Kleinwagen am Hinterrad erfasst, stürzte und verletzte sich dabei leicht. Die unbekannte Fahrerin des Wagens erkundigte sich noch flüchtig nach dem Wohlbefinden des Mädchens und entfernte sich ohne weitere Maßnahmen vom Unfallort, so die Polizei. Sie ist zirka 40-55 Jahre alt, hat kurze, dunkelblonde Haare mit hellen Strähnchen und ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Hinweis der Redaktion: Die Polizei meldete später, dass sich die Fahrerin bei den Beamten gemeldet habe.

(Von Sascha Urbatzka, 04.09.15, 16:10 Uhr, aktualisiert: 01.10.15)

Wohnung am 2. September in der Gemeinde durchsucht

Rauschgifthandel in Bokholt-Hanredder

In der kleinen Gemeinde Bokholt-Hanredder zwischen Elmshorn und Barmstedt hat die Polizei einen 28-Jährigen vorläufig festgenommen, weil er mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt haben soll. In der Nacht zu Mittwoch, 2. September, wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Bei der Aktion der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Elmshorner Kriminalpolizei seien unter anderem zirka 2,6 Kilogramm Amphetamin gefunden wurden. Der Straßenverkaufswert wird seitens der Beamten auf etwa 13.000 Euro geschätzt. Bereits bei einer anderen Durchsuchung am Dienstag, 1. September, so die Beamten weiter, hatte die Ermittlungsgruppe in Elmshorn Betäubungsmittel in nicht geringer Menge gefunden. Im Rahmen dieser Durchsuchung wurden zirka 200 Gramm Cannabiskraut, über 200 Konsumeinheiten Amphetaminderivat, sogenanntes "Ecstasy", mehr als 20 Gramm Kokain und weitere Betäubungsmittel beschlagnahmt. Der Beschuldigte, ein 44-jähriger Elmshorner, wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

(Von Sascha Urbatzka, 02.09.15, 15:40 Uhr)

Mehrere Überfälle auf Pizzaboten in Elmshorn im August

Elmshorn: Pizzaboten im Visier

Zum zweiten Mal innerhalb von nur einer Woche hatten Diebe in Elmshorn einen Pizzaboten im Visier. Während das 17-jährige Opfer am Mittwoch, 19. August, in der Nähe des Mühlendamms flüchten konnte, erbeuteten die Täter am Montag, 24. August, die Geldbörse des 18-jährigen Pizzaboten. Der junge Mann war im Eingangsbereich des Hochhauses am Hainholzer Damm 1 angegriffen worden. Die drei Unbekannten flüchteten zu Fuß über den Haupteingang in Richtung der Hamburger Straße/Eichenkamp. Die Täter sollen männlich sein und etwa 16 bis 18 Jahre jung. Einer der Herren war schlank und etwa 1,75 Meter groß. Er trug ein blassgelbes T-Shirt mit weißer Aufschrift sowie eine auffallend dicke, silberne Halskette. Die Kriminalpolizei Elmshorn ermittelt und sucht Zeugen, die Hinweise geben können, Tel. (04121) 8030.

(Von Sascha Urbatzka, 25.08.15, 12:31 Uhr)

Krückaustädterin alarmierte am 12. August die Polizei

Zeugin beobachtete Fahrraddiebe

Wer weiß, wieviele Fahrradbesitzer dieser aufmerksamen Elmshornerin zu Dank verpflichtet sein könnten: Am Mittwoch, 12. August, machten sich Diebe gegen 21.30 Uhr am Philosophenweg in Elmshorn an einem Drahtesel zu schaffen. Eine Krückaustädterin beobachtete die Täter und alarmierte sofort die Polizei. Ein 20-Jähriger konnte dank einer umfassenden Personenbeschreibung festgenommen werden. Auch sein gleichaltriger Komplize wurde gestellt. Er war mit einem in Gütersloh gestohlenen Fahrrad an der Kreuzung Koppeldamm/Kaltenweide ausfindig gemacht worden. Im Rucksack der jungen Herren fanden die Beamten einen Bolzenschneider, an dem sich sogar noch ein Teilstück des Fahrradschlosses befand.

(Von Sascha Urbatzka, 13.08.15, 10:36 Uhr)

Polizei kontrollierte in der Nacht die Fahrzeuge

Elmshorn: 21 Fahrer nachts zu schnell

Die Polizei Elmshorn hat in der Nacht zu Montag, 10. August, Raser auf der Hamburger Straße ins Visier genommen. Insgesamt kam es dabei 21 Mal zu Geschwindigkeitsverstößen. In der Zeit von 23.20 Uhr bis 1.00 Uhr morgens führten sechs Beamte die Messungen durch, so die Polizei weiter. Der traurige Spitzenreiter wurde mit einer Geschwindigkeit von 91km/h (statt der erlaubten 50km/h) gemessen. In diesem Zusammenhang weisen die Beamten aber auch darauf hin, dass es weiter Kontrollen von Radfahrern gibt. Im Elmshorner Stadtgebiet ist es im vergangenen Jahr zu vielen Unfällen gekommen, weil auch Radfahrer sich teilweise nicht an die Verkehrsregeln halten und als "Geisterradler" auf der falschen Straßenseite unterwegs sind. Dort werden sie viel schneller von Autofahrern übersehen.

(Von Sascha Urbatzka, 10.08.15, 20:01 Uhr)

Polizei sucht Zeugen des Diebstahls am 18. oder 19. Juli 2015

Stahlseile an der Hafenspange weg

Foto Handlauf Hafenspange Elmshorn
Foto: Brüss/Stadt Elmshorn

Metalldiebe stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist: Die Stadt Elmshorn hat Anzeige erstattet, da nun aufgefallen ist, dass zwei Stahlseile unterhalb des Handlaufs an der Käpten-Jürs-Brücke, Hafenspange, fehlen. Die Polizei Elmshorn ermittelt und fragt diesbezüglich nach Zeugen. Am Wochenende 18./19. Juli waren ganz in der Nähe auf dem Parkplatz des angrenzenden Supermarktes 120 Einkaufswagen gestohlen worden (siehe Polizeimeldung dazu etwas tiefer auf dieser Seite). Ob hier ein Zusammenhang besteht, wird noch geprüft. Leider fehlt den Beamten ein Anhaltspunkt zum Tatzeitraum an der Klappbrücke. Wer Angaben zur Tat oder zum Verbleib der zwei rund 4 bis 5 Meter langen Seile machen kann, wird gebeten, Kontakt zur Polizei unter Tel. (04121) 803-0 aufzunehmen.

(Von Sascha Urbatzka, 29.07.15, 18:10 Uhr)

Fiese Tour, um in die Wohnung zu gelangen

Elmshorn: Polizei warnt vor Diebinnen

Die Polizei Elmshorn warnt noch einmal davor, fremde Personen in die eigene Wohnung zu lassen. Diebe haben es dabei gern besonders auf ältere Menschen abgesehen. Aktueller Anlass der Warnung der Ordnungshüter ist ein Fall vom Mittwoch, 22. Juli, gegen Mittag, in der Elmshorner Morthorststraße. Dort waren zwei Täterinnen, eine etwa 60-jährige, kleine, kräftige Frau, und ihre etwa gleichaltrige Komplizin auf Beutetour. Zunächst war das Duo ins Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gelangt. Dort gab sich eine der Damen als Mitarbeiterin der evangelischen Kirchengemeinde aus und fragte in deutscher Sprache mit Akzent, ob sie ein Glas Wasser haben dürfte, sie habe Durst. Die hilfsbereite Rentnerin ließ die Frau in ihre Wohnung. Dort wurde sie durch diese in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt. Eine zweite Täterin (auch etwa 60, kräftig und klein mit Kopfbedeckung) suchte daraufhin zunächst unbemerkt in anderen Räumen der Wohnung nach Bargeld und wurde fündig. Die bestohlene Rentnerin bemerkte allerdings, wie ihr geschah und stellte die Diebinnen zur Rede. Auf der Straße kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, als die Bestohlene ihr Geld zurückerlangen wollte. Sie schrie laut um Hilfe, wurde geschlagen und bedroht und stürzte zu Boden. Die Diebinnen flüchteten mit der Beute in einem hellen Pkw in Richtung Heidmühlenweg, so die Polizei weiter. Auch wenn zu weiteren Taten aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, halten die Beamten es dennoch für möglich, dass die Frauen auch anderswo geklingelt oder sich in Häuser eingeschlichen haben. Wer die Diebinnen oder ihren Wagen gesehen hat oder mit den Frauen in Kontakt war, möge sich als Zeuge zur Verfügung stellen und sich umgehend bei der Kriminalpolizei Elmshorn, Tel. (04121) 803-0, melden.

(Von Sascha Urbatzka, 23.07.15, 13:11 Uhr)

Frauen zeigten Vorfall vom 21. Juli in Lieth an

Klein Nordende: Wieder Exhibitionist

Zwei Frauen haben einen Fall mit exhibitionistischen Handlungen am Dienstag, 21. Juli, gegen 18.15 Uhr, im Liether Wald, Nähe Waldsee am Butterberg, angezeigt. Die Polizei sucht diesbezüglich nach einem kräftigen Mann, etwa 30 Jahre alt. Er soll einen Drei-Tage-Bart tragen und etwa 1,70 bis 180 Meter groß sein. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit weißem Aufdruck, außerdem ein schwarzes Basecap sowie schwarze Shorts. Die Beamten weisen darauf hin, dass im Februar 2015 bereits ein ähnlicher Fall im Liether Wald angezeigt wurde, auch damals wurde ein Unbekannter mit Drei-Tage-Bart beschrieben. Es könnte sich dabei um den gleichen Täter handeln. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich umgehend unter Tel. (04121) 803-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Bereits im Februar wurde in Lieth ein Fall dieser Art zur Anzeige gebracht.Kreis Pinneberg

(Von Sascha Urbatzka, 22.07.15, 14:21 Uhr)

Schaden liegt laut Polizei bei über 30.000 Euro

Elmshorn: 120 Einkaufswagen sind weg

Unbekannte haben in der Zeit zwischen Sonnabend, 18. Juli, abends, und Montag, 20. Juli, früh, bei Hayungas E-center am Wedenkamp in Elmshorn insgesamt etwa 120 Einkaufswagen abgeräumt und verladen. Die Polizei geht davon aus, dass für eine derartige Aktion einer oder mehrere Lkw erforderlich waren und bittet Zeugen um Hinweise. Der Diebstahl dürfte somit auch etwas Zeit in Anspruch genommen haben – wer hat etwas gesehen? Der Schaden liegt laut Polizei bei über 30.000 Euro. Hinweise werden unter Tel. (04121) 803-0 erbeten.

(Von Sascha Urbatzka, 22.07.15, 12:14 Uhr)

Autodieb in der Nacht von der Polizei gestellt

Verfolgungsjagd in Elmshorn

Es ist eine lange Liste an Taten, für die sich ein 18-Jähriger zu verantworten hat: Autodiebstahl, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Missachten von Zeichen und Weisungen der Polizei.

Am Freitag, 17. Juli, in der Frühe gegen 3.30 Uhr, ist ein Autodieb in Elmshorn rasant vor der Polizei geflüchtet. Im Holzweg haben Beamte den Mann schließlich überwältigen und festnehmen können. Der 18-Jährige aus dem Raum Elmshorn war zuvor mit über 100 Stundenkilometern gefährlich über Geh- und Radwege und Fahrsteifen des Gegenverkehrs gerast, hatte einen Streifenwagen mehrfach gerammt und war schließlich über die Motorhaube der Beamten hinweg geflüchtet. Nach bisherigen Schätzungen: Der Gesamtschaden, den der 18-jährige Autodieb verursacht hat, reicht an die 50.000 Euro. "Dass niemand verletzt wurde, ist reines Glück", so die Polizei weiter. Die Beamten hatten sogar einen Warnschuss in die Luft abgegeben.

Gesichtet wurde der verdächtige Ford zunächst im Mühlendamm und nahm die Verfolgung auf. Sofort beschleunigte der Verdächtige den Wagen. Mit quietschenden Reifen raste er durch die Rechtskurve in den Steindamm und geriet auf die Gegenfahrbahn. An der Kreuzung Hamburger Straße schoss der Fahrer bei Rot über den Fahrstreifen des Gegenverkehrs nach links in Richtung Autobahn. Hier rammte der Flüchtende das Verfolgerfahrzeug, das versuchte zu überholen, zum ersten Mal. Dann raste er über eine längere Strecke über den Geh- und Radweg. Zum Glück war hier niemand unterwegs. Nun war aus Richtung Hamburger Straße Verstärkung der Polizei eingetroffen. Beim weiteren Versuch der Polizeikräfte, die gefährliche Fahrt zu beenden, zog der Verfolgte wieder bewusst in Richtung des Streifenwagens und beschädigte diesen erneut. Die Flucht setzte sich im Bussardweg fort. Bei einem Überholversuch der Polizei rammte der Fahrer das Polizeifahrzeug zum dritten Mal, um kurz darauf mit erhöhter Geschwindigkeit in ein im Holzweg parkendes Fahrzeug zu fahren, wo die Fahrt abrupt zu Ende war. In diesem Moment versperrte ein Streifenwagen gezielt die Fahrertür. Der Mann befreite sich aber über die Beifahrerseite, sprang über die Motorhaube eines Streifenwagens und rannte davon. Die Beamten verfolgten ihn nun zu Fuß noch über eine Strecke von 100 Metern, eh sie den Mann auf einem Privatgrundstück einholen, überwältigen und festnehmen konnten. Den Ford, den der 18-Jährige kurz zuvor in Klein Nordende gestohlen hatte, stellten die Beamten sicher.

(Von Sascha Urbatzka, 17.07.15, 12:12 Uhr)

Täter floh mit Schmuck in der Tasche zu Fuß

Elmshorn: Einbruch am helllichten Tag

Am Montag, 13. Juli, kam es gegen 11 Uhr in Elmshorn zu einem Einbruch in eine Wohnung in der Gärtnerstraße. In dem Mehrfamilienhaus wurde der Täter offenbar von einer Bewohnerin überrascht und flüchtete daraufhin mit diversem Schmuck zu Fuß in Richtung Gerhardstraße. Eine Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Der Gesuchte wird als männlich, 30 bis 40 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß und kräftig beschrieben. Der Täter hat schwarze Haare, ein südländisches Erscheinungsbild und trug eine beigefarbene Jacke sowie eine helle Stoffhose. Bei sich führte er eine grüne Stofftasche. Möglicherweise hat der Einbrecher eine kleine Verletzung am Ohr. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04121) 8030 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 14.07.15, 13:35 Uhr)

Horst Paul Ramson aus Elmshorn am 19. Juni verschwunden

Klein Nordende: 75-Jähriger vermisst

Foto Horst Ramson Elmshorn
Foto: Ramson

Seit Freitag, zwischen 15 und 16 Uhr, wird der 75-jährige Horst Paul Ramson aus Elmshorn vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um die Mithilfe bei der Suche. Ramson wurde zuletzt in Klein Nordende, Sandweg, gesehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm von einem Anwohner der Weg zurück nach Elmshorn gezeigt. Der Senior ist 1,73 Meter groß und schlank und hat graue Haare. Er trägt eine schwarze Jacke, eine blaue Hose, schwarze Schuhe und einen schwarz-grau karierten Hut. Er ist vermutlich mit einem dunkelgrünen Damenrad unterwegs, das einen Korb auf dem Gepäckträger und Weißwandreifen hat. Die Beamten nehmen an, dass der Gesuchte orientierungslos umher irrt. Sämtliche Suchmaßnahmen der Polizei waren aber trotz des Einsatzes von Personenspürhunden und einer Rettungshundestaffel aus Pinneberg bisher erfolglos. Wer Herrn Ramson sieht oder aber Hinweise zum Verbleib des Fahrrades geben kann, wird gebeten sich umgehend mit der Polizei Elmshorn unter Tel. (04121) 803-0 in Verbindung zu setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 22.06.15, 18:01 Uhr)

Polizei bittet um Hinweis zu Vorfällen am 21. Juni

Raub und Krawall im Steindammpark

In der Nacht zu Sonntag, 21. Juni, soll es im Steindammpark in Elmshorn zu einem Raub und zu einer Körperverletzung gekommen sein. Die Polizei sucht dafür nach Zeugen. So sollen zwei Täter mit südländischem Aussehen (zirka 20 bis 25 Jahre alt, einer mit Drei-Tage-Bart der andere mit "Hipster-Bart" [Vollbart, Rauschebart]) unter Vorhalt eines Teleskopschlagstockes ein iPhone geraubt haben. Beide Diebe seien mit Cappys, dunklen Lederjacken, hellen Jogginghosen und schwarzen Airmax-Schuhen bekleidet gewesen. Der Geschädigte, ein 23-jähriger Elmshorner, hatte allerdings erst eine Stunde später Anzeige auf der Wache erstattet. Die Polizei fragt nun: Wer hat diesen Vorfall mitbekommen? Wer kann Angaben zu den Männern machen? Außerdem sei es in der Nacht im Steindammpark auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung an der Skaterbahn gegen 0.50 Uhr gekommen. Die Polizei nahm vor Ort eine Anzeige auf. Hier stehen der Geschädigte (17 Jahre) und der Beschuldigte (18 Jahre) fest. Aber auch hier werden sachdienliche Hinweise von der Polizei unter Tel. (04121) 803-0 entgegen genommen.

(Von Sascha Urbatzka, 21.06.15, 19:32 Uhr)

Verdächtiger Geruch am 18. Juni in der Hafenschule

Elmshorn: Gasalarm in Grundschule

Die Feuerwehr Elmshorn rückte am Donnerstag, 18. Juni, nach 10 Uhr zur Grundschule Hafenstraße aus. Dort hatten Lehrer gegen 10.15 Uhr einen verdächtigen Geruch im Verwaltungstrakt bemerkt. Da ein Gasleck nicht ausgeschlossen werden konnte, ließ Schulleiterin Gaby Köhling die Einrichtung räumen und informierte die Feuerwehr. Die 260 Schüler sammelten sich in sicherer Entfernung, der Verdacht eines Gasaustritts bestätigte sich laut Wehr nicht.

(Von Rainer Strandmann, 18.06.15, 12:31 Uhr)

Firmen-Lkw ausgebrannt auf einem Acker in Heist gefunden

Groß Nordende: Dreister Einbruch

Die Polizei in Pinneberg sucht Zeugen, die zu einem dreisten Einbruch in eine Tischlerei in der Dorfstraße in Groß Nordende sachdienliche Hinweise geben können. Dort kam es in der Nacht zu Montag, 15. Juni, zu dem Raub in dem Unternehmen bei dem neben diversem, hochwertigem und weitestgehend elektronischem Werkzeug auch ein Firmen-Lkw entwendet wurde. Dieses Fahrzeug wurde gegen Montagmittag im Bereich Heist auf einem Acker völlig ausgebrannt aufgefunden. Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04101) 2020 um Hinweise: Wer hat die Tat oder eventuelle Vorbereitungshandlungen beobachtet? Wer hat Beobachtungen bezüglich des ausgebrannten Lkw gemacht? Wem wurde seit der Tat gebrauchtes Tischlerwerkzeug angeboten?

(Von Sascha Urbatzka, 17.06.15, 17:01 Uhr)

Lebensgefährte der Frau wurde vorläufig festgenommen

55-Jährige in Elmshorn tot aufgefunden

Die Kriminalpolizei teilt mit, dass am Montag, 15. Juni, eine 55-Jährige tot in ihrer Wohnung in Elmshorn aufgefunden wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der 47-jährige Lebensgefährte dem Opfer die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Der Tod der Frau soll schon einige Tage länger zurück liegen. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen, habe aber keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht. Die näheren Hintergründe sind bislang unklar. Auf Antrag der Staatsanwaltschalt Itzehoe wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

(Von Sascha Urbatzka, 16.06.15, 16:45 Uhr)

Mazda-Fahrer musste am 27. Mai am Hetlinger Deich ausweichen

In den Graben gezwungen

Schock für einen 35-Jährigen, der am Mittwoch, 27. Mai, auf der L261 unterwegs war. Am Hetlinger Deich kam ihm um kurz nach 19 Uhr plötzlich ein schwarzer Pkw auf seinem Fahrstreifen entgegen. Der Mazda-Fahrer musste ausweichen und landete im Graben. Da der Pkw komplett im Wasser landete, wird der Schaden auf 25.000 Euro geschätzt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, konnte sich aber selbst aus dem Pkw befreien. Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus, sein Auto wurde von einem Abschleppunternehmen aus dem Graben gezogen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf den Fahrer auf der falschen Spur geben können. Bei dem flüchtigen Fahrzeug könnte es sich, so die Polizei, um einen VW Golf handeln, mehr ist leider nicht bekannt. Hinweise nimmt die Polizeistation in Uetersen unter Tel. (04122) 7053-0 entgegen.

(Von Sascha Urbatzka, 28.05.15, 13:49 Uhr)

Im Stadtteil Hainholz wurde am Pfingstwochenende randaliert

An Kita und Grundschule demoliert

Ein böses Erwachen gab es für Kita-Mitarbeiter und Grundschullehrer im Elmshorner Stadtteil Hainholz nach dem Pfingstwochenende. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben in der AWO-Kindertagesstätte am Hermann-Ehlers-Weg und der Grundschule Hainholz zahlreiche Sachbeschädigungen begangen, so die Polizei. Die Unbekannten zerstörten eine neu errichtete Spielhütte aus Holz auf dem Spielplatz der Kita, rissen daraus Holzlatten und eine Tür heraus. In der zur Straße gelegenen Fensterfront der nicht weit davon entfernten Grundschule sind vier Fensterscheiben durch Steinwürfe beschädigt. Die genaue Schadenshöhe können die Beamten noch nicht beziffern. Ein Tatzusammenhang kann aber allein aufgrund der Nähe der Orte nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei Elmshorn bittet um Hinweise, Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 27.05.15, 20:01 Uhr)

82-Jähriger am 18. Mai im Park am Klinikum ausgeraubt

Elmshorn: Sehr junge Diebe unterwegs

Die Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach drei sehr jungen Dieben in Elmshorn. Am Montag, 18. Mai, ist es zunächst zu einem Raub im Park zwischen Klinikum Elmshorn und Peter-Meyn-Straße gekommen. Ein 82-jähriger Elmshorner wurde gegen 17.20 Uhr in Höhe einer Holzbrücke von drei Jugendlichen angesprochen. Anschließend entriss ihm einer der mutmaßlichen Täter seine Geldbörse. Das Trio flüchtete dann in Richtung Köllner Chaussee. Der 82-Jährige wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Der Sachschaden ist gering. Die drei Jugendlichen stehen außerdem im Verdacht, direkt im Anschluss an diese Tat einer Radfahrerin eine Tasche aus ihrem Fahrradkorb entwendet zu haben. Hierbei waren die mutmaßlichen Täter auf Rädern im Nibelungenring unterwegs. Eine anschließende Fahndung der Polizei brachte allerdings kein Ergebnis. Gesucht werden drei männliche Jugendliche, die etwa 14 Jahre alt sind. Sie sind schlank, etwa 160 bis 175 cm groß und haben dunkle Haare. Sie hatten ein südeuropäisches Erscheinungsbild und zwei von ihnen sprachen deutsch mit südeuropäischem Akzent. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Elmshorn, Ermittlungsgruppe Jugend, unter Tel. (04121) 8030.

(Von Sascha Urbatzka, 19.05.15, 16:45 Uhr)

Junge Männer attackierten Wirt im Steindammpark

Elmshorn: Mit Bierkrug geschlagen

Die Polizei Elmshorn sucht nach zwei jungen Männern, die im Steindammpark am Freitag, 8. Mai, einen Wirt mit einem Bierkrug am Kopf verletzt haben. Gegen 21.15 Uhr wollte der 50-Jährige in der Julius-Leber-Straße von seinem Hausrecht Gebrauch machen und forderte zwei Gäste, die auf der Terrasse saßen, aufgrund ihres störenden Verhaltens auf, das Restaurant zu verlassen. Nach kurzem Wortgefecht begleiteten die beiden Gäste den Gastwirt. Hierbei schlug einer den Gastwirt mit einem Bierkrug auf den Kopf, so dass das Glas zerbrach. Der 50-Jährige erlitt eine Kopfverletzung, die später von einem Rettungswagen-Team versorgt werden musste. Die beiden Unbekannten flüchteten auf Fahrrädern in Richtung Steindammpark. Eine Fahndung nach ihnen verlief erfolglos. Sie werden als männlich, mit deutschem Erscheinungsbild und sportlicher Bekleidung beschrieben. Der Täter ist zirka 25 Jahre alt, schlank und etwa 185 bis 190 cm groß. Sein Begleiter ist etwa 1,70 bis 1,75 m groß, korpulent und kräftig. Die Polizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04121) 8030 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 10.04.15, 21:24 Uhr)

Vermisster Herr H. am 12. April 2014 aufgefunden

Elmshorn: 70-Jähriger tot aufgefunden

Die Polizei hat am Dienstag, 14. April, bestätigt, dass der Vermisste Herr H. bereits am Sonntag, 12. April, gegen 8 Uhr, in einem Waldstück in Elmshorn im Bereich der Agnes-Karll-Allee tot aufgefunden wurde. Der Senior galt seit Anfang des Monats als vermisst. Ein Spaziergänger habe die Leiche entdeckt und die Polizei verständigt. Wie die Beamten mitteilen, wurde der Tote eindeutig identifiziert, Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor.

(Von Sascha Urbatzka, 14.04.15, 17:01 Uhr)

Kollision auf Kreuzung in Elmshorn am 21. März

Schwerer Unfall mit Streifenwagen

Foto Unfall Elmshorn Schulstraße 21. März 2015
Foto: Schlecht

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Elmshorn ist am Sonnabend, 21. März, eine 39-Jährige aus der Krückaustadt schwer verletzt worden. Im Kreuzungsbereich Schulstraße/Feldstraße/Holstenstraße kollidierte ihr VW mit einem Funkstreifenwagen der Polizei. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Die Krückaustädterin befuhr gegen 12 Uhr mit ihrem Pkw die Schulstraße in Richtung Bahnhof, so die Polizei. Sie habe sich kurz vor der Holstenstraße auf dem dortigen Fahrstreifen für Rechtsabbieger eingeordnet, sei aber bei Grün für Rechtsabbieger dann nicht abgebogen, sondern geradeaus in den Kreuzungsbereich eingefahren. Die Ampel habe für den Geradeausverkehr auf dem anderen Fahrstreifen zu diesem Zeitpunkt Rotlicht gezeigt. Ein 45-jähriger Polizeibeamter der Stadtwache Elmshorn befuhr mit einem Streifenwagen zum Unfallzeitpunkt die Holstenstraße in Richtung Feldstraße und beabsichtigte bei Grünlicht die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge. Die 39-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde nach Hamburg ins Krankenhaus gebracht. Der 45-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung im Klinikum Elmshorn bereits wieder entlassen werden. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, außerdem wurde bei dem Unfall auch ein Ampelmast beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe gibt die Polizei mit etwa 30.000 Euro an. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete zur Klärung der genauen Unfallursache die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an.

(Von Sascha Urbatzka, 23.03.15, 11:47 Uhr)

Pflanzen zeitgleich an drei Orten im Kreisgebiet gefunden

Polizei entdeckt Marihuana-Plantagen

Foto Cannabis Plantagen Kreis Pinneberg
Foto: Polizei

Insgesamt gleich drei große Cannabis-Aufzuchtplantagen hat die Polizei im Kreis Pinneberg in der Nacht zu Donnerstag, 19. März, entdeckt. In Uetersen und Ellerhoop handelte es sich offenbar um jeweils 200 Pflanzen, die unter professionellen Bedingungen herangezogen wurden, in Elmshorn waren es sogar 350 Stück. Zudem stellten die Beamten auch mehrere Kilogramm des fertigen Endproduktes Marihuana sicher. In Uetersen ermittelten die Polizisten einen 47-jährigen Mann aus der Rosenstadt als Verantwortlichen für die Aufzucht. "Einiges deutete darauf hin, dass alle drei Aufzuchtanlagen bereits über einen längeren Zeitraum in Betrieb gewesen waren und eine erhebliche Menge der Droge Marihuana erwirtschaftet hatten", so die Ermittler. Noch in der Nacht nahmen die Beamten der Kriminalpolizei Pinneberg und Elmshorn drei Personen vorläufig fest, alle werden sich vor Gericht verantworten müssen. Die Durchsuchungsmaßnahmen dauerten auch am Freitag, 20. März, an. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerkes (THW) wurden die umfangreichen Anlagen abgebaut. Die sichergestellten Cannabispflanzen sowie das sichergestellte Rauschgift werden durch das Landeskriminalamt Kiel auf ihren Wirkstoffgehalt hin überprüft.

(Von Sascha Urbatzka, 20.03.15, 12:47 Uhr)

Audi-Fahrer prallte auf Landstraße 261 gegen einen Baum

32-Jähriger tödlich verunglückt

Mehr als 60 Einsatzkräfte waren am Sonntag, 15. März, in der Frühe wegen eines schweren Verkehrsunfalls alarmiert worden. Auf der Landstraße 261, Heister Feld, verlor der Fahrer eines schwarzen Audis gegen 10.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach dem Durchfahren einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum. Die Polizei hat den 32-Jährigen aus dem Fahrzeug befreit und mit der Reanimation begonnen. Die Feuerwehr berichtet, dass der Qualm aus dem Fahrzeug aber nur auf ausgelaufenes Kühlwasser und das Pulver der beiden Airbags zurückzuführen war. Der Rettungsdienst hat dann die weitere Versorgung des Patienten übernommen, ein Notarzt konnte später aber nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Der Einsatz dauerte bis etwa 11.30 Uhr an.

(Von Sascha Urbatzka, 15.03.15, 14:31 Uhr)

Polizei verfolgte Täter von Ellerhoop bis nach Tangstedt

Serien-Einbrecher geschnappt

Einer der Einbrecher, den die Polizei am Dienstag, 3. März, geschnappt hat, ist nach ersten Ermittlungen offenbar für eine ganze Serie von Diebstählen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen verantwortlich. Am Dienstag, 3. März, hatten die Beamten zwei Diebe geschnappt. Die Männer, ein 42-jähriger Slowene und ein 54-jähriger Jugoslawe, hatten gegen Mittag in Ellerhoop einen Einbruch begangen. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften nach den Dieben. Den Beamten war bekannt, dass ein älterer Audi vom Tatort geflüchtet war. Dieses Fahrzeug konnte im Bereich Quickborn gefunden werden. Zivilkräften der Polizei gelang es dann, die Verfolgung des Fahrzeuges aufzunehmen. In Tangstedt im Kreis Pinneberg war die Fahrt für die mutmaßlichen Einbrecher schließlich zu Ende.

Nach Erkenntnislage der Polizei Schleswig-Holstein, die zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen eine landesweite Informationssammlung und -steuerung betreibt, dürfte der festgenommene 54-Jährige ein Serieneinbrecher sein, der im Rahmen des Bekämpfungskonzepts zunehmend in den Fokus von Ermittlungsbehörden gerückt war. Der 54-Jährige legte nun Geständnisse auch zu anderen Taten ab. Die mutmaßlichen Täter hatten auf ihrer Flucht nicht nur den Straßenverkehr gefährdet, sondern auch einen Unfall verursacht. Sie flüchteten in ihrem beschädigten Fahrzeug und machten sich damit der Unfallflucht strafbar. In dem Audi fand die Polizei Einbruchswerkzeug, zudem mögliches Stehlgut. Das Fahrzeug samt Inhalt wurde zu Beweiszwecken beschlagnahmt. Den Hauptanteil der Beute aus der aktuellen Tat, vorwiegend Schmuck, fand ein Schüler in einem Graben. Die Täter dürften versucht haben, sich ihrer Beute während der Flucht zu entledigen. Die Staatsanwaltschaft in Itzehoe erließ Untersuchungshaftbefehle wegen Fluchtgefahr.

(Von Sascha Urbatzka, 03.03.15, 17:35 Uhr, aktualisiert: 04.03.15, 19:30 Uhr)

Einbruchsserie am 28. Februar in Klein Nordende

Wieder Einbrüche: Polizei sucht Täter

Unsere Warnung vor Einbüchen in der Region ist noch gar nicht alt, aber es geht munter weiter: Die Polizei bittet dringend um Hinweise zu einer Einbruchsserie, die sich am Sonnabend, 28. Februar, in Klein Nordende ereignet hat. Dort waren mindestens drei Täter gewaltsam in Einfamilienhäuser in der Dorfstraße und dem Zempiner Weg eingedrungen. In der Zeit waren die Bewohner nicht zu Hause. Die Taten geschahen vermutlich zwischen 18.15 Uhr und 21.45 Uhr. Vom Zempiner Weg entfernten sich gegen 20.15 Uhr drei dunkel gekleidete Männer in Richtung Bürgermeister-Dierks-Straße. Sie trugen Kisten, vermutlich Werkzeugkisten. Ein Zeuge sah die Unbekannten. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte die Polizei die Täter nicht schnappen. Die Diebe hatten es vor allem auf Schmuck und Bargeld abgesehen. Sie sind vermutlich nicht aus Klein Nordende. Daher vermutet die Polizei, dass Sie mit einem Fahrzeug vor Ort waren. Die Beamten sicherten Spuren an den Tatorten. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Elmshorn übernommen. Wer am Sonnabend, 28. Februar, verdächtige Personen im westlichen Teil von Klein Nordende bemerkt hat, meldet sich bitte bei der Polizei unter Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 01.03.15, 19:10 Uhr)

Unfall auf Kreuzung Langelohe/Deepentwiete in Elmshorn

Elmshorn: Radfahrerin schwer verletzt

Trotz mehrfacher Hinweise der Polizei Elmshorn in der jüngsten Vergangenheit, ist es wieder passiert: Am Dienstag, 17. Februar, um kurz nach 11 Uhr wurde eine Radfahrerin schwer verletzt, weil ein Autofahrer sie auf dem Radweg auf der falschen Straßenseite übersah. Der Zusammenstoß ereignete sich an der Einmündung Langelohe/Deepentwiete. Mit einem Beinbruch ist die Radlerin ins Krankenhaus gekommen. Die 64-Jährige war aus Richtung der Kreuzung Hamburger Straße gekommen. Sie fuhr auf dem linksseitigen Radweg und kreuzte die Einmündung Deepentwiete. Aus dieser Straße kam ein Jaguar gefahren. Der 63-Jährige aus dem Kreis Dithmarschen übersah die Frau, hatte offenbar beim Abbiegen nicht in beide Richtungen geschaut. Die Polizei erinnert noch einmal daran, dass Radfahrer sich besonderen Gefahren aussetzen, wenn die falsche Straßenseite benutzt wird.

(Von Sascha Urbatzka, 17.02.15, 16:10 Uhr)

Unbekannter entblößte sich am 10. Februar vor einem Kind

Exhibitionist im Liether Wald

Die Polizei Elmshorn bittet um Hinweise zu einem etwa 45 Jahre alten Mann, der am Dienstag, 10. Februar, im Liether Wald auf der Hartzschen Wiese am Butterberg exhibitionistische Handlungen vor einem Kind durchgeführt hat. Gegen 16 Uhr habe er gegenüber einem Mädchen sein Genital entblößt und daran herumgespielt. Danach sei er geflüchtet. Der Unbekannte trug einen Drei-Tage-Bart. Bekleidet war er mit einem Jogginganzug, der aus einer schwarz-grauen Hose und einer blauen Jacke besteht. Außerdem trug er eine dunkle Wollmütze. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04121) 8030 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 11.02.15, 13:55 Uhr)

Illegale Graffitis am Hainholzer Damm Anfang Februar gesprüht

Elmshorn: Wer hat Sprayer beobachtet?

Im Elmshorner Stadtteil Hainholz wurden am Donnerstag, 5. Februar, zahlreiche Graffitis entdeckt. Die Sprayer machten sich unter anderem an einem Imbisswagen, einem Stromkasten und einem Müllcontainer zu schaffen. Es wurden sogenannte "Tags" (Schriftzüge) mit den Titeln "frog, acid und 187" aufgesprüht. Der Schaden liegt bei 500 Euro. Die Polizei Elmshorn bittet um Hinweise unter Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 05.02.15, 15:05 Uhr)

Norderstedter schloss sechs Verträge mit falscher Adresse ab

Handybetrüger bei der Post gestellt

Wegen versuchten Betrugs muss sich ein 34-jähriger Norderstedter verantworten, den Polizisten am Mittwoch, 4. Februar, mitten in der Postfiliale in Elmshorn stellten und festnahmen. Der Mann hatte unter falschem Namen über das Internet sechs Mobilfunkverträge abgeschlossen. Die Handys ließ er sich an eine fingierte Elmshorner Adresse schicken. Aufgeflogen war er, weil ein DHL-Mitarbeiter skeptisch wurde. Den angegebenen Namen an der Lieferadresse gab es nicht, stattdessen wurde der Zusteller von einem Mann angesprochen, der angeblich eine Vollmacht hatte. Die Sendung sollte nun aber auf dem regulären Weg in der Postfiliale abgeholt werden. Die Post nahm parallel Kontakt zur Polizei auf, so dass auch polizeilich bestätigt werden konnte, dass an der besagten Adresse niemand mit diesem Namen gemeldet ist. Als der mutmaßliche Betrüger kam, um die Ware abzuholen, waren die Mitarbeiter der Post gewarnt. Erneut konnte der Mann keine schlüssige Erklärung liefern. Die Polizei war zur Stelle, als der Verdächtige fliehen wollte. Laut den Informationen der Beamten ist der Norderstedter polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten. Eine Wohnungsdurchsuchung erbrachte keine weiteren Hinweise auf Straftaten. Gegen ihn ist ein Strafverfahren wegen Betrugsversuchs eingeleitet worden.

(Von Sascha Urbatzka, 05.02.15, 15:05 Uhr)

Polizei hat Pinneberger und Wedeler am 3. Februar aufgefunden

Beide vermissten Personen sind tot

Es gibt Tage mit positiveren Meldungen: Am Mittwoch, 4. Februar, gab die Polizei gleich zu zwei Fahndungen nach vermissten Personen an, dass die Gesuchten leider tot aufgefunden wurden. Seit dem 28. Januar war der 74-jährige Pinneberger Uwe Desler verschwunden. Er war demenzkrank und stark orientierungslos. Die Polizei fand den Mann am Dienstag, 3. Februar, tot in der Pinnau zwischen Pinneberg und Appen. Leichenspürhunde der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Bad Segeberg schlugen bei der Suche an. Mit Booten bargen Einsatzkräfte aus Eutin den Leichnam. Die Ermittlungen zu den Todesumständen hat die Kriminalpolizei Pinneberg aufgenommen.

Auch die Suche einem 40-jährigen Vermissten aus Wedel endete nicht positiv. Mehr als 200 Beamte waren im Bereich des Stadtforstes Klövensteen im Einsatz, auch ein Helikopter der Bundespolizei war an der Suche beteiligt. Am Dienstag, 3. Februar, gegen 12 Uhr konnte durch Polizeikräfte im Bereich der dortigen Fischteiche ein männlicher Leichnam festgestellt werden, bei dem es sich um die vermisste Person handeln dürfte. Die Ermittlungen dazu werden in Abstimmung mit der Kriminalpolizei Pinneberg durch die Polizei Hamburg geführt. Angaben zur Todesursache konnten die Beamten noch nicht machen.

(Von Sascha Urbatzka, 04.02.15, 14:10 Uhr)

Polizei verhinderte Einbruch am 2. Februar am Steindamm

Elmshorn: Einbruch vereitelt

Auf frischer Tat ertappt: Die Polizei Elmshorn meldet, dass die Beamten in der Nacht zum Montag, 2. Februar, einen 18-Jährigen festgenommen haben, der offenbar gemeinsam mit einem weiteren Täter in die Räume eines Reifenservice am Steindamm eindringen wollte. Noch bevor sich die Täter Zutritt verschafft hatten, waren die Polizisten zur Stelle. Die mutmaßlichen Einbrecher ergriffen darauf hin die Flucht über einen Zaun. Einen 18-Jährigen fanden die Beamten am Boden versteckt und nahmen ihn fest. Bei der Vernehmung räumte der Beschuldigte die Tat ein. Die Polizei ermittelt nun, wer der Flüchtige ist. Geprüft wird auch, ob das Duo für weitere Einbrüche verantwortlich ist. Wer weitere Beobachtungen zu den vermummten Männern gemacht hat, wird gebeten, sich an die Polizei unter Tel. (04121) 803-0 zu wenden.

(Von Sascha Urbatzka, 02.02.15, 13:20 Uhr)

Bei Unglück in Halstenbek wurden am 31. Januar sechs Menschen verletzt

Halstenbek: Bus knallt in ein Haus

Foto Bus Unfall Halstenbek 31. Januar 2015
Foto: RKiSH

Sechs Verletzte, zwei davon schwer - das ist die Bilanz eines Busunglücks, das sich am Sonnabend, 31. Januar, gegen 20 Uhr in Halstenbek bei Hamburg im Kreis Pinneberg ereignete. Aus ungeklärter Ursache ist das öffentliche Verkehrsmittel über eine Kreuzung hinweg gerast und danach direkt zwischen zwei Doppelhaushälften unkontrolliert in ein Carport gefahren. Anschließend kam der Bus in einer Wand des direkt angrenzenden Doppelhauses zum Stehen, so die Rettungskräfte. Alle Fahrgäste wurden bei dem Aufprall überwiegend leicht verletzt und sind von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit worden. Der Busfahrer wurde durch die Kollision schwer verletzt und hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Er musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Beim Eintreffen der ersten Rettungswagen wurden alle schon Geretteten von Ersthelfern und Feuerwehrkräften auf der Straße versorgt. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich glücklicherweise keine Bewohner in der betroffenen Doppelhaushälfte, so dass es dort keine weiteren Verletzten gab. Neben dem Busfahrer wurde eine weitere Patientin nach der medizinischen Sichtung durch den Rettungsdienst als "schwer verletzt" eingestuft. Zur Bergung des Busses und zur Sicherung des stark beschädigten Wohngebäudes wurden zusätzlich zur Feuerwehr auch Kräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Pinneberg eingesetzt, um den weiteren Einsturz des Hauses durch Abstützmaßnahmen zu verhindern. Insgesamt dauerten die Rettungs- und Bergungsarbeiten bis weit nach Mitternacht an.

Einbrüche in Hemdingen, Wedel und Uetersen am Wochenende 31. Januar/1. Februar

Das unruhige Wochenende machten neben dem Busunglück drei Einbrüche für die Ordnungshüter komplett. Am Sonnabend, 31. Januar, kam es in Hemdingen in einem Haus in der Straße "Am Westerkamp" zu einem Einbruch. Der oder die Täter entwendeten in der Zeit zwischen 18 uns 21 Uhr Schmuck und Bargeld. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04121) 8030 um Hinweise. Ebenfalls am Sonnabend, 31. Januar, kam es in der Zeit zwischen 14 und 21 Uhr zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Wedel. Aus dem Haus in der Straße "Voßhagen" wurden Schmuck und diverse technische Kleingeräte entwendet. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Kriminalpolizei Pinneberg ist hierzu für Hinweise über Tel. (04101) 2020 zu erreichen. Bereits in der Nacht von Freitag, 30. Januar, auf Sonnabend, 31. Januar, kam es in Uetersen zu einem Einbruch in ein Büro auf einem Werksgelände in der Deichstraße. Der oder die Täter schweißten unter anderem einen Tresor auf und stahlen einen dreistelligen Geldbetrag. Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei Pinneberg, Hinweise werden unter Tel. (04101) 2020 erbeten.

(Von Sascha Urbatzka, 02.02.15, 09:10 Uhr)

18-Jähriger noch in der Nähe des Tatortes verhaftet

Elmshorn: Dieb am Bahnhof gefasst

In der Nacht zu Freitag, 30. Januar, hat die Polizei am Elmshorner Bahnhof einen mutmaßlichen Dieb festgenommen. Er hatte offenbar gegen 3.15 Uhr direkt auf dem Bahnsteig das Portemonnaie eines 68-jährigen Rentners gestohlen. Der 68-jährige Elmshorner war bei der Tat zu Boden gegangen. Er veranlasste, dass sofort die Polizei alarmiert wurde und klagte über leichte Schmerzen. Noch am Bahnhof machten die Beamten einen jungen Mann aus, auf den die Täterbeschreibung passte. Bei ihm fanden die Polizisten Bargeld in genau der benannten Stückelung. Die leere Geldbörse konnte dann ebenfalls gefunden und sichergestellt werden. Laut Polizei hält sich der 18-Jährige derzeit offenbar ohne festen Wohnsitz überwiegend in Hamburg auf. Er ist polizeilich schon mehrfach in Erscheinung getreten. Er verbrachte den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam und gestand die Tat bei seiner Vernehmung durch die Beamten der Kriminalpolizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Itzehoe wird der mutmaßliche Täter einem Haftrichter vorgeführt. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht die Tat bemerkt haben, sich zu melden, Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 30.01.15, 14:25 Uhr)

Nach Bahnunfall gefundene Basecap in Elmshorn wurde zugeordnet

Basecap: Besitzer ermittelt

Foto Basecap Fundsache Polizei
Foto: Polizei

Die Bundespolizei teilte am Dienstag, 27. Januar, mit, dass die Identität des Besitzers der am Bahnübergang Wrangelpromenade aufgefundenen Basecap geklärt wurde. Eine Zeugin hatte sich dazu bei den Beamten gemeldet. Offenbar gehört die Kopfbedeckung einem 31-jährigen Russen aus der Krückaustadt. Die Bundespolizei erklärt weiter, dass nun der Lokführer und der Elmshorner vorgeladen werden, um beide zum Vorfall zu befragen. Die weiteren Ermittlungen sollen klären, ob der Lokführer sich geirrt hat und es keinen Zusammenprall gab oder ob der Elmshorner diesen unverletzt überstanden hat und sich entfernte. Zum Hintergrund: Am Sonntag, 25. Januar, gegen 5.30 Uhr war es zu dem Bahnunfall am Übergang Wrangelpromenade gekommen. Dabei gab der Lokführer an, einen wild gestikulierenden Mann am Bahnübergang gesehen und eine Schnellbremsung eingeleitet zu haben. Bei der anschließenden Suche der Polizei wurde allerdings keine verletzte Person gefunden, lediglich die Basecap konnte sichergestellt werden.

(Von Sascha Urbatzka, 27.01.15, 12:15 Uhr)

Polizei sucht Zeugen eines Unfalls am 20. Januar

Elmshorn: Polizei sucht Radfahrer

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad an der Einmündung Ansgarstraße/Wasserstraße gegen 7.45 Uhr am Morgen des 20. Januars sah es zunächst nach keinem Schaden aus. Keiner der beiden Beteiligten, die am Unfallort kurz miteinander sprachen, verletzte sich bei dem Vorfall. Allerdings stellte der Autofahrer später doch einen Sachschaden am Fahrzeug fest und meldete den Unfall der Polizei. Die sucht nun den circa 14 bis 15 Jahre alten Schüler, der auf dem Weg in Richtung Erich Kästner Gemeinschaftsschule unterwegs war. Der junge Mann hat etwas längere, blonde Haare und fuhr ein Mountainbike mit Fahrradkorb. Der Schüler sowie Zeugen sind aufgerufen, sich unter (04121) 8030 bei der Polizei zu melden.

(Von Mario Meisberger, 20.01.15, 14:55 Uhr)

Bei "Taub-Stummen-Masche" am 14. Januar überführt

Elmshorn: Polizei stellt Trickdiebin

Erfolg für die Polizei Elmshorn: In der Innenstadt zwischen Postfiliale und Sparkasse konnten die Beamten am Mittwoch, 14. Januar, eine schwangere Trickdiebin vorläufig festnehmen. Ihr wird ein versuchter Diebstahl mit der sogenannten "Taub-Stummen-Masche" vorgeworfen. Die Festgenommene, eine 17-jährige Rumänin, hatte sich im Probstendamm offenbar ganz gezielt an eine 86-jährige Frau gewandt, die gerade von der Postbank kam. Die Diebin spielte vor, taub und stumm zu sein und hielt der Rentnerin ein Klemmbrett für eine angebliche Spendensammlung vor, um sie zu bestehlen. Zeugen waren auf das Geschehen aufmerksam geworden, dachten zunächst, es hätte ein Raub stattgefunden. Ein Zeuge hielt die Täterin fest. Die Polizei wurde alarmiert und eilte mit mehreren Kräften zum Tatort.

Es stellte sich heraus, dass die junge Dame den Beamten bestens bekannt war. Sie gehörte offenbar einer Gruppe an, die von der Polizei in einem auf dem Parkplatz der Postbank festgestellten Wagen mit Duisburger Kennzeichen angetroffen wurde. Die Beamten nahmen auch die Personalien der drei möglichen Komplizen auf.

Mehrfach hatte die Polizei in den vergangenen Monaten zu diesem Thema bereits gewarnt: Das Klemmbrett wird beim Diebstahl geschickt eingesetzt, z.B. über die Geldbörse des Spendenwilligen gehalten, um dann an die Scheine zu gelangen. Auch werden Ablenkungsmanöver, wie Umarmungen aus scheinbarem Dank, angewendet, um Beute zu machen. Die Diebstähle werden dann oft erst im Nachhinein festgestellt. In diesem Zusammenhang gilt auch ein erneuter Aufruf der Beamten: Gibt es weitere Bürger, die von Trickdieben bestohlen worden sind? Diese sollten Anzeige erstatten. Bekannt ist, dass bereits am Donnerstag, 8. Januar, eine solche Tat geschehen war. Mit einem überschwänglichen Kuss auf die Wange "bedankte" sich die angebliche Spendensammlerin, ebenfalls eine junge Frau, bei dem gutgläubigen Rentner, der eine kleine Spende gegeben hatte. Genau in diesem Moment fischte sie aber geschickt und zunächst unbemerkt 500 Euro aus seinem Portemonnaie. Auch dieser Rentner hatte kurz zuvor Geld bei einer Bank in der Innenstadt abgehoben. Er scheint gezielt beobachtet worden zu sein.

(Von Sascha Urbatzka, 15.01.15, 16:15 Uhr)

Überfall am 12. Januar auf 21-Jährigen in der Rosenstadt

Raub und Angriff in Uetersen

Die Polizei sucht Zeugen für gleich zwei Taten in Uetersen, die sich in der Rosenstadt am Montag, 12. Januar, ereigneten. Zunächst wurde im Tornescher Weg, im Bereich einer Straßenschleife in der mehrere große Wohnblocks und Hochhäuser stehen, gegen 17.45 Uhr auf offener Straße ein schwerer Raub unter Vorhalt eines Messers begangen. Das 21-jährige Opfer war dort von einer Gruppe von fünf jungen Männern im Alter von 18 bis etwa 25 Jahren gestoppt und beraubt worden.

Das Opfer hatte gehupt, damit die Gruppe die Straße freimachte. Einer der Täter schlug zu und zog dann ein Messer. Er forderte die Jacke des 21-Jährigen, eine lange dunkelblaue Softshelljacke mit Kapuze mit Fellkragen der Marke Woolrich. Der Haupttäter soll osteuropäisch aussehen, kräftig und 1,80 bis 1,85 Meter groß sein. Er wird auf zirka 20 Jahre geschätzt. Er hat dunkle, sehr kurz rasierte Haare und große Augenbrauen. Sein Drei-Tage-Bart ist länger als sein Haar. Der Täter trug zur Tatzeit eine dunkle Kapuzenjacke, darüber eine schwarze Lederjacke und weiße Schuhe. Die Fahndung nach der Gruppe, alle sollen dem Erscheinungsbild ausländischer Abstammung sein, verlief negativ, so die Polizei weiter. Die Täter hätten sich nach rechts über den Fußweg an der Werksbahnlinie in Richtung Uetersen entfernt. Hierzu ermittelt die Kriminalpolizei Pinneberg hält es für möglich, dass die Täter aus dem unmittelbaren Tatortbereich stammen und anhand der Beschreibung erkannt werden können. Insbesondere werden daher Anwohner der acht großen Wohnhäuser nach Hinweisen gefragt. Wer kann zudem etwas über den Verbleib der Jacke sagen? Wer hat die Tat auf der Straße gesehen? Hinweise bittet die Polizei an Tel. (04101) 202-0.

Zudem werden Zeugen gesucht, die zeitgleich einen Angriff vor dem dortigen Penny-Markt bemerkt haben. Ein 25-Jähriger wurde geschlagen und getreten. Hier bittet die Polizei in Uetersen unter Tel. (04122) 70530 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 13.01.15, 14:45 Uhr)

Großfeuer am 7. Januar auf Hof in Bokholt-Hanredder

Feuer auf Hof in Bokholter Straße

Foto: Strandmann

100 Einsatzkräfte aus sechs Feuerwehren haben am Mittwoch, 7. Januar, ein Großfeuer auf einem Hof an der Bokholter Straße in Bokholt-Hanredder erfolgreich bekämpft. Dort brannte eine Maschinenhalle. Der nicht vom Brand betroffene Teil des Gebäudes konnte dabei gehalten werden. Über der Gemeinde Bokholt-Hanredder stand eine Rauchsäule. Eine leicht verletzte Person wurde vom Rettungsdienst behandelt.

Das Feuer war aus noch bislang ungeklärter Ursache kurz nach 16 Uhr in dem Gebäude mit einer Grundfläche von 20x50 Metern ausgebrochen. Ein Teil der Halle wurde als Strohlager genutzt. Die Leitstelle löste um 16.17 Uhr Alarm aus, beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Maschinenhalle im Vollbrand. Teile der Halle waren zudem bereits eingestürzt. Die Löschwasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Der Hof ist abgelegen, sodass nur ein Hydrant und ein Bohrbrunnen für die Löschwasserversorgung zur Verfügung standen. Um die weitere Löschwasserversorgung sicherzustellen, musste die Feuerwehr eine Schlauchleitung zu einem mehrere hundert Meter entfernten Regenrückhaltebecken legen. Zur Ablösung der erschöpften Einsatzkräfte wurden später zudem die Wehren Elmshorn und die Groß Offenseth-Aspern alarmiert. Das Stroh wurde mit einem Bagger abgetragen und auf einer benachbarten Wiese verteilt, wo es abgelöscht wurde. Vom Kreisfeuerwehrverband Pinneberg wurden der Schlauchwagen mit neuen Atemluftflaschen sowie zwei Netzersatzanlagen (Anhänger mit Lichtmast), um die weitläufige Fläche für die Nachlöscharbeiten auszuleuchten, hinzugezogen. Die Abschlussmeldung "Feuer aus" wurde erst um 4.44 Uhr am frühen Morgen gegeben, mehr als zwölf Stunden nach der Alarmierung. Eine Brandwache kontrolliert die Einsatzstelle in regelmäßigen Abständen.

(Von Sascha Urbatzka, 07.01.15, 16:32 Uhr, aktualisiert: 18:20 Uhr, aktualisiert: 08.01.15, 12:01 Uhr)

Im Januar wurden in Elmshorn Radfahrer verstärkt kontrolliert

Elmshorn: Polizei kündigt Kontrollen an

Die Elmshorner Polizei hat am Dienstag, 6. Januar, schwerpunktmäßige Kontrollen zur Verkehrssicherheit der Radfahrer angekündigt. In den kommenden Wochen soll es, so die Beamten, vor allem darum gehen, Radfahrer auf der falschen Straßenseite zu stoppen. Dieses Fehlverhalten im Straßenverkehr sei die Hauptunfallursache bei von Radfahrern verursachten Unfällen. Wer auf der falschen Straßenseite unterwegs ist, wird von Autofahrern viel eher übersehen.

Die Anzahl der getöteten und verletzten Radfahrer auf Schleswig-Holsteins Straßen steigt seit Jahren und Radfahrer sind die Verkehrsteilnehmer, die am zweithäufigsten an Verkehrsunfällen mit Personenschäden beteiligt sind. Annähernd 90 Prozent der Verkehrsunfälle mit getöteten und verletzten Radfahrern ereignen sich innerhalb geschlossener Ortschaften, so die Pressestelle der Polizei dazu. Das Elmshorner Revier hat schon in der Vergangenheit viele solcher Kontrollen durchgeführt. Doch zufrieden sind die Beamten noch nicht. 28 Unfälle ereigneten sich im letzten Jahr dennoch, weil die falsche Straßenseite benutzt wurde. Glücklicherweise gab es hier keine Schwerverletzten.

(Von Sascha Urbatzka, 06.01.15, 15:10 Uhr)

Brand am Koppeldamm verursachte großen Sachschaden

Elmshorn: Feuer in Schulsporthalle

Um 0.38 Uhr löste die Brandmeldeanlage der Boje-C.-Steffen Gemeinschaftsschule am Elmshorner Koppeldamm in den frühen Morgenstunden des 30. Dezembers aus und schlug Alarm. Es brannte in der dortigen Sporthalle, 37 Helfer waren bis gegen 3 Uhr im Einsatz, es wird von einem Schaden in sechstelliger Höhe ausgegangen. Aktuell wird dem Anfangsverdacht einer Brandstiftung nachgegangen, so die Ermittler der Kriminalpolizei. Eine Spur sei eine am Brandort aufgefundene Leiter. Die Kripo Elmshorn fragt daher: "Wer hat in Brandortnähe oder im Bereich der Stadt Elmshorn gestern in den Abend-/Nachtstunden Personen mit einer Leiter gesehen?" Konkrete Hinweise auf Tatverdächtige hat die Polizei aber nicht. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. (04121) 803-0 auf dem Revier in Elmshorn zu melden.

Das Feuer an sich war gar nicht so groß, der angerichtete Sachschaden umso größer, so der Pressesprecher der Feuerwehr zuvor. Die Kräfte des ersten Löschfahrzeugs stellten nach einer ersten Erkundung des weitläufigen, aus mehreren Gebäuden bestehenden Objektes ein Feuer in der alten Sporthalle fest. Die Sporthalle und die dazu gehörenden Umkleidekabinen waren vollkommen verraucht. Die Sicht für die Einsatzkräfte, die unter schwerem Atemschutz vorgingen, war nahezu gleich null. Das Feuer in einer Ecke der Halle konnte schließlich mit Wasser aus einem C-Strahlrohr relativ zügig gelöscht werden. Parallel dazu begannen erste Entrauchungsmaßnahmen mit Drucklüftern. "Das Ausmaß des Schadens wurde aber erst sichtbar, als der Rauch abgezogen war", so der Pressesprecher der Feuerwehr weiter. Die gesamte Halle und die Kabinen sind mit einer Rußschicht überzogen. Gleiches gilt für die Sportgeräte. Der Prallschutz an den Wänden ist beschädigt. Die Zwischendecke aus Blechlamellen ist über der Brandstelle teilweise abgestürzt.

Der Einsatz der Wehr dauerte mit Aufräumarbeiten bis etwa 3 Uhr früh. Auch Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje informierte sich vor Ort über das Ausmaß des Feuers. Wie lange die betroffene Halle gesperrt bleibt, ist im Moment nicht abzusehen.

(Von Sascha Urbatzka, 30.12.14, 16:01 Uhr)

24-Jähriger wurde von Helfern aus seinem Auto befreit

Bevern: Schwerer Unfall bei Glätte

Bei einem Verkehrsunfall in Bevern ist am Montag, 29. Dezember, gegen 9 Uhr ein 24 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er war mit seinem Pkw auf der Elmshorner Straße von Bevern kommend in Richtung Kölln-Reisiek unterwegs und aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls hatte sich das linke Vorderrad in den Fußraum verschoben, so dass der Fahrer eingeklemmt wurde. 30 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Bevern und Barmstedt waren im Einsatz, um den Mann zu befreien. Der Verletzte wurde die gesamte Zeit durch Rettungsassistenten und den mit einem Rettungshubschrauber eingeflogenen Notarzt betreut und versorgt, so der Pressesprecher der Feuerwehr. Die Feuerwehr nahm erst die Türen aus dem Wagen heraus und danach das Dach ab. Der 24-Jährige wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Regioklinikum Elmshorn gefahren. Lebensgefahr besteht laut Aussage der Helfer aber nicht. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Die Straße war aber in Teilen an diesem Morgen glatt.

(Von Sascha Urbatzka, 29.12.14, 13:10 Uhr)

Person nach Rundfunkmeldung durch Hinweise gefunden

Elmshorn: 69-Jähriger wurde vermisst

Die Polizei bat kurz nach dem Weihnachtsfest um Hilfe bei der Suche nach einem Vermissten in Elmshorn. Seit Sonntag, 28. Dezember, 9 Uhr, wurde der 69-jährige Hartmut K. aus Elmshorn gesucht. Zuletzt soll er beim Bäcker in der Timm-Kröger-Straße gesehen worden sein. Herr K. ist stark orientierungslos und bedarf dringend ärztlicher Hilfe. Der Vermisste sei mit auffälligen "Trippelschritten" zu Fuß unterwegs. Wer ihn gesehen hat und/oder sonstige Hinweise auf den Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Der Vermisste wird wie folgt beschrieben: 1,75 m groß, schlanke Gestalt, braune helle Haare, randlose Brille, Oberlippen- und Kinnbart. Er ist mit einer schwarzen Mütze und einer schwarzen Winterjacke bekleidet. Außerdem trägt er eine beige Hose mit braunen Stiefeln. Auffällig sei das Tragen eines buntkarierten Schals. Der Vermisste konnte nach Rundfunkdurchsagen über Hinweise gefunden werden.

(Von Sascha Urbatzka, 28.12.14, 14:01 Uhr, aktualisiert: 29.12.14, 16:10 Uhr)

Ramskamp in Elmshorn musste halbseitig gesperrt werden

Dauerregen macht erste Probleme

Die gewaltigen Regenmengen der letzten Tage haben in der Krückaustadt nun zu ersten Problemen geführt. Wie die Stadt Elmshorn am Dienstag, 23. Dezember, mitteilte, wird der Ramskamp am Grauen Esel halbseitig für den Verkehr gesperrt, weil das dortige Regenrückhaltebecken komplett voll gelaufen ist. Wie lange die Sperrung andauern muss, ist bislang noch unklar.

(Von Sascha Urbatzka, 23.12.14, 12:15 Uhr)

Rauchmelder hatte mitten in der Nacht Alarm geschlagen

Feuer in der Klaus-Groth-Schule

Die Nacht von Freitag, 12. Dezember, auf Sonnabend, 13. Dezember, endete für 50 Einsatzkräfte in Tornesch abrupt: Vollalarm für die beide Tornescher Feuerwehren. Die automatische Brandmeldeanlage an der Klaus-Groth-Schule hatte gegen 0.30 Uhr Alarm geschlagen. Die ersten Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Tornesch-Esingen fanden im Erdgeschoss des Altbaus der Gemeinschaftsschule eine starke Verqualmung vor. Es wurden mehrere Rauchmelder ausgelöst. "Das machte es anfangs schwierig, das Feuer zu lokalisieren", sagte der Tornescher Gemeindewehrführer Dirk Lolies. Danach wurde entschieden, den Alarm auf beide Wehren auszudehnen. Wie sich später herausstellte, hatte sich der Rauch durch die Zwischendecke im Erdgeschoss ausgebreitet. Als Brandort wurde schließlich ein vier mal vier Meter großer Abstellraum ausgemacht, in dem unter anderem Reinigungsgeräte wie Nasssauger abgestellt waren und Papierhandtücher lagerten. Das Feuer wurde zügig abgelöscht, das Löschwasser anschließend mit zwei Nasssaugern durch Feuerwehrkräfte so gut wie möglich wieder aufgenommen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Die Entrauchung des betroffenen Traktes mit Verwaltung und Lehrerzimmer zog sich trotz des Einsatzes mehrerer Drucklüfter bis etwa 3 Uhr hin. "Wir haben die Türen zu den Treppenhäusern so gut es ging geschlossen gehalten", betonte Lolies. Dadurch wurden die beiden oberen Stockwerken mit den Klassenräumen rauchfrei gehalten. Ob das Feuer Auswirkungen auf den Unterricht am Montag hat, ist noch unklar. Bereits am Sonnabend war eine Fachfirma mit der Reinigung beauftragt worden. Zur Brandursache ermitteln Polizei und Kriminalpolizei. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

(Von Sascha Urbatzka, 13.12.14, 16:10 Uhr)

Viele Hinweise wurden ausgewertet, aber keine eindeutigen Beweise

Beethovenstraße: Brandursache unklar

Foto: Polizei

Vielen Hinweisen sind die Beamten nachgegangen, doch ein richtiger Durchbruch bei den Ermittlungen zu den Ereignissen in der Beethovenstraße im Sommer 2014 konnte nicht verzeichnet werden. Das teilte die Polizei in einer Presseerklärung am Freitag, 12. Dezember, mit. Danach stehen die Untersuchungen der Polizei zwar vor dem Abschluss, die Brandursache bleibt aber aufgrund nicht eindeutiger Ergebnisse unklar.

Zur Erinnerung: Am 21. Juni brach ein Großfeuer auf dem Dachboden des Hochhauses in der Elmshorner Beethovenstraße 17 aus. Der Schaden wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Hier machte den Beamten der Zerstörungsgrad durch das Feuer zu schaffen - dies erschwerte die Ermittlungen. Zwar gingen insgesamt 24 Hinweise durch Zeugen ein, aber konkretisiert werden konnte die Ursache dadurch nicht. Weder die vorsätzliche Brandstiftung durch Signallichter konnte erhärtet werden, noch ist ein technischer Defekt völlig auszuschließen. "Zu allen Möglichkeiten führte die Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen", heißt es weiter. Beim zweiten Brand am 11. August war im Hausteil Nr. 13 der Dachboden betroffen. Aber auch hier, so die Polizei, steht nach etlichen Zeugenanhörungen und Befragungen keine genaue Ursache fest und kein Tatverdächtiger fest. Es wird in diesem Fall von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung als Ursache ausgegangen. So bleibt letztlich auch offen, ob beide Brände sogar in Verbindung stehen könnten. Und auch der anschließende Diebstahl von Waschbecken im großen Stil aus den leerstehenden Häuserteilen Mitte Oktober bleibt rätselhaft. Auf einen Zeugenaufruf hatte sich niemand gemeldet. Zwar dauern hier die Ermittlungen der Polizei an, aber es liegen keine Täterhinweise vor.

(Von Sascha Urbatzka, 12.12.14, 16:10 Uhr)

Unfall hätte auch schlimmer ausgehen können

Uetersen: Rettungswagen manipuliert

Unfassbar: Unbekannte haben am Freitag, 5. Dezember, einen Rettungswagen der Wache in Uetersen manipuliert. Die Polizei meldet, dass der Wagen während der Fahrt sein linkes Hinterrad in der Mühlenstraße verloren hat. Danach drohte das Fahrzeug nach Angaben der Beamten umzukippen. Die fehlenden Radmuttern konnten nicht aufgefunden werden. Der Rettungswagen wurde zur Spurensicherung abgeschleppt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Glück im Unglück ist lediglich, dass zum Zeitpunkt des Unfalls kein Patient an Bord war.

(Von Sascha Urbatzka, 06.12.14, 14:50 Uhr)

Mehrere Hunderttausend Euro Schaden bei Feuer

Großbrand in Brande-Hörnerkirchen

Auf dem Hof eines großen landwirtschaftlichen Betriebes in Brande-Hörnerkirchen ist in den frühen Morgenstunden des Dienstags, 2. Dezember, eine Werkstatt komplett in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr wurde gegen 3.43 Uhr alarmiert. In einer angeschlossenen Backstube des Unternehmens im Ortsteil Brande war bereits gearbeitet worden, als das Feuer entdeckt wurde. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Zunächst waren die Feuerwehren aus Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn, Bokel und Westerhorn im Einsatz, kurz vor 4 Uhr wurde die Alarmstufe erhöht und auch die Kameraden der Wehr in Barmstedt wurden hinzugezogen. Insgesamt kämpften am Morgen etwa 80 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Eine besondere Gefahr stellten Gasflaschen und Fässer mit Treibstoff dar, die in der Werkstatt eingelagert waren, so die Feuerwehr. "Es hat ein paar Mal ordentlich gerumst", so Einsatzleiter Jens Grafe. Die Helfer konzentrierten sich vor allem darauf, die Backstube im gleichen Gebäude vor den Flammen zu schützen. So wurde vom Korb der hinzugezogenen Barmstedter Drehleiter aus das Dach geöffnet, um einen Rauch- und Wärmeabzug zu ermöglichen. Im weiteren Einsatzverlauf wurden Teile der Werkstatt mit einem Radlader eingerissen, um alle Brandnester zu erreichen. Nach etwa eineinhalb Stunden war das Feuer eingedämmt. Die Bäckerei konnte gehalten werden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt, der Schaden dürfte beträchtlich sein. Die Kriminalpolizei ermittelt.

(Von Sascha Urbatzka, 02.12.14, 13:01 Uhr)

Weißes Pulver sorgte für Großeinsatz der Rettungskräfte

Pinneberg: ABC-Trupp bekämpft Vanille

Alarm für Kräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und sogar für den ABC-Trupp der Feuerwehr: Am Montag, 1. Dezember, gegen 9.30 Uhr, sorgte eine weißes Pulver, das aus einem Briefumschlag rieselte für Angst und Schrecken im Postverteilzentrum in der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg. Da ein Mitarbeiter zudem über Juckreiz klagte, wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Die schlugen mit voller Ausrüstung am Ort des Geschehens auf: Aus Gründen der Sicherheit wurde die betroffene Halle geräumt, die Feuerwehr ging unter Atemschutz vor. Die Entwarnung zu dem Stoff aus dem Umschlag folgte allerdings auf dem Fuße: Aus dem Couvert rieselte Vanillezucker, der zum Backen verwendet wird. Die erschrockene 40-jährige Absenderin konnte ermittelt werden. Die Pinnebergerin wollte ihrer Mutter lediglich das Weihnachtsbacken versüßen.

(Von Sascha Urbatzka, 01.12.14, 14:50 Uhr)

Fahrerin kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus

Haselau: Pkw im Straßengraben

Für die Fahrerin eines Pkw in der Marsch startete der Dezember nicht gut. In den Morgenstunden am 1. Dezember, gegen 7.39 Uhr, wurden die Feuerwehren in Haselau und Haseldorf alarmiert, da die Frau mit ihrem Fahrzeug auf der Altendeicher Chausee seitlich von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber auf dem Dach im Straßengraben gelandet war. Sie konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Mit der Hilfe von schwerem Gerät rückten die Kameraden der Feuerwehr dem Fahrzeug dann zu Leibe. Die Frau kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Am Einsatz waren 22 Feuerwehrleute sowie Rettungsdienst und Polizei beteiligt.

(Von Sascha Urbatzka, 01.12.14, 12:50 Uhr)

Körperverletzungen in der Langelohe Ende November

Elmshorn: Schläge vor Discothek

Die Polizei bittet Zeugen, sich bezüglich verschiedener Körperverletzungen vor der Discothek in der Straße Langelohe zu melden. Die Taten ereigneten sich nach einer Party in der Nacht von Freitag, 28. November, auf Sonnabend, 29. November 2014. Eine 17-Jährige aus Barmstedt hatte sich gegen 3.30 Uhr geweigert, mit einem Mann zu tanzen. Daraufhin schlug dieser sie mit der Faust ins Gesicht. Die 17-Jährige erlitt dadurch eine Verletzung im Augenbereich und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei Elmshorn sucht jetzt einen etwa 20-jährigen Mann mit blonden Haaren. Er ist etwa 180 Zentimeter groß und kräftig. Hinweise bitte an die Polizei Elmshorn unter Tel. (04121) 8030. Fast zeitgleich hatten sich ein 26-Jähriger aus Barmstedt und ein 23-Jähriger aus Elmshorn vor der Diskothek nach einem verbalen Streit gegenseitig mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Hierbei erlitt der Barmstedter eine Platzwunde am Kopf. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Während der Anzeigenaufnahmen kam es gegen 4.00 Uhr zu einer weiteren Körperverletzung. Hier bittet die Polizei Elmshorn den Geschädigten sich zu melden. Er wird als männlich, schlank, etwa 185 Zentimeter groß mit kurzen, dunklen Haaren und einer dunklen Winterjacke beschrieben. Er hatte sich bereits vom Tatort entfernt, bevor die Polizei die Daten aufnehmen konnte. Beschuldigt wird hier ein namentlich feststehender 19-Jähriger aus Elmshorn.

(Von Sascha Urbatzka, 30.11.14, 20:10 Uhr)

Verkehrsunfall auf der Landstraße/Tier ist tot

Sparrieshoop: Pferd auf der Straße

Bei einem Verkehrsunfall wurden am Donnerstag, 27. November, in Klein Offenseth-Sparrieshoop mehrere Personen verletzt. Gegen 18 Uhr war ein scheuendes Pferd dort auf die Landstraße 113 direkt vor einen vorbeifahrendes Fahrzeug gelaufen. Der 64-jährige Fahrer und die beiden Mitfahrerinnen aus Horst wurden dabei leicht verletzt, das Tier hat den Zusammenprall nicht überlebt. Die Pferdehalterin erlitt einen Schock.

(Von Sascha Urbatzka, 28.11.14, 11:40 Uhr)

Zeuge beobachtete Umweltfrevel im Forst Rantzau

Stapelweise Altreifen entsorgt

Foto: Polizei

Im Forst Rantzau, Pinneberger Landstraße 50, wurden am Mittwoch-Morgen, 26. November, 50 bis 60 Altreifen illegal entsorgt, teilt die Polizei mit. Ein Zeuge hatte gegen 8.45 Uhr beobachtet, wie ein Mann die Altreifen aus einem weißen Lieferwagen mit Kastenaufbau holte, im Wald ablegte und dann in Richtung Schnakentwiete davonfuhr. Die Polizei Barmstedt bittet unter Tel. (04123) 684080 um weitere Hinweise.

(Von S. Urbatzka, 26.11.14, 17:55 Uhr)

Besonders viele Vorfälle in der Innenstadt

Elmshorn: Polizei warnt vor Trickdieben

Die Ordnungshüter warnen aktuell explizit vor Trickdieben im Bereich der Elmshorner Innenstadt. So sei es in den letzten fünf Wochen vermehrt zu Vorfällen gekommen. Ein bislang unbekannter Täter spricht offenbar bevorzugt ältere Menschen unter dem Vorwand an, Geld wechseln zu wollen, da er Kleingeld für einen Automaten (Parkschein, Zigaretten, etc.) benötigt. Wenn die Bürger dann in ihrer Geldbörse nach Kleingeld suchen, bedrängt er sie und greift ins Portemonnaie, um bei der Suche nach dem Kleingeld zu helfen. Dabei zieht er unbemerkt Geldscheine aus der Börse heraus. In einem Fall bemerkte die Geschädigte sofort die Tat und konnte dem Täter die Scheine wieder aus den Fingern reißen. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: 30 bis 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kurze, dunkle Haare, vermutlich Südländer. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. (04121) 8030 um Hinweise.

(Von Sascha Urbatzka, 19.11.14, 15:05 Uhr)

Vorfall vom 22. September in Elmshorn offenbar aufgeklärt

Sexueller Übergriff: Festnahme

Die Polizei meldet, dass einer der beiden sexuellen Übergriffe aus dem Sommer in Elmshorn offenbar aufgeklärt ist. Die Beamten haben nun einen 32-jährigen Rellinger festgenommen.

Zur Tat: Kaum war das Phantombild zum Vorfall vom 31. August in Elmshorn veröffentlicht, erreichte uns am Dienstag, 23. September, gleich die nächste Meldung der Kriminalpolizei zu einem sexuellen Übergriff. Danach hatte sich in der Nacht von Montag, 22. September, auf Dienstag, 23. September, im Bereich des Elmshorner Bahnhofs die Tat ereignet. Der Unbekannte hatte eine 24-Jährige bereits in der Regionalbahn belästigt. Sie habe ihn jedes Mal aufgefordert, sie in Ruhe zu lassen. In Elmshorn war die 24-Jährige ausgestiegen und zu Fuß in den Steindammpark gegangen. Der Unbekannte zerrte sie dort nahe dem Parkhaus in ein Gebüsch und überwältigte sie in sexueller Absicht und raubte sie anschließend aus.

Nun hatte ein DNA-Test die Ermittler auf die Spur des Täters gebracht, der vor längerer Zeit wegen einer anderen Straftat bei dem Mann durchgeführt wurde. Der Festgenommene wurde aam 7. November dem Haftrichter des Amtsgerichts Itzehoe vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Itzehoe wegen dringenden Tatverdachts einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 32-Jährigen. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, die 24-Jährige nach dem Verlassen der Regionalbahn in ein Gebüsch gezerrt und sie dort in sexueller Absicht überwältigt und anschließend ausgeraubt zu haben. Er war auch Mitte Oktober in Hamburg Altona wegen eines sexuell motivierten Anfassens einer jungen Frau in Erscheinung getreten. Die Kriminalpolizei wird nun prüfen, ob der Rellinger, der sich eigenen Angaben nach viel in Hamburg Altona und St. Pauli aufhält, auch in weiteren Fällen der Täter ist.

(Von Sascha Urbatzka, 23.09.14, 13:57 Uhr, aktualisiert: 07.11.14, 12:20 Uhr)

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Barmstedt: Tankstelle überfallen

Schock am Abend: Am Mittwoch, 5. November, gegen 21.30 Uhr hat ein unbekannter Mann die Esso-Tankstelle an der Barmstedter Moltkestraße überfallen. Der Täter, der die untere Hälfte seines Gesichts hinter einem dunkelgrauen Schal verbarg, bedrohte die Angestellte mit Pfefferspray, forderte die Herausgabe von Geld. Die Frau löste jedoch umgehend den Überfallalarm aus und schrie laut. Den Täter trieb das sofort in die Flucht. Er entkam auf einem Fahrrad Richtung Große Gärtnerstraße. Der Täter spricht deutsch, soll zirka 25 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank sein. Er trug zur Tatzeit einen dunkelgrauen Schal, eine dunkle Wollmütze, einen schwarzen Pullover mit weißen Linien (evtl. Schriftzug) im Brustbereich, eine schwarze dünne Jacke, eine hellblaue verwaschene Jeans und braune Schuhe mit gelblich-orangen Elementen und hellen Sohlen. Eine Fahndung der Beamten verlief bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter Tel. (04121) 803-0.

(Von Rainer Strandmann/Sascha Urbatzka, 06.11.14, 16:05 Uhr)

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Containerbrände: Fall Nummer drei

Die Serie der Containerbrände in Elmshorn nimmt kein Ende: Nach Vorfällen am 1./2. November sowie am Dienstag, 4. November, zwischen 22 und 23 Uhr, meldete die Polizei einen weiteren Brand am 5. November gegen 22.45 Uhr - dieses Mal in einem Container am Buttermarktplatz. Am 4. November waren Container in der Hans-Böckler-Straße sowie am Rethfelder Ring betroffen. Lediglich aufmerksamen Anwohnern ist es zu verdanken, dass dabei kein größerer Schaden entstanden ist. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten.

Zuvor war es bereits im Bereich Adenauerdamm, Rethfelder Ring und Carlo-Schmidt-Weg in Elmshorn am Wochenende 1./2. November zu Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei hatte dabei noch während der Sofortfahndung mit mehreren Fahrzeugen um kurz vor 4 Uhr am frühen Sonntag einen Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe eines Tatortes festgenommen. Der 23-jährige Elmshorner machte zum Tatvorwurf allerdings laut den Beamten widersprüchliche Angaben. Danach konnte der Verdacht weder bestätigt noch entkräftet werden. Der junge Mann kam im Anschluss auf freien Fuß. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in allen Fällen dauern an.

Einen Zusammenhang zwischen den drei Abenden/Nächten können die Ermittler derzeit nicht ausschließen. Es ist laut Polizei denkbar, dass ein- und derselbe Täter oder ein- und dieselbe Tätergruppe dahinter steckt. Es werden weiter Hinweise an die Kriminalpolizei unter Tel. (04121) 803-0 erbeten.

(Von Sascha Urbatzka, 03.11.14, 17:10 Uhr, aktualisiert: 05.11.14, 14:48 Uhr, aktualisiert: 06.11.14, 15:01 Uhr)

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Quickborn: 10-Jähriger wurde vermisst

Die Polizei suchte von Dienstag, 4. November, auf Mittwoch, 5. November fieberhaft nach einem 10-jährigen Jungen, der im Norden Quickborns nicht nach Hause gekommen war. Die Mutter des Jungen meldete sich am 4. November hilfesuchend bei der Polizei. Ihr Sohn war nach Schulschluss nicht nach Hause gekommen, untypisch für den Jungen, so die Beamten. Nach 9 Uhr meldete die Polizei, dass der Junge wieder aufgetaucht und zurück bei seiner Mutter sei. Die Ermittler hatten zuvor intensive Suchmaßnahmen in Quickborn und dem nahen Umfeld eingeleitet. Unter anderem wurden Jugendeinrichtungen, Bahnhöfe und andere Anlaufpunkte abgesucht. Schließlich konnte bestätigt werden, dass sich das Kind wohlbehalten bei seinen Eltern in Hamburg aufhielt. Die Polizei bedankt sich bei allen Hinweisen aus der Bevölkerung.

(Von Sascha Urbatzka, 05.11.14, 08:00 Uhr, aktualisiert: 14:16 Uhr)

Drahtesel als Diebesgut in Brande-Hörnerkirchen aufgetaucht

Polizei sucht Eigentümer eines Rades

Foto Polizei Fahrrad
Foto: Polizei

Die Polizei Brande-Hörnerkirchen sucht den Eigentümer eines Fahrrades. Es handelt sich um ein schwarzes Damenfahrrad der Marke Rabeneick. Das Rad wurde am Donnerstag, 23. Oktober, in Bokel bei einem polizeibekannten Fahrraddieb sichergestellt, der angab, den Drahtesel drei Wochen zuvor in Lutzhorn gefunden zu haben. Der Eigentümer oder Personen, die Hinweise auf den Eigentümer geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Brande-Hörnerkirchen unter Tel. (04127) 9562 in Verbindung zu setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 31.10.14, 11:50 Uhr)

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Diebe in Elmshorn: Wer weiß etwas?

Foto Diebesgut Hehler in Elmshorn, Oktober 2014
Foto: Polizei

Neue Einzelheiten zu den jüngsten Diebstählen in Elmshorn gibt die Polizei bekannt: In der Wohnung eines 38-jährigen mutmaßlichen Hehlers stellten die Beamten einen riesigen Zufallsfund mutmaßlicher Hehlerware im Gesamtwert von etwa 30.000 Euro sicher. Die Ermittler rufen daher die von Einbrüchen und Ladendiebstählen betroffenen Geschäftsleute aus Schleswig-Holstein und Hamburg auf, bei der Zuordnung zu Straftaten zu helfen.

Die Taten zur Erinnerung:
Auf die Konten der vierköpfigen Tätergruppe gehen gleich eine Reihe von Delikten, die sich kürzlich in Elmshorn abspielten. Dazu gehört auch der Raub in einem Drogeriemarkt am Donnerstag, 9. Oktober, bei dem ein Ladendetektiv am Mittag zwei Männer beobachtet und verfolgt hatte. Er versuchte, die Täter zu stellen, doch sie flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Einer konnte damals noch entkommen. Den anderen Mann bekam er sofort zu fassen. Mitten in der Königstraße gelang mit Hilfe eines Passanten die Festnahme. Beamte der Stadtwache legten den am Boden fixierten Mann Handschellen an. Der Festgenommene, ein 28-jähriger Pole, hatte versucht, sich durch Schlagen und Beißen aus den Armen des Detektivs loszureißen. In einem beschleunigten Verfahren wurde der 28-Jährige zu einer Geldstrafe verurteilt. Sollte er dieser Zahlungssaufforderung nicht nachkommen, bekäme er 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Derweil wurde auch der Komplize von der Polizei gefasst: Er war am 13. Oktober in der Innenstadt ebenfalls wegen einer erneuten Straftat erwischt worden. Gestohlen hatte er am Freitag zuvor im Elmshorner Media Markt, dort konnte er fliehen. Ein Detektiv hatte den Dieb aber gesehen. Die Polizei erkannte den Täter dann in der Innenstadt wieder und nahm ihn vorläufig fest. Er ist polizeilich bereits hinreichend bekannt. Wegen Eigentumsdelikten war er bereits zur Freiheitsstrafe verurteilt. Aus der Haft war er erst vor kurzem entlassen worden. Er gestand den Warendiebstahl und räumte seine Beteiligung bei dem Einbruch in das Sportgeschäft ein. Die Ermittlungen richten sich zudem gegen zwei weitere Mittäter, einen Elmshorner und eine junge Elmshornerin. Außerdem wird wegen Hehlerei ermittelt.

Zur Hehlerware:
Die Polizei fragt: Woher stammt das mutmaßliche Stehlgut? Insgesamt müssen 273 Kleidungsstücke zugeordnet werden. Es handelt sich überwiegend um hochwertige Markenware der Firmen Prada, Versace, Calvin Klein, Armani, Gucci, Escada, Ralph Lauren oder Jil Sander. Die Beamten fanden bei der Wohnungsdurchsuchung auch diverse Schuhe, unverpackte Sonnenbrillen (u.a. von Calvin Klein, Carrera oder Vicente) und Gürtel. Der Fund ist fotografiert, durchnummeriert und seitenweise gelistet. Nicht alle Teile tragen Etiketten. "Wir benötigen dringend die Mithilfe und das Engagement insbesondere der Geschäftsleute, die in den vergangenen Monaten Opfer von Geschäfts- oder Lagereinbrüchen oder auch Ladendiebstählen wurden", sagt Polizeihauptkommissar Ralf May, Hauptsachbearbeiter für Eigentumsdelikte bei der Kriminalpolizei Elmshorn. "Über welchen Zeitraum genau sich die Berge von Kleidung in der als mutmaßliches Lager genutzten Wohnung anhäuften, wissen wir nicht", so May. Die Ermittler veröffentlichten daher die Bilder der Kleidungsstücke sowie Nahaufnahmen von Etiketten auf der Website der Landespolizei Schleswig-Holstein. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten sich umgehend wochentags von 8 bis 16 Uhr mit den Ermittlern unter der Tel. (04121) 803-221 in Verbindung setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 10.10.14, 14:10 Uhr, aktualisiert: 14.10.14, 14:01 Uhr, 30.10.14, 12:10 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Zur Website der Landespolizei...

Elmshorn: Nach Bränden im Hochhaus waren Diebe am Werk

Beethovenstraße: Polizei sucht Diebe

Die Kriminalpolizei Elmshorn bittet um Hinweise zu besonders dreisten Dieben: Bislang unbekannte Täter haben offenbar noch vor Beginn der Sanierungsarbeiten im Hochhaus in der Beethovenstraße 15-17 sämtliche Sanitärarmaturen gestohlen. In dem durch die Brände unbewohnbar gewordenen Teil waren die Diebe wohl in den insgesamt 99 Wohnungen aktiv. Auch einige neuere Waschbecken sollen unbemerkt abtransportiert worden sein. Die Eigentümer der Deutschen Annington haben den Diebstahl vom 14. Oktober erst am 28. Oktober angezeigt. Der Schaden liegt wohl bei über 17.000 Euro. Die Ermittler bitten um Hinweise, gerade auch zur Tatzeit. Mindestens die Waschbecken, so die Kriminalpolizei weiter, müssten vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein. Hinweise werden unter Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 29.10.14, 16:25 Uhr)

Barmstedt: 57-Jähriger schlug Autoscheibe ein/Ermittler mit Spürsinn

Landstreicher als Täter überführt

Die Tat geschah am 6. September 2014, kurz vor 14 Uhr, und löste in Barmstedt Fassungslosigkeit aus: Auf dem Parkplatz des evangelischen Friedhofs in der Lutzhorner Landstraße wurde am helllichten Tag eine 64-jährige Frau aus dem Barmstedter Umland überfallen. Ein unbekannter Mann hatte zunächst die Scheibe ihres Autos eingeschlagen und die zurückgelassene Handtasche entnommen. Die 64-Jährige hörte das Klirren, kam zum Auto zurück, griff nach der Tasche und es kam zum Handgemenge. Der Täter schlug der Frau ins Gesicht. Dann kam zufällig ein Zeuge dazu, so dass es den Mann in die Flucht trieb. Er ließ alles stehen und liegen und rannte davon.

Zunächst lief damals eine Fahndung ohne Erfolg, nun konnten die Beamten den Fall aufklären, wie Pressesprecherin Sandra Mohr mitteilte. Der Spürnase eines Elmshorner Ermittlers ist es zu verdanken, dass ein 57-jähriger Landstreicher als Täter überführt wurde. Denn der Beamte war einige Jahre im Kreis Nordfriesland tätig und hatte es schon dort mit einem etwas älteren Autoaufbrecher zu tun. Damals war der Landstreicher in Untersuchungshaft genommen worden. Als der Ermittler nun erfuhr, dass der Mann nur sieben Tage vor der Tat aus der Justizvollzugsanstalt entlassen worden war und dieser einem Mithäftling auch noch ein Fahrrad unterschlug, das offenbar auf das Rad der Tat am Friedhof passte, wurde der Verdacht des Beamten sehr konkret. Bestätigt wurde er, als auch die DNA-Spuren einen Treffer ergaben. Der 57-jährige Landstreicher dürfte noch nichts davon wissen, dass die Polizei ihm nun auch diese Tat zur Last legt, denn sein genauer Aufenthaltsort ist nicht bekannt. "Vermutlich nach wie vor in Schleswig-Holstein", so Pressesprecherin Mohr. Er werde aber spätestens beim nächsten Zusammentreffen mit der Polizei die Nachricht unweigerlich übermittelt bekommen und sich eventuell erneut vor Gericht verantworten müssen. Der Landstreicher ist den Beamten übrigens seit 1990 als geübter Mehrfachtäter wegen seiner Blitzautoaufbrüche bekannt.

(Von Sascha Urbatzka, 08.09.14, 13:11 Uhr, aktualisiert: 28.10.14, 11:10 Uhr)

+++ AKTUELLE MELDUNG +++ AKTUELLE MELDUNG +++ AKTUELLE MELDUNG

Baumschule in Heidgraben brannte

Mehr als 60 Einsatzkräfte bekämpften am Donnerstag, 16. Oktober, ein Großfeuer in der Lagerhalle einer Baumschule in Heidgraben. Personen wurden nicht verletzt, aber es entstand ein Sachschaden von über 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Freiwillige Feuerwehr Heidgraben war um 13.38 Uhr alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurde die Freiwillige Feuerwehr Uetersen nachalarmiert. Später folgten die Wehren aus Groß Nordende und Klein Nordende, da viele Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. Ausgebrochen war der Brand in einer etwa 20x60 Meter großen Lagerhalle, die baulich in zwei Hälften geteilt ist. In der einen Hälfte lagert Baumschultechnik, in dem vom Brand betroffenen Teil waren ein Wohnwagen, ein Traktor, zwei Anhänger und weitere landwirtschaftliche Geräte untergestellt. Das Feuer war gegen 15 Uhr gelöscht. Der betroffene Teil der Halle ist einsturzgefährdet.

(Von Sascha Urbatzka, 16.10.14, 16:25 Uhr)

+++ AKTUELLE MELDUNG +++ AKTUELLE MELDUNG +++ AKTUELLE MELDUNG

Elmshorner außer Rand und Band

Zwei Einsätze, ein Täter: In der Nacht auf Sonntag, 12. Oktober, wurde ein Krückaustädter von der Polizei festgenommen. Zunächst wurde von einer Anwohnerin in der Amselstraße gegen 3.30 Uhr angezeigt, dass eine Person in der dortigen Sparkassenfiliale randaliert. Beim Eintreffen des Streifenwagens war der Täter aber bereits geflüchtet, die Glastür im Eingangsbereich der Sparkasse war zerstört.

Noch während die Polizeibeamten die Zeugenaussage aufnahmen, ging ein zweiter Einsatz beim Polizeirevier Elmshorn ein. Ein Zeuge meldete, dass im Drosselkamp ein Mann versuchen würde, zwei aneinander geschlossene Fahrräder zu stehlen. Der vermeintliche Dieb befand sich beim Eintreffen der Polizei noch am Tatort und versuchte zu flüchten. Die Beamten stellten den 30-Jährigen und bemerkten, dass er blutete - ganz offenbar, weil er es war, der sich zuvor in der Nacht am Glas der Sparkassentür verletzt hatte. Da der Elmshorner außerdem stark nach Alkohol roch und ein Atemalkoholtest einen Wert von mehr als 2 Promille ergab, wurde er zur Entnahme einer Blutprobe und zur Versorgung seiner Verletzung in ein Krankenhaus verbracht. Danach wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Gegen ihn laufen nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung und des besonders schweren Falls des Diebstahls.

(Von Sascha Urbatzka, 12.10.14, 13:59 Uhr)

Anfang Oktober besonders viele Diebstähle im Kreis Pinneberg

Zurzeit viele Diebstähle von Navis

Die Polizei im Kreis Pinneberg verfolgt zurzeit zahlreiche Taten, in denen es immer um den Diebstahl von Navigations- und Multifunktionssystemen aus Autos geht. So sind beispielsweise in der Nacht zu Donnerstag, 9. Oktober, in Pinneberg und Prisdorf sieben Autos aufgebrochen worden. Vermutlich agierten die Täter erst nach Mitternacht. Die Fahrzeuge waren unter anderem auf Privatgrundstücken geparkt. Die Tatorte in Pinneberg liegen in der Flensburger Straße, der Halstenbeker Straße, der Osterholder Allee und dem Hogenkamp. Die Tatorte in Prisdorf befinden sich im Rickenweg und in der Straße Heisterhoop. Hier geht die Kriminalpolizei Pinneberg von einer Tätergruppe aus. Aber auch in Norderstedt sind in der gleichen Nacht neun Autos in Serie aufgebrochen und die Navigationssysteme ausgebaut worden. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nehmen die Ermittler unter der Tel. (04101) 202-0 entgegen. Grundsätzlich ist erhöhte Wachsamkeit in Bezug auf Navigationssysteme im Auto geboten.

(Von Sascha Urbatzka, 10.10.14, 11:50 Uhr)

Taten in Heist und Moorrege am 25. September

Autos von Handwerkern aufgebrochen

Unbekannte haben es in der Nacht von Donnerstag, 25. September, auf Freitag, 26. September, auf Fahrzeuge von Handwerksbetrieben im Kreis Pinneberg abgesehen. Gezielt sind der oder die Täter vorgegangen. Aus den Firmenfahrzeugen sollten Werkzeuge und Baumaschinen gestohlen werden. Die Tatorte liegen in Heist in den Straßen Hamburger Straße, Im Grabenputt und Lehmweg. Einer lauten Alarmanlage ist es zu verdanken, dass am letztgenannten Ort die Täter um 1.30 Uhr flohen. In Moorrege gab es einen Fall in der Hamburger Straße. Die Kriminalpolizei Pinneberg ermittelt. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Tatnacht, vor allem gegen 1.30 Uhr in Heist, gesehen hat oder Hinweise zum Verblieb der Werkzeuge und Maschinen geben kann, möge sich unter der Tel. (04101) 202-0 bei den Beamten melden. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

(Von Sascha Urbatzka, 29.09.14, 12:10 Uhr)

Elmshorn: Polizei wertet 15 Hinweise zum Täter aus

Sachstand sexueller Übergriff

Phantombild sexueller Übergriff Elmshorn

Ein großes Echo hat die Fahndung nach dem Unbekannten ausgelöst, der am Sonntagmorgen, 31. August, in Elmshorn eine junge Frau in sexueller Absicht überfallen hat. Die Pressesprecherin der Polizeidirektion in Bad Segeberg teilte auf HAZ-Anfrage am Freitag, 26. September, mit, dass 15 Täterhinweise ausgewertet würden.

Nach wie vor werden Zeugen und Hinweisgeber zu dem sexuellen Übergriff, der sich am frühen Sonntagmorgen, 31. August, gegen 3.15 Uhr, ereignet hat, gesucht. In der Heinrich-Hertz-Straße, wenige Meter von der Westerstraße entfernt, soll es der Polizei zufolge zu dem Überfall gekommen sein. Das Opfer schrie laut um Hilfe. Der Täter hat die junge Frau nach ihren eigenen Angaben bereits zuvor entlang der Westerstraße zu Fuß verfolgt. Erstmals hatte sie ihn im Bereich des dortigen REWE-Marktes gesehen. Der Unbekannte soll nach dem Überfall entlang der Heinrich-Hertz-Straße in Richtung Deich gelaufen sein. 

Bei dem bisher unbekannten Mann soll es sich um einen etwa Mitte 30-jährigen Täter mit Glatze und hellem Bart (an Wangen und Mund) handeln. Er soll von normaler bis muskulöser Statur und zirka 1,85 Meter groß sein. Es soll sich dem äußeren Erscheinungsbild nach um einen Deutschen oder einen Osteuropäer handeln. Er spricht akzentfrei deutsch. Zur Tatzeit trug er eine beigefarbene oder hellgraue Hose (evtl. Cargo Hose) und einen dunklen Kapuzenpullover mit Einschubtaschen.

Wer Hinweise zu dem abgebildeten Mann auf dem  Phantombild bzw. zu einem möglichen Täter geben kann, meldet sich bitte bei der Kriminalpolizei Elmshorn, 04121-803-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

(Von Sascha Urbatzka, 01.09.14, 16:01 Uhr, aktualisiert: 22.09.14, 14:30 Uhr, aktualisiert: 26.09.14, 14:55 Uhr)

Fundort ist ein Waldstück Am Bahndamm in Halstenbek

Polizei findet 15 neuwertige Fahrräder

Wer in der jüngsten Vergangenheit Opfer eines Fahrraddiebstahls in der näheren Umgebung geworden ist, sollte sich einmal bei Polizei in Rellingen melden, Tel. (04101) 498-0. Die Beamten dort sind am Mittwoch, 24. September, durch den Hinweis einer 33-Jährigen auf Versteck für Diebesgut gestoßen. In Halstenbek, an der Straße "Am Bahndamm", in dem Waldstück gegenüber des dortigen Stellwerkes, fanden sie insgesamt 15 neuwertige Fahrräder. Vermutlich handelte es sich um einen Lagerplatz von gestohlenen Rädern, die irgendwann hätten abtransportiert werden sollen.  Bisher konnte die Polizei nur ein Fahrrad wieder seinem rechtmäßigen Besitzer zuordnen. Die Fahrräder befinden sich bei dem Polizeirevier in Rellingen. Geschädigte, die ihr Fahrrad vermissen bzw. als gestohlen gemeldet haben, werden gebeten, das Revier aufzusuchen oder telefonisch nachzufragen.

(Von Sascha Urbatzka, 26.09.14, 11:05 Uhr)

Wer hat in der Nacht auf 25. September einen roten Alfa Romeo bemerkt?

A23: Zeugen einer Geisterfahrt

Die Beamten des Elmshorner Autobahnreviers bitten Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch, 24. September, auf Donnerstag, 25. September, einen auffälligen roten Alfa-Romeo auf der A23 zwischen Elmshorn und Horst Elmshorn bemerkt haben, sich zu melden. Der volltrunkene Fahrer des Wagens hatte in der Nacht einen Unfall verursacht. Er ist zunächst als Geisterfahrer in die falsche Richtung geflüchtet.

Um 2.30 Uhr gingen Notrufe zu einem Geisterfahrer auf der A23 zwischen Elmshorn und Horst Elmshorn ein. Dieser sei auf der Richtungsfahrbahn Norden in starken Schlangenlinien unterwegs. Die Beamten der Autobahnwache in Elmshorn und weitere Einsatzfahrzeuge aus Elmshorn und Rellingen eilten dorthin und eine Verkehrswarnmeldung wurde umgehend ausgelöst. Offenbar hatte der Fahrer seine Fahrtrichtung wieder geändert und fuhr nun in Richtung Norden davon, wie der Polizei mitgeteilt wurde. Gegen 3.10 Uhr gab es einen weiteren Hinweis zu einem verunfallten roten Alfa-Romeo in Brande-Hörnerkirchen. In der Bahnhofstraße stellten Beamte des Fachdienstes Autobahn den Wagen mit einem platten Reifen fest. Dem leicht verletzten Fahrer, einem 65-jährigen Mann aus dem Kreis Steinburg, machten sie den Tatvorwurf. Ein Atemalkoholtest ergab 1,88 Promille.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, auf der Autobahn betrunken die Kontrolle über seinen Wagen verloren zu haben, in die Außenschutzplanke gefahren zu sein, diese dabei beschädigt zu haben und danach entgegengesetzt der Richtungsfahrbahn Unfallflucht begangen zu haben. Zudem hat der Mann offenbar keinen Führerschein.  Die Autobahnpolizei Elmshorn, Tel. 04121-4092-0, bittet dringend darum, dass die Zeugen zum Unfall, zur genauen Fahrtstrecke des Romeo-Fahrers (auch als Geisterfahrer!), zu möglichen weiteren Vorkommnissen (weitere Unfälle?) während der Fahrt nach Brande-Hörnerkirchen sich umgehend melden, um Aussagen zu machen. Auch gefährdete Autofahrer werden aufgerufen, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen.

(Von Sascha Urbatzka, 25.09.14, 12:11 Uhr)

Polizei sucht Zeugen für Unfall in Elmshorn am 23. September

Elmshorn: Fahrgäste bitte melden

Abermals bittet die Elmshorner Polizei um Hilfe: Bei einem Unfall am Dienstag, 23. September, kurz vor 6 Uhr, ist eine 62-jährige Radfahrerin bei einem Zusammenprall mit einem Linienbus lebensgefährlich verletzt worden. Die Krückaustädterin hat schwere Kopfverletzungen erlitten. Der 42-jährige Fahrer des Linienbusses war gerade vom Haupteingang des Krankenhauses in die Agnes-Karll-Allee eingefahren, als er kurz darauf einen Knall hörte und eine Vollbremsung machte. Erst danach sah er, dass eine Radfahrerin die Straße gekreuzt haben muss. Die Radfahrerin dürfte ohne Beleuchtung eventuell aus der Ringstraße gekommen sein. Die Ermittlungen der Polizei Elmshorn dauern an. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler zwei Fahrgäste, die den Unfallort verlassen hatten, sich dringend unter Tel. (04121) 803-0 zu melden.

(Von Sascha Urbatzka, 23.09.14, 12:00 Uhr)

Viele Einsätze für die Beamten in Elmshorn am 20./21. September

Elmshorn: Viele Sachbeschädigungen

Die Elmshorner Polizei bittet erneut um Hilfe aus der Bevölkerung. Zwar waren es am Wochenende 20./21. September immerhin keine Großeinsätze, die die Hilfskräfte in Atem hielten (siehe im Gegensatz dazu Bericht vom Wochenende zuvor auf dieser Seite), doch abermals war es auch nicht wirklich ruhig in der Krückaustadt. Gleich zu zwei Sachbeschädigungen bitten die Beamte um Hinweise von Zeugen. In der Nacht von Freitag, 19. September, auf Sonnabend, 20. September, wurden von unbekannten Tätern mindestens bei drei Fahrzeugen Reifen eingestochen. Die Autos parkten in der Zeit zwischen 22 Uhr und 3:45 Uhr auf einem Anwohnerparklatz im Ellerndamm. Am Morgen stellten die Besitzer fest, dass jeweils der hintere rechte Reifen mit einem spitzen Gegenstand beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt knapp 300 Euro geschätzt. Ebenfalls am Freitag, 19. September, gegen 21:30 Uhr, brannten in der Hainholzer Schulstraße und in der Holunderstraße jeweils eine Mülltonne. Glücklicherweise  konnte das Feuer rechtzeitig gelöscht werden, so dass angrenzende Stromkästen oder auch Menschen nicht verletzt wurden. Der entstandene Sachschaden dort wird auf ca. 250 Euro geschätzt. Zu beiden Vorfällen bittet die Polizei um Hinweise, Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 21.09.14, 13:20 Uhr)

Freiwillige Feuerwehr Elmshorn am 13./14. September in Atem gehalten

Elmshorn: Eine Nacht, zwei Feuer

Bei den Feuern, die die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn am Wochenende 13./14. September kräftig in Atem hielten, gehen die Ermittler der Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. Insgesamt verzeichnete die Wehr sogar vier Einsätze innerhalb von drei Stunden, darunter die beiden größeren Feuer.

Zunächst wurde die Wehr am Sonnabend, 13. September, in die Berliner Straße gerufen, dort wurde gegen 20.45 Uhr Feuerschein in den Knechtschen Hallen gemeldet. Bei der ersten Erkundung stellte Einsatzleiter Renee Chandony Feuer im ersten Obergeschoss des leer stehenden ehemaligen Zentrallagers fest. Daraufhin ließ er zunächst Vollalarm geben, auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Klein Nordende wurden alarmiert. Erste Maßnahme war wegen des unübersichtlichen Geländes ein Löschangriff von außen durch über den Wasserwerfer des Teleskopmastfahrzeugs. "So haben wir die offenen Flammen zum Glück relativ schnell erstickt", sagte der stellvertretende Elmshorner Wehrführer Sven Stade. Wegen der Größe des Objekts hätte es schnell weitaus schlimmer kommen können. Anschließend löschten Trupps unter schwerem Atemschutz im Gebäude gezielt verbliebene Glutnester ab.

Parallel waren zwei weitere Einsätze abzuwickeln: Zeitgleich war eine Notfall-Türöffnung für den Rettungsdienst notwendig. Wenig später nahmen mehrere Anwohner der Lornsenstraße Gasgeruch wahr. Die Feuerwehr Elmshorn kontrollierte, machte aber keine Feststellungen.

Gegen Mitternacht schrillten dann erneut die Sirenen. Am Sonnabend, 13. September, genau um 23:59 Uhr wurde ein Kellerbrand in der Meteorstraße gemeldet. Das Feuer in dem Hochhaus mit 13 Etagen an der Meteorstraße hat in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag mehrere Verletzte gefordert. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasinhalation in Krankenhäuser eingeliefert werden. Mehr als 100 Helfer von drei freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienst waren im Einsatz. Es brannte in einem Kellerverschlag. Die Flammen wurden im ersten Angriff durch das Kellerfenster gelöscht. Der Innenangriff wurde von der Gebäuderückseite vorgenommen, damit die Tür zum Treppenhaus geschlossen bleiben konnte. Trotzdem hat sich der Brandrauch im Treppenhaus ausgebreitet, teilweise wohl auch durch eine undichte Entlüftung bis in einige Wohnungen. Als die ersten Feuerwehrkräfte kurz nach Mitternacht eintrafen, kamen ihnen bereits Bewohner des Hochhauses entgegen, die teilweise über mehrere Stockwerke durch den Rauch nach unten gegangen waren. "Unser Problem war, dass die Bewohner nicht in ihren Wohnungen geblieben sind", sagte Einsatzleiter Renee Chandony. Daher mussten insgesamt sieben Personen, darunter ein Kind, vom Rettungsdienst und der Feuerwehr vor Ort behandelt werden. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Um die medizinische Versorgung sicher zu stellen, rückten sieben Rettungswagen, ein Notarzt sowie als Führungskomponente Rettungsdienst der Organisatorische Leiter und der leitende Notarzt an. Auch die Feuerwehr stockte ihr Kontingent im Einsatzverlauf auf, um genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben. Die Nachbarwehren aus Uetersen und Klein Nordende rückten mit an. Nachdem das Feuer gelöscht und das Treppenhaus rauchfrei war, wurden alle Wohnungen, die direkt an dem undichten Entlüftungsrohr liegen, auch Brandrauch kontrolliert. Dazu mussten einige Wohnungstüren mit Spezialwerkzeug geöffnet werden. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Arbeiten in ihren Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu beiden Bränden laufen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Beamten unter Tel. (04121) 803-0 zu wenden.

(Von Sascha Urbatzka, 14.09.14, 20:15 Uhr, aktualisiert: 15.09.14, 16:55 Uhr)

Großeinsatz am 25. August am Hochhaus Diesterwegstraße

Pinneberg: Acht Verletzte bei Brand

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Montag, 25. August, nach 11 Uhr in der Kreisstadt Pinneberg im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr wurde um 11.08 Uhr mit dem Stichwort "Rauchentwicklung aus einem Fenster" alarmiert. Einsatzort ist ein Hochhaus an der Diesterwegstraße im Pinneberger Stadtteil Thesdorf gewesen, direkt neben der gleichnamigen S-Bahn-Haltestelle. Beim Eintreffen der ersten Kräfte kam den Helfern dichter schwarzer Rauch entgegen. Später schlugen auch Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss. Für die Feuerwehr Pinneberg wurde daraufhin Vollalarm gegeben.

Der Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung hat sich bei Löschversuchen schwere Verletzungen zugezogen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzte geflogen. Mehrere Personen wurden von der Feuerwehr, teilweise mit Fluchthauben, in Sicherheit gebracht. Die Brandbekämpfung wurde von außen über die Drehleiter und über mehrere Rohre unter schwerem Atemschutz im Innenangriff vorgenommen. Gegen 11.50 Uhr war das Feuer bereits unter Kontrolle. Die Feuerwehr war für Nacharbeiten aber noch länger vor Ort. Insgesamt wurden acht Personen verletzt, darunter auch zwei leicht verletzte Feuerwehrleute. Der Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung erlitt bei eigenen Löschversuchen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen. Fünf weitere Mieter des Hochhauses wurden leicht verletzt. Die betroffenen Feuerwehrkameraden mussten mit einer leichten Quetschung und einer leichten Schnittverletzung behandelt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Pinneberg war mit 35 Kräften vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

(Von Sascha Urbatzka, 25.08.14, 14:35 Uhr)

Entschärfung einer angeblichen Fliegerbombe legte Verkehr lahm

Pinneberg: Bahnstrecke war gesperrt

Nach 16 Uhr am Donnerstag, 21. August, kam es durch eine Streckensperrung bei Pinneberg zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr. Auf der Strecke zwischen Elmshorn und Hamburg standen die Züge still. Viele Pendler steckten in Zügen in Hamburg fest. Grund für die Sperrung war nach ersten Angaben der Bahn die Entschärfung einer Fliegerbombe. Bei Arbeiten sei ein Gegenstand gefunden worden. Die Aufhebung der Sperrung gegen 17.30 Uhr deutete auf falschen Alarm hin. Der Zugverkehr kam danach langsam wieder ins Rollen. An diesem Tag war dies damit die zweite Meldung dieser Art in Schleswig-Holstein. Zuvor war bereits bei Bad Oldesloe der Verkehr lahmgelegt - dort musste allerdings in der Tat eine alte Kriegsbombe entschärft werden.

(Von Sascha Urbatzka, 21.08.14, 17:55 Uhr)

Holzbohlen am 16./17. August einfach abgeladen

Teergetränkte Bohlen abgeladen

Die Beamten des Umweltdienstes des Polizei- und Autobahnreviers Pinneberg bitten um Hinweise zu einer Tat an der Elmshorner Schooltwiete. Dort wurden am Wochenende, 16./17. August, etwa fünf Kubikmeter teergetränkte Holzbohlen und Teerpappe entlang des Gehweges abgeladen. Wer Hinweise auf den Verursacher geben kann oder vielleicht weiß, wo diese Holzbohlen entfernt wurden, kann mit den Beamten unter Tel. (04101) 202450 Kontakt aufnehmen.

(Von Sascha Urbatzka, 19.08.14, 12:48 Uhr)

Wohnung in der Elmshorner Adolfstraße am 16. August ausgebrannt

60 Einsatzkräfte bei Brand gefordert

Foto Feuer Adolfstraße Elmshorn 16. August 2014
Foto: Feuerwehr

Um die Mittagszeit, gegen 12.30 Uhr am Sonnabend, 16. August, wurde für die Feuerwehr in Elmshorn Alarm gegeben. In der Adolfstraße stand eine Dachgeschosswohnung in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn war mit rund 60 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort. Es gelang, den Brand auf die betroffene Wohnung zu begrenzen. Personen wurden nicht verletzt. Der Bewohner der Wohnung konnte sich rechtzeitig ins Sicherheit bringen.

Die Wehr führte die Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz durch und konnte verhindern, dass sich das Feuer trotz mit Reet isolierter Holzdecken und der hölzernen Treppe weiter ausbreitete. Die Löscharbeiten erfolgten sowohl im Innenangriff als auch von außen über die Drehleiter. Das ebenfalls im Einsatz befindliche Telekopmastfahrzeug diente den Kräften im Gebäude als zweiter Rettungsweg.

Um 12.56 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Etwa eine Stunde nach der Alarmierung waren die Flammen erstickt. Im Anschluss suchten die Einsatzkräfte noch nach möglichen Brandnestern in der Dachverkleidung. Etwa zwei Stunden nach dem Alarm konnten die letzten Kräfte in die Wachen zurückkehren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Beamten teilten mit, dass eine Anwohnerin das Feuer
bemerkte und sofort die Rettungskräfte alarmierte. Es ist ein erheblicher Gebäudeschaden entstanden, der auf mehrere tausend Euro geschätzt wird.

(Von Sascha Urbatzka, 17.08.14, 13:45 Uhr)

Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in Elmshorn im August

Mehr Radarkontrollen in Elmshorn

Die Polizei in Elmshorn hat in einer kurzen Meldung am Freitag 15. August, mitgeteilt, dass nach einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Ost-West-Brücke am Mittwoch, 13. August, weitere Prüfungen im Elmshorner Stadtgebiet geplant sind. Bei der Kontrolle auf der Brücke wurden innerhalb von 60 Minuten insgesamt 13 Verstöße im Verwarngeldbereich festgestellt. Der Spitzenwert lag dabei bei 76 km/h in der 50-Zone. Weitere Einzelheiten nannten die Beamten nicht.

(Von Sascha Urbatzka, 15.08.14, 16:46 Uhr)

Elmshorn: Einsatzkräfte rückten am 11. August kurz nach 22 Uhr aus

Beethovenstraße: Polizei ermittelt

Foto Beethovenstraße Einsatz August 2014
Foto: Schrammeck

Erneut Blaulichter in der Beethovenstraße in Elmshorn: Nur wenige Wochen nach dem Brand in einem Hochhaus dort Ende Juni wurden die Einsatzkräfte am Montag, 11. August, kurz nach 22 Uhr erneut in Atem gehalten. Nach ersten Berichten brannte es nun im linken Gebäudeteil des Hochhauses, zu dem im Juni bereits über 400 Helfer im Großeinsatz geeilt waren. Die Kameraden mehrerer Feuerwehren waren mit Hubrettern vor Ort. Einsatzkräfte wurden zeitweilig auf dem Dach ausgemacht. Über dem Geschehen entlang der Beethovenstraße lag eine große Rauchwolke. Anders als beim Brand Ende Juni war aber offenbar dieses Mal kein Feuerschein zu erkennen. Trotzdem wurde nach Angaben von Augenzeugen der obere Teil des Gebäudes evakuiert.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen Dachbodenbrand mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr habe das Feuer aber schnell unter Kontrolle gebracht. Durch den Einsatz des Löschwassers sind auch in diesem Teil des Gebäudes nun zwei Wohnungen unbewohnbar, der Sachschaden beträgt 5000 Euro. Die Kriminalpolizei hat erneut die Ermittlungen aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise hat, wird um Meldung unter Tel. (04121) 8030 gebeten.

(Von Sascha Urbatzka, 12.08.14, 00:10 Uhr, aktualisiert: 12.08.14, 15:20 Uhr)

Zahlreiche Einbrüche in der Ferienzeit in Bokholt-Hanredder

Hochzeit für Einbrecher

Es erreichen uns immer mehr Meldungen der Polizei, in der Einbrecher aktiv sind und die Täter offenbar die Urlaubszeit ausnutzen. Die letzte Mitteilung hat die Kriminalpolizei Elmshorn am Dienstag, 29. Juli, zu vier Einbrüchen in Bokholt-Hanredder veröffentlicht. Danach handelt es sich offenbar überwiegend um Taten in der Nacht von Sonntag, 27. Juli, auf Montag, 28. Juli. Der oder die Täter hatten es auf die schnelle Beute abgesehen, stahlen Geld oder tragbare Elektronikartikel. Die Tatorte liegen in der Hauptstraße, in der Straße Am Bast, im Gartenkamp und im Gartenweg. Nur in einem Fall fand die Polizei Einbruchsspuren. Offene Türen hatten es für den Einbrecher zum "leichten Spiel" gemacht.

Die Polizei hat von zwei Geschädigten gehört, dass am Freitag ein Unbekannter an der Haustür eine Art "Umfrage" durchgeführt habe. Der Mann soll unter anderem Umweltfragen gestellt haben. Die Polizei schließt nicht aus, dass hier möglicherweise ein Auskundschaften stattfand. Dieser Mann soll klein und 40 bis 50 Jahre alt sein. Er hat ein südosteuropäisches Aussehen, dunkles Haar und spricht Hochdeutsch. Um offene Türen und Fenster überhaupt zu entdecken, dürfte sich der Täter auch an weiteren Stellen umgesehen haben. Er könnte sich folglich längere Zeit im Ort aufgehalten haben. Wer dazu am Freitag, am Wochenende und vor allem in der Nacht zu Montag verdächtige Personen wahrgenommen hat oder ähnliche "Umfragen" erlebt hat, möge sich umgehend bei der Kriminalpolizei in Elmshorn, Tel. 04121-803-0, melden.

Die Polizei rät, bei Abwesenheit und nachts Fenster und Türen mindestens im Erdgeschoss zu schließen und keine Einstiegshilfen wie z.B. Leitern frei zugänglich im Garten zu lagern. Auch Sätze wie "Da brauchen sie nicht zu klingeln, die sind nicht da" sind bei solchen Umfragen ein großer Fehler.

(Von Sascha Urbatzka, 29.07.14, 12:51 Uhr)

Kollision am 22. Juli auf der Ahrenloher Straße/Ohlenhoff

Unfallzeugen in Tornesch gesucht

Die Beamten des Polizeireviers Tornesch suchen Zeugen, die Hinweise zu einem Unfall am Dienstag, 22. Juli, kurz nach 18 Uhr, auf der Ahrenloher Straße geben können. Dort kollidierten auf der Kreuzung Ahrenloher Straße/Ohlenhoff ein gelber Kia und ein schwarzer Mercedes. An beiden Fahrzeugen entstanden schwere Frontschäden.

Der Kia-Fahrer aus Tornesch sowie die anderen Insassen blieben unverletzt. Der 72-jährige Mercedesfahrer und seine Frau erlitten leichte Verletzungen. Dem Kia-Fahrer wird ein Fehler beim Abbiegen vorgeworfen. Außerdem stellt sich den Beamten die Frage, ob der Mercedesfahrer viel zu schnell unterwegs war.

In der Ahrenloher Straße herrschte zur Unfallzeit reger Verkehr. Zudem soll ein gelb- oder orangefarbener Transporter an der Ampelkreuzung gestanden haben, dessen Fahrer Zeuge des Unfalls geworden sein dürfte. Der Transporter-Fahrer und andere Augenzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Tornesch unter Tel. (04122) 95440 in Verbindung zu setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 25.07.14, 10:05 Uhr)

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