Uetersen (jhf) Die Uetersener Grünen stehen geschlossen hinter Bürgermeister Dirk Woschei (SPD). Bei einer Versammlung des Ortsverbands am 1. September sprachen sich die Mitglieder einstimmig für seine Wiederwahl aus. Zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 27. September, treten außer dem Amtsinhaber auch Baris Karabacak (CDU) und Marvin Schöpp (parteilos) an.
Grüne: Sehr zufrieden mit Woscheis Arbeit
„Wir empfehlen allen wahlberechtigten Uetersener*innen: Woschei wählen“, berichtet Oliver Lorentzen, Sprecher des Ortsvorstand. Er begründet das Votum: „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit, dem wertschätzenden und alles im Blick habenden Führungsstil des Amtsinhabers. Das ist auch der Grund, warum wir nicht mit einer oder einem eigenen Kandidat*in ins Rennen um das Bürgermeisteramt gegangen sind." Co-Sprecherin Katrin Stange ergänzt: „Dirk Woschei kennt die Aufgaben, Handlungsmöglichkeiten und auch die Grenzen eines Verwaltungschefs. Er hört zu, wertschätzt die Meinung seines Gegenübers auch, wenn er sie nicht teilt oder ihn die Argumente nicht überzeugen. Und er geht sehr souverän konstruktiv mit Kritik um - selbst bei persönlichen Angriffen, zu denen es leider auch immer wieder im Rahmen der Ausschuss-Sitzungen kommt. Außerdem ist er ein emsiger Kümmerer und zuverlässiger Netzwerker.“
Ergebnisse von Woscheis Amtszeit
Aus Sicht der Grünen sind viele Ergebnisse von Woscheis Arbeit während der vergangenen sechs Jahre deutlich sichtbar: zum Beispiel die kontinuierliche Sanierung der Rad- und Gehwege im Stadtgebiet, der Wiederaufbau der heruntergebrannten Museumsscheune, der Anbau am Ludwig-Meyn-Gymnasium (LMG) und der Umbau des ehemaligen Jugendzentrums zur Kita am Rosarium. „Dabei ist ein gewichtiger Punkt, dass die Kommunen nach wie vor nicht auskömmlich mit den Finanzmitteln ausgestattet werden, die sie zur Umsetzung all ihrer Pflichtaufgaben eigentlich benötigten“, so Stange. „Da der Haushalt der Landesregierung ebenfalls knapp ist, muss hier die Bundesregierung endlich ihrer Hausaufgaben machen, etwa die Einnahmen aus der Umsatzsteuer fairer verteilen.“
Wunsch: Woschei soll seine Erfolge mehr in die Öffentlichkeit rücken
Einziger Kritikpunkt am amtierenden Bürgermeister: „Tue Gutes und rede darüber!“, ermutigt Lorentzen. „Dirk Woschei ist keiner, der sich gern selbst ins Rampenlicht schiebt. Wir genauso wie viele der
Bürgerinnen und Bürger wünschen uns aber, noch mehr Öffentlichkeit für die positive Arbeit und Austausch mit den hier lebenden Menschen.“
Ortsverband wächst
Nach den zwei Einstrittswelle im Jahr 2024 und Anfang 2025 hat der Ortsverband Uetersen, der auch Heidgraben und Neuendeich umfasst, mittlerweile 54 Mitglieder, von denen sich zehn in der Ratsfraktion engagieren.