Lichtermarkt: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene

Auf dem Elmshorner Weihnachtsmarkt gilt die 2G-Regel

Die Buden des Elmshorner Weihnachtsmarkts stehen hinter Bauzäunen. Es soll an jedem Ende der Zeile einen Zugang und Einlasskontrollen geben. (Foto: Jan-Hendrik Frank)

Elmshorn (jhf) Der Elmshorner Lichtermarkt auf dem Alten Markt ist eingezäunt worden. Er soll am Montag, 22. November, eröffnet werden und bis 24. Dezember dauern. Aufgrund zunehmender Corona-Infektionen sollen nur Geimpfte und Genesene Zutritt erhalten. Stadtmarketing-Chefin Manuela Kase plant Einlasskontrollen. „Jeder muss seinen Impf- oder Genesenenausweis und den Personalausweis zeigen“, sagt sie. Die Besucher sollen Bändchen erhalten, damit sie sich nicht nach jedem Toilettengang wieder neu ausweisen müssen. Auch auf der Eisbahn auf dem Holstenplatz und in den angrenzenden Zelten gilt die 2G-Regel.

Land empfiehlt 2G bei Außenverstaltungen mit Gedränge

Das Stadtmarketing folgt damit einer Empfehlung des Landes. Ab Montag, 22. November, soll eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung gelten. Die Regierungssprecher kündigten an, dass Kommunen für Veranstaltungen im Außenbereich Hygienekonzepte erstellen und Risikobewertungen vornehmen sollen. Die Empfehlung lautet: Auf Arealen mit Gedränge sollte die 2G-Regel gelten.

Geschäftseingänge außerhalb des eingezäunten Bereichs

Manuela Kase betont: „Wir wollen das fördern, was das Land empfiehlt: das Corona-Virus einzudämmen und Ungeimpfte dazu zu bringen, sich impfen zu lassen.“ Die Eingänge zu den Geschäften liegen allesamt außerhalb des eingezäunten Bereichs, damit Kunden die Läden auch ohne Impf- oder Genesenennachweis betreten können. Aus diesem Grund wurden zwei Verkaufsbuden, die an einer besonders engen Stelle mit der Rückseite an dem C&A-Gebäude standen, umgesetzt. Die Lichtermarkt beginnt nun auf dem Alten Markt an der Einmündung zur Straße Damm. Dort stehen die Hütten in zwei Reihen einander gegenüber. Im späteren Verlauf bilden sie bis zu der Eisdiele vor der Marktpassage nur eine Reihe. An beiden Ende der Flaniermeile gibt es Zugänge, an denen Einlasskontrollen geplant sind. Zudem werden Fluchtwege angelegt.

Stadtmarketing sucht Personal für Einlasskontrollen

Die Entscheidung zur Einzäunung des Lichtermarkts erfolgte kurzfristig am Donnerstag. „Es hat uns alle im Land überrascht“, berichtet Kase. Sie stimmte sich mit dem Flächenmanagement der Stadt, der Polizei und der Feuerwehr ab. Eine der vielen Herausforderungen besteht darin, bis Montag Personal für die Einlasskontrollen zu finden.

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