Elbmarsch-Krimis aus Haseldorfer Marsch

„Nebelopfer“: Romy Fölck auf Lesereise

Autorin Romy Fölck Foto: Kerstin Petermann

Elmshorn (jz) Die Bestsellerautorin Romy Fölck aus der Haseldorfer Marsch geht auf Lesereise, um ihr neu erschienenes Buch „Nebelopfer“ vorzustellen. Auch im fünften Band ihrer Elbmarsch-Krimireihe nehmen Kriminalkommissarin Frida Paulsen und ihr Kollege Bjarne Haverkorn die Ermittlungen auf: An einem nebligen Februarmorgen wird zwischen den Dörfern der Geest  an einem uralten Galgenbaum eine Leiche gefunden. Die Autorin bezieht sich mit diesem Mord und dem daraus entstehenden Fall auf ihre Vorliebe für Justizirrtümer. Fölck liest am morgigen Donnerstag, ab 19.30 Uhr in der Buchhandlung Heymann im CCE, Damm 4 in Elmshorn. sowie am Mittwoch, 23. März, ab 19 Uhr in der Bandreißerkate Haseldorf, Achtern Dörp 3, über Buchhandlung Lavorenz. Karten gibt es für 12 Euro in den entsprechenden Buchhandlungen. Die Veranstaltung findet unter jeweils aktuell geltenden Corona-Bedingungen statt.

Das Bücherschreiben kam durch Umzug in den Norden

Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. „Totenweg“ ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.

„Nebelopfer“ ist der fünfte Band der Reihe Elbmarsch-Krimi

In ihrem neu erschienen Buch „Nebelopfer“ geht es um einen Justizirrtum, der den Ermittlern Rätsel aufgibt: Um den Hals eines Toten baumelt ein Schild mit der Aufschrift: Ich gestehe, im Prozess gegen Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben. Komissar Haverkorn erinnert sich sofort an den Fall. Vor vielen Jahren wurde der Bauer Johannsen für den kaltblütigen Mord an seiner Familie verurteilt, seither sitzt er im Gefängnis. Als kurz nach dem Leichenfund in der Geest ein weiterer Zeuge getötet wird, der im Prozess gegen Johannsen aussagte, ahnt das Komisssaren-Duo: Sie müssen den wahren Täter von damals finden, sonst wird es weitere Opfer geben.

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