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Gerrit Gronau dreht Detektiv-Kurzfilm

34-jähriger Uetersener knüpft an Spiegel-Bestseller „Ist Oma noch zu retten?“ an

Planen einen Low-Budget-Film, mit dem sie den Nachwuchs vor und hinter der Kamera fördern wollen: Produzent Gerrit Gronau (links), Regisseur Jonas Riemer und Kamerafrau Lena Krenz suchen Unterstützer. (Foto: Gronau)

Uetersen/Potsdam (jhf) Autorin Marie Hüttner landete 2023 mit ihrem Kinderbuch-Debüt „Ist Oma noch zu retten?“ auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch die Fortsetzung „Mitternachtsdiebe“ wurde zum Erfolg. Nun will die 37-Jährige ihre Hauptfiguren Pia und Pepe auf die Leinwand bringen.

Gerrit Gronau produziert den Streifen

Zusammen mit dem Regisseur Jonas Riemer plant sie den 15-minütigen Kurzfilm „Das Aurelia Geheimnis“. Als Produzenten gewann das Duo den aus Uetersen stammenden Filmemacher Gerrit Gronau. 2011 absolvierte er das Abitur am Ludwig-Meyn-Gymnasium. Seine ersten Streifen drehte er in der Rosenstadt. An der Film-universität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam studierte er Film- und Fernsehproduktion. Der 34-Jährige freut sich auf das neue Projekt: „Wir haben ein paar tolle Leute um uns versammelt, die wir zum Teil noch aus unserer Zeit an der Filmuniversität kannten.“

Ein Fall für Pia und Pepe

Das Casting läuft. Die Geschichte steht: Auf obskure Weise verschwindet in einem Eiscafé das Kult-Autogramm der Legende Aurelia. Ein Fall für Pia und Pepe, deren Ermittlungen aber äußerst skurril verlaufen. Gedreht werden soll in den Herbstferien. Der Streifen richtet sich nicht nur an ein junges Publikum, sondern soll auch dem Film-Nachwuchs eine Bühne bieten. „Wir haben viele Newcomer dabei, denn das Projekt soll auch jungen und angehenden Filmschaffenden (wie ich es damals in Uetersen war) vor und hinter der Kamera helfen, erste Schritte in der Filmbranche zu machen“, erläutert Gronau. Er arbeitet mit dem interdisziplinären Kunstverein Potsdam Schranke zusammen, der unter anderem nicht-kommerzielle Filmprojekte organisiert.

Ein Low-Budget-Projekt

Auch „Das Aurelia Geheimnis“ ist als Low-Budget-Film mit gemeinnützigem Anspruch geplant. Niemand im Team wird bezahlt. Kosten fallen aber für die Miete von Technik, den Transport der Ausstattung, die Beförderung der Mitwirkenden, deren Verpflegung, Lizenzen und mehr an. Da Förderanträge nicht bewillig wurden, bittet Gronau um Unterstützung über die Crowdfunding-Plattform der Berliner Volksbank: www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/das-aurelia-geheimnis Die Produktion soll Ende 2027 abgeschlossen sein. Anschließend will das Team den Streifen auf Filmfestivals mit Fokus auf Kinder und Familien und im Uetersener Burg-Kino zeigen.

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