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Baustellen in Uetersen verärgern Bürger

Tornescher Weg und Klosterkoppel gleichzeitig betroffen

Sperrung in der Straße An der Klosterkoppel gegenüber der Parkpalette. Dort werden die Bushaltestellen saniert. (Foto: Frank)

Die Klosterkoppel ist ab dem Hafen gesperrt. Die Zufahrt ist nur für Anlieger frei. (Foto: Frank)

Autofahrer können vor der Baustelle in der Klosterkoppel in die Kastanienallee Richtung Fuzo abbiegen. (Foto: Frank)

Der Tornescher Weg ist vorübergehend als Einbahnstraße Richtung Innenstadt ausgeschildert geworden. Die Regelung endet am Fourniermühlenweg (Foto). (Foto: Frank)

Die Einbahnstraßenregelung im Tornescher Weg beginnt an der Ecke Alsenstraße/Friedhofstraße. (Foto: Frank)

Uetersen (jhf) Muss das sein? Baustellen behindern zurzeit den Verkehr auf zwei wichtigen Straßen in Uetersen. Vielen Autofahrern fehlt das Verständnis dafür, dass die Arbeiten gleichzeitig ablaufen. Bürgermeister Dirk Woschei erhielt deswegen bei Facebook viele kritische Anfragen und versuchte, die Wogen zu glätten.

Vollsperrung in der Klosterkoppel

Die Straße An der Klosterkoppel (B431) ist seit dem 2. Mai zwischen dem Hafen und der Kastanienallee gesperrt, weil die Stadt dort Bushaltestellen sanieren lässt. Die Stadt plante für die Arbeiten acht Wochen ein. Diese sollen bis Donnerstag, 27. Juni, dauern.

Einbahnstraße im Tornescher Weg

Auf dem Tornescher Weg ist für zwölf Wochen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Stadt lässt den Fuß- und Radweg stadteinwärts sanieren. Zu diesem Zweck ist die Straße seit dem 13. Mai zwischen der Alsenstraße und dem Fourniermühlenweg halbseitig gesperrt. Stadteinwärts gilt während den Bauarbeiten eine Einbahnstraßenregelung. Geplant ist zudem ein zweiter Bauabschnitt zwischen der Alsenstraße und dem Ossenpadd, auf dem mit ähnlichen Einschränkungen zu rechnen ist. In der Baustelle und auf den Umleitungsstrecken gilt vorübergehend Tempo 30. Etliche Halteverbotszonen wurden eingerichtet.

Zahlreiche Kritik

Nachdem Woschei bei Facebook auf die Sperrungen hinwies, erhielt er zahlreiche kritische Kommentare. "Wie kann man 2 so massive und lange Maßnahmen parallel planen?", fragte ein Nutzer. Antwort des Bürgermeisters: "Die Überschneidung der beiden Sperrungen / Teilsperrungen von mehreren Wochen ließ sich leider nicht anders darstellen, da verschiedene Akteure (Bau von Bushaltestellen, Netzbetreiber, Gehweg-Pflasterung etc.) unter einen Hut zu bringen waren." Er bitte um Verständnis. "Mir ist wichtig, dass unsere Infrastruktur wieder auf Stand gebracht wird. Das ist eine große Herausforderung, weil meines Erachtens in den vergangenen Jahren zu wenig passiert ist."

Sorge um die Sicherheit

Doch eine Leserin bemerkt: "Wie soll man denn da Verständnis haben, wenn über all durch Baustellen Stau ist, Buse zu spät kommen und mit dem Fahrrad nicht mehr richtig durch kommt, da die Autofahrer keine Rücksicht nehmen." Andere Bürger sorgen sich um die Sicherheit auf den Umleitungsstrecken. So liegen am Ossenpadd die Grundschule Birkenallee und die Kita unterm Kirchturm. Eine Leserin fordert, im Ossenpadd beidseitig Blitzer aufzustellen. Eine andere Bürgerin kritisiert, dass sich der Verkehr nun durch die Innenstadt über den Großen Sand und die Wassermühlenstraße wälzt. Woschei bedauert die Situation und weist darauf hin, dass die Umleitung aber anders ausgeschildert ist: im großen Bogen um die Innenstadt herum über die Lohe, Reuterstraße, Schanzenstraße, Jahnstraße, Heinrich-Schröder-Straße und Bahnstraße.

Änderungen im Busverkehr

Die Baustelle im Tornescher Weg beeinträchtigt auch den Busverkehr: Die Linie 6661 Richtung Tornesch hält weder in der Alsenstraße noch im Ossenpadd oder im Fourniermühlenweg. Dafür fährt aber die Linie X66 die Haltestelle Fourniermühlenweg an. Ersatzhaltestellen sind im Ossenpadd gegenüber der Grundschule Birkenallee und im Tornescher Weg in Höhe der Hausnummern 62 und 64 (in der Nähe der Einmündung Ossenpadd) eingerichtet.

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