Uetersen (jhf) Der Wahlkampf hat begonnen. Nachdem Bürgermeister Dirk Woschei (SPD) seine Kandidatur für die Uetersener Bürgermeisterwahl am 27. September erklärte, kontert Herausforderer Baris Karabacak (CDU). „Wer eine zweite Amtszeit mit Themen wie bezahlbarem Wohnraum, einer attraktiven Innenstadt, Kinderbetreuung oder der Entwicklung der Feldmühle begründet, muss sich auch der Frage stellen, warum diese Ziele trotz einer vollständigen Amtszeit heute noch immer auf der To-do-Liste stehen“, sagt Karabacak und betont: "Sechs weitere Jahre Stillstand kann sich Uetersen nicht leisten."
Karabacak fordert kommunalen Sicherheitsdienst
Die Verantwortung für den Verlust mehrerer Unternehmen in Uetersen sieht er bei Woschei. „Die Wirtschaftsförderung ist in Uetersen Chefsache.“ Karabacak berichtet, dass Bürgerinnen und Bürger sich vor allem abends an bestimmten Orten nicht mehr sicher fühlen. Er strebe daher ein „umfassendes Sicherheitskonzept“ samt Beleuchtung an dunklen Orten und Einführung eines kommunalen Sicherheitsdienstes an.
“Uetersen besitzt mehr Potenzial”
Karabacak fordet mehr Angebote für die Jugend und mehr bezahlbaren Wohnraum. „Ich bin überzeugt, dass Uetersen mehr Potenzial besitzt, als in den vergangenen Jahren genutzt wurde. Unsere Stadt braucht neuen Schwung, neue Ideen und eine Führung, die Herausforderungen nicht nur beschreibt, sondern konsequent anpackt.“
“Ich bin gekommen, um zu bleiben”
Deshalb kandidiere er. Karabacak war bereits vor sechs Jahren zur Bürgermeisterwahl angetreten, unterlag Woschei aber in der Stichwahl. Der Slogan des Herausforderers lautete: „Ich bin gekommen, um zu bleiben.“ Nach Kritik trat Karabacak im Januar als Bürgervorsteher zurück.