Klein Offenseth-Sparrieshoop (jhf) Gute Nachricht für Autofahrer, Radler und Fußgänger: Das Land will den für Radfahrende gesperrten Weg an der Rosenstraße im Sommer innerhalb von etwa drei Wochen sanieren. Die CDU-Landtagsabgeordnete Birte Glißmann berichtete, dass sie diese Auskunft aus dem Kieler Verkehrsministerium schriftlich erhielt. Damit zeichnet sich ein Ende der provisorischen Regelung ab. Radfahrende dürfen den Weg seit 12. November nicht mehr nutzen, da die wassergebundene Oberfläche stark aufgeweicht ist. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) warnte davor, dass der Weg daher nicht mehr sicher sei. Radler müssen seither auf die Straße ausweichen, auf der deshalb provisorisch Tempo 30 eingeführt wurde. Viele Autofahrer zeigen sich genervt, da damit der Verkehr auf einer wichtigen Durchgangsstraße eingeschränkt wird.
Unklar bleibt, wann genau der LBV anrückt, um die Bauarbeiten vorzunehmen. Glißmann hofft, dass die Arbeiten vor dem Ende der Sommerferien abgeschlossen werden, da viele Schülerinnen und Schüler den Weg nutzen. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, trat vor zwei bis drei Jahren bereits ein ähnliches Schadensbild auf. Damals stellte die Straßenmeisterei Itzehoe den Weg in Eigenregie wieder her. Allerdings weichte die Oberfläche inzwischen an anderen Stellen auf. Daher plant diesmal das Verkehrsministerium eine Instandsetzung der Oberfläche auf einer Länge von 650 Metern. Das Ziel ist, wiederkehrende Schäden dieser Art künftig zu vermeiden und eine dauerhafte Lösung für Radfahrende zu schaffen. Die Behörde beauftragte dazu ein Ingenieurbüro, das am 11. Februar die Lage vor Ort sichtete. Es legte am 23. Februar ein Angebot vor und erhielt in der ersten Märzwoche den Auftrag zur Sanierung. Geplant sind zwei Wochen Bauarbeiten und eine Woche, in der die wassergebundene Wegedecke durchtrocknen soll, um eine gute Festigkeit, Stabilität und Langlebigkeit zu erreichen.
Sören Hamann, dessen Unternehmen hamann - alles in holz, neben der Rosenstraße liegt, hatte sich intensiv für eine schnelle Sanierung eingesetzt. Da er allerdings keine Antwort vom LBV erhalten hatte, schaltete er den CDU-Bundestagsabgeordneten Daniel Kölbl ein, der immerhin eine mündliche Auskunft erhielt. Glißmann gelang es dann, eine schriftliche Zusage der Sanierung zu bekommen.