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Blutphyton und Vogelspinne leben nun im Wildtierzentrum

Leiter Christian Erdmann nahm exotische Tiere übergangsweise auf

Der Blutphyton sieht zwar bedrohlich aus, ist aber nicht giftig. Christian Erdmann vom Wildtierzentrum in Klein Offenseth-Sparrieshoop hat die Würgeschlange fest im Griff. (Foto: Wildtierzentrum)

Klein Offenseth-Sparrieshoop (jhf) Das Wildtier- und Artenschutzzentrum hat zwei neue ungewöhliche Bewohner. Leiter Christian Erdmann nahm eine Vogelspinne und einen Blutphyton auf. Der Besitzer sei ums Leben gekommen. „Für die Zurückgebliebenen sowieso eine kaum zu ertragene Situation. Hier hilft tatsächlich nur schnelle direkte Hilfe“, betonte er.

Erdmann fuhr in die Wohnung des Verstorbenen, packte Spinne sowie Schlange ein und brachte sie nach Klein Offenseth-Sparrieshoop. Dort nahm er sie Quarantäne. Die Vogelspinne ist giftig, auch wenn ihr Biss nach Angaben des Portals www.vogelspinnen-info.de für Menschen recht ungefährlich ist. Bei der Blutphyton handelt es sich um eine rund zwei Meter Würgeschlange. Erdmann gibt solche exotischen Haustiere langfristig an erfahrene Halter ab. Die Wildtierstation habe nur wenige Plätze für diese wärmebedürftigen Exemplare.

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