Neue Kletterwand in Barmstedt bietet Riesenspaß

Davon gibt es in Deutschland nur zwei Exemplare

Hatten sichtlich Spaß bei der Einweihung der Kletterwand an der Düsterlohe in Barmstedt: Ingo Waschkau (links), Geschäftsführer des Kreisjugendrings Pinneberg (KJR), und KJR-Vorsitzender Mats Hansen. (Foto: Jan-Hendrik Frank)

Barmstedt (jhf) Kletterwände in Hallen finden sich in fast jeder Stadt, aber freistehende Modelle des Typs „Königsstein“ gibt es in Deutschland nur zweimal, sagt Mats Hansen, Vorsitzender des Kreisjugendrings (KJR) Pinneberg. Er weihte kürzlich kletternd das Exemplar ein, das in Barmstedt an der Düsterlohe am Rand des KJR-Geländes aufgerichtet wurde. „Das ist für junge Leute, die nach den Hausaufgaben mal Dampf ablassen wollen“, sagte Hansen.

Boulderwand: die künstliche Felsenkluft

Im Fachjargon heißt die Anlage Boulderwand. Boulder bedeutet auf Englisch „Felsbrocken“. Die frei zugängliche Wand sieht wie eine künstliche Felsenkluft aus. Sie besteht aus drei Flügeln, die zwischen 1,30 und 3,30 Meter breit sowie mehr als drei Meter hoch sind. Kinder und Jugendliche können sich daran mit Hilfe von (laut Hersteller Sport Thieme) 261 Griffen hochziehen und -drücken. Für Sicherheit ist gesorgt: Wer fällt, landet in einem weichen Sandbett.

Aufsicht nicht erforderlich

„Das ist ein Spielplatzgerät“, betonte KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau. Eine Betreuung der Kinder sei nicht notwendig. Dagegen darf eine Kletterwand an der Fassade des Victor-Andersen-Hauses auf dem KJR-Gelände nur unter Aufsicht und mit einer Sicherung der Kletterer genutzt werden.

Auf städtischem Grund

Der KJR ließ die Kletterwand an der Einfahrt zu seinem Gelände auf städtischem Grund errichten und wird die Pflege leisten. Das Gerät kostete inklusive Aufbau fast 51.000 Euro.

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