Horror-Tag für Einsatzkräfte am 16. August 2016

A23: Viele Unfälle an einem Tag

Die Zusammenfassung der Polizei über die Ereignisse am Dienstag, 16. August 2016, auf der A23 in Richtung Heide liest sich furchtbar: Insgesamt haben sich an diesem Tag gleich drei Unfälle in Richtung Norden ereignet, bei denen mehrere Personen verletzt wurden.

Bereits um 8.42 Uhr wurde der erste Crash zwischen den Anschlussstellen Halstenbek-Rellingen und Pinneberg-Süd gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen war ein Pkw beim Auffahren auf die Autobahn sehr langsam, so dass ein Fahrer eines Klein-Lkw stark bremsen musste. Zwei darauffolgende Fahrzeuge fuhren dann auf den Klein-Lkw auf. In einem der beteiligten Pkw wurde die Fahrerin leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ihre Beifahrerin musste aufgrund schwerer Verletzungen mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die A23 war während des Vormittags in Richtung Norden, sowie kurzzeitig für den Einsatz des Rettungshubschraubers, auch in Richtung Süden voll gesperrt.

Schon gegen Mittag ereignete sich der nächste Unfall zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Lägerdorf. Hier waren laut Polizei vier Pkw sowie ein Lkw am Unfall beteiligt. Es bildete sich erneut ein langer Rückstau. Einige Minuten später fuhr der Fahrer eines Lkw auf das Stau-Ende auf und kollidierte mit drei weiteren Autos. Auch hier wurden mehrere Personen verletzt, der Rettungshubschrauber musste erneut auf der A23 landen.

(Von Sascha Urbatzka, 16.08.16, 16:32 Uhr)

Täter nach Einbrüchen in Hemdingen und Ellerhoop gestellt

Kriminalpolizei klärt 32 Einbrüche auf

Foto Karte Polizei Diebstähle
Foto: Polizei

Großer Ermittlungserfolg für die Elmshorner Kriminalpolizei: Den Beamten ist es gelungen, insgesamt 32 Einbrüche aufzuklären. Zwei Täter befinden sich in Haft. Vorausgegangen war unter anderem eine Verfolgungsjagd Anfang März (wir berichteten, einen Link zur Meldung von damals finden Sie unter diesem Artikel). Nach zwei Einbrüchen in Wohnhäuser in Hemdingen und Ellerhoop wurden die Täter gestellt. Für einen der Männer lagen gleich drei Haftbefehle vor.

"Im Rahmen der Ermittlungen wurde schnell klar, dass es sich bei den zwei Männern nicht um kleine Fische handelt, sondern hier offenbar Intensivtäter am Werk waren", so die Polizei weiter. Bei den Durchsuchungen der Wohnanschrift der Tatverdächtigen, einem Hotel in Hamburg-Billbrook, sowie der genutzten Fahrzeuge stellten die Beamten mehrere hundert Gegenstände sicher, bei denen der Verdacht bestand, dass sie aus Einbruchdiebstählen in Wohnhäuser stammten. Hierbei handelte es sich in erster Linie um Schmuck, Kaffeeautomaten, Taschen, Koffer, Laptops und Handys. Es wurden im Zuge der Ermittlungen einige hundert Anzeigen mit dem Hintergrund Wohnungseinbruch im mittleren und südlichen Schleswig-Holstein ausgewertet.

Insgesamt konnten 31 Einbrüche in den Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Itzehoe, Rendsburg, Plön und Stormarn sowie eine Tat in Schneverdingen (Niedersachsen) gerichtsfest aufgeklärt werden. Über 200 Gegenstände ordneten die Beamten den Taten zu. Darüber hinaus geht die Kriminalpolizeistelle Elmshorn davon aus, dass die beiden Täter im Zeitraum von November 2014 bis zum Festnahmetag bis zu 200 Wohnungseinbrüche im mittleren und südlichen Schleswig-Holstein begangen haben. In dieser Zeit waren die zwei Männer offenbar nahezu täglich unterwegs. Dabei hatten sie es insbesondere auf Wohnhäuser am Ortsrand und einzelne Wohnhäuser in Alleinlage außerhalb von Ortschaften abgesehen. Hochwertiger Schmuck wurde sofort über bisher unbekannte Hehler zu Bargeld gemacht.

Die Polizei warnt vor dem Hintergrund der großen Zahl an Wohnungseinbrüchen erneut vor Einbrechern und ruft die Bevölkerung zu hoher Wachsamkeit auf. Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen und auffällige Fahrzeuge oder Personen umgehend der Polizei. Nicht selten klingeln die Täter an einer Haustür, nur um sich zu vergewissern, dass niemand zu Hause ist und verschaffen sich anschließend gewaltsam Zugang zu dem Objekt. Die Polizei bedankt sich außerdem bei zahlreichen Zeugen für Hinweise. Auch in dem hier dargestellten Fall führten diese die Ermittler zu den Tätern und schließlich zur Festnahme.

(Von Sascha Urbatzka, 19.06.15, 11:01 Uhr)

Weiterführende Links zum Thema:
Hier geht's zur älteren Meldung der Polizei zu den Einbrüchen...

Ungewöhnlicher Einsatz für Polizei in Bad Segeberg

Invasion der Gartenzwerge

Foto Gartenzwerge Bad Segeberg
Foto: Polizei

Es ist zwar kein Fall aus unserem direkten Verbreitungsgebiet, aber diese Fahndungsmeldung der Polizeidienststelle in Bad Segeberg ist zu schön, um ignoriert zu werden: In einem Vorgarten in der Stauffenbergstraße wurde von den Bewohnern am Dienstag, 14. April, gegen 6.30 Uhr, eine  doch sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht. Vor der Haustür standen plötzlich - wie von Zauberhand - unterschiedlichste Gartenzwerge in einer Größe von bis zu 70 Zentimetern. Die Märchengestalten dürften in einer Nacht- und Nebelaktion von bislang Unbekannten in dem Garten positioniert worden sein. Nun sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall und der Herkunft der Waldbewohner geben können, Tel. (04551) 8840.

(Von Sascha Urbatzka, 14.04.15, 14:01 Uhr)

Eher ruhig im Kreis Steinburg, Hochwasser im Kreis Pinneberg

Einsätze für Helfer über die Feiertage

Während die Polizeidirektion in Itzehoe für die Kreise Steinburg und Dithmarschen von einer eher ruhigen Lage über die Feiertage - nach einer ersten Bilanz am 26. Dezember - spricht, rückten die Helfer im Kreis Pinneberg doch einige Male mehr aus. Dies geht zumindest aus einer ersten Mitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg hervor.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A23 an Heilig Abend und Hochwasser an der oberen Krückau in Barmstedt - das waren die Einsatzschwerpunkte für die Feuerwehren im Kreis Pinneberg während der Feiertage. Zwei Feuermeldungen am 1. Weihnachtsfeiertag 2014 in Holm und Elmshorn waren hingegen nicht dramatisch (angebranntes Essen). Der Verkehrsunfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Halstenbek-Krupunder und Halstenbek-Rellingen (Fahrtrichtung Norden) an Heilig Abend gegen 17.30 Uhr. Es waren ingesamt vier Pkw in den Crash verwickelt, sechs Personen wurden verletzt. Zwei von ihnen mussten von den Kräften der freiwilligen Feuerwehren Rellingen und Halstenbek mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Aber auch mit dem Dauerregen sahen sich die Wehren im Kreis Pinneberg über die Feiertage konfrontiert: In Rellingen sicherte die Wehr an Heilig Abend von 22.33 Uhr an ein Alten- und Pflegeheim an der Tangstedter Straße mit zehn Sandsäcken vor dem Wasser der Pinnau. In Pinneberg war die Feuerwehr zu fünf wetterbedingten Einsätzen gerufen worden, musste aber oder konnte nicht effektiv tätig werden. Im Bereich Barmstedt hatte der immer weiter steigende Pegel der Krückau bereits vor dem Weihnachtsfest für erste Einsätze gesorgt. Am 23. Dezember war es dann gegen 17.30 Uhr mit der weihnachtlichen Ruhe endgültig vorbei. Die Feuerwehr Barmstedt, unterstützt vom Technischen Hilfswerk und am 24. Dezember vormittags auch von der Feuerwehr Heede, war mit kurzen Unterbrechungen im Dauereinsatz. Barmstedts Wehrführer Uwe Schinkel notierte zehn Einsätze. Darunter waren einige zu lenzende Keller und - für die Barmstedter Wehr Stadt im Binnenland Neuland - das Sichern einiger Häuser an der Großendorfer Straße mit Sandsäcken. Diese wurden vom THW befüllt und transportiert und dann in gemeinsamer Arbeit als Barriere aufgeschichtet. Insgesamt waren 63 Helfer beider Organisationen tätig. Einsatzende war in den Mittagsstunden des 24. Dezember

Zurück in den Kreis Steinburg: Für einen Münsterdorfer begannen die Festtage leider mit einer unschönen Feststellung. Zur Mittagszeit an Heilig Abend bemerkte der Mann, dass Unbekannte versucht hatten, in sein leerstehendes Wohnhaus in der Schallenbergstraße einzubrechen. Letztmalig unversehrt vorgefunden hatte er das Objekt am 11. Dezember. Nun war ersichtlich, dass Einbrecher versucht hatten, ins Innere zu gelangen. Sie schafften es allerdings nur bis in den vom eigentlichen Wohnbereich abgetrennten Wintergaten. Der Schaden, den die Täter dabei anrichteten, dürfte sich auf rund 1.000 Euro belaufen.

Alles andere als Grund zur Freude hatte ein Bewohner der Dorfstraße in Krempermoor. An seinem Auto richtete ein unbekannter Täter in der Nacht zum 1. Weihnachtstag einen erheblichen Schaden an. Er brachte auf dem Pkw Sprühkleber auf, zerkratzte ihn erheblich und ließ die Luft aus allen vier Reifen. Der entstandene Schaden dürfte sich auf etwa 4.500 Euro belaufen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge dürfte die Tatzeit gegen 2 Uhr gewesen sein. Wer Hinweise zu dem Sachbeschädiger geben kann, sollte sich mit der Polizei in Wellenkamp unter der Telefonnummer (04821) 892107 in Verbindung setzen.

(Von Sascha Urbatzka, 26.12.14, 14:00 Uhr)

Tödlicher Unfall am 16. Dezember 2014 auf der B431

Tödlicher Unfall: Hinweise zum Volvo?

Nach dem schweren Unfall auf der Bundesstraße 431 am Dienstag, 16. Dezember, bei dem ein 26-jähriger Elmshorner ums Leben gekommen ist, hat die Polizei noch einmal eindringlich um Hilfe von Zeugen gebeten. Der Krückaustädter war gegen 15.30 Uhr, als er einem Volvo ausweichen musste, in den Straßengraben gekommen, das Fahrzeug überschlug sich. Jede Hilfe kam zu spät.

Gesucht wird der flüchtige Volvo-Fahrer, der ihm beim Überholen eines Lastzuges auf seiner Fahrbahn entgegen kam und damit wohl den Unfall verursachte. Der Unbekannte soll bereits von Glückstadt an rasant unterwegs gewesen sein und dabei mehrere Autos überholt haben. Vielleicht erinnert sich jemand an den auffälligen Raser und kann Hinweise geben: Wer hat den schwarzen Volvo, vermutlich V70 oder 850, gesehen? Wer ist von dem Wagen überholt worden? Wer kennt das Kennzeichen, das mit "PI" beginnt? Wer kennt den Fahrer/die Fahrerin? Wer kann etwas zum Verbleib des gesuchten Fahrzeuges sagen? Hinweise bitte an die Polizei Elmshorn unter Tel. (04121) 803-0.

(Von Sascha Urbatzka, 19.12.14, 19:10 Uhr)

Strecke Hamburg-Westerland am 15. November stundenlang gesperrt

Schrecksekunde in der NOB

Schock für die Fahrgäste der Nord-Ostsee-Bahn am Sonnabend, 15. November: Gegen 9.20 Uhr bemerkte ein Lokführer einer Marschbahn bei einem entgegenkommenden Zug der Nord-Ostsee-Bahn Qualm an der Maschine. Der alarmierte Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein und kam auf freier Strecke kurz vor Burg (Kreis Dithmarschen) zum Stehen. Die Bahnstrecke wurde voll gesperrt. Vor Ort waren Beamte von Landes- und Bundespolizei, die Feuerwehr Brickeln-Quickborn und der Löschzug Gefahrgut des Kreises Dithmarschen sowie die Notfallmanager von Bahn und NOB im Einsatz. Die Reisenden wurden aus dem Zug evakuiert und zum Bahnhof Burg gebracht. Die Feuerwehr fing den austretenden Kraftstoff auf, da ein Dieselschlauch abgerissen war. Da der Zug nicht mehr fahrbereit war, musste er mit einem Hilfszug nach Husum geschleppt werden. Die Bundespolizei geht von einem technischen Defekt aus. Die Bahnstrecke wurde gegen Mittag wieder freigegeben.

(Von Sascha Urbatzka, 15.11.14, 15:55 Uhr)

Anfang Oktober kein Mitschnacker der Polizei bekannt

Warnung vor Hype in sozialen Medien

Die Pressestelle der für unsere Region zuständigen Polizeidirektion Bad Segeberg weist aktuell darauf hin, dass in jüngster Vergangenheit viele Meldungen zu "Mitschnackern" in sozialen Medien die Runde machen, die verfälscht wiedergegeben werden. Die Beamten möchten einer Angst vor vermeintlichen Mitschnackern im Kreis Pinneberg ausdrücklich entgegen wirken. Zitat: "Richtig ist, dass einiges von dem was über Facebook oder Whatsapp Verbreitung findet, in seinem Ursprung der Polizei berichtet wurde. Doch aus 'merkwürdig aufgefallen' oder 'angesprochen' wird schnell ein 'ins Auto gezerrt' oder 'mitgeschnackt'. Derartigen Wiedergaben widerspricht die Polizei ausdrücklich. Aus keinem der bei den Polizeidienststellen im Kreis Pinneberg eingegangenen Hinweise ist ein Anfangsverdacht einer Straftat erkennbar. Es hat weder aktuell noch in der Vergangenheit einen Fall von Kindesentführung oder dem Versuch dazu oder anderen denkbaren Straftaten von vermeintlichen Mitschnackern gegeben."

Gleichwohl betonen die Beamten, dass alle Hinweise ernst genommen würden. Jedoch sei der Polizei das Phänomen des erhöhten Meldeverhaltens nach dem Wirken von Multiplikatoren ebenfalls hinreichend bekannt. Sollte eine erkennbare Gefährdung vorliegen, würde eine Warnmeldung herausgegeben - darauf könnten sich die Bürger verlassen. "Aus den Schilderungen der Eltern bzw. Kinder deuten bislang weder ein örtlicher Zusammenhang, noch eine Beschreibung, noch das Ansprechverhalten oder das geschilderte verdächtige Verhalten auf eine konkrete Person oder aktuelle Gefahr hin."

(Von Sascha Urbatzka, 01.10.14, 16:51 Uhr)

Kuriose Meldung aus dem Hohen Norden des Reviers Niebüll

Wenn es Nacht wird in Nordfriesland...

Zugegeben, diese Meldung ist nicht aus unserem direkten Einzugsbereich, doch sie soll nicht unter den Tisch fallen. Es handelt sich um eine Szene, die sich im nordfriesischen Bredstedt zugetragen hat: In der Nacht auf Dienstag, 2. September, gegen 2:45 Uhr, wurden Polizeibeamte des Polizeireviers Niebüll nach Bredstedt in die Gerichtsstraße entsandt. Einsatz: "Rinder laufen umher". Und in der Tat trafen die Beamten auf die "Bullen". Diese gerieten dann allerdings plötzlich und unerwartet in Bewegung und liefen auf die Polizisten zu. Die Beamten konnten sich in ihrem Streifenwagen in Sicherheit bringen. Ein Rind kollidierte mit dem Fahrzeug und beschädigte die Motorhaube, die Windschutzscheibe und den Scheibenwischer. Alle Beteiligten blieben bei dem Einsatz unverletzt. Es entstand ein Sachschaden an dem Streifenwagen in Höhe von zirka 1500 Euro. Übrigens ging die Jagd auf das Vieh auch noch gut aus: Mit Hilfe einer weiteren Streifenwagenbesatzung und zwei Landwirten konnten die Rinder eingefangen werden. Und das alles Nachts irgendwo in Nordfriesland. Wenn Detlev Buck gebraucht wird, ist er manchmal einfach nicht da.

(Von Sascha Urbatzka, 02.09.14, 12:37 Uhr)

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