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Zerfurchter Weg ist nicht öffentlich

Städtische Fahrzeuge hinterließen tiefe Spuren

Diese Abkürzung für Radfahrer sieht nicht nur verboten aus, sie ist es auch. Der Weg in Sichtweite der Käpten-Jürs-Brücke ist nicht öffentlich. (Foto: Frank)

Der Weg verbindet das Nordufer der Krückau mit der Deichstraße. (Foto: Frank)

Elmshorn (jhf) Eine Anfrage bei der Stadt brachte Klarheit in das Rätsel um den zerfurchten Weg neben der Elmshorner Hafenspange. Die tiefen Reifenspuren stammen von städtischen Fahrzeugen.

Weiterlesen: Wer hat diesen Weg zerfurcht?

Beliebte Abkürzung

Der Weg verläuft im Norden der Krückau östlich der Hafenspange. Er ist größtenteils mit Kopfsteinpflaster befestigt und stellt eine beliebte Abkürzung für Radfahrer dar. Wer von der Westerstraße aus die Käpten-Jürs-Brücke überquert und keine Lust hat, die Deichstraße zu überqueren, könnte auf dem gepflasterten Weg zum Flussufer fahren und die Brückenrampe unterqueren.

Ein städtischer Wirtschaftsweg

Dazu ist die Trasse aber nicht gedacht. „Der Weg ist nicht öffentlich“, sagt Christine Schötzow, Leiterin des Tiefbauamts. Er handle sich um einen Wirtschaftsweg für städtische Fahrzeuge wie Rasenmäher und Spülfahrzeuge.

Vom Regen aufgeweicht

Einige müssten wegen ihres großen Wendekreises neben den befestigten Flächen auf der Wiese fahren, die durch viele Regenfälle jüngst aufweichte. Dadurch seien die Spuren entstanden. Allerdings ist der Weg weder abgesperrt, noch verbieten Schilder die Nutzung. Radler werden sich also wohl weiter festfahren.

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