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Hafenfest: „Es war knackig voll, mehr ging nicht“

Polizei erwischt aber dubiose Clowns

Die Massen schoben sich über die Festmeile am Südufer des Elmshorner Hafens. (Fotos: Ulf Marek)

Die Polizei patroullierte mit großer Präsenz auf dem Hafenfest. (Foto: Ulf Marek)

Elmshorn (jhf) Aus Sicht eines Polizeisprechers verlief das Elmshorner Hafenfest „verhältnismäßig ruhig“. Allerdings wurde einem Standbetreiber beim Abbau am Sonntag gegen 18.15 Uhr die Kasse mit den Einnahmen von Sonnabend und Sonntag gestohlen. Der Dieb erbeutete aus dem geöffneten Fahrzeug zwischen Wedenkamp und Probstendamm mehrere tausend Euro.

Clowns begehen Taschendiebstähle

Einer Schaustellerin fielen am Sonntag gegen 12.30 Uhr zwei Clowns auf. Diese verteilten Ballons und begingen dabei Taschendiebstähle. Die Schaustellerin rief die Polizei, die die Personalien der Clowns aufnahm: eine 21-jährige Frau und ein 27 Jahre alter Mann. Angezeigt wurde zudem ein 31-Jähriger, der in der Nacht zu Sonntag gegen Mitternacht vor der Bühne am Südufer eine tanzende 16-Jährige von hinten umarmte und ihr an die Brüste fasste.

E-Scooter-Fahrer verletzt Besucher

Ein Unbekannter soll am Sonnabend zwei Jugendliche mit Pfefferspray besprüht haben, als sie an der historischen Dampfmaschine saßen und das Feuerwerk beobachteten. Der Täter floh. Angezeigt wurde ein E-Scooter-Fahrer, der unter Cannabis-Einfluss durch die Menge raste und dabei einen Bürger verletzte. Nicht zuletzt erteilte die Polizei einigen Streithähnen Platzverweise. Zudem erwischte sie zwei Autofahrer mit Alkohol am Steuer und einen ohne Führschein. Ein Passant trug ein Besteckmesser bei sich.

Veranstalter zufrieden mit Besucherstrom

Insgesamt zog der Verkehrs- und Bürgerverein aber eine positive Bilanz. Trotz teils starker Regenfälle habe die Florawoche mit dem Hafenfest als Höhepunkt die Massen angezogen. „Der Besucherstrom am Sonnabend war gut. Es war knackig voll, mehr ging nicht“, bilanzierte Jürgen Schumann, stellvertretender Vorsitzender des Verkehrs- und Bürgervereins Elmshorn (VBV).

Kurzzeitig Hochwasser auf dem Südufer

Die starken Regenfälle am Freitag überschatteten den Auftakt. Auf dem Südufer stand kurz Hochwasser. Oberbürgermeister Erik Sachse habe Mühe gehabt, das Festgelände zu erreichten, berichtete Janina Steinke vom VBV. Die Künstler mussten aus ihrem Pavillon in das Still- und Wickelzelt des DLRG umziehen. Auf den Bühnen habe aber alles geklappt. „Der DJ hat die Leute wirklich abgeholt. Es wurde bis spät in die Nacht getanzt“, so Steinke. Allerdings wurde das Feuerwerk wegen schlechter Wetteraussichten um etwa 15 Minuten nach vorn verlegt.

VBV: Das Konzept ist aufgegangen

Noch vor Monaten hatte der Verein gezweifelt, ob er in der Lage ist, das Fest wieder auszurichten. Doch dann erhielt er viel Unterstützung. So stellte der VBV die Live-Musik für die Bühne am Südufer zusammen mit dem Apollo Kultur Verein zusammen. Die Apollo-Chillout-Lounge am Nordufer sei super angenommen worden, berichtete Schumann. „Das wird sicher nicht das letzte Mal sein“, versicherte er. Ingesamt habe er nur Positives gehört.

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