Tourismus in Elmshorn

Ewer „Gloria“: Verein hofft auf einen baldigen Saisonstart

Der 122 Jahre alte Ewer „Gloria“ kann zukünftig als Sportschiff nur noch zwölf Fahrgäste - inklusive Besatzung - aufnehmen. (Foto: Rainer Strandmann)

Elmshorn (jz) Die Corona-Pandemie hatte dem Verein schon im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Ewer „Gloria“ lag in seinem Heimathafen Elmshorn fest und konnte keine öffentlichen Fahrten anbieten.

Idee: Negativer Corona-Test als Voraussetzung

Nun hofft der Freunde- und zugleich Eignerverein der „Gloria“, dass es in diesem Jahr wieder losgehen kann. Der übliche Saisonstart am 1. Mai kann allerdings nicht eingehalten werden. „In Hinblick auf die laufende Impfkampagne glauben wir jedoch, dass wir im Sommer oder Spätsommer wieder mit Gästen fahren können“, so Ulrich Grobe, Vorsitzender des Vereins. Ein negativer Corona-Test könnte eine andere Möglichkeit sein, um bald wieder Fahrgäste an Bord willkommen heißen zu dürfen.

„Gloria“ fährt als Sportschiff

Das 122 Jahre alte Schiff ist bekannt in der Region und beliebt für einen Tagesausflug auf Krückau und Elbe. Der Ewer „Gloria“ wurde Anfang des Jahres als Traditionsschiff abgemeldet, nachdem das Bundesverkehrsministerium neue Sicherheitsverordnungen erlassen hatte, die finanziell und baulich nicht umsetzbar waren. Die Mitglieder des Trägervereins haben sich entschlossen, die „Gloria“ als Sportschiff weiter zu nutzen. Das ist allerdings mit einem erheblichen Handicap verbunden: Statt vorher 25 dürfen jetzt nur noch zwölf Personen an Bord. Und statt Einnahmen durch einen Ticketverkauf zu erzielen, muss man nun auf Spenden der Fahrgäste zurückgreifen.

Kontakt

Neue Fördermitglieder oder auch Aktive für die Freunde des Ewer Gloria e.V. sind jederzeit gern gesehen. Ansprechpartner ist Ulrich Grobe. Erreichbar ist er unter Telefon: (04101) 606427.

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