1045 Radwegweiser überprüft

Umfangreiche Aktion im Kreis Pinneberg

Meist reichte es aus, die Schilder zu säubern. Etliche mussten aber auch frei geschnitten oder durch Zwischenwegweiser ergänzt werden. Foto: Kreis Pinneberg

Kreis Pinneberg (rs) Wie geht’s jetzt weiter? Diese Frage sollte sich auf Fahrradtouren möglichst gar nicht erst stellen. Deshalb pflegt und wartet der Kreis Pinneberg seine touristischen Radverkehrswege jedes Jahr. 

Im August war es wieder so weit: Genau 1.045 Radwegweiser am insgesamt 492 Kilometer umfassenden Radwegenetz sind nach Angaben der Kreisverwaltung überprüft worden. An 335 Standorten – also bei rund einem Drittel der überprüften Punkte – hat das damit beauftragte Planungsbüro Lebensraum Zukunft aus Kiel insgesamt 512 Wartungsarbeiten erledigt. In drei Vierteln aller Fälle reichte es aus, die Schilder zu reinigen, an einigen Stellen bedurfte es aber auch eines Freischnitts oder es mussten neue Pfosten und Zwischenwegweiser montiert werden.

Insgesamt ist aufgefallen, dass Schilder immer öfter stark zugewachsen sind. Gehölze an den Straßen müssten teilweise mehrere Meter zurückgeschnitten werden. Auch kommt es vor, dass an ehemaligen Baustellen nach Fertigstellung die touristische Radwegebeschilderung nicht mehr an ihren ursprünglichen Ort zurückkehrt.

Zur touristischen Infrastruktur im Kreis Pinneberg gehören die fünf Radfernwege Mönchsweg, Elberadweg,  Ochsenweg, Nordseeküstenradweg und die Hamburger Radrunde, außerdem 13 Themenrouten sowie das Alltags-/ Basisnetz entlang der Kreisstraßen und in den Kommunen.

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