Klein Offenseth-Sparrieshoop (rs) „In Hamburg gibt es Fischotter“, freut sich Stationsleiter Christian Erdmann vom Wildtier- und Artenschutzzentrum. Einen handfesten Beweis lieferte jetzt ein trauriges Ereignis: Spaziergänger fanden am 9. Juli den kleinen „Harald“ am Överlgönner See. „Über das Tierheim in der Süderstraße kam der kleine dehydrierte Fischotter zu uns“, berichtet Erdmann. Mit 970 Gramm sollte der Otter noch im Bau liegen. Aber „Harald“ ist länger nicht gesäugt worden. Vermutlich ist das Muttertier überfahren oder von einem Hund verjagt oder sogar getötet worden, mutmaßt Erdmann.
Im Wildtier- und Artenschutzzentrum im Kreis Pinneberg werden gerade vier Fischotterwaisen großgezogen. Ein fünfter kommt bald aus Sachsen.
„Wichtig für eine spätere Auswilderung ist, dass die Findelotter nicht alleine aufgezogen werden. Sie werden dann sehr zahm und können nur schwer ausgewildert werden“, erklärt der Leiter des Wildtier-und Artenschutzzentrums.
Wer könnte „Harald“ widerstehen?
Zurück
zu den aktuellen Ausgaben
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei der Aktivierung des Magazins eine Verbindung zum Anbieter Yumpu aufgebaut wird und Daten übermittelt werden.
Beim aktivieren des Elements werden Daten an Facebook übertragen.