Volle Säle erlaubt

Gäste und Veranstalter trotzdem zögerlich

Elmshorn (jz) „Wir fahren weiter auf Sicht!“, sagt Peter Thomsen, Chef des Stadttheaters Elmshorn. „Das heißt, wir verkaufen pro Veranstaltung nur 180 Karten. Obwohl wir nicht müssten. Nach den neuen Richtlinien wäre der Verkauf von Karten für alle 435 Plätze erlaubt, was einem vollbesetzen Zuschauerraum gleichkäme.“
Diese Zahl existiere jedoch ohnehin nur in der Theorie, denn „eine entsprechende Nachfrage ist nicht da“, so der Bühnenchef. „Viele Theaterinteressierte – vor allem Ältere – sind noch zögerlich. Das merken wir schon“, sagt Thomsen.

Vielen Menschen ist Abstand wichtig

Fragen an der Theaterkasse oder in der Geschäftsstelle bezögen sich oft darauf, wie die Saalauslastung ist und wie viel Distanz zu anderen Gästen gehalten werden kann. „Gäbe es keine Abstände, wären Leute nicht bereit Karten zu kaufen“, gibt Thomsen zu bedenken.
Das Sicherheitsgefühl stehe im Vordergrund, auch wenn es laut Corona-Verordnung überall dort, wo die 3G-Regelung einzuhalten ist, keinerlei Einschränkungen mehr gebe – nur noch Empfehlungen. Mit diesen gehen Kulturbetriebe jedoch unterschiedlich um.

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