Geflügelpest breitet sich weiter aus

Sechs infizierte tote Wildgänse im Kreis Pinneberg gefunden / Stallpflicht bleibt

Betroffen sind oft Graugänse. (Symbolfoto: Capri23auto/Pixabay)

Kreis Pinneberg (jhf) Die Geflügelpest greift im Kreis Pinneberg immer stärker um sich. Kürzlich wurden sechs tote Wildgänse gefunden, die mit dem Virus infiziert waren. Die Pinneberger Kreisverwaltung warnt daher vor einer hohen Ansteckungsgefahr für Hausgeflügel. Die Stallpflicht bleibt deshalb ebenso bestehen wie Hygienevorgaben beim Umgang mit den Tieren.

Viele Fälle in den Elbmarschen

Eine tote Wildgans wurde in Barmstedt in der Nähe des Rantzauer Sees gefunden, eine weitere in Holm und vier in Wedel. Ein Labor bestätigte am Mittwoch, 29. Dezember, dass diese Tiere mit der Geflügelpest infiziert waren. „Wir sehen, dass die Zahl der sterbenden Wildvögel deutlich zunimmt“, sagt Dr. Antje Lange, Leiterin des Veterinäramtes. „Meldungen über tote oder erkrankte Tiere bekommen wir vor allem aus dem Bereich der Elbmarschen.“ Dort werde aufgrund der steigenden Anzahl auch nur noch stichprobenartig auf das hoch ansteckende Influenzavirus H5N1 getestet.

Hunde anleinen

Lange bittet darum, Hunde in Wassernähe und an den Deichen an der Leine zu behalten, um einen Kontakt zu sterbenden oder bereits gestorbenen Vögeln zu verhindern.

Tote Vögel nicht anfassen

Wer einen toten Wasser- oder Greifvogel findet, sollte diesen nicht anfassen, sondern sich bei dem örtlichen Ordnungsamt oder der Veterinäraufsicht des Kreises melden. Kontakt: vetamt@kreis-pinneberg.de

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