Moin Jobfinder

CDU fordert Bau einer zusätzlichen Pinnau-Brücke

Selbst wer nur mit dem Rad von Tornesch nach Appen oder umgekehrt will, muss heute noch weite Umwege fahren. Uetersen und Moorrege haben es mit ihrer Klappbrücke deutlich kürzer. (Foto: Strandmann)

Tornesch/Appen (rs) Tornesch und Appen grenzen direkt aneinander. Trotzdem führt der Weg zueinander entweder über Uetersen und Moorrege oder über Prisdorf und Pinneberg. Hintergrund ist, dass Tornesch und Appen durch die Pinnau voneinander getrennt werden. 

Doch damit soll Schluss sein. Die Christdemokraten aus Tornesch und Appen planen, die beiden Orte mit einer kleinen Brücke für Fußgänger und Radfahrer miteinander zu verbinden. 

„Eine Pinnauquerung bietet die große Chance, unsere beiden Orte stärker miteinander zu vernetzen“, sind sich Appens Gemeindevertreter Hans-Peter Lütje (CDU) und Torneschs Ratsherr Daniel Kölbl (CDU) einig. „Der Almthof würde sein Einzugsgebiet erweitern und wir würden einen Abschnitt der Pinnau für die Naherholung erschließen“, stellt Lütje fest. 

„Gerade mit Blick auf die Radwegeförderung schaffen wir mit der Pinnauquerung eine alternative, attraktive Fahrradroute“, ergänzt Kölbl. Einerseits könnten Tagesausflügler oder Besucher des Naturbads in Oberglinde die neue Radstrecke für sich entdecken. Andererseits könnten auch Pendler, die im jeweils anderen Ort arbeiten, zumindest bei gutem Wetter auf die Idee kommen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen.

War die Pinnau früher als Nebenfluss der Elbe ein wichtiger Transportweg für schwere Güter zum ehemaligen Esinger Hafen mit eigener Schankwirtschaft, wird heutzutage die Pinnau im Abschnitt bei Tornesch und Appen nur noch sehr vereinzelt von privaten Bootsfahrern genutzt. Trotzdem ist die Pinnau weiterhin als Bundeswasserstraße eingestuft, weshalb die Schaffung einer Pinnauquerung mit bürokratischen Herausforderungen einhergeht. 

Davon wollen sich die Christdemokraten aber nicht abhalten lassen, sondern nach der Sommerpause Anträge zur Prüfung einer Pinnauquerung in den zuständigen Ausschüssen einbringen und zur Finanzierung ihres Vorhabens Fördertopfe für den Bau von Radwegen sowie die Erschließung von Naherholungsbieten einwerben.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei der Aktivierung des Magazins eine Verbindung zum Anbieter Yumpu aufgebaut wird und Daten übermittelt werden.

Beim aktivieren des Elements werden Daten an Facebook übertragen.