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Propst Thomas Drope legt Amt nieder

"Körperlich wie psychisch an meine Grenzen gestoßen"

Thomas Drope war seit 2007 Propst im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. (Foto: Joseph Ruben Heicks)

Kreis Pinneberg (jhf) Aus gesundheitlichen Gründen will Propst Thomas Drope sein Amt offiziell zum 30. Juni niederlegen. Bereits jetzt nimmt er keine Amtsgeschäfte mehr wahr, teilte der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein auf Anfrage der Holsteiner Allgemeinen mit. Drope ist seit 2007 Propst in dem genannten Kirchenkreis und verantwortlich für die 22 Kirchengemeinden der Propstei Pinneberg, die den südlichen Teil des Kreises Pinneberg bis Heidgraben umfasst. Auch die Bereiche Diakonie, Bildung und Familienbildung gehören zu seinen Aufgaben. Auf landeskirchlicher Ebene brachte er sich in der Nordkirche sowie beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ein.

Drope will Schaden vom Amt abwenden

Drope, geboren 1964, begründet seine Amtsniederlegung: „Über einen längeren Zeitraum habe ich gemerkt, dass ich körperlich wie psychisch an meine Grenzen gestoßen bin. In dieser Situation konnte ich meinem eigenen Anspruch an das Leitungsamt nicht mehr in vollem Umfang gerecht werden.“ Er nehme die Verantwortung für diese Entwicklung auf sich. „Um Schaden vom Amt abzuwenden, habe ich mich entschieden, mein Amt als Propst niederzulegen.“

Pröpstin Anja Botta und Propst Frie Bräsen Dropes übernehmen seine Aufgaben

Übergangsweise werden Pröpstin Anja Botta und Propst Frie Bräsen Dropes Aufgaben übernehmen. Der Kirchenkreisrat wird das Verfahren zur Neubesetzung seiner Stelle einleiten. Der Termin seiner feierlichen Verabschiedung steht noch nicht fest.

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