Diana Isabella Beermann: Ihre Gemälde wirken wie Fotos

Vernissage in der Haselauer Galerie Cavissamba

Diana Isabella Beermann zeigt hier kein Foto, sondern ein Gemälde. Sie zählt zu den wenigen norddeutschen Künstlerinnen, die sich dem fotografischen Realismus verschrieben haben. (Foto: Galerie Cavissamba)

Haselau (jhf) Man muss zweimal hinschauen. Die Werke von Diana Isabella Beermann sehen wie Fotos aus, entstanden aber mit dem Pinsel. Ab Freitag, 20. Mai, stellt die Uetersener Künstlerin in der Haselauer Galerie Cavissamba ihre Serie „Wald und Vergänglichkeit“ aus. Die Vernissage in der Haseldorfer Chaussee 45 beginnt um 18 Uhr. Artur Hermanni spielt Klavier.

Fotografischer Realismus

Diana Isabella Beermann  entwickelte ihre Liebe zum fotografischen Realismus in den 1970er-Jahren. Sie entfernt sich bewusst von surrealen, abstrakten oder phantastischen Darstellungen. „Diese Kunstrichtung erfordert aufgrund ihrer mikroskopischen Genauigkeit ein hohes Maß an Disziplin“, betont Galeristin Leni Rieke. Oft staune der Betrachter über die ungewöhnliche Präzision und Detailgenauigkeit der Gemälde.

Selbst entwickelte Technik

Diana Isabella Beermann arbeitet in einer selbst entwickelten Technik, bei der hauptsächlich Ölfarbe und eine Aquarellmischtechnik zum Einsatz kommen. Ihre Serie „Wald und Vergänglichkeit“ beschäftigt sich mit der Erinnerung und der darin verborgenen Chance eines Neubeginns. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Hamburger Hafen und anderen maritimen Themen.

Frank Parfumar hält Lesung

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 12. Juni, freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Am Freitag, 10. Juni, wird Frank Parfumar ab 19 Uhr eine Lesung unter dem Titel „Poesie, Musik und edle Düfte“ halten. Die Ausstellung endet mit einem Tag des offenen Gartens am Sonntag, 12. Juni, an dem Künstlerin SuZie Bohm ab 15 Uhr eine Lesung hält.

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