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Hartmut Schwarzbach: Fotos decken Kinderarbeit auf

Industriemuseum Elmshorn verlängert Sonderausstellung

Kinder arbeiten in einer Ziegelei in der Provinz Battambang, Kambodscha. (Bildrechte: Hartmut Schwarzbach / argus)

Elmshorn (em) Die Ausstellung "Kinderarbeit im Fokus" des bekannten Elmshorner Fotografen Hartmut Schwarzbach im Industriemuseum stieß auf große, auch überregionales Interesses. Deshalb verlängert  die Einrichtung die Schau bis 25. Februar 2024.

Besucher zeigen sich erschüttert

"Wenig verwunderlich, denn die eindrücklichen Bilder des vielfach ausgezeichneten Fotografen sind ein echter Hingucker, und ziehen sofort in ihren Bann", betont Rayk Unger aus dem Kulturamt der Stadt in einer Pressemitteilung. Eintragungen in das Gästebuch des Industriemuseums zeigen die Resonanz: „Schade und beschämend“, „beeindruckend und auch kaum auszuhalten“ oder „erschütternd“, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Fotograf unterstützt soziale Projekte

Die aufwühlenden Fotos dokumentieren einmal die Vielschichtigkeit der Kinderarbeit, und zeigen den direkten Zusammenhang von unserem Konsum und der globalen Ungleichheit in den Schwellenländern. Zum anderen hält Hartmut Schwarzbach das Leid der Kinder nicht nur auf Bildern fest, sondern hilft den jungen Menschen, indem er verschiedene soziale Organisationen und Projekte durch seine Arbeit mit der Kamera unterstützt. Eines dieser Projekte ist die Don Bosco Garagenschule in der Hauptstadt Honiara der Salomonen im Südpazifik. Dort werden Kinder, die nur durch das Sammeln von Müll auf einer Deponie überleben können, unterrichtet und mit warmen Mahlzeiten versorgt. Mehr über das unterstützungswürdige Projekt erfahren die Besucher in der Ausstellung.

Das Unicef-Foto des Jahres 2019

Unter den mehr als 80 eindrucksvollen Bildern befindet sich auch eine der berühmtesten Aufnahmen des preisgekrönten Fotografen: Nämlich das Unicef-Foto des Jahres 2019, das die damals 13-jährige Wenie Mahiya Plastik sammelnd im Wasser des Hafens von Tondo/Philippinen zeigt. Neben den Fotografien und Collagen führen zudem Texttafeln und Videos den interessierten Museumsgästen die ganze Grausamkeit der Kinderarbeit vor Augen.

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