Moin Jobfinder

ver.di: Warnstreik schränkt Winterdienst am Donnerstag ein

Gewerkschaft kämpft für Beschäftigte des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr

Noch leisten die Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr den Winterdienst. Doch um 0 Uhr beginnt am Donnerstag, 30. November, ein Warnstreik. (Symbolfoto: Pixabay)

Kreise Pinneberg/Steinburg (jhf) Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst ist am Donnerstag, 30. November, mit schlechten Straßenverhältnissen in Schleswig-Holstein zu rechnen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Nord warnt, dass der Winterdienst eingeschränkt wird.

Schneefälle vorhergesagt

Laut Wettervorhersage ist auch am Donnerstag mit Schneefällen zu rechnen. Die Gewerkschaft ruft zum Warnstreik ab 0 Uhr auf. Es ist damit zu rechnen, dass auch Beschäftigte des Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) die Arbeit niederlegen. Eine Notdienstvereinbarung liegt laut ver.di nicht vor.

Winterdienst endet um 0 Uhr

Die Gewerkschaft betont, dass die Mitarbeiter der 22 Straßenmeistereien im Land seit Dienstag, 28. November, um 22 Uhr bis am Mittwoch, 29. November, um 24 Uhr im Schichtdienst den gefallenen Schnee räumen. "Danach beginnt ab 0 Uhr der geplante Warnstreik", teilt Sprecher Fank Schischefsky mit.

Fachkräftemangel beim LBV

Aufgrund des Fachkräftemangels beim LBV drohe die Gefahr, dass der Winterdienst künftig auch ohne Streik eingeschränkt werde. "Die Berufsbilder auf der Straße sind nicht nur gefährlich, sondern zunehmend unattraktiv wegen der schlechten Bezahlung. Außerdem steht der LBV in Konkurrenz mit der Autobahn GmbH des Bundes, die nach einem eigenen Tarifvertrag deutlich besser bezahlt“, stellt die ver.di-Nord-Fachbereichsleiterin Sabine Kaiser fest.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei der Aktivierung des Magazins eine Verbindung zum Anbieter Yumpu aufgebaut wird und Daten übermittelt werden.

Beim aktivieren des Elements werden Daten an Facebook übertragen.