Tierquäler schlagen lebendem Greifvogel Beine ab

Grausiger Fund in Rellingen

Dem Habichtweibchen fehlen die Flügel. (Foto: Wildtier- und Artenschutzzentrum)

Klein Offenseth-Sparrieshoop (jhf) Ein Habichtweibchen mit abgehackten Beinen ist jüngst in das Wildtier- und Artenschutzzentrum in Klein Offenseth-Sparrieshoop eingeliefert worden. „Mit unfassbarer Brutalität wurde dem lebenden Greifvogel beide Fänge mit einem Beil abgeschlagen“, deutet Stationsleiter Christian Erdmann die Verletzung. Diese waren bereits einige Tage alt, als er sie zu Gesicht bekam. Der Vogel war in Rellingen gefunden worden.

Solch ein grausames Vorgehen komme immer wieder vor. „Gerade Taubenzüchter sind im Visier der Greifvogelschützer. In sogenannten Habichtskörben werden illegal Greifvögel gefangen und oft getötet.“ Wenn die verstümmelten Tiere freigelassen würden, verhungerten sie.

Erdmann schläferte das Habichtweibchen ein und erstattete Anzeige. Er bittet Bürger, die solche Vorfälle bemerken, sich sofort bei der Polizei zu melden.

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