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Busanbindung: CDU fordert Kreis zum Handeln auf

Erreichbarkeit des Heinrich Hertz Gewerbepark „keine freiwillige Komfortzone“

75 Unternehmen, 2000 Beschäftigte und Besucher täglich: Elmshorns Heinrich Hertz Gewerbepark ist längst zu einem wichtigen Standort für Wirtschaft und Dienstleistung geworden. (Foto: Strandmann)

Elmshorn (rs) Die Elmshorner CDU-Fraktion verliert die Geduld: Sie fordert den Kreis Pinneberg mit Nachdruck auf, die Busanbindung des Heinrich Hertz Gewerbeparks endlich zu realisieren. Der Schritt sei überfällig.
Trotz klarer Bedarfe und wiederholter Hinweise aus Elmshorn habe der Kreis bislang keine Entscheidung getroffen, um den neuen Gewerbepark an den öffentlichen Nahverkehr anzuschließen. Fraktionsvorsitzender Immo Neufeldt: „Der Kreis Pinneberg profitiert über die Kreisumlage direkt von Elmshorns wirtschaftlicher Stärke. Im kommenden Jahr steigt die Umlage wegen der guten Wirtschaftskraft von Elmshorn um rund 1,4 Millionen Euro. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die überschaubaren jährlichen Mehrkosten einer Buslinie von etwa 165.000 Euro weiterhin als Hinderungsgrund angeführt werden. Wer von Elmshorns wirtschaftlicher Entwicklung profitiert, muss auch in die dafür notwendige Infrastruktur investieren.“
Der Heinrich Hertz Gewerbepark habe sich zu einem zentralen Wirtschafts- und Versorgungsstandort entwickelt. Mehr als 75 Unternehmen hätten sich dort angesiedelt, täglich kämen etwa 2.000 Menschen zum Arbeiten, zu medizinischen Behandlungen, zu Dienstleistungen oder in die Kinderbetreuung dorthin.
„Eine Buslinie ist hier keine freiwillige Komfortmaßnahme“, so Neufeldt weiter. „Sie ist ein elementarer Bestandteil moderner Daseinsvorsorge. Sie stärkt die Unternehmen, erleichtert die Fachkräftegewinnung und verbessert die Erreichbarkeit für alle Nutzerinnen und Nutzer.“
Die CDU Elmshorn sieht die Busanbindung als aktiven Beitrag zur Wirtschaftsförderung und zum Umweltschutz. Eine funktionierende ÖPNV-Anbindung reduziere den Individualverkehr, entlaste die Straßen und zahle direkt auf die Klimaschutzziele des Kreises ein. Zudem sei das Gelände bereits ein ökologisches Vorzeige-Projekt. Ohne neue Flächen zu versiegeln, sei aus einer ehemaligen Bundespost-Immobilie ein moderner Gewerbepark geworden. Die CDU Fraktion Elmshorn fordert die Kreispolitik daher unmissverständlich auf: „Der Kreis muss jetzt handeln. Die Buslinie zum Heinrich Hertz Gewerbepark darf nicht länger verschoben werden. Elmshorn hat seinen Teil zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen – nun ist der Kreis in der Pflicht, die notwendige Infrastruktur bereitzustellen.“

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