"Mit dem Rad zur Arbeit": Fast 100 Teilnehmer im Kreis Pinneberg

Positives Fazit einer landesweiten Aktion

Für viele im Homeoffice Tätige ist Fahrradfahren ein wichtiger körperlicher Ausgleich geworden, der sich positiv bei der Arbeit und der persönlichen Fitness bemerkbar macht. (Foto: AOK/hfr)

Kreis Pinneberg (em) Seit mehr als 20 Jahren heißt es im Sommer "Mit dem Rad zur Arbeit". Die Organisatoren vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Schleswig-Holstein (ADFC SH) und der AOK NordWest unter der Schirmherrschaft des Landes-Verkehrsministeriums zogen für das vergangene Jahr eine positive Bilanz. Demnach beteiligten sich im Kreis Pinneberg 98 Radbegeisterte daran, die insgesamt rund 15.000 Kilometer zurücklegten.

Teilnahme auch vom Homeoffice aus möglich

Erneut konnten auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice teilnehmen. „Viele Menschen im Kreis Pinneberg haben das Fahrrad in den Alltag integriert. Und mit dem regelmäßigen Tritt in die Pedale ihre Fitness gesteigert, den Spritverbrauch gesenkt und die Umwelt entlastet. Für viele im Homeoffice Tätige ist Fahrradfahren ein wichtiger körperlicher Ausgleich geworden, der sich auch positiv bei der Arbeit bemerkbar macht“, sagte AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

ADFC: Arbeitgeber sollen in Abstellanlagen und Umkleiden investieren

Das ist das Motto für alle Menschen im Kreis Pinneberg bei der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit": Vor Arbeitsbeginn, zwischendurch oder nach Feierabend etwas für die eigene Gesundheit tun. Die ADFC SH-Landesvorsitzende Stephanie Meyer sagte: „Gestiegene Benzinpreise und ein günstiger ÖPNV könnten für weitere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Anstoß für ihre ‚persönliche Verkehrswende‘ sein, so dass sie in 2023 ihren Arbeitsplatz im Umweltverbund mit Fahrrad und ÖPNV erreichen - und dabei noch etwas für ihre Gesundheit tun. Auch Arbeitgeber können sehr viel dazu beitragen, dass ihr Personal gern mit dem Rad zur Arbeit kommt, zum Beispiel durch komfortable Abstellanlagen oder auch Umkleidemöglichkeiten“.

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