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Großer Andrang bei Eröffnung des Elmshorner Lichtermarkts

Zauberhafter Engelsflug und ein bisschen Schnee

Eine Luftakrobatin tanzte im Engelskostüm am Himmel über Elmshorn, gehalten von fast unsichtbaren Seilen am Haken eines Krans. (Foto: Frank)

Elmshorn (jhf) Wenige Stunden vor der feierlichen Eröffnung des Elmshorner Lichtermarkts regnete es noch. Die Generalprobe des Engelsflugs erfolgte deshalb ohne Luftakrobatin. Nur das Geschirr, in das die Darstellerin später eingespannt werden sollte, hing am Haken des großen Krans auf dem Alten Markt. „Wir wollen nicht, dass sich der Engel erkältet“, erläuterte Manuela Kase, Geschäftsführerin des Stadtmarketing Elmshorn.

Impressionen von der Eröffnung des Lichtermarkts

Doch kurz vor 18 Uhr verwandelte sich der Regen in leise rieselnden Schnee. Die Menschen drängten sich dicht an dicht auf dem Alten Markt vor dem Tannenbaum und schauten fasziniert zu, wie ein tanzender Engel über ihren Köpfen herabschwebte – gehalten von fast unsichbaren Seilen. „Endlich geht es wieder los. Es ist wieder ein ganz besonderer Blick, diesen Platz so voll zu sehen“, sagte Marc Ramelow, Vorsitzender des Stadtmarketings, bevor die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet wurde.

Begeisterte Kinder

Polina Schierling und ihre fünfjährige Tochter Diana bestaunten den Engelsflug zum ersten Mal. „Gerade für die Kinder ist es beeindruckend – aber kalt“, stellte die 29-Jährige fest. Als die achtjährige Alexia den Engel herabschweben sah, ging ihr ein Gedanke durch den Kopf: „Ich dachte, dass er zu uns kommt.“ Ebenso gut wie der Engel gefiel ihr der große geschmückte Tannenbaum, den Ehepaar Hanne und Jürgen Kiersch aus Elmshorn gespendet hatte. Er stand bis vor Kurzem noch in ihrem Garten. Alexias Mutter Evgeniya Nowotorzin zeigte sich begeistert von dem Spektakel: „Elmshorn hat abgesehen von Hamburg den besten Weihnachtsmarkt.“ Die Hütten und die Atmosphäre gefielen ihr sehr gut.

Leckereien und Nostalgie

Auf dem Lichtermarkt gibt es in neun Hütten süße und herzhafte Leckereien. Für Kinder wird eine Polarhütte mit Eisbärenfiguren, Santas Gute Stube, ein nostalgisches Karussell und eine offene Krippe geboten. Der Lichtermarkt bleibt bis 24. Dezember geöffnet, das Stadtwerke Eisvergnügen auf dem Holstenplatz am Bahnhof bis 7. Januar.

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