Ausflug zum Leuchtfeuer

Von Haseldorf zum Leuchtfeuer

Die Exkursionen zum Leuchtfeuer sind beliebt. (Heim, LLUR)

Haseldorf (rs) Es ist kein Leuchtturm und doch hat das Gebäude 110 Jahre mit seinem Licht geholfen, die Schifffahrt auf der Elbe sicherer zu machen. Einzigartig ist das Bauwerk auf dem Twielenflether Sand an der Elbe auf jeden Fall. In ganz Deutschland gibt es kein vergleichbares Leuchtfeuer. 

Sein charakteristischer weißer Anstrich und die architektonische Silhouette haben ihm den liebevollen Namen „Kapelle“ eingebracht. Das Gebäude liegt unzugänglich mitten im gesperrten Bereich des Naturschutzgebiets „Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland“ und ist denkmalgeschützt. Immer noch ist es ein charakteristisches Wahrzeichen für Boote auf der Elbe. Die Flächen um das Leuchtfeuer haben für viele störungsempfindliche Vogelarten eine hohe Bedeutung.

„Einmal im Jahr, nach der Brutzeit und vor dem Eintreffen der Rastvögel, bieten wir eine geführte Exkursion in den beruhigten Bereich des Naturschutzgebietes“, erläutert Edelgard Heim, Leiterin des Elbmarschenhauses in Haseldorf. Gemeinsam mit Nabu-Schutzgebietsbetreuer Uwe Helbing geht es Sonnabend, 6. August,  um 10 Uhr von der Hetlinge Schanze aus los. Die Exkursion dauert etwa vier Stunden. Hunde dürfen nicht mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bei Sturm oder Dauerregen fällt die Exkursion aus. 

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