Uetersen (jhf) Neben Amtsinhaber Dirk Woschei (SPD) und Herausforderer Baris Karabacak (CDU) will auch Marvin Schöpp (parteilos) bei der Bürgermeisterwahl in Uetersen am Sonntag, 27. September 2026, antreten. Als Einzelbewerber gab der 39-jährige Heidgrabener die erforderlichen 135 Unterschriften von Unterstützerinnen und Unterstützern am 26. Juni bei dem stellvertretenden Wahlleiter Victor Delva ab. Schöpp ist nach eigenen Angaben technischer Betriebswirt und gehört zur Geschäftsführung des Familienbetriebs Rockito Beteiligungs GmbH, die in den Branchen der Augenoptik und der Immobilienwirtschaft beratend tätig ist. Zusammen mit seiner Partnerin Nicola und seinen drei Kindern lebt Schöpp seit Jahren in der Region. „Schon mein Großvater stammt aus Uetersen. Die Wurzeln meiner Familie liegen hier und genau deshalb liegt mir Uetersen am Herzen."
Erfahrung in der Unternehmensführung
Schöpp tritt mit dem Wahlkampfmotto “Lieber parteilos statt planlos” an. „Ideen allein lösen keine Probleme. Es braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und auch neue Wege gehen", sagt Schöpp. Als parteiloser Bewerber fühle er sie niemandem außer den Menschen in Uetersen verpflichtet. "Meine Unabhängigkeit ist eine große Stärke, denn am Ende entscheidet die Ratsversammlung.“ Der 39-Jährige setzt auf seine Erfahrung in der Geschäftsführung. „Ein Unternehmen zu führen, ein Team zu motivieren und Tag für Tag für Ergebnisse geradezustehen, das hat mich geprägt. Diese Haltung möchte ich mit ins Rathaus bringen."
Schwerpunkte: Wirtschaft, Wohnraum, Sicherheit, Senioren
Inhaltlich setzt Schöpp auf eine starke lokale Wirtschaft mit Rückenwind für Handel, Handwerk und Gewerbe, mehr bezahlbaren Wohnraum, eine lebendige Innenstadt, spürbare Sicherheit und Sauberkeit sowie eine Verwaltung, die für die Menschen da ist. Einen Schwerpunkt will er auf die rund 6.000 Seniorinnen und Senioren in der Rosenstadt legen: „Sie haben Uetersen aufgebaut und verdienen echten Respekt und ein Leben mittendrin – nicht am Rand." Dazu gehören für ihn Barrierefreiheit, sichere Wege, Begegnungsstätten und eine wohnortnahe medizinische Versorgung. Schöpp verspricht, nicht nur im Wahlkampf präsent zu sein, sondern das ganze Jahr über auf dem Wochenmarkt, in den Vereinen, in den Stadtteilen. „Die besten Ideen für unsere Stadt entstehen selten am Verwaltungsschreibtisch. Sie entstehen bei den Menschen, die den Alltag hier erleben." Der 39-Jährige formuliert als sein Ziel: „Verwalten heißt, den Zustand zu bewahren. Gestalten heißt, ihn zu verbessern. Ich habe mich für das Gestalten entschieden und möchte unsere Rosenstadt gemeinsam mit den Uetersenerinnen und Uetersenern jeden Tag ein Stück besser machen."
Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl endet am Montag, 3. August 2026, um 18 Uhr.