Elmshorn (jhf) Die AlsterFood GmbH versorgt ab dem Schuljahr 2026/2027 die vier weiterführenden Schulen und die sechs Grundschulen in Elmshorn mit Mittagessen. Das Unternehmen ist in der Stadt bereits bekannt. Es sorgt seit dem Schuljahr 2022/2023 für die Verpflegung an mehreren Einrichtungen wie der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule und der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE), seit dem Schuljahr 2023/2024 auch an der Klaus-Groth-Schule Tornesch (KGST). "Mit dem Ausbau der Ganztagsangebote wird die Schulverpflegung noch wichtiger", betont Erster Stadtrat Michael Leeske. In der KGSE werden die Mahlzeiten auch künftig frisch in der Produktionsküche zubereitet.
“Durch die gemeinsame Ausschreibung aller Standorte konnte die Stadt ein wirtschaftlich und qualitativ überzeugendes Ergebnis erzielen”, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Das Verpflegungskonzept orientiert sich an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und setzt auf einen hohen Anteil frischer sowie möglichst regionaler Lebensmittel. “Unser Ziel ist es, möglichst viele Kinder mit einem hochwertigen und nahrhaften Essen zu erreichen. Dabei darf die Teilnahme nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Deshalb wollen wir umfassend über die Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Bildungs- und Teilhabepaket informieren”, sagt Leeske. Anspruchsberechtigte Kinder können über das Bildungs- und Teilhabepaket kostenfrei am gemeinschaftlichen Mittagessen teilnehmen.
Stadt und Caterer waren sich einig, dass die Erfahrungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler, der Eltern sowie der Lehrkräfte bei der Gestaltung des Angebotes berücksichtigt werden sollen. Dafür sind regelmäßige Gespräche mit den Schulen und den Ganztagsbetreuungen vorgesehen. Rückmeldungen zu den Speiseplänen, den Abläufen und der Akzeptanz des Essens sollen unmittelbar in die weitere Planung einfließen.
Daniel Faron, Amtsleiter des Amtes für Kinder, Jugend, Schule und Sport, sagt: „Die Mittagessenversorgung an Schulen ist ein sensibler Bereich, den Eltern zu Recht genau verfolgen. Qualität, Geschmack und ein vertretbarer Preis müssen zusammenpassen. Durch die gemeinsame Ausschreibung aller betroffenen Schulen konnten wir ein größeres Leistungsvolumen bündeln und dadurch sehr gute Konditionen erreichen. Mein besonderer Dank gilt Anke Bokelmann-Janssen und Daniel Liedtke, die das anspruchsvolle Ausschreibungsverfahren mit großer Sorgfalt und hohem Einsatz durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen haben.“
Gegenüber den bisherigen Konditionen konnten günstigere vertragliche Essenspreise erzielt werden. Zugleich legt AlsterFood nach eigenen Angaben besonderen Wert auf Frische, Nachhaltigkeit und Regionalität. Das für Elmshorn vorgelegte Konzept sieht einen Anteil von mindestens 50 Prozent regionalen Produkten und mindestens 70 Prozent frischen Lebensmitteln vor. Der Einkauf soll bevorzugt über Lieferstrukturen aus Norddeutschland erfolgen.
In den kommenden Monaten wollen Stadt, Schulen und Caterer gemeinsam daran arbeiten, das Angebot weiterzuentwickeln und die Zahl der teilnehmenden Kinder zu erhöhen. Ziel ist eine verlässliche, ausgewogene und schmackhafte Mittagsverpflegung, die von den Schülerinnen und Schülern gerne angenommen wird.