Wedel (rs) Das ist hart für betroffene Bürger: Am Sonntag, 11. Januar, entschärft der Kampfmittelräumdienst vom Landeskriminalamt Schleswig-Holstein eine Fliegerbombe im Wedeler Industriegebiet. Anwohner aus etwa 6000 Haushalten, die innerhalb des Gefahrenbereichs liegen, müssen am Sonntag ihre Wohnungen und Häuser bis spätestens 11 Uhr verlassen haben.
Nach Auswertung von Luftbildern und gezielter Absuche des Hinweispunktes identifizierte der Kampfmittelräumdienst SH eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit Kopf- und Heckzünder. Für die Sicherheit der Bevölkerung wurde ein Gefahrenbereich im Radius von ungefähr 1000 Metern um die Fundstelle festgelegt. Die Polizei wird entsprechende Straßensperrungen an den Grenzen des Evakuierungsgebietes einrichten und kontrollieren, ob sich unberechtigte Personen im Gefahrenbereich aufhalten. Sobald sichergestellt ist, dass sich keine Unberechtigten mehr innerhalb der Sperrungen befinden, werden die Entschärfungsmaßnahmen beginnen.
Die Stadt Wedel hat von Freitag bis Sonntag zu den Zeiten von 8 bis 17 Uhr ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 04103 707 8000 eingerichtet. Zudem steht am Sonntag ab 9 Uhr eine Ersatzunterkunft in der Mensa der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule zur Verfügung. Weitere Informationen werden von der Stadt Wedel unter dem Link www.wedel.de/rathaus-politik/newsdetail/bombenentschaerfung-am-11-januar mitgeteilt. Der Einsatz wird voraussichtlich mehrere Stunden dauern.