Elmshorn (jhf) Erik Sachse (parteilos) hat am Montag, 5. Januar 2026, seinen Dienst als Oberbürgermeister von Elmshorn angetreten. Er tritt in die Fußstapfen von Volker Hatje, der das Rathaus zwölf Jahre führte. Sachse berichtete erfreut, dass sein erster Arbeitstag „hervorragend vorbereitet“ worden sei. „Der Kalender ist perfekt geführt“ – und sei im Übrigen für Januar bereits voll. „Beide Stadträte und das Vorzimmer haben meinen nächsten Monat perfekt vorgeplant. Willkommener kann man sich nicht fühlen“, sagt Sachse. Mit ihm zusammen begannen weitere zwei Mitarbeiter ihre Laufbahn bei der Elmshorner Stadtverwaltung, unter anderem Mara Stolz als neue Leiterin des Amts für Soziales.
Sachse: “Der OB bekommt keine Extrawurst"
Sachse berichtete, dass alle drei auf dieselbe Art eingearbeitet wurden. „Es war supernormal auf Augenhöhe. Der OB bekommt keine Extrawurst“, stellte er erfreut fest. Jede und jeder Neue erhielt nicht nur dieselbe Sicherheitseinweisung, sondern auch das gleiche Begrüßungspaket, das unter anderem einen Hoodie mit „Elmshorn supernormal“-Slogan, einen Turnbeutel und eine Trinkflasche enthält.
Nach dem warmen Willkommen musste sich Sachse gleich in die Arbeit stürzen. Am Dienstag, 6. Januar 2026, nahm er an der ersten Amtsleiterrunde in der Weißen Villa teil, die als Geschäftsleitung der Stadt gilt. Baustadtrat Marius Munk erläuterte deren Aufgabe: „Wir besprechen darin übergeordnete Themen der Verwaltung, in denen sich die Ämter abstimmen müssen.“ Ganz oben auf der Agenda stand die Arbeit des Winterdienstes. „Der Winter schränkt das städtische Leben ein“, stellte Munk fest. Zuständig ist die Amtsleiterrunde zum Beispiel auch für übergeordnete Personalthemen und strategische Themen.