Vergangenheit wichtig für die Zukunft

Kreis Pinneberg will Erinnerungskultur stärken

In Berlin erinnert das im Mai 2005 eröffnete zentrale Holocaust-Mahnmal an Gräuel der NS-Zeit. Im Kreis Pinneberg lädt die SPD jetzt zu einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen ein. (Foto: pixabay)

Kreis Pinneberg (rs) Der Kreis Pinneberg strebt ein Entwicklungskonzept für die Erinnerungskultur des Kreises Pinneberg an. Der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, die Auseinandersetzung mit dem Postkolonialismus und das Erstarken antidemokratischer  Entwicklungen fordern die deutsche Erinnerungskultur genauso heraus wie der fortschreitende Verlust von Zeitzeugen und die kommunikative Digitalisierung. 

Der Kreis Pinneberg hat dazu die Historiker Prof. Dr. Manfred Grieger und Dr. Marcel Glaser beauftragt, bis Ende 2022  der Kreispolitik ein Konzept zu diesen Fragen  mit verschiedenen Maßnahmen und Projektideen vorzulegen. 

Das Kulturforum der Kreis Pinneberger SPD will sich an dieser Diskussion beteiligen. Der bürgeroffene Kreis hat deshalb für Dienstag, 27. September, für 19 Uhr in die KZ –Gedenkstätte Kaltenkirchen an der B4 bei Springhirsch eingeladen. Mit dabei: Prof Grieger als Projektleiter. Für alle Interessierten wird bereits um 18 Uhr Mark Czichy als Leiter  die KZ-Gedenkstätte vor Ort vorstellen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Interessierte sind zu dieser bürgeroffenen Veranstaltung ausdrücklich eingeladen. 

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