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Das ist Elmshorns neuer Supersauger

Elektrisch, handlich, kompakt: Mit diesem Gerät reinigt die Stadt ihre Straßen, wenn viele noch schlafen

Malte Schmidt, Leiter des Elmshorner Baubetriebshofs, präsentiert den neuen Supersauger: Das Gerät ist mit einem Saugrüssel für Müll sowie einem kleinen Hochdruckreiniger ausgestattet. (Foto: Frank)

Elmshorn (jhf) Supernormal: Der neue Supersauger der Stadt Elmshorn schlürft den Müll auf der Straße so leise weg, dass man sich nebenher in normaler Lautstärke unterhalten kann. Die Mitarbeitenden des Baubetriebshofs können die Stadt damit reinigen, wenn andere Bürger noch schlafen. „Ab 5 Uhr – kein Problem“, sagt Leiter Malte Schmidt. Laubbläser setzt sein Team aus Rücksicht auf den Schlaf der Mitmenschen dagegen frühestens ab 7 Uhr ein.

Hochdruckreiniger für Aschenbecher

Der Supersauger kostet ungefähr das 100-Fache eines Staubsaugers für die Wohnung: Die Stadt kaufte ihn Ende 2025 für 25.000 Euro. Während des harten Winters stand er in der Garage, kommt aber inzwischen zum Einsatz. Da das Fahrzeug mit einem Elektromotor ausgestattet ist, kann ein Kollege oder eine Kollegin es mit einer Hand hinter sich herziehen und mit der anderen Hand den Saugrüssel führen. Außerdem ist das etwa Schubkarren-lange Gerät mit einem Hochdruckreiniger ausgestattet, mit dem sich bequem Mülleimer oder Aschenbecher ausspülen lassen.

Ziel: Personal effektiver einsetzen

Schmidt hofft, dass die Stadt noch mehr Supersauger kauft. „Dann könnte man sie auf einen Lkw laden, die Bediener irgendwo in der Stadt absetzen, damit sie auf dem Rückweg zum Bauhof alles sauber machen“, sagt Schmidt. Bereits mit zwei Supersaugern könnte er bei der Reinigung der Königstraße sein Personal effektiver einsetzen. Bisher braucht er dafür drei Männer oder Frauen: Zwei gehen mit Laubbläsern an den Hauswänden entlang und pusten den Müll in die Mitte. Der dritte Kollege folgt mit Kehrmaschine, die den Unrat einsaugt. Künftig könnten zwei Mitarbeiter den Job mit jeweils einem Müllsauger erledigen. Da diese so leise sind, könnten sie sogar tagsüber in der Kö eingesetzt werden, ohne dass die Geräusche stören.

Übrigens würde jedes weitere Gerät nur 20.000 Euro kosten, denn in dem Preis von 25.000 Euro war auch ein Reinigungsgerät für den Filter im Wert von 5.000 Euro enthalten. Davon braucht die Stadt nur einen.

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